Beiträge von cura

    >> "Es war 2020, als ich 20 war, in Chemnitz".


    So fangen wortgleich beide an. :)


    Muss man auch nicht verstehen, sind beide langatmig + langweilig, wobei das zweite ja eine Parodie auf das erste ist.


    Langatmig erzählte Geschichten, bis zu 60 bis 90 Sekunden Länge, die wenig bis nichts mit dem beworbenen Produkt zu tun haben, scheinen, zumindest hier, i. M. ein Trend in der (Ferseh-)Werbung zu sein. Am Ende fragt man sich: "Und warum soll ich jetzt die Pizza kaufen, über die absolut nichts gesagt wurde? Dass es sie gibt, weiss ich ja, sehe sie ja beim Einkauf jedesmal im Regal."

    >> ein kleiner dicker Mann, der vor 30 oder 40 Jahren mal durch ein Tor mit der Hand Weltmeister wurde, mit 60 durch einen Herzinfarkt den Löffel abgab?


    Naja, enn bissl mehr stellte er schon dar, vor allem im romanischsprechenden Raum. Es gibt ja viele Fussballer, die "Wunderdinge" als "Einmaltaten" vollbrachten und kurz danach vergessen waren.


    Für viele was er der Beweis und die Hoffnung, dass man im Dreck geboren und aufgewachsen sein und es trotzdem schaffen kann aus dem Elend herauszukommen. Hinzu kam seine erkennbare Zerrissenheit zwischen der Welt aus der er kam und der Welt in die er katapultiert und in der er nie heimisch wurde.


    Gut, bekannt wurde sein Spruch zu der "Hand Gottes", aber er war auch wirklich ein begnadetes Talent, wie hier gerade uralte Filmaufnahmen zeigen.


    Auch sein lebenslanges Engagement gegen die Armut in den Ländern Mittel- und Südamerikas machte ihn dort und teilweise auch in Europa beliebt. Gut, bei dem Konservativen kam das weniger gut an, weil er es mehr mit den linken Staatschefs hielt. Er war z. B. ein guter Freund Castros.

    Nach meiner Meinung hätte die Aussage, und das wesentlich verkürzt, an die heutige Jugend lauten müssen: "Wir haben nichts gemacht was andere gefährdet hat, obwohl uns das schwerstgefallen ist." Von mir aus dann auch noch "Wir waren Helden" oder, um das "Eigenlob" rauszunehmen, jemanden sagen lassen: "Sie waren Helden".


    Aber ich frage mich sowieso: Wieso so kompliziert in der Retrospektive? Warum sprechen sie die Jugendlichen nicht in der Gegenwart an: "Du tust nichts was andere gefährdet, obwohl es Dir schwerstfällt? Du bist ein Vorbild und ein Held".


    Aber, "Nichtstuer sind Helden?" Was sind dann die Nichtnichtstuer?


    Knapp vorbei ist halt auch daneben.

    Hier benehmen sich sehr viele Jugendliche daneben, was aber auch, zumindest für mich, zumindest nachvollziehbar ist. Es gibt aber auch ne Menge, die sich vorbildlich verhalten und denen sollte man das auch mal sagen.

    Jo, beide nicht besonders. Der Böhmermannsche mit erstaunlich wenig Biss.


    Ein Spot mit schwer erfassbarer Message mit einer Länge von 90 Sekunden der sich an eine Jugend mit einer Aufmerksamkeitsspanne von 5 Sekunden wendet.

    Ich hab ja kein deutsches Fernsehen, deshalb gehe ich mal davon aus, dass das zweite Video sarkastisch auf das erste anspielt.


    WIR TATEN NICHTS! Wir waren Helden, weil wir nichts taten.


    Welche hirmamputierten Auguste lassen sich sowas einfallen? Und wer nickt auf sowas ab?


    Das einzig Interessante daran dürfte wieder tatsächlich sein, was die Kosten sind. Die dürften, wie gehabt, unverhältnismässig hoch sein.

    >> Das wirklich perfide an der Sache ist, dass der User Google erstmal gar nicht mehr verlassen muss.


    Naja, darauf läuft ja bei denen (und auch anderen) alles hinaus.


    Das Anzeigen von Lizenzinfomationen könnte dann natürlich im Umkehrschluss von vielen so gedeutet werden, dass alles ohne Lizenzangaben bedenkenlos kopiert werden kann.

    Oh, Du fröhliche...


    ....Scheisse.


    Jeder will jedem das Weihnachtsfest retten. Warum? Was ist so schlimm daran Weihnachten mal etwas sparsamer anzugehen? Ich hab meinen Geburtstag d. J. auch mutterseelenallein verbracht und hab keinen Schaden davongetragen.


    Wir standen hier nach Ende der ersten Welle sehr gut da. Dann rückte der August immer näher, der Monat in dem die Spanier mehr Zeit auf der Autobahn verbringen als im Bett, das Reisen wollte man deshalb, weil Tradition, nicht verbieten. Folge, der August war vorbei, die Reisenden waren wieder abgereist, hinterlassen haben sie die Seuche.


    Und jetzt geht dieser Mist schon wieder mit Weihnachten los. "Wir können den spanischen Familien nicht verwehren an Weihnachten zusammen zu kommen".


    Und wieder werden Schwachsinnsargumente herangezogen, die blenden und ablenken sollen: Die Sprache ist von "Sicheren Korridoren". Keine Ahnung, was darunter zu verstehen ist und was die verhindern sollen. Hört sich so an, als sollte der Reisestrom irgendwie gelenkt werden. Sinn? Sinnlos einen zu suchen, denn wie die Familien dann Weihnachten verbringen, wen sie wieder mal an Bekannten treffen, welche Weihnachtsfeiern sie feinern? Wer soll das kontrollieren können, wenn sie hier, weitab von jedem Schuss, in den Fincas zusammenhocken? Besinnliche Weihnachten kennt man hier nicht, sind ganz normale Besäufnisse wie im Rest des Jahres.


    In Deutschland hats ja ne ähnliche Diskussion. Was solls? Weihnachten ist halt Weihnachten, das Fest der Liebe und manchmal auch der Hiebe. Und was solls? Haben wir halt nach Weihnachten wieder ein paar Infizierte und Tote mehr. Auf ein paar mehr kommst jetzt auch nicht mehr an.

    >> Warum bauen die so was nicht mitten in die Stadt, so wie die Testzentren auch? Platz wäre ja da,


    Meine Meinung: Schlicht weilse blöd, unfähig und deshalb überfordert sind. In solchen Stresszeiten trennt sich die Spreu vom Weizen.


    Wäre doch mal ne schöne Klage gegen die Gemeinde / Stadt: Jedem Bürger ohne Auto oder sonstigem Beförderungsmittel den Weg dorthin per Taxi zu finanzieren, weil es nicht zugemutet werden kann, aufgrund gedankenloser Planung, dass sich jemand unnötig einem erhöhten Infektionsrisiko aussetzt. Das ist ja genau gegenteilig zu den i. M. geforderten Massnahmen: So wenig Mobilität und Kontakte wie möglich. Die haben sowas gefälligst unter dem Gesichtspunkt zu planen, dass sich das dadurch zwangsläufig steigende Kontaktrisiko so gering als möglich hält.


    Und es sollte aber auch normalerweise kein Problem sein, dass die Impfer zu den Bürgern kommen.

    Hier teilten die Offiziellen heute mit, dass sie denken (wollten sie "hoffen" sagen?), jetzt wo es eine "Vakuna" > Imstoff gibt, dass sie Juli, August 2021 Entwarnung geben könnten.

    Gleichzeitig gab der Premier bekannt, dass Spanien das erste Land in Europa sei, welches einen Impfplan hat. Irgendwie absurd.


    Ich mache mir seit ein paar Tagen auch Gedanken darüber, wie es bei mir mit der Impfbereitschaft aussieht. Bin etwas zwiegespalten, neige aber zu mehr Nein als Ja, obwohl ich mich zu der gefährdeten Gruppe zählen muss. Zumindest neige ich nicht dazu mich in der Warteschlange ganz vorne anzustellen.


    Die Gedanken, die ich mir dazu mache, macht sich ja wahrscheinlich jeder hier.

    >> Und der Sprung von "über 90" auf 95 ist nicht wirklich so hoch, wenn man eben bedenkt, dass 10 Tage vorher die zweite Dosis noch bei vielen fehlte.


    Naja, um das beurteilen zu können, müsste man schon wissen bei wievielen die Zweite noch fehlte.


    Fünf Prozent über einen längeren Zeitraum würde mir erklärbar erscheinen. Innerhalb von wenigen Tagen, auch in Anbetracht der "seltsamen Zufälle", erscheint mir doch zumindest erklärungsbedürftiger als die Erklärungen, die jetzt geliefert und wie es aussieht bedenkenlos geschluckt werden.

    Dass in grossen Städten die Kerne veröden wird sich nicht verhindern lassen. Und warum sollte man das auch verhindern wollen? Was man nicht veröden lassen sollte, sind die Kerne der Viertel aus denen viele oft gar nicht rauskommen, raus wollen.


    Viele kleinere Städte sind gerade mal so gross oder kleiner als die Viertel in Grossstädten. Da sollte schon darauf geachtet werden, dass da die Stadtkerne nicht veröden. Wenn alles um einen herum verödet und tot ist, wohin soll man dann, wenn man mal raus will? Das Sehen und gesehen werden gehört seit Urzeiten zum Menschen dazu. Was nutzt das schönste Kleidchen von Zalando, wenn man es zwar zeigen kann, aber niemand da ist der es sieht.


    Wer es sehen will sieht es doch wohin es führt, wenn wir aus Bequemlichkeit die Grossen immer grösser werden lassen. Amazon reisst immer mehr Geschäftsfelder an sich, in den USA fangen sie jetzt aktuell an die Apotheken zu verdrängen. Kleine Händler sind bei ihnen nur wohlgeduldet, solange sie keine Umsätze machen, welche die Begierlichkeit des Kraken weckt. Ist diese geweckt sind sie raus aus dem Geschäft.

    YT fängt jetzt an die Milliarden von Videos zu vermarkten, welche ihnen kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden. Die Schmarotzermenthalität wird immer erkennbarer. Wen juckts noch? Mittlerweile sind sie zu gross zum Fallen.


    Ich plädiere ja nicht dafür alles sofort sein zu lassen, sondern zu versuchen das Prinzip "leben und leben lassen" anzuwenden, sich z. B. zu überlegen, ob ich etwas was ich begehre oder brauche unbedingt ne Stunde später im Haus haben muss.


    Die nächste "Perversion" kommt ja jetzt ausnahmsweise nicht aus den USA, sondern aus China: Man muss es sich zuerst verdienen etwas überhaupt kaufen zu dürfen.

    Gegen vieles könnte mit vernünfigen Gesetzen, Normen gegengesteuert werden, ohnedass es viel kostet. Mal als Beispiel: Erbengemeinschaften, die sich nicht einigen können und deren Streit gegen das Gemeinwohl geht (wozu auch erhaltenswerte Bauten in Altstädten gehören) könnten einfach enteignet werden, derart, dass die Gemeinden berechtigt sein sollen zu verwerten und z. B. zu verkaufen. Die Erlöse könnten bei einem Gericht hinterlegt werden bis die Erben sich geeinigt haben. Bei Bargeld würden die wahrscheinlich ganz schnell eine solche Einigung finden.


    Spekulanten sollten auch, dort wo es gegen das Gemeinwohl geht, Zügel angelegt werden.


    Das Dogma des Grundgesetzes, dass Eigentum auch verpflichtet, verschwindet immer mehr aus dem Gesichtsfeld.


    Endlich mal aufgelöst gehört auch dieses uralte Postabkommen, welches damals Entwicklungsländern bevorzugte Konditionen einräumte und wovon China bis heute extrem profitiert. China ist schon lange kein Entwicklungsland mehr, trotzdem ist es immer noch wesentlich billiger von China aus ein Paket in die EU zu senden, als ein Paket von Hamburg nach Düsseldort zu verschicken.


    >> Mit dem Bürgermeister darüber gesprochen und mit Erstaunen erfahren, auf diese Grundstücke sind durch Anliegerbeiträge zwischenzeitlich so viel Schulden aufgelaufen, dass die Stadt Schenkungsangebote ablehnen musste.


    Da sollte sich der Bürgermeister mal juristisch schlau machen lassen. Schenkungen sind normale Verträge, Angebot und Annahme, bei denen die Konditionen der Schenkung verhandelbar sind.

    Jo, war vielleicht etwas zu allgemein formuliert.


    Um die seelenlosen Zentren grösserer Städte ist es nicht schade. Die müssen wahrscheinlich erst veröden, damit diese ganzen Filialisten verschwinden.


    Mir geht es mehr um die Altstädte und deren Periferie, die kleinen Geschäfte in kleinen Orten, auch die kleinen Anbieter im Internet.


    Wenn ich sehe was die z. B. hier alles bei Amazon bestellen, Klopapier (war hier noch nie knapp), Zahnpasta, Reinigungsmittel, Pfennigskrams und und und.


    Es wär ja mal ein Anfang, wenn die Menschen begreifen würden, dass sie die Steuern zahlen müssen, welche Amazon und Konsorten nicht zahlen.

    10 Tage, sagst Du, von der Bekanntgabe eines Zwischenergebnisses bis zur Bekanntgabe des Endergebnisses?


    Warum konnte man dann diese kurze Zeitspanne nicht noch abwarten, um so Verwirrung zu verhindern? War es der Drang als Erster weltweit mit der "erlösenden" Nachricht zu kommen? Was ganz nebenbei dann auch die Aktion schlagartig entsprechend steigen liess?


    Und dann kommt ne amerikanische Firma kurz danach mit 95% hinterher, die Aktien stürzen ab und prompt folgt dann auch das Endergebnis mit auch 95%.


    Der Wahrheitsgehalt will mir irgendwie nicht reingehen. Prüft irgendjemand das nach was Biontech und Pfitzer so von sich geben? Lassen die überhaupt eine Überprüfung zu? Lässt sich das überhaupt überprüfen? Will jemand es überhaupt so genau wissen?


    Fünf Prozent Differenz hört sich zugegebenermassen zunächst wenig an, mir erscheint es jedoch auf Grundlage vorheriger, wissenschaftlich fundierter Recherche ein enormer Unterschied.

    >> Nein, nicht in zwei Tagen, sondern in 10 und genau da ist der Punkt,

    >> und es war die Endauswertung.


    Wo hasten Du die Infos her? Ich hab immer nur gelesen: Hurra, hurra, 90% und das klang für mich wie das Endergebnis nach dem Zieldurchlauf.


    Gleichzeitig hab ich auch gelesen, dass da einer aus der Firma gleich mal einen riesiges Aktienpaket abgestossen hat. So tolle Aussichten auf in den Himmel steigende Kurse und dann stösst einer in einer gigantischen Menge ab. Aber das nur nebenbei....


    >> a) wer hat sich mit Corona angesteckt, aus welcher Gruppe ist der? und b), wer hat Antikörper durch den RNA-Impfstoff....


    Um hier halbwegs zuverlässige Aussagen treffen zu können müsste man jeden Probanden unter denselben Bedingungen mit dem Virus konfrontieren.


    Geht natürlich nicht. Die Antwort darauf gibts Du in Deinen letzten zwei Sätzen Deines Beitrags obendrüber.


    .....


    Ich hab mal vor langer, langer Zeit für den Chef der psychologischen Abteilung der Uniklinik Homburg, einem Prof. Broehren, Medikamententests durchgeführt und mit soner Lochkartenmaschine (sowas wie erste Computer ^^) der Uni SB ausgewertet. Klar, da wurde auch mit Salztabletten gearbeitet. U. a. war da auch Valium dabei. Wäre uns aufgefallen welche Wirkung Valium in Verbindung mit Alkohol zeigt, wäre es heute möglicherweise nicht im Markt.