Beiträge von cura

    Es fällt echt schwer dem Support gegenüber nicht ordinär ausfallend zu werden, wenn man die bittet mal zu erklären, warum ein eher unscheinbares KW von einem Tag auf den anderen Tag eine Steigerung von über 3000% sowohl an Schaltungen als auch an Klicks hat und dann als Anwort kommt, dass das daran liegt, dass das KW plötzlich mehr Impressionen generierte, sie geprüft haben und nicht feststellen konnten, dass da irgendwelche unnätürlichen Klicks erzeugt wurden.

    Ich frage: "Wieso eine so wundersame Steigerung um tausende Prozent?" und es kommt als Anwort: "Mehr Impressionen". Irgendwie kommt sich da wohl jeder normale Mensch doch arg veralbert vor.

    Is ja im Grunde genommen egal wer der Sicherungsgeber ist.

    Man hört in solchen Fällen immer nur ist "versichert" und das war es. Nachfragen nicht möglich.

    Mit der Geltendmachung eines Schadens bei einem Sicherungsgeber ist ein Geschädigter damit ja wieder in der kontrolierbaren Realwelt angekommen und das wollen sich garantiert einige nicht leisten, können es sich nicht leisten.

    Es wird auch nichts darüber gesagt wieviel Zeit zwischen Aktion und Entdecktwerden vergangen ist.

    Typisch für Spanien:

    Hab heute kurz vor Mittag ne Runde im Ort gedreht, kam zuner Bar, davor ein Bekannter. Hab Platz genommen und sofort mal bekrittelt, dass da direkt vor der Bar vier Tische standen, die mal gerade von Tisch zu Tisch einen Meter Abstand hatten. Dazu jeweils 4 Stühle.

    Es dauerte nicht lange und die Tische waren besetzt. Jetzt hatte ich rechts und links ne Figur sitzen zu der noch ein Abstand von 30 Zentimetern bestand. Von einem sah ich den Rücken, von dem anderen die Seitenansicht.

    Auf der Terrasse haben drei Reihen zu je vier Tischen Platz. In dem Fall würde jedoch alles zu eng beieinander stehen. 3 x 3 wäre wohl besser.

    Es waren aber nur 4 Tische mit jeweils 4 Stühlen draussen. Die hätte man auf der Terrasse so verteilen können, dass zwischen jedem Tisch 3 Meter Abstand gewesen wären, aber dann wären ja auch die Wege länger gewesen.

    Die Bedienung hat aber, immer wenn ein Tisch frei wurde, jeden Tisch und jeden Stuhl desinfiziert.

    Sowas sieht man aber überall. Keine Ahnung, ob die bis heute nicht begriffen haben, worauf sich Anstandhalten bezieht. Nach dem was man so sieht definieren die 1,50 Meter Abstand mit dem Abstand vom Mittelpunkt eines Tisches zum Mittelpunkt des benachbarten Tischs. Also eigentlich alles so wie seit Jahren. Wennse dann noch die Stühle dazustellen müsste ihnen erst recht eigentlich auffallen, dass da irgendwas nicht so ist, wie es sein sollte. Müsste ihnen eigentlich auffallen.... Eigentlich...

    Es ist völlig sinnlos sich mit dem Support von Bing auseinandersetzen zu wollen. Reine Zeitverschwendung.

    Es ist ähnlich wie aktuell mit den Leuten aus dem Umfeld von Trump. Der gibt den ganzen Tag nur dummes, unausgegorenes Gebrabbel von sich und seine Lakaien müssen sich dann Gedankten drum machen, wie sie den Unsinn halbwegs rechtfertigen können.

    Gestellte Fragen ignoriert der Suppport beharrlich, geht erst gar nicht darauf ein, gibt dann Fragen, die er eigentlich beantworten soll an den Fragenden zurück, in der Art: "Wir konnten nichts feststellen, wie lange geht denn das mit dem von Ihnen Festgestellten schon?" Wobei unbestritten ist, dass das Festgestellte tatsächlich existent ist, es kann angeblich nur nicht mehr festgestellt werden, warum es existent ist.

    Die eigentlich passende Antwort darauf wäre: "Woher soll ich denn das wissen Arschloch, wenn Ihr selbst es angeblich nicht nachvollziehen könnt? Ich kann Euch nur sagen, wann es mir aufgefallen ist".

    Klar, die vom Support können nichts für die Ungereimtheiten bei Bing, die müssen sehen, wie sie sich bei Anfragen aus der Misere herauswinden können.

    So wird behauptet, dass "exakt" nicht nur bei Google exakt ist, sondern auch bei ihnen und es wird auch gleich ein Beispiel geliefert: Sommerurlaub ist exakt dasselbe wie Urlaub im Sommer. Ist es nicht, sage ich. Für Sommerurlaub ist nur Sommerurlaub exakt.

    Und wie ist es, wenn ich meine Werbekampagne nur auf Schreibfehler-KWs aufbauen will, indem ich z. B. Sommerurlaub bewusst falsch schreibe, also wie Sommerurllaub? Meine Werbung also nur gezeigt werden soll, wenn jemand genau mit diesem Schreibfehler sucht?

    Antwort: "Dann wird das in das richtig geschriebene "Sommerurlaub" korrigiert und die Werbung auch zu "Urlaub im Sommer" gezeigt.

    Eine mehr als seltsame Auslegung der deutschen Sprache, die Bing da an den Tag legt. Und egal was es ist, es ist nie zum Vorteil der Kunden, sondern immer nur zum Vorteil von Bing. Für den Kunden also zum Fenster hinausgeworfenes Geld.

    Da werden gerade mal lächerliche 150 Millionen geklaut und es wird versichert, dass den Betroffenen kein Schaden entsteht.

    Glaubt es jemand?

    Es wird versichert, dass durch verschiedene Massnahmen der Umtausch der Coins verhindert werden soll. Aber ist jemand, der denen 150 Millionen klaut nicht fähig die geklauten Coins innerhalb von Sekundenbruchteilen nach dem Raub einzutauschen?

    Und ist nicht anzunehmen, dass nun viele der Betroffenen den Verlust stillschweigend schlucken werden, weil sie bei einer Anzeige erklären müssten wo das Geld herkommt?

    https://www.heise.de/news/Boerse-Ku…en-4913726.html

    Aus dem was sich hier auf den Strassen abspielt erfährt man mehr als aus der Zeitung.

    Heute sind in verschiedenen Städten die Menschen auf die Strassen gegangen und protestierten dagegen, dass das Personal in den Pflegeheimen nicht regelmässig getestet wird.

    Seit einiger Zeit nehmen die Infektionen in den Alten- und Pflegeheimen wieder stark zu.

    Es könnte durchaus der Eindruck entstehen, dass die Alten egal sind oder mehr noch, dass man man es gar nicht so ungern sieht, wenn sie wegsterben.

    Dieses Zahlenwirrwar haut mir noch irgendwann die Panzersicherung raus Syno.

    Mal als Beispiel gestern: 12 000 Betroffene, dann die kleinere in Spanien gemeldete Zahl von 4000 von der Du annimmst, dass es sich dabei um Menschen mit Symthomen handelt. Die 12 000 teilen sich demzufolge in 8000 Betroffene ohne Symthome und 4000 mit Symthomen auf. Den grünen Balken zufolge war dieses Verhältnis zeitweise annähernd 50 : 50, also fast 1 : 1, gestern 2 : 1.

    Da erscheinen mir 12 Positve auf 100 Tests subjektiv relativ wenig, obwohl ich weiss, dass die reinen Zahlen was anderes sagen. Es kommt auch noch hinzu, dass jeder verdächtig Positive mehrmals getestet wird. Die Tests beschränken sich, dürften sich fast ausschliesslich auf Kontaktpersonen mit bereits festgestellten Positiven und, wie gesagt, meist auf Personen die von Berufs wegen dauernd mit dem Virus in Kontakt kommen. Vermute ich mal. Könnte auch sein, dass zunächst mal bei denen im Umfeld getestet wird, welche Symthome zeigen. Und klar, man müsste mal wissen, wieviele Menschen im Schnitt pro Positivem dann getestet werden. Je mehr das sind desto weniger wird eine angegebene Zahl von Tests aussagekräftig, sagt sie nichts über die Anzahl Positiver im Verhältnis zur Bevolkerung.

    Je weniger Positive ein Land hat, desto mehr wird wohl in der "normalen" Bevölkerung getestet, die prozentualen Ergebnisse dürften dann naturgemäss anders ausfallen.


    >> Wer mehr testet findet mehr positive Fälle" richtig. Aber auch mehr negative _

    Kommt für das Verhältnis natürlich auch darauf an wen und wo man testet.

    Weisste Syno, die zählen ja hier nicht umsonst die "Brotes", die Ausbruchsherde.

    Überall wode einen solchen "Brote" hast findest Du überverhältnismässig viele weitere Positive.

    Und auch wennde Dir Deine Balkengrafik ansiehst, die hellgrünen mit den dunkelgrünen Balken in Relation setzt erscheinen 12% Positive auf 100 Getestete eher als zu niedrig. 12 000 Betroffene am Tag und davon z. B. 3000 mit Symthomen sind 25% und um bei einer Quote von 12% 12 000 Betroffene zu finden müssten knapp unter 100 000 täglich getestet werden. Mir erscheint das mit dem zur Verfügung stehenden Personal relativ unwahrscheinlich, zumal sich das ja über das gesamte Land verteilt und die Entfernungen somit ein wichiger Zeitfaktor sind.

    So viele mit Symthomen im Verhältnis zu den Positiven, insgesamt festgestellen Betroffenen, ist ja schon ein arges Missverhältnis.

    Der spanische Premier bittet die Verwaltung von Madrid die Stadt abzuriegeln, er hat ja die Befugnis nicht mehr, die Verwaltung von Madrid fordert vom Primier mehr Militär, mehr Polizei, mehr medizinisches Personal, weigert sich aber dem Ansinnen des Premiers nachzukommen, was, nach meiner Meinung, i. M. das einzig Vernünftige wäre. Das Kompetenzgerangel, die egoistischen, auf die politische Zukunft gerichteten Erwägungen tun ein Übriges.

    Jetzt schon wird der Premier Sanchez von vielen als der schlechsteste Premier ever beschimpft, ich persönlich finde, dass er seinen Job, im Rahmen der Möglichkeiten seiner Minderheit, so schlecht nicht macht. Er hatte ja schon Ende Februar Prombleme eine Mehrheit für die Verhängung des Ausnahmezustands zu finden, was natürlich alles verzögert hat.

    ............

    >> Du hast so viel negativ über das Land geschrieben _

    Nicht über das Land, Spanien ist interessant und schön, wenn man mal von der zubetonierten, verbauten, hässlichen Küste am Mittelmeer absieht. Ich habe meine Probleme mit der Menthalität der überwiegenden Mehrheit der Menschen in diesem Land, womit man natürlich einer Minderheit Unrecht tut. Nicht bei jedem endet der Horizont an der Nasenspitze, nicht jeder denkt nur lediglich von 12 bis Mittag, nicht jeder versucht Dich zu übervorteilen, wenn er irgendwie kann, nicht jeder ist unverhältnismässig laut, nicht jeder ist absolut rücksichtslos, gedankenlos, nicht jeder ist ein Ignorant und und und.

    Aber hier ist es halt wie überall, die Mehrheit prägt das Gesamtbild.

    Klar testen die gezielter, zwangsläufig. Bei 12000 Positiven am Tag werden erstmal deren Kontaktpersonen abgescheckt. Bei 12000 Positiven am Tag, mit jeweils nur 5 Kontaktpersonen, niedrig angesetzt, biste ja schon bei 60 000 Tests. Und bei jeden weiteren Positiven werden dann wieder dessen Kontaktpersonen gescheckt.

    Je höher die Zahl der Positiven desto mehr müssen Kapazitäten darauf verwandt werden deren Kontakte zu finden. Für den Rest bleibt dann nicht mehr viel.

    Und ich hab erhebliche Zweifel, ob die, bei dem zur Verfügung stehenden Personal, es jetzt noch überhaupt schaffen die Kontaktpersonen Infizierter ausreichend zu finden.

    Das ist halt die Gefahr mit den steigenden Infektionszahlen, irgendwann ist die Nachverfolgung nicht mehr zu schaffen und es läuft aus dem Ruder.

    Jo, ich denke das kann hinkommen.

    Ich verstehs nicht, Du musstest jetzt enorme Ernergie aufwenden, um zu diesem Ergebnis zu kommen, mit wenigen leichten Umformulierungen würde es jeder verstehen, wie z. B. "10 xxx positiv Getestete, Betroffene, in den letzten 24 Stunden, davon 4000 mit Symthomen".

    Die Formulierung "Betroffene", die niedrigen Zahlenangaben im Inland, das sieht alles sehr nach Verharmlosung aus, was nach meiner Meinung das Falscheste überhaupt wäre.

    Jetzt hat es auch ein Paar mit Kind aus dem Freundeskreis meines Babys erwischt, die Kleine und er positiv. Wahrscheinlich hat die Kleine das Virus von der Schule mit nachhause gebracht.

    Enn bissl abschweifend, aber wegen der Maske, hinter der einige glauben sich verstecken zu können, irgendwie noch passend:

    Ein Politiker aus Valencia, von dem jeder weiss, dass sein rudimentäres Englisch beschissen ist, hielt wohl gestern vor einem internationalen Konsortium ein Rede. In perfektem Englisch. Schnell war raus, dass er nur so getan hatte, als würde er hinter seiner Maske sprechen.

    Für andere nicht sichtbar hatte ein anderer die Rede gehalten.

    Jetzt lachen die einen und die anderen sind stinksauer.

    Für mich ist das typisch spanisch. Er hat sich wohl keinerlei Gedanken drum gemacht, ob es jemandem auffallen könnte, dass er über Nacht zum perfekten Fremdsprachler mutierte.

    Herrlich, seit zwei Tagen kein Hundegekläffe mehr. Mal sehen, wie lange es anhält.

    Und Scheisse, dass man es manchen nur durch Hervorholen des Holzhammers begreifbar machen kann.

    >> denn wenn man die dann verliert, dann hat der Finder quasi die Legitimation für alle "Dienste".

    Ich sehe das Problem eher darin, dass jeder der die Nummer kennt, dann die Legitimation für alle Dienste hat. Ich sehe die Ganoven schon in Startposition: Neues Betägigungsfeld. IDs abfischen. Wird hier schon lange gemacht. Für jeden Scheiss wird hier die Angabe der DNI, NIF zur Bedingung gemacht. Ich glaube, die Einzigen, welche sich an auch in Spanien geltende Gesetze halten sind Lidl und Aldi.

    Gut, vielleicht bin ich auch etwas voreingenommen, weil ich hier sehe, wer was alles, wegen dieser DNI, NIE, NIF, über Dich weiss.

    In Deutschland gingen ja auch die Nummern der Pässe, die sind ja auch einmalig, möglicherweise aber zu lang. Auch könnten diese Passnummern nicht mehr den Vorgaben des Datenschutzes genügen, weil aus dem Passnummern z. B. das Geburtsdatum erkennbar ist. Was aus dem sonstigen herausgelesen werden kann weiss ich nicht.

    Warum es aber in Deutschland unbedingt ne Steuernummer sein muss? Gerade auf die Welt gekommen, haste am nächsten Tag schon ne Steuernummer. Da wird dann ein Fünfjähriger im Kindergarten gefragt: "Haste mal gerade Deine Steuernummer zur Hand?".

    Syno, ich rätsel darüber auch seit Wochen und frage mich, wo der Sinn ist im eigenen Land alles kleiner zu machen.

    Gut, bei den unterschiedlichen Tabellen könnte der Grund sein, dass da Daten mit Verspätung geliefert werden. Könnte, vielleicht.

    Die Fersehsender sprechen immer von 10 xxx neuen Afektados, Betroffene, in den letzten 24 Stunden 4000, als blosses Beispiel. Allein schon diese Formulierung ergibt für mich keinerlei Sinn.

    Keiner weiss was unter "Betroffene" zu verstehen ist, keiner erklärt, was die erste grosse Zahl, in der letzten Zeit immer über 10 000, zu bedeuten hat, keiner erklärt was die kleine Zahl zu bedeuten hat, zu der immer angehängt wird: "In den letzten 24 Stunden".

    Und noch viel seltsamer: Keiner hinterfragt es, auch niemand aus dem Ausland. Es ist ja nicht so, dass für alle Spanier der Horizont an der Nasenspitze endet, dass alle lediglich von 12 bis Mittag denken. Aber nichts.

    Wie dem auch sei, nachvollziehbare Aufklärung und Information sieht anders aus.

    Liessen sich die von Dir geschilderten Probleme nicht auch ohne persönliche ID lösen Margin? Gab es da nicht mal sowas wie ein Lesegerät für den Perso?

    >> Es würde doch reichen, wenn jeder selbst entscheiden kann, wer da Zugriff haben darf und wer nicht.

    Jo, dann wäre es wahrscheinlich halbwegs in Ordnung, würden sich dann die, welche Zugriffe verweigern, nicht per se verdächtig machen. Ein schöner Gedanke, der aber nicht realisiert werden wird, denn alle sollen es haben und haben müssen.

    Wozu sollen diese personenbezogenen IDs taugen, wenn nicht der zusammenfassenden Überwachung und Kontrolle? Politiker würden es "Erleichterungen" nennen. Wenn einer Deine und Deinen Namen hat, kann er als Du auftreten.

    Der spanische Datenschutz ist mit dem deutschen durchaus vergleichbar, was unterschiedlich ist, wie er gehandthabt und kontrolliert wird. Hier greift dann wieder die spanische Menthaltität: Entweder sie tun nichts oder sie übertreiben. Ein Mittelweg ist selten. Was natürlich eklatant unterschiedlich ist, ist das Wissen allgemein und bei rechtichen Sachen im Besonderen. Aber die Polizei kann schon anhand Deines Kennzeichens in Sekundenbruchteilen ermitteln, wer der Halter eines Fahrzeuges ist, wie lange die Kutsche noch TÜV hat, ob Steuern und Versicherungen bezahlt sind, ob Strafzettel offen sind und wann Du wo weshalb mal mit dem Gesetz in Konflikt geraten bist, Du, bzw. der Halter.

    Klar, werden jetzt die Bequemlichkeiten in den Vordergrund gestelllt und das Unangenehme daran unter den Teppich gekehrt, bzw., bagatellisiert.

    Kein schöner Gedanke: Jemand hat Deine persönliche ID, gibt die ein und hat sofort fast alles, was Du je im Leben gemacht hast, bis hin zu Deiner Kontonummer, fehlt nur noch der Kontostand.

    Also ich hab was dagegen gläsern zu sein. Dafür nehme ich dann auch die Unannehmlichkeiten inkauf. Ich hab ja mal in D für einen Tag unter Mordverdacht gestanden. Ab dem Zeitunkt hab ich bei Verkehrskontrollen immer gleich in mehrere Kanonen geguckt. Nein Danke, brauch ich nicht.

    Niedlich, die Bundesregierung befürwortet was, was das Bundeskabinett vorschlägt. Ganz so, als hätten die einen mit den anderen nichts zu tun.

    Mit einer lebenslangen Steuer-ID wird der gläserne Bürger Wirklichkeit, egal wie die jetzt zu verharmlosen versuchen.

    Sieht man an Spanien, die übrigens, was die Überwachung der Menschen angeht, schon lange viel weiter sind als Deutschland. Dort kriegt jeder bei der Geburt ne DNI, die er ein Leben lang am Arsch hat. Bei Ausländern ist das die NIE. Um z. B. Strafmandate braucht man sich nicht persönlich zu kümmern, die werden irgendwann vom Konto abgebucht.

    Jeder Harzkrämer, der Dir einen Kostenvoranschlag machen soll, fordert hier als erstes die DNI oder, bei Ausländern die NIE. Braucht es z. B. für einen Kostenvoranschlag die DNI? Braucht es bei diesen Suchportalen für Versicherungen wie z. B. Rastreador diese Angaben? Nee, aber sie verlangen sie. Auf welcher Rechtsgrundlage weiss niemand. Niemand weiss, wer alles auf die Daten zugreifen kann.

    Ich wollte mich mal in einen Laden von Moviestar über die Preise von Sondernummern informieren. Sagt das Teeny dort echt: "Da brauche ich erst Ihre NIE und Ihre Kontonummer". Ich hab sie gefragt, ob sie noch richtig tickt. Sie: "Mein Chef will das so".

    "Danke fürs Gespräch, asta luego y un salud a tu chef, es un gilipollas". Ein Arschloch, Vollidiot.

    https://www.heise.de/news/Bundesreg…er-4910424.html