Beiträge von Margin

    BKs?

    Grundsätzlich gilt für MICH, der Kleinkram steht in keinem Kosten-Nutzen-Verhältnis. Ich gehe davon aus (unspezifische Beobachtungen), dass dieser "Kleinkram" für das Hintergrundrauschen nur dann sinnvoll ist, wenn ebenfalls Arbeit reingesteckt wird. Arbeit in einem Umfang, mit dem ich auch gleich die nächste Nische hochziehen könnte. Also entscheide ICH mich für letzteres, da es mir das bessere Kosten-Nutzen-Verhältnis bietet und nutze dieses dann für die Kreuzverlinkung.

    Zitat

    Oder eben die Prüfer müssten die Bücher prüfen und zulassen. Man prüft ja schließlich jedes Buch dann auch nur einmal. Zeitaufwand zählt für mich hier nicht, denn ich hatte effektiv mehr Zeitaufwand, mich in der neuen Formelsammlung zurechtzufinden.


    Da träum mal hübsch weiter ^^

    DU willst was von denen, nicht umgekehrt :pieks:

    Es funktioniert aber gleich aus mehreren Gründen so nicht. Wir haben zwar gelgentlich, in Not- / Ausnahmefällen MIT Einverständnis der gesamten Prüflingsgruppe mal das eine oder andere zugelassen, aber grundsätzlich gilt, lässt Du A zu, stehst Du mit B vor dem gleichen Problem. Du glaubst doch wohl nicht, dass ich mich in meiner Freizeit hingesetzt hätte um diverse Exemplare diverser Hilfmittel, die ich mir dann ja auch noch alle hätte beschaffen müssen, in mühsamer Kleinarbeit miteinander zu vergleichen. Da wirste ja bekloppt im Kopf und das sprengt den Rahmen der ehrenamtlichen Prüfertätigkeit mal ganz erheblich.

    Da muss ein generelleres System her.

    Dann würde niemand mehr Politiker, weil das Risiko zu hoch wäre. Als normaler Angestellter in der freien Wirtschaft bist Du als Erfüllungsgehilfe auch nur bei nachweislichem Verschulden, mindestens grobfahrlässig, regressfähig, genau wie auch die Politiker.

    Mit der Prüfungszulassung ist das Problem ein anderes:
    Du sitzt da als Prüfer und schaust, welche Bücher die haben, sieht nun eines auch nur ein wenig anders aus, müsstest Du im Ernstfall einen ganzen Klassensatz komplett kontrollieren, ob die Inhalte identisch sind. Stundenlange Arbeit, statt die Prüfung abnehmen zu können. Wobei, wenn ich an meine Sieberschen Tafeln und da insbesondere an die zugehörige Formelsammlung denke, die waren äußerlich zwar auch zugelassen, aber mal gut, da hat nie jemand reingeschaut. Die waren derart vollgekritzelt, da gab es kaum mehr ein weißes Fleckchen :floet:

    Gefragt wären da im Falle der Studis z.B. der ASTA, bei Schulen die Landeselternbeiräte, IHK, Handwerkskammern usw., um entsprechenden Druck auszuüben, dass genau das nicht sein darf. Das die Verlage gezwungen werden, bei nur marginal veränderten Inhalten am Äußeren nichts zu ändern, damit auf einen Blick erkennbar ist, es ist die für die Prüfung zugelassene Ausgabe.

    Dann wäre es vielleicht mal an den Studenten, von denen ich eigentlich einen Mindestgrad an Intelligenz erwarte, sich einmal mit dem Urheberrecht auseindanderzusetzen. Da könnte für so manches schon die Lösung liegen, ansonsten ähnelt es allerdings eher Äpfeln und Birnen, eine Doktorarbeit eines Professor mit einem Kompendium der Volkswirtschaft auf eine Stufe zu stellen. Wenn der Prof mit seinem Geschreibsel nebenbei noch ein paar Groschen abzocken will, dann hat das nichts mit oben zitiertem Verlagsbegehren zu tun.

    Der Ansatz ist da m. E. ganz einfach an der falschen Stelle.

    Zitat

    Verlage entdecken Einnahmequelle Unis für sich


    Das ist sträflicher Dummfug. Unzählige Werke werden seit jeher einzig für Unis und Co. aufgelegt. Das es da eine Verpflichtung seitens der Verlage gäbe, dies kostenlos zu tun, wäre mir neu.

    Das ganze Thema ist eher ein ziemlich schmaler Grat auf einem zweischneidigen Schwert und mancher scheint da nur all zu schnell die 2. Seite zu vergessen. Wenn ich an die Schwarten denke, die ich seinerzeit käuflich erworben hatte, da lag so manche jenseits der 100 Mark - von Inhalt und Umfang her auch durchaus berechtigt.

    Der Haken: Ein Normalsterblicher würde sich diese Werke niemals kaufen, er weiß nicht einmal um die Existenz dieser Papiermonster. Wenn nun sowohl Dozenten als auch Studenten die Dinger ausschließlich in Kopie nutzen, wo bleibt dann auch nur wenigstens eine Aufwandsentschädigung für den Schreiberling? Wovon soll der leben? Wer schreibt denn dann noch, wenn er anzunehmender Weise 2 - 3 Jahre Vollzeit in so ein Machwerk pumpen muss ohne anschließend kaum jemals einen Cent dafür zu sehen?

    Du kannst als Student nicht alles kaufen, geht nicht. Aber dafür gab es den guten alten Bibliotheksausweis und zumindest die Bibliothek hatte dann i.d.R. mehrere Exemplare der Werke käuflich erworben. Zu meiner Zeit als Dozent wurden auch Unmengen an Papier durch den Kopierer gejagt, immer begleitet von einem ausgeprägten Unrechtsbewusstsein mit dringender Buchempfehlung. Wo ist das unterwegs verloren gegangen? Basiswerke wurden grundsätzlich angeschafft.

    Wenn nun alles komplett zusammgetragen fix und fertig als Päckchen geschnürt digital vorhanden ist, dann ist ja nicht einmal mehr ein Anreiz gegeben, überhaupt irgendeinen Autor für seine Arbeit zu entlohnen. Wer trägt das Wissen von morgen zusammen?

    Wie Catcat schon schreibt und Deine Logs ja auch bestätigen, ist gerade in Firmennetzwerken aus Sicherheitsgründen sowohl Java als auch JavaScript häufig deaktiviert UND die verwendeten Browser- und Betriebssystemversionen hinken oftmals sowohl aus Kosten- als auch aus Sicherheitsgründen ganz erheblich hinterher.

    Im b2b-Bereich würde ich auf den ganzen überflüssigen Firlefanz komplett verzichten. Schreib einfach statt html4 html5 drüber, wie es Synonym auch schon beschreibt (hab ich genauso gemacht, läuft reibungslos) und verzichte komplett auf die Elemente, die in älteren Browsern Zicken machen. Es ist nicht alles Gold was glänzt ... missbrauch Deine zahlenden Kunden nicht als Betatester.

    :up:

    Genau, hab auch die eine oder andere Seite umgestellt, auch schon mehr als einmal im Laufe der Jahre, es ändert sich überhaupt nichts, solange der Inhalt komplett identisch bleibt und vor allen Dingen niemand die Dateinamen anfasst!

    Soll allerdings eine Funktion genutzt werden, die im iE8 nicht, bzw. nur in einem JavaScript-Framework läuft, würde ich im Interesse der Usability tunlichst die Finger von lassen. Oder ich würde zumindest vorher meine Logs analysieren um festzustellen, wieviele meiner Besucher (noch) davon betroffen wären um dann eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

    Zitat von Alex07;36799

    wechsel das BS ;)


    Also is die korrekte Lösung bei dem Problem eines vollen Aschenbechers, ein neues Auto?
    Hatte das BS schon gewechselt, da wusstest Du noch nicht mal, was ein Pinguin is, Du Scherzenkeks *** Link veraltet ***

    Ach selbst eine absolut natürliche Verlinkung von Seiten mag Google doch schon längst nicht mehr. Da hab ich ne Domain, die sammelt tatsächlich Links ein, wie ein Marmeladenbrot die Fliegen im Sommer. Womit verlinken 98 %? Einfach mit dem Domainnamen (keine KW-Domain). Was macht Google? Mit jedem neuen Link rutscht die Seite zu ihren Mainkeys ein Stückchen tiefer. Glaub ich dem ganzen nun, muss ich entgegen aller Google-Devisen mit jedem gesetzten Link künstlich gegensteuern um die wieder zu verwässern, weil das Linkbild insgesamt für Google offensichtlich alles andere als natürlich ist. Was ein Kokolorus!
    :kotz:

    Habs noch nicht nachgelesen, aber irgendwas deucht mir da merkwürzig. Der villenbesitzende Pfeffersack, der das Loft in der eigenen Villa bewohnt und die unteren Etagen die Büros von 3 oder 4 führenden Angestellten beherbergen, die das Kapital arbeiten lassen, zahlt das gleiche, wie der zeitarbeitende Familienvater, der am 15. nicht einmal die Schulbücher seiner Kinder bezahlen kann? Also nichts, nur pauschal für die Villa?

    Ein einzelnes dieser Büros wäre größer als die Mietwohnung des Familienvaters. Nein, ich denk das nun nicht zuende ...