Beiträge von Margin

    Muss aber mal lobend erwähnen, dass sie für so ein kleines Kaff die Evakuierung von 14.000 Menschen für die Bombenräumung bis auf ein paar Details richtig sauber hin gekriegt haben.

    Gegen 18.00 Uhr ist angeblich die Info ans Rathaus gegangen, gegen 21.00 Uhr stand die gesamte Infrastruktur, von unzähligen Feuerwehrwagen, wohl aus der gesamten Region, 35 Regionalbusse auf Sonderfahrt, 2 Schulen zur Unterbringung, das THW, Rotes Kreuz, unzählige Polizeifahrzeuge, quasi an jeder Straße eines, Verpflegung, Heißgetränke und soviele Krankenwagen, wie ich noch nie auf einem Haufen gesehen habe.

    Mal abgesehen davon, dass ich nur ziemlich widerwillig wieder aus dem Bett gekrochen bin, fand ich es eine absolute Schweinerei von ein paar wenigen, sich zu weigern, ihre Wohnung / ihr Haus zu verlassen, obwohl bekannt war, dass nicht entschärft oder kontrolliert gesprengt werden darf, bevor nicht alle Personen die Gefahrenzone verlassen haben - das war ein 1.800 kg Teil. Wir haben über 3 Stunden mitten in der Nacht gewartet, bis diese Volldeppen "zwangsevakuiert" wurden.

    Wenn Du das Original ins Netz stellst, haste im schlechtesten Fall bei Klauern keine Möglichkeit mehr, Deine Urheberschaft nachzuweisen. Richter denken da teilweise recht simpel, der hat die größere native Auflösung der Aufnahme anzubieten, also ist er der Urheber. Bis dahin alles völlig easy. Haben nun beide die gleiche, sogar die native Auflösung, weil Du die Originalgröße publiziert hast, wirds schnell mal haarig. Am einfachsten wirds, wenn Du das Original so weit runterziehst, dass es sich mit Interpolieren nicht mehr sauber hochziehen lässt.

    Passt schon, bin ja selber mit der Bildbearbeitung (von ein paar Vorgezogenen abgesehen - s.o.) ca. 1,5 Jahre im Rückstand ... :wall:

    Mit "der Großen"? Welche? Die D90 ist meine größte.
    How ever ... die sind runtergezogen auf 1024, weil das Publizieren in Originalgröße juristische Schwierigkeiten mit sich bringt.

    Zitat

    ABER wir haben das uns vor langer Zeit rausgesucht Webseiten zu erstellen und die bei google zu Platzieren.


    Jep, nur so eine Entscheidung ist ja aber nicht statisch und hat Gültigkeit bis in alle Ewigkeit. Im Gegenteil sie muss den Gegebenheiten angepasst, ständig neu abgewogen und überprüft werden. Stellt sich nun irgendwann heraus, dass es keine Gewinne mehr abwirft, wenn man ständig nur fragt "Wie hoch?", wenn Google sagt, "Spring!", muss man halt überlegen, wie die Alternative aussehen könnte.

    In deinem Fall halt, neue Projekte in der Rückhand halten, für den Fall von dem man nicht fragt, ob er eintrifft, sondern nur, wann. In meinem Fall halt, die Frage, muss ich wirklich mit der Domain ranken oder reicht es, wenn die Longtails eine gute Sichtbarkeit haben. In anderen Fällen mag die Frage lauten, ist es wirklich schlimm, dass Projekt A nicht mehr rankt, solange es dafür einem der anderen 30 besser geht.

    Grundsätzlich halte ich es seit jeher mit der Devise: Hinterherlaufen ist sinnlos, man bleibt dabei immer hinten. Von daher suche ich für meinen Teil gerne Wege, bei denen man möglichst nicht nur ständig den Zug von hinten sieht. Und wenns gar nicht anders geht, muss halt das gesamte Konzept mal grundsätzlich in Frage gestellt werden.

    wabse wir reden hier aneinander vorbei. Ich habe hier nicht irgendeine spezielle Seite gemeint, geschweige denn eine von mir selber, sondern das generelle Problem. Wenn ich in welcher Form oder wo auch immer Arbeit, Zeit und Geld investiere, dann muss da zumindest theoretisch (unternehmerisches Risiko) ein Gewinn X unterm Strich wieder reinkommen. Investiere ich ohne dieses Ziel oder ohne die Chance dieses Ziel zu erreichen, ist es unternehmerischer Selbstmord.

    In Bezug auf Google sieht dann das ganze so aus: Du baust heute unter Einsatz enormer Mittel sagen wir mal 10.000 Links ab, um oder sonstwas - weil Google das so will! Noch bevor Du damit fertig bist, kommt die nächste Hiobsbotschaft, die lautet dann beispielsweise, änder auf 30 Domains den kompletten Quelltext oder ... (böse Drohung). Während Du nun noch damit beschäftigt bist, die LInks zu ändern und der Quelltext noch in der Warteschleife hängt, trudelt die nächste Link-Motz-Mail ein. Deine Seiten befinden sich im freien Fall, Deine Einnahmen ebenfalls und Du investierst und investiert immer weiter in der vagen Hoffnung, der Zirkus könnte irgendwann ein Ende haben.

    Du agierst nicht mehr (selbstständig), Du reagierst nur noch (abhängiges Beschäftigungsverhältnis ohne Einnahmen ^^). Oder anders, Google will nicht, dass Webmaster von dem Kuchen etwas nennenswertes abkriegen. Und sie haben die Mittel, das durchzusetzen. Und sie tun es.

    Na ja, dass es Werbung ist, merken sie i.d.R. dann immer erst im Rückwärtsgang, so nach dem Motto, HÄÄÄ? Wo bin ich denn hier gelandet?! Und das nervt fast noch mehr, als die Variante bei unsereins. Wir sehen halt sofort, ist eh nur Werbemüll.