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    #16
    "Oder anders gesagt: Den Arsch nicht mehr hochkriegen."

    Naja, oder schlicht keine Zeit haben Stunden mit dem Suchen zu verbringen. 2014, neuen TV gewollt, wusste auch genau welchen. Ab zum MM in der Innenstadt. Nee, gibt es hier nicht, da muss ich hoch zum Handelshof. Also zum Bahnhof, auf den Bus gewartet, da hin und mich dort umgesehen. Gibt es dort auch nicht, kann aber bestellt werden, dauert ca. 3 Wochen. Und was soll er kosten? 1249,- EUR. Meine Frage nach Lieferung. Der Verkäufer lächelt. Gibt es nur gegen Aufpreis von 39,- EUR und dann auch nur, wenn man gleichzeitig noch eine Garantieverlängerung abschließt. Ok, wollte ich sowieso. Was kostet die? 100,- EUR extra und Lieferung ist bis Bordsteinkante. Sind also 1249 + 39 + 100 EUR und hochtragen muss ich ihn selbst und warten auch noch. Dann noch in zwei anderen Läden gewesen, auch Fehlanzeige, der Tag war aber rum.

    So, mal drüber nachdenken. Warum soll ich vor Ort einen TV kaufen, den der MM selbst bestellen muss, damit ich den dann dort kaufe und mir liefern lasse. Bei Otto am nächsten Tag geschaut. Gerät im Sortiment, sofort lieferbar, bis ins Wohnzimmer. Kostete dort 989,- EUR, Lieferung 29 und Garantieverlängerung 39. Also keinen Streß mit, über 300 EUR billiger und zwei Tage später da. Da drücke ich lieber dem Hermes-Fahrer nen 20er in die Hand.

    Und in Sachen Garantieabwicklung sind auch viele wesentlich besser. Schon mal versucht hier in der Stadt eine LED-Leuchte tauschen zu lassen, die nach 15 Monaten ausgefallen ist? Da biste so lange beschäftigt, da kannst gleich 5 neue kaufen, ist billiger. Online? Mittwoch ne Mail hin geschrieben, Donnertag Antwort bekommen, heute kam das neue Leuchtmittel.

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      #17
      >> So ein Kokolores, ich muss täglich die Luft einatmen, die Milliarden von Rauchern verpesten und ich bin Nichtraucher - ist in etwa eine vergleichbar sinnfreie Argumentation.

      Kokolores? Dann sollteste mal hierherkommen. Die sind ja hier auch alle im Amazonfieber. Den ganzen Tag sausen hier Zulieferer durch die Gegend, die Strassen snd so eng, dass keiner mehr durchkommt, wenn da einer ewig mit laufendem Motor steht und Qualmwolker ausstösst. Dann stinkt die ganze Strasse nach Diesel, besonders im Sommer. Wenn ich irgendwo einfahre und sehe sone Kutsche von DHL und wie immer die auch heissen, versuche ich wartend so viel Abstand zu halten wie möglich.

      Das dürfte in vielen Städten Deutschlands nicht anders sein.

      Ich spreche auch nicht generell gegen den Versandhandel, ich spreche gegen Amazon, so wie ich gegen all die Amifuzzies, Chinesen spreche, die keine Steuern zahlen, glauben ihre eigenen Regeln mitbringen zu können, glauben die Leute verarschen zu können und das auch tatsächlich tun. Ich kaufe ja selbst im Internet, mein Lap ist von Conrad, vor einiger Zeit habe ich in Deutschland einige Filter für meine Kameras bestellt, war ein stationärer Händler in Deutschland, der hatte nicht mal einen richtigen Shop mit Einkaufswagen, das musste per Mail gehen, klappte aber sehr gut. Der hat mir bis heute keine Werbung per Mail geschickt, wofür ich ihm auch dankbar bin.

      Alle loben die Vorteile von Amazon, die Nachteile werden ausgeblendet und die sind so vielfältig, dass es zuviel an Arbeit wäre mit einer Aufzählung anzufangen. Kleine, erfolgreiche Händler, die gezwungen sind über Amazon zu verkaufen, werden von Amazon gnadenlos eliminiert, wenn Amazon auf ihren Umsatz schielt. Nur mal, um ein extrem negatives Beispiel zu nennen. Amazon sieht seine Mitarbeiter nur als Material, welches es im Hinblick auf Kostensenkung zu konditionieren, zu optimieren gilt.

      Notebookbilliger.de ist nicht Amazon, aber wer sucht die, von denen die direkt bei Amazon suchen, noch? Wer bewusst nicht bei Amazon kaufen will, findet auch ganz schnell und ohne viel Aufwand Alternativen zu Amazon.

      Dummheit, Ignoranz der Menschen, wie soll man es nennen, die Schielerei auf jeden Cent? Auf dem Weg zum Aldi gibt es hier direkt nebeneinander zwei Tankstellen. Eine ist vollautomatisch, kein Personal etc, keiner weiss, wem die gehört. Direkt nebendan ist ne normale Tankstelle mit Personal, da ist der Sprit einen Cent teurer, manchmal, der Chef tankt persönlich. An der Vollautomatischen bilden sich immer Schlangen. Ich tanke bei Menschen, ich bin kein Krösus, aber die 50 Cent mehr beim Volltanken tun mir nicht wirklich weh und möglicherweise helfe ich damit einer Familie beim Überleben.

      Firmen wie Amazon sollten die letzte Alternative sein und nicht die erste Anlaufstelle.
      Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

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        #18
        "Notebookbilliger.de ist nicht Amazon, aber wer sucht die, von denen die direkt bei Amazon suchen, noch? Wer bewusst nicht bei Amazon kaufen will, findet auch ganz schnell und ohne viel Aufwand Alternativen zu Amazon."

        Da gebe ich Dir recht, hatte das vorher aber immer falsch verstanden. Dachte Du wärst prinzipiell dagegen. Klar findet man auch andere Anbieter, wenn man sucht, das kostet aber wieder Zeit. Und nein, ich rede Amazon sicherlich nicht schön, auf meiner Shop-Liste stehen auch noch andere. Ich habe eine Auswahl an die 10 Shops, bei denen kaufe ich, aber eben ungleichmäßig verteilt, weil viele nur einen gewissen Bestand haben und man dort gar nicht alles bekommt. Viel mehr suche ich da gar nicht mehr, weil es den Aufwand nicht wert ist. Und Amazon ist eben einer, der quasi alles hat, das aber nicht unbedingt immer günstig. Beispiel Bosch gewerblicher Bohrhammer. Hat Amazon gehabt. Fand den nach zig Stunden suchen aber auch noch bei einem Maschinenhändler aus Hamburg. Der war sogar 20% günstiger als Amazon. Habe den dann dort bestellt, aber einen Beigeschmack hatte es. Ich kannte den Händler nicht. Ich weiß nicht, wie der auf Reklamationen reagiert. Das ist eben alles dann Neuland. Und sich für jeden Produkttyp einen eigenen Händler zu suchen, das ist auch wieder zu aufwändig.

        So, es geht preislich aber auch anders rum. Kann mir einer erklären, warum Schrauben von SDU oder Dresselhaus direkt beim Hersteller teurer sind, Versandkosten anfallen und 7-10 Tage Lieferzeit? Die Hersteller verkaufen auch direkt über Amazon. Dort 25% günstiger, keine Versandkosten und max. 2 Tage Lieferzeit. Selbst bei Hornbach sind die im Laden günstiger als im Hersteller-Shop.

        Und weil Du sagst, Amazon sollte die letzte Anlaufstelle sein. Dann müsstest Du auch gegen Otto sein, denn die sind nicht anders. Die nehmen sich Amazon sogar zum Vorbild. "Notebookbilliger" ist kleiner, aber auch die wollen wachsen. Die haben jetzt schon Produkte im Sortiment, die haben mit der eigentlichen Firma nix mehr zu tun. Genauso wie Alternate und Co. Conrad im übrigen auch. Die haben mit dem Conrad von vor 20 Jahren nix mehr gemeinsam. Klar, noch immer Elektronik, aber auch vieles, was damit gar nix zu tun hat.

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          #19
          Nee, ich bin nicht generell gegen den Versandhandel. Mich ärgert es nur, dass in D ansässige Firmen, die Steuern zahlen, die Infrastruktur mitfinanzieren und und und gegen ausländische, nicht mal europäische Firmen anstinken müssen, die so gut wie keine Steuern zahlen, ihr Personal im wahrsten Sinne des Wortes zu "Lohnsklaven" machen und so schon einen preislichen Wettbewerbsvorteil haben. Andere sind dann gezwungen sich deren Preisen anzupassen, haben aber von ihren Verkäufen netteo logicherweise weniger in der Kasse, müssen aber auch Reparaturen der Strassen mitzahlen, die auch wegen Amazon und Co kaputtgefahren werden.

          Firmen wie Amazon sind schlicht assozial, Raubtierkapitalismus, der nur darauf ausgerichtet ist, die Eigner und Geldgeber reicher zu machen, Figuren wie dieser Bezon (?), der jetzt die Hälfte seines Vermögens von fast 140 Millarden an seine sich scheiden lassende Frau zahlen müsste. In diesen 70 Milliarden (70 000 Millionen) die die Ehegattin erhalten müsste, sind Abermillionen die anderen Ländern an Steuern entgangen sind. 70 000 Millionen, das muss man sich mal vorstellen. Die könnte von dem Geld sämtliche Immobilien einer Stadt von 200 000 Einwohnern kaufen.

          Und ich rege mich darüber auf, obwohl in nicht mal mehr in Deutschland lebe, gut, vielleicht, weil meine Steuern in Deutschland bleiben. Jedenfalls immer noch ein Teil davon.

          Und wenn diese nichtsteuerzahlenden Ausländer dann irgendwo ein Auslieferungszentrum eröffnen wollen, werden sie zusätzlich mit Geld zugeworfen, weil Menschen Arbeit brauchen, darunter auch Menschen, deren Existenz von diesen Zecken zuvor kaputtgemacht wurde.

          Amazon und Co sind ja so schön bequem und bieten ja so viele Vorteile. Jo, richtig. Noch. Aber es ist ja nichts Neues, dass mit viel Kapital Kunden zunächst Vorteile gewährt werden und dann, wenn die Konkurrenz aus dem Markt gedrängt ist, die Daumenschrauben angezogen werden. Die Vorteile von heute könnten also die Nachteile von morgen sein.

          Die deutsche, die europäische Gesetzgebung versucht das über das Verhindern von Kartellen und speziellen Gesetzen zu Monopolisten zu verhindern.

          Die aber sind ja schon so gross, dass sie gar keine Kartelle mehr bilden müssen, um Marktmacht ausüben zu können, haben zu viel Geld, um auf die Schnelle als Monopolisten zerschlagen zu werden, beuten Rechtswege gnadenlos aus, nicht, weil sie sich im Recht fühlen, sondern um Zeit zu schinden, Zeit, in der sie weiter daran arbeiten ihre Monopole auszubauenl, bis sie dann wirklich irgendwann zu gross zum Fallen sind, weil dann alles zunächst mal wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen würde.

          Schöne Zukunft, irgendwann wird eine Handvoll Firmen alles beherrschen und der Rest der Welt wird, zu ihren Bedingungen, für sie zuarbeiten müssen.
          Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

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            #20
            >> Dann müsstest Du auch gegen Otto sein, denn die sind nicht anders. Die nehmen sich Amazon sogar zum Vorbild. "Notebookbilliger" ist kleiner, aber auch die wollen wachsen. Die haben jetzt schon Produkte im Sortiment, die haben mit der eigentlichen Firma nix mehr zu tun. Genauso wie Alternate und Co. Conrad im übrigen auch. Die haben mit dem Conrad von vor 20 Jahren nix mehr gemeinsam. Klar, noch immer Elektronik, aber auch vieles, was damit gar nix zu tun hat.

            Warum sollte ich gegen die sein? Ich hab auch nichts gegen Queckermann und Nelle.

            Gegen wen ich immer bedingt was hatte, auch schon vor Internet, war C&A, weil die auch nie Steuern zahlten, weil sie alle Gewinne in Immobilien investierten. Die Gelder blieben aber zumindest in Deutschland. Seit ich von Amazon, Ebay, Google und Co weiss, hab ich auch weniger gegen C&A, weil das was die von jeher machten harmlos gegen das ist, was heute so abläuft.

            Geben die Amis, die Chinesen auch was zurück? Die Frage ist leicht zu beantworten: Die würden sich auch noch um die Zahlungen drücken, an denen sie nicht vorbeikommen. Wenn sie es denn könnten.

            Auch die Chinesen, die unterschätzte Gefahr, weil sie sich so zurückhaltend, ruhig und harmlos geben, aber z. B. hier geschäftlich extremst auftreten, die besten und teuersten Immoblien wegkaufen, womit sie in Verbindung mit den Geierfonds (so werden die in Spanien genannt, Blackstone z. B.) zu der neuen in den Grossstädten auftretenden Immobilienblase, welche die alteingessenen Einwohner vertreibt, beigetragen haben.

            Wusste hier jemand, dass der Hedgefonds Blackstone der weltweit grösste Eigentümer von Mietwohnungen ist?

            Die Chinesen kaufen hier im grossen Stil auf, weil sie die Profite, der sich aus dem wachsenden Tourismusboom ihrer Landsleute ergibt, nicht den Einheimischen überlassen wollen. Die chinesischen Touristen sollten sich möglichst nur dort bewegen, wo auch Chinesen investiert haben.

            Hier hat gerade in der Nähe ein neues Einkaufszentrum aufgemacht. Dabei auch zwei riesige Läden für Zeugs, welches man rund ums Haus und Wohnen braucht.

            Und? Beides Chinesen. Das Personal? Auch fast nur Chinesen, gelangweilte, uninteressierte Chinesen. "Versklavte" halt, die für kleines Geld auch Reiche noch reicher machen.

            Die Chinesen sind alles in einem: Hersteller, Exporteure, Importeure und Wiederverkäufer und das zu unschlagbare Preisen.

            Gut, die Qualität ist nicht so doll, aber daran haben wir uns in Europa ja mittlerweile gewöhnt.

            Und ich frage mich: "Wieso haben die weniger Probleme Riesenläden aufzumachen, als ich, als Europäer, wenn ich ein Kleingewerbe anmelden will?"

            Und ich frage mich weiter: "Wieso kriegen die Chinesen hier so leicht Aufenthaltsgenehmigungen, auch die bettelarmen?"
            Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

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