Beiträge von catcat

    Zitat von Synonym;40077

    OT...
    Würde mich mal interessieren, woher Du das weißt, bzw. welche Artikel das sind bzw. woran man die erkennt.


    Wenn man online handelt, dann weiß man das einfach. Da gibts zig Erfahrungsberichte von Amazon- und Zalandosellern, die das 100% bestätigen.
    Die werden natürlich nicht einfach rausgeworfen. Die verlieren Ihren TopSeller-Status, Abläufe werden verzögert, Gebühren erhöht... es gibt da zig Instrumente, wie die einen Seller loswerden können, ohne ihn direkt zu chassen.

    Und wegen dem "verbieten".
    Wenn ich google wäre, dann würde ich einfach ne Ltd. gründen. Vielleicht noch ne Ltd. und noch ne Ltd. dahinter und den Shop-Sektor dahin auslagern.
    Dann hat das nix mehr mit google zu tun.
    Aber wahrscheinlich werden die das nicht mal machen :) Die sind rechtlich nicht zu fassen.

    Das einzige, das helfen könnte, wäre eine Alternative zu google.
    Und ich bin nicht blauäugig genug um zu hoffen, das die dann was anderes machen würden.

    Zitat von cura;40055

    >> wenn die nun selbst Shops betreiben, dann dürften die doch andere Shops gar nicht benachteiligen, oder?

    Das siehst Du durchaus richtig Syno.


    Diesselbe Schiene fährt doch Amazon seit Jahren:
    Wenn ein Artikel gut läuft, dann werfen die den ursprünglichen Einsteller raus, besorgen sich die Artikel selbst und verkaufen den auf eigene Rechnung.
    Ich habe noch nie von einem Urteil gehört, das denen das verbietet.

    Zalando macht genau dasselbe.
    Da habe ich auch noch nie von einem Urteil gehört, das das verbietet.

    Und nun wird google halt dasselbe machen.
    Sowas habe ich seit Jahren erwartet. Das ist auch die logische Fortsetzung.
    Wenn sie mal ganz konsequent sind, dann werden Shops, die kein AdWords buchen und daher in den Products nicht gelistet sind, überhaupt nicht mehr in den Serps aufscheinen.

    Und dann beginnt das grosse Shopsterben, wobei nur die Grossen übrig bleiben werden.
    Denn dann wird die Summe, die man an AdWords zahlt, sich direkt aufs ranking aufwirken.
    Warten wir nochmal 2-3 Jahre ab und genau das wird eintreten. Wetten?

    Jeder Webshop, der nicht AdWords bucht muß schlecht sein. Eigentlich ganz einfach.
    Das SSL-Gedöhns als Bewertung ranzuziehen ist Mummpitz: Wenn keine Bank- oder KK-Daten erfasst werden, braucht man kein SSL.
    Und seit wann entscheidet google, was ein "gutes" oder "schlechtes" CMS ist?

    Das ist ganz einfach zu beantworten:
    Gibts es noch einen Staat auf der Welt, der nicht von irgendeinem Multinationalen Konzern abhängt oder deren höchste Beamten nicht von einem Konzern bezahlt werden? - Nein.
    Also gibts auch keine Gerichte oder Kartellämter, die frei entscheiden könnten.
    Und selbst wenn mal ein Richter den Mut aufbringt, wird das Urteil sowieso in der nächsten Instanz revidiert oder durch andere Gesetze so aufgeweicht, das es sinnlos ist.

    Zitat von cura;39979

    Im Moment fügen sich viele Puzzleteile langsam zu einem Gesamtbild. Für mich steht es ausserfrage, dass alles was seinen Sitz in den USA hat miteinander kooperiert, dass man sich den "Weltmarkt" aufteilen will (soweit das möglich ist) und dass das, was wir gerade sehen, nur die Spitze des Eisbergs ist.
    .

    Zitat von cura;39979

    >> Wieso findest du die nicht - niemand ist gezwungen Google zu nutzen.

    Genau dieses Argument hört man immer wieder von G-Fürsprechern. Und es ist schlichtweg falsch, weil es nicht um den Einzelnen geht, der ja mit einer anderen Suma suchen könnte, sondern um die Verpflichtung eines Monopolisten gegenüber der Gesellschaft insgesamt, der Verpflichtung eines Monopolisten sein Monopol nicht willkürlich einzusetzen oder zu missbrauchen. Auch von dem im GG verankerten Grundsatz abgeleitet: Eigentum verpflichtet..

    Darum lese ich Curas Perlen der Weisheit so gerne: Lang, aber belegt. Wie ein gutes Brötchen.
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    Das, was wir jetzt schon sehen und auch monetär merken, das wird der Otto-Normalo erst in 3-5 Jahren bemerken.
    Aber bis dahin ist es zu spät für Otto-Normalo. Oder es interessiert ihn gar nicht mehr, da er eh schon mit seiner google-Brille rumstolziert.
    Und wenn es Widerstand geben sollte: Na und? Der wird auf politischem Wege aus dem Weg geräumt.

    Da mußte Dich aber heutzutage ganz drin einwickeln :) Und Deine Wohnung damit tapezieren :)

    Das ist aber alles gar nicht so weit hergeholt irgendwie.
    Denk mal 30 Jahre zurück, als wir noch über die Stasi entsetzt waren... gegen die heutigen Mittel, die die Behörden und private Unternehmen einsetzen, war die Stasi ein Verein von Schulbuben.

    Die komplette Ausrüstung meines Vaters wurde auch zum Schnäppchenpreis von knapp 10.000 DEM verkauft, als er gestorben war.
    Das waren 4-5 gute Minoltas und noch ein paar andere Kameras, Stative, Linsen und Filter und Werkzeug im Wert von locker 30.000 Mark.

    Manchemal gibts schon Schnäppchen.

    Zitat von Leo;39659

    Finde die Google Brille zwar als futuristisches Gadget ganz cool, aber würde sie mir nicht zulegen, da ich sie auf Dauer ziemlich unfunktional und unpraktisch fände und sie dem Überwachungsstaat ganz neue Möglichkeiten eröffnet.
    Ich hoffe, dass sich diese Technik nicht durchsetzt und der Mensch die Umwelt nicht noch künstlicher betrachtet, indem er alles nur noch durch die tolle neue Datenbrille wahrnimmt.

    Dasselbe sagte man in den 80ern über Handys :) Die waren groß, sperrig, sauteuer und hatten kaum Leistung (A- und B-Netz)
    Heute hat jedes Schulkind eines.

    In Kalifornien werde ja die meisten Verkehrs- und Strassenüberwachungskameras von privaten Unternehmen betrieben, da die Staatskasse chronisch leer ist.
    Was würde die wohl daran hindern, auch diese Daten an z.B. google zu verscherbeln? Mit einem guten Update zur Gesichtserkennung würde das doch perfekt ins Programm passen.
    Am besten noch in Verbindung mit einem google-glass.