Beiträge von Margin

    Genau das kam mir gestern auch ziemlich schräg vor, als ich es hörte. Der einzige Zusammenhang, den ich mir denken könnte, wäre das europäische Auslieferungsrecht. Er würde, ginge es nur um Rebellion, nicht ausgeliefert. Wird er wegen Untreue ausgeliefert, steht er bezüglich der Rebellion wohl irgendwie juristisch noch mit einem Bein in Deutschland oder so ähnlich. Na ja, schräg halt.

    Der Typ sollte mal endlich Rückgrat beweisen, auf den ganzen Zauber verzichten und sich zu seinen Kollegen gesellen. Die ganze Geschichte wird so von Tag zu Tag unglaubwürdiger.

    Ganz einfach aus Pfaden werden Vektorgrafiken, die sind immer Original, absolut verlustfrei, egal in welcher Größe, es sind einzelne Flächen, die am Ende ein Motiv bilden. Du kannst ein ganzes Haus damit tapezieren, ohne dass sie pixeln. Sie werden nur "skaliert" es wird nichts weg- oder hinzugebastelt. Wenn Du sie skalierst, werden die Pfade neu berechnet, die die einzelnen Flächen und Linien bilden und werden wieder mit den definierten Farben usw. gefüllt. Die allgemein bekannte Funktion "Größe ändern" rechnet dagegen bspw. beim Vergrößern Pixel z. B. zu einem Foto hinzu und versucht dabei das nicht definierte Motiv IN DER Fläche zu erhalten. Oder beim Verkleinern, entfernt sie Pixel aus dem Motiv. Die Ergebnisse kennst Du.

    Das Verhalten ist völlig normal, geht gar nicht anders. Ich habe den Verdacht, Du kriegst Pfade und Objekte nicht wirklich logisch auseinander. Ganz plump und völlig unpräzise gesagt, sind Pfade nichts weiter als visualisierte Berechnungen. Stell sie dir als endlos lange Gummibänder vor. Sie zeigen Dir ausschließlich die Verhältnisse und Winkel zueinander, um deine Vorstellungskraft mit reinen Zahlenwerten nicht zu überstrapazieren. (Linie A verhält sich zu Linie B ... ) Sie haben KEINE Größe! Oder, sie haben automatisch jede Größe. Etwas völlig anderes sind Objekte. Sie haben eine fixe Größe, sie haben definierte Pixel und Farben. Alles das besitzt ein Pfad nicht.

    Wenn Du einen Pfad wie ein Objekt behandeln willst (größer, drehen usw.), dann musst Du ihn zuvor in ein Objekt, ein Bildchen umwandeln.

    Aber bevor wir hier nun vom 100ersten ins 1000ste kommen, wobei ich durch Unkenntnis des Programms auch nur raten kann, einmal quick & dirty:
    So, wie es am ehesten hinkommt, dass am Ende noch etwas übersteht, einfach lassen. In ein Objekt umwandeln und den störenden Teil einfach wegradieren.

    Mit Gimp kann ich Dir nicht helfen. Aber mal so ganz allgemein, bevor Du einen Pfad wie ein Objekt behandeln kannst, musst Du ihn in ein Objekt umwandeln. Beim Pfad selbst kannst Du für gewöhnlich nur die Knotenpunkte / Schnittpunkte bearbeiten. Sind keine da, weil Du z.B. automatisiert einen Kreis eingefügt hast, musst Du welche hinzufügen. Schau mal, ob Du auf die Linie klicken kannst und dann ein Contextmenü ala "Knoten hinzufügen" erhälst. Den hinzugefügten Knoten müsstest Du dann auswählen / anklicken (?) können, dann kannst Du ihn verschieben usw. und die Linien rechts und links davon bis zum nächsten Knoten kannst Du dann einzeln bearbeiten.

    Ja, hast Du völlig richtig verstanden. Das gleiche Prinzip, wie bei den Ein-Euro-Jobbern. Nur kann die Suppenküche den Ehrenamtlichen wahrscheinlich nicht mehr halten, wenn sie keinen vollen Lohnzuschuss mehr erhält.

    So ganz allmählich tröpfeln dann die weiteren Informationen, wie man sich das so ganz praktisch vorzustellen hat. Erstmal werden die Jobs für die Langzeitarbeitslosen staatlich finanziert. Aber nur anfänglich. Dann reduziert sich der staatliche Lohnzuschuss allmählich, bis die Arbeitgeber die Kosten irgendwann selber tragen müssen. Da tauchen für mich jetzt 3 Fragen auf:

    1. Ab welcher Zuschussgrenze wird die Stelle dann wieder gestrichen, weil der Arbeitgeber sie schlicht nicht finanzieren kann / will?

    2. Das System zur Re-Integration von Langzeitarbeitslosen durch gestaffelte Übernahme der Lohnkosten gibt es schon ewig (gab es zumindest, als ich noch damit zu tun hatte). Warum wird es nun "neu erfunden" und unter dem Deckmantel "Grundeinkommen" verkauft?

    3. Warum ist in den Diskussionen nur von Langzeit-ARBEITSLOSEN die Rede und nirgendwo von Hartz-4-Empfängern, wo es doch Hartz-4 ist, was ersetzt werden soll?

    Ich halte Dir nun mal zugute, dass Du vermutlich das alte Sozialhilfe-System, den Vorgänger von Hartz IV, nicht kennst, sonst würde sich vermutlich Deine Begeisterung in Grenzen halten. Du konntest auch vorher keine Luftsprünge machen, die Berechnung für das, was Du zum Leben brauchst, war identisch. Allerdings gab es, außer durch hochnäsige Beamte ab und an und den schweren Weg zum Amt, keine weiteren Erniedrigungen. Du hattest KEINE Residenzpflicht, wie die armen Leute heute. Du wurdest nicht zu irgendwelchem Mist gezwungen usw. Arbeitsamt und Sozialamt waren strickt getrennt.

    Missbrauch gab es auch damals schon, wird es auch immer geben, außer wir hätten ein bedingungsloses Grundeinkommen, da wäre Missbrauch hinfällig. Das jetzt so angepriesene "soziale Grundeinkommen" hat damit jedoch überhaupt nichts gemeinsam. Gar nichts. Es wird weiterhin gelten, wer arbeiten kann, dem geht's (verhältnismäßig) gut, wer genau das nicht kann, warum auch immer, ist am Ende.

    Moin, davon ist hier überhaupt nichts zu hören, nicht einmal aus dem Zentrum des Geschehens. Ist übrigens quasi direkt vor meiner alten Haustür und die gewählte Stelle ist strategisch einfach perfekt - einmal davon abgesehen, dass sie zu Deutschland gehört. Da haben sie schon öfter den einen oder anderen "rausgeholt". Die A7 ist an der Stelle von beiden Seiten zugänglich, der Rastplatz Hüttener Berge ebenfalls, einen Spuck weit weg sitzt die Autobahnpolizei. Die können da ganz bequem fischen gehen ohne die Bahn zu sperren.

    Ja, das geht hier auch durch die Nachrichten. An Norwegen kommt er allerdings normalerweise überhaupt nicht vorbei. Ich denke, Du meinst Schweden. Und ja, das hatte ich oben ja schon als erstes: Keine Ahnung, welche Taktik dahinter steckte, dass er nicht schon in Schweden oder Dänemark rausgeholt wurde. Wobei die Skandinavier (die Dänen zählen sich dazu) sich ohnehin hier und da gerne rausnehmen, haben auch beide keinen Euro, im Gegensatz zu Finnland.

    *edit*
    Habe gerade gelesen, dass es wohl zwischen Dänen und BKA eine Koordination gab und es wurde halt (warum auch immer) beschlossen, ihn direkt hinter der Grenze abzugreifen.