Zitat von Schnipsel;43975
würde sich auch nichts da dran ändern, was hinterher passiert - es ist nur Show für die Medien. Wahlkampf
So seh ich das auch. Ich kenn jetzt nur wenige Beispiele für die Hilfe danach, aber:
Beispiel 1: Betroffene wohnen im 3.Stock -> null Wasser in der Wohnung, nur Keller (mit Nippes) abgesoffen -> 400 € pro Nase
Beispiel 2: Eignes Haus abgesoffen -> zu hohes Einkommen (so hoch ist das nicht) -> null Kohle
Beispiel 3: Eignes Haus abgesoffen -> zu hohes Einkommen (höchstwahrscheinlich dauerhaft nicht mehr zu bewohnen) -> Aussage -> wenn bis morgen der Müll nicht drausen ist, müssen Sie die Entsorgung selber zahlen.
Was mich noch aufstösst: Bei uns wurde seit 2002 viel in Sachen Hochwasserschutz getan, so dass die Schäden (obwohl die Pegelstände höher als der bissherige Spitzenreiter 1954) viel geringer ausgefallen sind.
Viele andere Gemeinden und Städte haben wiedermal gepockert und es heißt jetzt "Land unter".
Für abgesoffenen Kindergärten wird jetzt masiv gesammelt und für Unterstützung aus dem privaten Bereich geworben. Irr ich mich oder sind das nicht zur Hauptsache Gebäude unserer Verwaltung? Sollen wir diese jetzt unterstützen obwohl vielen Betroffenen seiten des Staates nicht geholfen wird und jegliche Vorsorge wiedermal an politischer Unfähigkeit hängen geblieben ist ???
Vollkommen unerklärlich ist mir weiterhin, was jetzt in Sachsen-Anhalt und oberhalb los ist. Bei uns war vor über einer Woche der obere Scheitel der Flußpegel auf Rekordniveau und die Regionen um Magdeburg sind "so" überrascht das jetzt soviel Wasser da ankommt. Wurde da von Seiten der Regionalverwaltung gedacht, dass soviel auf den nächsten 300 km verdunstet???