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Upload-Filter und ein EU-Leistungsschutzrecht kommt

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    #16
    ^^^
    Nun ja, 2013 haben Verlage Google kostenlose Lizenzen erteilt.

    Aber es findet sich viel Widersprüchliches im Netz bezüglich des Leistungsschutzrechts. Liest man Spiegel-Artikel, könnte man wirklich denken, dass reines Verlinken bald kostenpflichtig werden könnte. Andere Quellen sehen das ganz anders. Zum Beispiel auf der Website des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger liest sich das ganz anders. Will jetzt mal keinen Link setzen, deshalb bitte selbst ein http://www. vor bdzv.de/medienpolitik/leistungsschutzrecht-fakten/ setzen.
    Abwarten und trinken!
    ( Diese Site beschäftigt sich mit dem Google PageRank)

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      #17
      Am liebsten jetzt ganz groß und fett in rot: Die Kiste mit den Links ist ein Hoax!

      Wer auch immer das wie die Sau durchs Netz treibt, wird wohl wissen warum. Trotzdem gehört der Mist vollständig in die Abteilung "Hamburger Urteil" und "Eltern haften für ihre Kinder". Unfug eben.

      Bei dem Leistungsschutzrecht geht es genau um den Wortsinn, Leistungen zu schützen. Parallel zum Urheberrecht. Nur gilt halt das Urheberrecht nicht für Mittler, also für die Verlage zum Beispiel, bzw. nur auf mühsamen Umwegen und genau das soll vereinfacht werden. Verlinkungen gehören definitiv nicht zu den schützenswerten Werken.

      Aus dem Link vom Schweden vom BDZV:

      Werden durch das Leistungsschutzrecht für Verlage Verlinkungen kostenpflichtig?
      Nein, Links bleiben weiter frei und kostenlos.
      Nicht einmal das Zitaterecht wird durch das Leistungsschutzrecht eingeschränkt, geschweige denn verboten. Aufgrund der inzwischen verbreiteten Unsicherheit beim Leser sind sogar bereits unzählige Verlage - annähernd alles, was Rang und Namen hat - dazu übergegangen, öffentlich darauf zu verzichten und das Zitieren explizit zu erlauben:

      Auf Ansprüche aus dem Leistungsschutzrecht verzichten öffentlich ...

      Was weiterhin verboten bleibt und es auch immer schon war ist das Kopieren ganzer Texte und oder Bilder / Videos ohne die Lizenz dafür zu besitzen.

      Und nun sollten wir wirklich warten, bis die Pläne stehen, es in deutsches Recht zu gießen. Wobei es sogar mehr als fraglich ist, dass das überhaupt passiert, denn wir haben längst das Leistungsschutzrecht - und zwar schon seit 1. August 2013. Wir waren hier schneller als die EU.

      Was ergänzend kommen könnte, ist dieser Kram mit dem ominösen Uploadfilter, der ohne riesige Datenbank, die erstmal jemand anlegen und pflegen muss, überhaupt nicht möglich ist. Und selbst da sieht sogar das EU-Pamphlet vor, dass "kleine Anbieter" ausgenommen sind.

      Also, keine Panik auf der Titanic

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        #18
        Jo, dann schaun wa mal was daraus wird. Nee alles gut cura

        wenn etwas möglich erscheint mach ich das, wenn das nicht klappt gehts ans unmögliche und ansonsten das undenkbare.
        Ich denke, also BING ich :)


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          #19
          ^^

          Wenn kleine Gruppierungen es schaffen sich als Massenbewegung darzustellen....

          Es ist heute wichtiger denn je erst mal distanziert zu bleiben, auch, wenn da jemand was sagt, was der eigenen Grundhaltung entgegenkommt.

          Das Thema Panikmache hatten wir ja schonmal vor einiger Zeit:

          https://seo-nw.de/forum/geschlossene...ngsschutzrecht
          Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

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            #20
            Der Bundesgerichtshof gibt in einer Sache der Urheberrechtsverletzung nun eine Sache an den EuGH weiter.

            Allein die Tatsache, dass G mal wieder durch alle Instanzen geht zeigt, dass da unbedingt Regelungen her müssen, die sowas in Zukunft unterbinden. In der Zeit, bis eine Sache braucht um alle Instanzen zu durchlaufen, könnense nämlich lustig weitermachen und Geld verdienen. Diese Hirnis aus dem SV glauben ja alle machen zu können was sie wollen.

            Klar, immer das Argument von keiner Kenntnis konkreter Rechtsverletzungen. Nahezu 100% von dem was bei Youtube hochgeladen wird stellt Rechtsverletzungen dar.

            ..........

            Nr. 150/2018 vom 13.09.2018 Bundesgerichtshof legt dem Gerichtshof der Europäischen Union Fragen zur Haftung von YouTube für Urheberrechtsverletzungen vor Beschluss vom 13. September 2018 - I ZR 140/15 - YouTube Der unter anderem für das Urheberrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat dem Gerichtshof der Europäischen Union Fragen zur Haftung des Betreibers der Internetvideoplattform YouTube für von Dritten hochgeladene urheberrechtsverletzende Inhalte vorgelegt.

            Der Kläger ist Musikproduzent. Er hat mit der Sängerin Sarah Brightman im Jahr 1996 einen Künstlerexklusivvertrag geschlossen, der ihn zur Auswertung von Aufnahmen ihrer Darbietungen berechtigt. Im November 2008 erschien das Studioalbum "A Winter Symphony" mit von der Sängerin interpretierten Musikwerken. Zugleich begann die Künstlerin die Konzerttournee "Symphony Tour", auf der sie die auf dem Album aufgenommenen Werke darbot. Der Kläger behauptet, er habe dieses Album produziert. Die Beklagte zu 3, die YouTube LLC, betreibt die Internetplattform "YouTube", auf die Nutzer kostenlos audiovisuelle Beiträge einstellen und anderen Internetnutzern zugänglich machen können. Die Beklagte zu 1, die Google Inc., ist alleinige Gesellschafterin der Beklagten zu 3. Anfang November 2008 waren bei "YouTube" Videos mit Musikwerken aus dem Repertoire von Sarah Brightman eingestellt, darunter private Konzertmitschnitte und Musikwerke aus ihren Alben.

            Der Kläger wandte sich mit anwaltlichem Schreiben an eine Schwestergesellschaft der Beklagten zu 3, mit dem er die Schwestergesellschaft und die Beklagte zu 1 aufforderte, strafbewehrte Erklärungen abzugeben, es zukünftig zu unterlassen, Tonaufnahmen oder Musikwerke aus seinem Repertoire zu vervielfältigen oder öffentlich zugänglich zu machen. Die Schwestergesellschaft leitete das Schreiben an die Beklagte zu 3 weiter. Diese sperrte jedenfalls einen Teil der Videos. Am 19. November 2008 waren bei "YouTube" erneut Videos abrufbar. Der Kläger hat die Beklagten auf Unterlassung, Auskunftserteilung und Feststellung ihrer Schadensersatzpflicht in Anspruch genommen.

            Das Landgericht hat der Klage hinsichtlich dreier Musiktitel stattgegeben und sie im Übrigen abgewiesen. Das Berufungsgericht hat die Beklagten verurteilt, es zu unterlassen, Dritten in Bezug auf sieben näher bezeichnete Musiktitel zu ermöglichen, Tonaufnahmen oder Darbietungen der Künstlerin Sarah Brightman aus dem Studioalbum "A Winter Symphony" öffentlich zugänglich zu machen. Ferner hat es die Beklagten zur Erteilung der begehrten Auskunft über die Nutzer der Plattform verurteilt, die diese Musiktitel unter Pseudonymen auf das Internetportal hochgeladen haben. Im Übrigen hat es die Klage abgewiesen.

            Der Kläger verfolgt mit seiner Revision seine Klageanträge weiter. Die Beklagten erstreben mit ihrer Revision die vollständige Abweisung der Klage. Der Bundesgerichtshof hat das Verfahren ausgesetzt und dem Gerichtshof der Europäischen Union Fragen zur Auslegung der Richtlinie 2001/29/EG zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft, der Richtlinie 2000/31/EG über den elektronischen Geschäftsverkehrs und der Richtlinie 2004/48/EG zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums vorgelegt.

            Nach Ansicht des Bundesgerichtshofs stellt sich die Frage, ob der Betreiber einer Internetvideoplattform, auf der Nutzer Videos mit urheberrechtlich geschützten Inhalten ohne Zustimmung der Rechtsinhaber öffentlich zugänglich machen,

            eine Handlung der Wiedergabe im Sinne von Art. 3 Abs. 1 der Richtlinie 2001/29/EG vornimmt, wenn - er mit der Plattform Werbeeinnahmen erzielt, der Vorgang des Hochladens automatisch und ohne vorherige Ansicht oder Kontrolle durch den Betreiber erfolgt,

            - der Betreiber nach den Nutzungsbedingungen für die Dauer der Einstellung des Videos eine weltweite, nicht-exklusive und gebührenfreie Lizenz an den Videos erhält,

            - der Betreiber in den Nutzungsbedingungen und im Rahmen des Hochladevorgangs darauf hinweist, dass urheberrechtsverletzende Inhalte nicht eingestellt werden dürfen,

            - der Betreiber Hilfsmittel zur Verfügung stellt, mit deren Hilfe Rechtsinhaber auf die Sperrung rechtsverletzender Videos hinwirken können,

            - der Betreiber auf der Plattform eine Aufbereitung der Suchergebnisse in Form von Ranglisten und inhaltlichen Rubriken vornimmt und registrierten Nutzern eine an von diesen bereits angesehenen Videos orientierte Übersicht mit empfohlenen Videos anzeigen lässt,
            sofern er keine konkrete Kenntnis von der Verfügbarkeit urheberrechtsverletzender Inhalte hat oder nach Erlangung der Kenntnis diese Inhalte unverzüglich löscht oder unverzüglich den Zugang zu ihnen sperrt.

            Mit weiteren Vorlagefragen möchte der Bundesgerichtshof wissen, ob die Tätigkeit des Betreibers einer solchen Internetvideoplattform in den Anwendungsbereich von Art. 14 Abs. 1 der Richtlinie 2000/31/EG fällt und ob sich die in dieser Vorschrift genannte tatsächliche Kenntnis von der rechtswidrigen Tätigkeit oder Information und das Bewusstsein der Tatsachen oder Umstände, aus denen die rechtswidrige Tätigkeit oder Information offensichtlich wird, auf konkrete rechtswidrige Tätigkeiten oder Informationen beziehen muss. Weiter fragt der Bundesgerichtshof danach, ob es mit Art. 8 Abs. 3 der Richtlinie 2001/29/EG vereinbar ist, wenn der Rechtsinhaber gegen einen Diensteanbieter, dessen Dienst in der Speicherung von durch einen Nutzer eingegebenen Informationen besteht und von einem Nutzer zur Verletzung eines Urheberrechts oder verwandter Schutzrechte genutzt worden ist, eine gerichtliche Anordnung erst dann erlangen kann, wenn es nach einem Hinweis auf eine klare Rechtsverletzung erneut zu einer derartigen Rechtsverletzung gekommen ist.

            Für den Fall, dass die vorgenannten Fragen verneint werden, fragt der Bundesgerichtshof schließlich danach, ob der Betreiber einer Internetvideoplattform unter den in der ersten Frage beschriebenen Umständen als Verletzer im Sinne von Art. 11 Satz 1 und Art. 13 der Richtlinie 2004/48/EG anzusehen ist und ob die Verpflichtung eines solchen Verletzers zur Leistung von Schadensersatz nach Art. 13 Abs. 1 der Richtlinie 2004/48/EG davon abhängig gemacht werden darf, dass der Verletzer sowohl in Bezug auf seine eigene Verletzungshandlung als auch in Bezug auf die Verletzungshandlung des Dritten vorsätzlich gehandelt hat und wusste oder vernünftigerweise hätte wissen müssen, dass Nutzer die Plattform für konkrete Rechtsverletzungen nutzen.

            Vorinstanzen: LG Hamburg - Urteil vom 3. September 2010 - 308 O 27/09 OLG Hamburg - Urteil vom 1. Juli 2015 - 5 U 175/10 Die maßgeblichen Vorschriften lauten: Art. 3 Abs. 1 der Richtlinie 2001/29/EG Die Mitgliedstaaten sehen vor, dass den Urhebern das ausschließliche Recht zusteht, die drahtgebundene oder drahtlose öffentliche Wiedergabe ihrer Werke einschließlich der öffentlichen Zugänglichmachung der Werke in der Weise, dass sie Mitgliedern der Öffentlichkeit von Orten und zu Zeiten ihrer Wahl zugänglich sind, zu erlauben oder zu verbieten. Art. 14 Abs. 1 der Richtlinie 2000/31/EG Die Mitgliedstaaten stellen sicher, daß im Fall eines Dienstes der Informationsgesellschaft, der in der Speicherung von durch einen Nutzer eingegebenen Informationen besteht, der Diensteanbieter nicht für die im Auftrag eines Nutzers gespeicherten Informationen verantwortlich ist, sofern folgende Voraussetzungen erfüllt sind: a) Der Anbieter hat keine tatsächliche Kenntnis von der rechtswidrigen Tätigkeit oder Information, und, in bezug auf Schadenersatzansprüche, ist er sich auch keiner Tatsachen oder Umstände bewußt, aus denen die rechtswidrige Tätigkeit oder Information offensichtlich wird, oder b) der Anbieter wird, sobald er diese Kenntnis oder dieses Bewußtsein erlangt, unverzüglich tätig, um die Information zu entfernen oder den Zugang zu ihr zu sperren. Art. 8 Abs. 3 der Richtlinie 2001/29/EG Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Rechtsinhaber gerichtliche Anordnungen gegen Vermittler beantragen können, deren Dienste von einem Dritten zur Verletzung eines Urheberrechts oder verwandter Schutzrechte genutzt werden. Art. 11 Satz 1 der Richtlinie 2004/48/EG Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die zuständigen Gerichte bei Feststellung einer Verletzung eines Rechts des geistigen Eigentums eine Anordnung gegen den Verletzer erlassen können, die ihm die weitere Verletzung des betreffenden Rechts untersagt. Art. 13 der Richtlinie 2004/48/EG (1) Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die zuständigen Gerichte auf Antrag der geschädigten Partei anordnen, dass der Verletzer, der wusste oder vernünftigerweise hätte wissen müssen, dass er eine Verletzungshandlung vornahm, dem Rechtsinhaber zum Ausgleich des von diesem wegen der Rechtsverletzung erlittenen tatsächlichen Schadens angemessenen Schadensersatz zu leisten hat. Bei der Festsetzung des Schadensersatzes verfahren die Gerichte wie folgt: a) Sie berücksichtigen alle in Frage kommenden Aspekte, wie die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen, einschließlich der Gewinneinbußen für die geschädigte Partei und der zu Unrecht erzielten Gewinne des Verletzers, sowie in geeigneten Fällen auch andere als die rein wirtschaftlichen Faktoren, wie den immateriellen Schaden für den Rechtsinhaber, oder b) sie können stattdessen in geeigneten Fällen den Schadensersatz als Pauschalbetrag festsetzen, und zwar auf der Grundlage von Faktoren wie mindestens dem Betrag der Vergütung oder Gebühr, die der Verletzer hätte entrichten müssen, wenn er die Erlaubnis zur Nutzung des betreffenden Rechts des geistigen Eigentums eingeholt hätte. (2) Für Fälle, in denen der Verletzer eine Verletzungshandlung vorgenommen hat, ohne dass er dies wusste oder vernünftigerweise hätte wissen müssen, können die Mitgliedstaaten die Möglichkeit vorsehen, dass die Gerichte die Herausgabe der Gewinne oder die Zahlung von Schadensersatz anordnen, dessen Höhe im Voraus festgesetzt werden kann. Karlsruhe, den 13. September 2018
            Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

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              #21
              Du meinst die Sache mit Youtube, oder?
              Der, der mal an die "Via dei Laghi" möchte ...

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                #22
                Ja.

                Ein Unding, dass sich jemand in Deutschland gegen den kommerziellen Gebrauch seiner Arbeit gegen us-amerikanische Konzerne wehren muss und dann teilweise auch noch unterliegt.

                Normalerweise sollte ein schlichtes "ICH WILL DAS NICHT" genügen und gut ist.

                Auf der einen Seite werden Musikproduzenten verknackt, weil sie drei Takte von Kraftwerk kopiert haben und auf der anderen Seite haben wir einen wildwuchernden Contentmissbrauch.
                Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

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                  #23
                  Hier mal was.
                  Wenn ich es richtig verstehe, betrifft es nur Firmen über 50 Mitarbeite und/oder über 10 Mille Umsatz ( Micro, small and medium-sized enterprises (SMEs) are the engine of the

                  European economy.)

                  http://www.eusmecentre.org.cn/sites/...Definition.pdf

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                    #24
                    >> Was ergänzend kommen könnte, ist dieser Kram mit dem ominösen Uploadfilter, der ohne riesige Datenbank überhaupt nicht möglich ist.

                    Ich halte das eigentlich für nicht durchführbar. Wie soll die denn gefüttert werden? Wer soll die füttern? Wo kommt die Logistik her? Wer trägt die Kosten, wenn das etwas für jedermann Zugängliches sein soll?

                    Aber; es bringt da einige, die bisher glaubten sich ungeniert bedienen zu können arg ins Hintertreffen, sodass die jetzt mal Angebote machen müssen. Die kriegt man nur über Gesetzgebung von ihrem hohen Ross und je höher die Anforderungen dieser Gesetzgebung sind, desto kleiner müssen die sich machen. Auch in Ihrer Arroganz und Ignoranz, die sie bisher gegenüber der Gesetzgebung gezeigt haben.

                    Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

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                      #25
                      "Ich halte das eigentlich für nicht durchführbar"

                      Genau das ist das Problem und darauf zogen meine Posts ab. Wenn die das wollen, dann muss das. Wie? Gute Frage. Den Filter einkaufen und per API einbinden. Das müssen aber nur die kleinen, denn die Großen habe eigene Filter, schon länger.

                      Die kleinen haben das nicht, also müssen die dafür zahlen. Und wenn man es selbst macht, also ohne zahlen zu wollen, dann ist da die Unsicherheit, ob der auch funktioniert. Im Zweifel wird also mehr gelöscht als sein muss.

                      Aber wegen Urheberrecht. Mal so viel dazu. Heute morgen drei Domänen entdeckt, die alle drei (gehören zusammen, gleiches Layout), alle Bilder von einer meiner Seiten kopierten und selbst verwenden. Schreiben noch dazu, dass die Bilder von Dritten sind und die Quelle angegeben ist, ist sie aber nicht. Haben ein eigenes DMCA-FOrmular, das aber nicht funktioniert. Ein Kontaktformular, das, welch Wunder, auch nicht funktioniert. Und die Seiten Spam pur. Also bei Google bezüglich DMCA 20 Tickets aufgemacht, erst mal, reichte mir dann, muss ja alles einzeln machen. 4 Stunden später alle 20 abgelehnt. Begründung: URL nicht im Index. Welch Witz. Klar sind die im Index, denn genau da habe ich sie ja gefunden!

                      Ich persönlich bin also hin und her gerissen, wer für was haftbar gemacht werden soll oder muss. Ist echt meine Meinung. Betreiber mit User-Content sollten das nicht. Die sollten nach Auforderung löschen oder eben, wenn sie es zufällig selbst sehen. Aber haftbar machen? Wenn das bei mir so wäre, dann könnte ich zu machen. Wie soll ich denn an die 500.000 Bilder kontrollieren, wo sich jeden Tag ca. 1500 ändern? Sag nun bitte nicht, selbst ansehen und danach suchen, ob das legal ist oder nicht. Das geht schlicht nicht.

                      Für mich gehört der Verantwortliche haftbar gemacht und das ist der Uploader. Aber an die kommt man ja oft nicht ran, das ist das Problem. Besser wäre es also, mal dieses Problem zu lösen. Das Internet ist nicht anonym, also sollte man auch mal dafür sorgen, dass das auch wirklich so ist. Und nicht wie mit den drei Domänen, sich da ein Vogel hinter .io-Domain versteckt, wo man nix zu weiß.

                      Spinnen wir das aber mal weiter. Man könnte in dem Fall ja auch sagen, dass Google die Bilder löschen soll und nicht mehr aufnehmen darf. Was ist dann aber, wenn eine andere Webseite das darf, also von mir erlaubt. Dann greift der Filter auch bei der. Ist also auch Mist.

                      Wie man das auch dreht oder wendet, da wird kein Schuh draus, so lange der Uploader das einfach so ungestraft machen kann.
                      Der, der mal an die "Via dei Laghi" möchte ...

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                        #26
                        >> 4 Stunden später alle 20 abgelehnt. Begründung: URL nicht im Index. Welch Witz. Klar sind die im Index,

                        Abgelehnt = Dir die Verantwortung wieder zugeschustert. Nicht im Index = "Kenntnisnahme ja, aber nicht in unserem Verantwortungenbereich".

                        Klar, wissen die, dass der Scheiss in ihrem Index ist, aber sie lügen. Sie lügen und tricksten rum. Es war nie anders. Und damit muss endlich mal Schluss sein und das geht nur über staatliche Sanktionen. Sieht man ja an der DSGVO. Sanktionen bis zu 4% vom Umsatz und plötzlich klappt es halbwegs.

                        So, jetzt kannste die Faust in der Tasche machen oder Beweise sichern, dass doch im Index und somit in deren Verantwortungsbereich und morgen früh Anwalt beauftragen oder auf die Ablehnung reagieren mit Beweisen, dass doch im Index und möglicherweise mit Anwalt drohen, wenn wieder nichts passiert. Dann aber kann es Dir passieren, dass übermorgen der "'Algo" Deine Sites nicht mehr mag.

                        >> Für mich gehört der Verantwortliche haftbar gemacht und das ist der Uploader.

                        Das ist auch der Hauptverantwortliche, aber wie Du sagst: Nicht zu greifen. Also greift die Störerhaftung, die G eigentlich ab Kenntnis in die Pflcht nimmt. Aber Du siehst ja an Deiner Antwort, wie sie dem aus dem Weg zu gehen versuchen. Hark halt mal nach, vielleicht kommt dann: "Upps, kleines Fehlerschen in der Kommunikation".

                        G ist der Vervielfältiger und ohne diesen Vervielfältiger würden solche Aktionen wie der Bilderklau bei Dir wenig bis keinen Sinn machen.

                        Niemand hat G gebeten sich als die "Ordner" des Internets aufzuspielen, den Schuh habense sich selbst angezogen, also habense auch eine Verantwortung. Habense und hattense schon immer. Nur, mit Verantwortung übernehmen haben es alle die aus dem SV kommen nicht so. Ist ja lästig und stört beim Geldverdienen.

                        Hätten die sich mal halb soviel Gedanken darum gemacht welche Verantwortung sie haben, als sie sich ums Geldverdienen gemacht haben, wären diese Porbleme wahrscheinlich heute längst gelöst.

                        Warum sagt G nicht: "Wer bei uns mit "Diebesgut" im Index ist fliegt ein für allemal raus, wenn er erwischt wird? Warum sagt G nicht: "Ein Artikel im Index ist ausreichend, es muss nicht exakt derselbe Artikel 10, 20 mal in Index sein"? Das würde auch die Vermüllung etwas reduzieren.

                        Warum präsentieren sie bei einer Suchanfrage angebliche 100 000 Ergebnisse, wovon 99 800 völlig unrelevant sind? Weil 200 ein bissl migrig aussehen würde und dem Ruf das gesamte Internet gespeichert zu haben nicht gerecht würde? Reines Blendwerk also?

                        Für Bilder? Keine Ahnung. Es ist aber nicht meine Sache sich darüber Gedanken zu machen. Das wäre deren Job und wenn sie ihn richtig machten, gäbe es dafür auch garantiert eine Lösung. Gleiches gilt für geschriebene Inhalte.
                        Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

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                          #27
                          Versuche mal das Ergebnis 1001 zu sehen.
                          Ich habe das öfter. Da werden angeblich 40000 Seiten gefunden und selbst nach der dritten Serpsseite kommt plötzlich eine Meldung, nichts mehr da

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