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Google muss heikle Links nicht weltweit löschen

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    Google muss heikle Links nicht weltweit löschen

    Aber, der EuGh sagt:

    Die Suchmaschinenbetreiber sind zwar nicht verpflichtet, angezeigte Links weltweit aus allen Versionen des Dienstes zu entfernen, entschieden die Richter nun. Allerdings müssen die Unternehmen eine Löschung in den EU-Staaten vornehmen und Maßnahmen ergreifen, damit Internetnutzer nicht auf Links außerhalb der EU zugreifen können (Az. C-507/17).


    https://www.spiegel.de/netzwelt/netz...a-1288306.html



    Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

    #2
    Maßnahmen ergreifen finde ich nachdenklich.
    Irgendwie liest sich das für mich so, als wenn für mich als EU Bürger Seiten aus der Nicht EU nicht erreichbar werden sollen, wo solche Links drauf sind.

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      #3
      Jo, da liest Du richtig.

      Was spricht grundsätzlich dagegen? G muss man mit ihren eigenen Waffen schlagen. Und so langsam lernen die Juristen dazu.
      Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

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        #4
        Aus meiner Sicht spricht dagegen, dass man Eu Bürgern Informationen enthalten könnte, die der EU nicht passen, sprich Zensur.
        Wer sagt denn, welche Links nicht gezeigt werden sollen?

        Ich als Bürger möchte halt selbst entscheiden, welche Informationen ich bekomme.
        Das lass ich mir von Politikern und auch von Gerichten, die im Interesse der EU urteilen, sicher nicht vorschreiben

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          #5
          Es geht hier nicht darum was Politiker oder Richter wollen, es geht um das Recht jedes Einzelnen auf Vergessen.

          Nimm mal jetzt den Fall von diesem Fussballer, der gerade gegen die Bild und den NDR eine Einstweilige Verfügung erwirkt hat. Oder nimm Kachelmann. Freigesprochen, aber nur vom Gericht, von Alice Schwarzer aber nicht.

          Ein Bekannter von mir wurde von einigen Jahren wegen Steuerhinterziehung zu einer Geldstrafe von 20 000 Euro verurteilt, die örtliche Bild hat dazu gross und breit berichtet, weil er sie nicht mag und sie ihn auch nicht. Er hat halt ein gesetzliches Recht darauf, dass die Geschichte langsam in Vergessenheit gerät. Wenn die Berichte der Bild ewig im Netz stehen würden und von G und Co immer wieder angezeigt würden, könnte jeder noch in zwanzig Jahren, bei Eingabe seines Namens sofort sehen: "Ah, so einer ist das!"

          Nimm nur mal die ganzen Verleumdungen die so im Netz kursieren. Wenn sie gefunden werden, kann noch in zwanzig Jahren jeder den Faden wieder aufnehmen.

          Auch Du KAW hast kein Recht alles über jeden zu erfahren.

          Dass Menschen überhauupt Gerichte anrufen müssen, die dann Google zwingen müssen, zeigt überdeutlich deren Denke. Die sind nicht besser als die Bildzeitung. Denen ist es schlicht scheissegal, ob sie mit ihrem Tun anderen vielleicht lebenslang schaden.
          Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

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            #6
            Bei solchen Dingen bin ja auf deiner Seite.
            Ich sage ja bei mir im Forum auch immer, schreibt nicht zu detaliert, weil in 20 oder 30 Jahren, wenn jeder im Internet identifiziert ist, fällt euch das auf die Füße.

            Ich bin da nur nachdenklich, wo die Grenze gezogen wird.
            Gesetze und das entsprechende Recht geht ja immer vom Staat aus.
            Bei solchen Maßnahmen kann aber auch ein Staat dann Meinungen steuern, wenn bestimmte Informationen nicht mehr zugänglich sind.

            In den zivilisierten Ländern mag das ja noch über eine relativ unabhängige Justiz funktionieren, aber was ist mit Diktatoren, die ihren Bürgern dann über Gerichte Informationen vorentghällt, die den Diktatoren nicht passen?

            Eine Maßanahme eingeführt, kann immer erweitertet werden, was dann in Zensur und bewusster Manipulation endet.

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              #7
              Bei dem Ding brauchste Dir mal ausnahmsweise keine Gedanken drum machen, dass da was missbraucht werden könnte. Auch gilt es nur für das, was innerhalb der Staatsgrenzen Europas liegt.
              Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

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                #8
                Ziemlich pfiffig gelöst. Es dürfte mächtig gewaltig aufwendiger sein, einen Link für Europäer zu sperren, als die Ergebnisse einfach global zu killen und neue Quellen gleich rauszufiltern.

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                  #9
                  Jo, finde ich auch Margin. So langsam fangen die Juristen an zu lernen, wie man bei G denken muss. Wird ja auch nun nach mehr als 15 Jahren langsam Zeit. Jetzt können die sich ja gerne auf die angebliche Meinungs- und Äusserungsfreiheit der USA zurückziehen, das nutzt ihnen nichts mehr. Dasselbe gilt auch für FB und Co.
                  Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

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