
Jungs, ich wünsche es Euch nicht, aber interessieren würde es mich schon, wie Ihr nach 5 Wochen, in denen ihr nichts mehr selbst entscheiden durftet, denkt, dann hört, nochmal drei Wochen und wahrscheinlich werden sie dann wieder verlängern, weil sie keine Ideen haben und weil keiner Verantwortung übernehmen will, worauf jetzt auch hindeutet, dass der Häuptling des Landes sich nun mit dem Führer der Opposition zusammensetzen will, um das weitere Vorgehen zu besprechen. So schaltet man später vielleicht aufkommende Kritik aus. Man beteiligt Kritiker in spe an der Verantworung. Reines politisches Kalkül also. Und die Opposition lässt sich auch noch darauf ein, statt zu sagen: "Du wolltest Chef sein, jetzt bist Du Chef, entscheide".
Und wenn man immer wieder hört: "Uihh, das Gesundheitssystem könnte kollabieren".
Und mittlerweile frage ich mich, ob das tatsächlich immer noch so ist oder nur noch vorgeschoben wird.
Die Zahlen gehen langsam zurück. Ne Freundin von meinem Baby, welche im grössten Krankenhaus der Provinz arbeitet sagt, dass sie relativ wenig davon spüren. Nicht weit von hier steht ein Krankenhaus, ein Riesenkasten, eingerichtet, der vor etwas mehr als 10 Jahren kurz vor der Eröffnung stand, aber nie eröffnet wurde. Aussen ist alles zugewachsen und ich frage mich, wenn doch die Situation so prikär ist wie behauptet, warum man diesen Kasten nicht auf die Schnelle so herrichtet, dass er innerhalb kurzer Zeit in Betrieb genommen werden könnte. Ihn zumindest mal zugänglich und sauber macht. Der ist wahrscheinlich noch virenfrei und den könnte man z. B. nutzen, um dort ausschliesslich nur von Corona Betroffene unterzubringen.
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Und jetzt kommen erste Details der geplanten Planungen. Kinder sollten ab dem 27. April in Gruppen bis Drei spazierengehen können. Klar doch, da werden die sich ganz sicher dran halten. Ab Juni soll das Leben wieder langsam normalisiert werden. Was immer das auch heissen mag. In D kommen wenigsten halbwegs konkrete Vorstellungen, mit ungefähren Zeitangaben und nicht: Wir fahren auf Sicht.
Ich wäre am Anfang für noch rigidere Massnahmen als aktuell gewesen, aber nicht erst ab Mitte März sondern bereits viel, viel früher, als die Anzahl der Infizierten noch klein und überschaubar war. Als die erste Infektion im Land am Flughafen Madrid gefunden wurde, ein Touripaar aus China, hätte man alles was aus der Ecke kommt sofort unter Quarantäne stellen müssen.
Jetzt hat jeder gelernt wie er sich selbst schützen kann und muss, wie er das Risiko für sich und andere minimiert. Jetzt ist, nur meine bescheidene Meinung, Eigenverantwortung angesagt und nicht mehr rigide staatliche Aktionen, die alles über einen Kamm scheren, mit der Begründung, dass punktuell Gesundheitssysteme überfordert sein könnten. Diese behauptete mögliche punktuelle Überforderung besteht ja nur, weil sich an der Starrheit des Gesundheitssystem nichts geändert hat. Wer in A krank wird, muss auch in A in ein Krankenhaus.
Es darf ja wohl nicht war sein, dass in Norditalien Menschen unbehandelt sterben müssen, weil es keine freien Beatmungsgeräte mehr hat und in anderen Gegenden stehen sie, für den Fall der Fälle, ungenutzt rum.
Wäre ich hier Regierungschef hätte ich in den letzten Wochen Busse so umbauen lassen, dass damit 20, 30 oder mehr Kranke gleichzeitig transportiert werden könnten.