Beiträge von Margin

    Klassisch ist buchhalterisch Umsatz exakt das, was Du an Waren und Dienstleistungen aus Deiner Unternehmung umgesetzt hast, wo Du Rechnungen für geschrieben hast. Nicht das, wo Du Rechnungen für erhalten hast. Sicherlich kannste auch Geldmittel umsetzen, buchhalterisch fällt das aber nicht unter Umsatz, sondern unter Ausgaben, Du alte Erbse :p

    Zitat

    umsatz gleich ausgaben und einnahmen. inkl steuer.

    = 6 setzen!
    Einnahmen und Ausgaben ergeben den Rohgewinn. Übrigens immer exklusive Steuer *Haare rauf*

    Na ja, irgendwo hat die Gema da Recht: Sie hat ja nie irgendwem verboten (Rechte verweigert) die jeweiligen Sequenzen zu nutzen. Es verhält sich eher genau anders rum. Google / Youtube weigert sich die Gebühren für die Künstler abzudrücken, die die Rechte daran halten.

    Ich sags nun mal ganz fiese: Auch wenn ich absoluter Gegner solcher Aneignung fremden Eigentums bin, bringen sie mir damit unterm Strich mehr Geld ein, als Adsense es je könnte und verärgern damit mittelfristig ganz enorm ihre eigenen User. :pfeif:

    Möchte ich aber hier nun öffentlich nicht weiter ausführen ^^

    Zitat von guppy;37893

    Der Gedanke ist gut, aber es funktioniert nur in Größenordnungen, des müsste also eine Art paralleles Netz sein und da sehe ich die Problematik in den Egoismen der Webmaster. Einer fängt an zu mogeln, oder einer bringt weniger Besucher als der andere.


    So hat alles vor +/- 30 Jahren angefangen, als es noch piepste und quiekte, wenn man nicht online ging, sondern sich einwählte und es hat niemanden interessiert. Jeder hat genau soviel beigetragen, wie er wollte, der eine mehr der andere weniger und es hat das Internet überhaupt nicht gejuckt. Es ist mit jedem Link gewachsen, egal ob klein oder groß.

    Und dieses Allgemeingut klaut Google gerade und eines schönen Tages wachen wir morgens auf und dürfen stempeln gehen, weil Google findet, dass unsere Einnahmen für unsere geleistete Arbeit bei den Google-Aktionären besser aufgehoben sind. Es stellt sich nicht die Frage ob, sondern wann!

    Wir können genau 2 Dinge tun, warten bis es soweit ist und dann erschrocken aus der Wäsche kucken oder wir können anfangen vorzusorgen für den Tag, an dem es soweit ist.

    Da nahm der Koch den Löffel und schlug den Hund entzwei ...

    Der wesentliche Punkt für mich war, "detaillierter", so detailliert, wie irgendwie möglich. Und dabei meine ich nicht die zahlenden Giganten als Vorbild, nach dem Motto, der rankt, dann muss das bei mir auch gehen. Das wäre schon wieder in Abhängigkeit von Googles Meinung. Sondern Seiten, die unabhängig von den Seps von uns als völlig natürlich betrachtet werden.

    Wenn dann noch was passiert, ist es Zufall und dem Zufall braucht man nicht hinterherzurennen, den kann man nur aussitzen.

    Wie krank ist das denn, sind wir ohne Google nicht einmal mehr in der Lage, zu bestimmen, was UNSERER Meinung nach eine "natürliche" Seite ist? Noch gehört mein Kopf mir und das wird verdammt noch mal auch so bleiben!

    Und genau da läuft es m.E. schon wieder Google hinterher. Google sagt, Google will ...

    Genau davon müssen wir komplett weg, m. E. der einzige Weg, wieder das unter die Füße zu kriegen, was Google nämlich eben auf gar keinen Fall will: Sicheren Boden!

    WIR müssen für uns völlig unabhängig von der Monsterkrankheit analysieren, was sind "natürliche" Seiten. Am besten wohl sogar nicht in diesem Thread.

    Für uns und unsere Lösungsfindung ist es nur Zeit-, Energie- und Geldverschwendung, dem Ungeziefer hinterherzulaufen, zu wissen welchen Resistenzfaktor es gerade hat, die Wirkungsweise der Krankheit zu verstehen usw. Bis wir das alles geschafft haben, hat sich der Virus weiterentwickelt und wir fangen von vorne an ohne irgendetwas erreicht zu haben. Wir machen genau das, was wir tun sollen, wir watscheln wie die Lemminge immer mindestens einen Schritt hinterher.

    Das, was UNS dienlich ist, finden wir auf die Art nicht: Eine Lösung um einen Schritt voraus zu sein, um agieren zu können, statt zu reagieren. Eine Resistenz, die nicht bei jeder Virusmutation gleich wieder ins Koma fällt.

    Ich denke, der Lösungsansatz heißt, back to the roots. Was kennzeichnet sogenannte "natürliche Seiten" (für mich ein Paradoxon)? Und hierbei reichen halt nicht mehr wie früher so ganz pauschale Leitsätze wie "Links", "Onpage-Optimierung" usw. Es muss heute alles detailgetreuer nachgebaut werden. Welche Links, welche Menge, wo? Welche Onpagemaßnahmen, welche Titel usw.

    Sind die Seiten derart nachgebaut, dass sie von "natürlichen" nicht mehr zu unterscheiden sind, kann dies auch kein Algo mehr.