Arrgdhhh, dieses spanische Pack.
War gerade bei meiner Bank, als die Sache mit Allinkl war, hatten die ja wiedereröffnet. Jetzt ist wieder permanent geschlossen. Für Notfälle: Telefonnummer.
Der Arzt hier im Ort, vom Staat bezahlt, traut sich seit drei Monaten aus Angst vor dem Virus nicht mehr aus dem Bau. Die Praxis macht seine Krankenschwester, die macht auch die Hausbesuche und teilt ihrem Chef ihre Untersuchungsergebnisse per Telefon mit und er, die feige Sau, stellt dann per Telefon die Diagnose.
Die Arbeitslosenzentren, so in etwa vergleichbar mit den Argen in D: Alles zu, die sitzen sich zuhause mit ihren garantierten Bezügen die Ärsche breit und die Arbeitslosen, welche die Kohle wirklich brauchen, können sehen wie sie klarkommen.
Gleiches gilt für die versprochenen Hilfen, die der Staat gewähren will, für alles muss persönlich angetreten werden. Aber wo antreten, wenn alle Türen verschlossen sind?
Verschiedene Gruppen nutzen hier wirklich jede Gelegenheit der Arbeit aus dem Weg gehen zu können. Ein dreitägiges Fest im Ort, die Bank ist fünf Tage zu, drei Tage brauchen sie zum Feiern, einen um Anlauf zu nehmen, einen zur Erholung.
Hier gibts ja bei einem Sender ne wirklich gute Sendung, sind mehrere Teams: Equipo investigation. Die gehen alles möglichen Verbrechen und allen möglichen Formen des Betrugs nach. Die hatten sich mal gegenüber einem Justizzentrum mit mehreren tausend Beamten in Stellung gebracht und gefilmt. Und was haben sie gefilmt? Viele Angestellte kamen mit ihren Wagen, stellten diese in der zweiten Reihe ab, sind ins Haus rein, wo sie per Fingerabdruck die Stechuhr betätigten, kamen zurück und sind wieder weggefahren. Einige von denen hat das Team verfolgt: Manche sind erst mal gemütlich zum Frühstück inne Kneipe gefahren, haben dann ihre Einkäufe gemacht, haben in Boutiquen gestöbert und haben sich dann zur Mittagspause mal gemütlich in Richtung ihres Arbeitsplatzes begeben, um dann in der Kantine zu essen. Einge wurden von dem Fernsehteam während ihrer Exkursionen gefilmt und angesprochen: "Müssten Sie eigentlich nicht jetzt an Ihrem Arbeitsplatz sein?" Kackfresch haben die alles geleugnet, manche sind einfach weggelaufen: "Ich verbiete Ihnen mich zu filmen".
Und der Leiter der Behörde, dem die Filmaufnahmen als Beweis vorgelegt wurden, wusste angeblich von allen nichts, auch in ihren Abteilungen hat sie keiner vermisst. Aber, es wurde wie immer versprochen, schnellstmöglich Abhilfe zu schaffen.