Beiträge von cura

    Sorry Jungs, mir gefällt nicht was hier im Moment abgeht. Ich fürchte, dass es nicht mehr lange dauert und hier die ersten "Arschloch, Idiot, Dummschwätzer" geschrieben werden. Bei einigen Kommentaren hab ich den Eindruck, dass diese bereits verklausuliert transportiert wurden.

    "Ich bin raus" kann man auch durchaus mit "Ich zieh mir jetzt Dein dummes Gesprächt nicht mehr rein Cura" interpretieren.

    Ich war es bisher gewohnt es hier mit Menschen zu tun zu haben, die sich die Meinung anderer anhören und auch bereit sind zu reflektieren. Beim Thema Corona scheint das nicht mehr zu funktionieren. Da scheint jeder den Hebel im Kopf in die ein oder andere, die Mehrheit aber nur in eine Richtung, umgelegt zu haben und es werden keine Zweifel mehr zugelassen.

    Ich hab mich vom Verfechter zum Zweifler gewandelt, je mehr ich dazu gehört und gelesen hab und ich bin mit keiner vorgefassten Meinung daran gegangen.

    >> Kurz überflogen habe ich den Text mal und dann festgestellt, dass für mich das Lesen nicht lohnt.

    Es hat sich für Dich nicht gelohnt? Ist deswegen Rudi jetzt ein Depp? Aus Deinem fast "ärgerlich" Beitrag dazu könnte man das durchaus herauslesen.

    Ich habs gelesen. Viele Fakten kenne ich nicht, kann also nicht sagen, ob sie gerade mal so zusammenhanglos in den Raum geworfen wurden, andere Fakten kann ich so bestätigen. So ist es z. B. richtig, dass ein Grossteil der Toten in Einrichtungen für Alte gefunden wurden und auch in diesen Einrichtungen ist nur ein Teil der Insassen gestorben, andere Alte, die wohl schon lange Zeit vom Virus umgeben waren verstarben nicht.

    Aber wenn Du mit ein, zwei Blicken beurteilen kannst, ob etwas lesenswert ist, dann beurteile doch mal das da:

    https://www.t-online.de/gesundheit/kra…n-hoffnung.html

    Mir, Guppy, hast Du um die Ohren gehauen, dass in spanischen Kliniken bereits Kriegsrecht angewendet wird. Wird es das bereits, musste bereits sortiert werden? Ich hab auch gelesen, dass Ärzte gesagt haben, dass, wenn es soweit kommt, dass keine Beatmungsgeräte zur Verfügung stehen, dass sie dann sortieren müssten. Das war auch schon in Norditatlien so.

    Ich hab dann am nächsten Tag auch die Schlagzeilen gelesen: "In spanischen Kliniken wird jetzt Kriegsrecht angewendet".

    Korrekt hätte es heissen müssen "Wenn es notwendig werden sollte muss Kriegsrecht angewendet werden".

    Wobei ich dann wieder bei meiner Fragestellung bin, warum man nicht die noch freien Kapazitäten des Gesundheitssystems einsetzt, um das zu verhindern.

    Ich hab mir schon ziemlich zu Anfang die Frage gestellt was das Ansteckendere in dieser Situaltion ist: Das Virus oder die allgemein um sich greifende Hysterie und ich komme immer mehr zur Ansicht, dass das Virus der weniger gefährliche Part ist.

    >> Ich weiß ja nicht welche Nachrichten du guckst _

    In Deutschland: Spiegel, FAZ, Süddeutsche, manchmal Heise

    In Spanien: El pais, La vanguardia, im Fernsehen N-TV der Nachrichtensender.

    Guppy, was soll ich Dir sagen? Ich weiss mittlerweile oft nicht mehr was ich von dem halten soll, was ich so lese und höre.

    Vieles was in D über Spanien berichtet wird ist schlicht falsch oder lückenhaft oder falsch interpretiert.

    Wenn ich lese, wie schon vor ein paar Wochen, dass deutsche Kliniken Franzosen aufgenommen haben, frage ich mich, ob das nun eine von einer Zeitung aufgebauschte Einzelaktion oder eine grossangelegte, längere Aktion zwischen den Ländern ist.

    Es ist einfach zu viel und ich bin bemüht mir nicht nur das rauszusuchen, was meiner augenblicklichen Meinung entspricht.

    Fast die Hälfte der Infizierten entfällt auf die Hauptstadt Madrid und die Region Katalunia. Mehr als die Hälfte der Toten sind über 80 Jahre alt. Viele der Infizierten und Toten sind Angehörige des Gesundheitssystems, offizielle Schätzungen gehen von 20 000 Infizierten aus, inoffizielle von 70 000.

    Und klar, Madrid ist der absolute Brennpunkt und deshalb frage ich mich schon lange, warum man Madrid nicht schon lange, ähnlich wie in Wuhan, abgeriegelt hat. Und ich frage mich, warum ist und vor allem bleibt Madrid der Brennpunkt, warum ist es nicht möglich das dortige Gesundheitssystem zu entlasten, was, wenn man sich die sonstigen Zahlen in Spanien ansieht durchaus machbar erscheint.

    Und ich muss auch sagen, dass die spanischen Medien, wenn man mal von den Kackzeitschriften und Kacksendern absieht, wesentlich sachlicher in der Berichterstattung sind, als man das z. B. auch von seriösen Publikationen in D behaupten kann. Hier will niemand mehr mit Angstmache Umsatz machen.

    El pais liefert z. B. eine aktuelle Übersicht, vieles versteht man auch ohne Spanisch zu können:

    Infectados = Infizierte - muertos = Tote - curados = Geheilte

    https://elpais.com/sociedad/2020/…657_937910.html

    ^^

    Jungs, ich wünsche es Euch nicht, aber interessieren würde es mich schon, wie Ihr nach 5 Wochen, in denen ihr nichts mehr selbst entscheiden durftet, denkt, dann hört, nochmal drei Wochen und wahrscheinlich werden sie dann wieder verlängern, weil sie keine Ideen haben und weil keiner Verantwortung übernehmen will, worauf jetzt auch hindeutet, dass der Häuptling des Landes sich nun mit dem Führer der Opposition zusammensetzen will, um das weitere Vorgehen zu besprechen. So schaltet man später vielleicht aufkommende Kritik aus. Man beteiligt Kritiker in spe an der Verantworung. Reines politisches Kalkül also. Und die Opposition lässt sich auch noch darauf ein, statt zu sagen: "Du wolltest Chef sein, jetzt bist Du Chef, entscheide".

    Und wenn man immer wieder hört: "Uihh, das Gesundheitssystem könnte kollabieren".

    Und mittlerweile frage ich mich, ob das tatsächlich immer noch so ist oder nur noch vorgeschoben wird.

    Die Zahlen gehen langsam zurück. Ne Freundin von meinem Baby, welche im grössten Krankenhaus der Provinz arbeitet sagt, dass sie relativ wenig davon spüren. Nicht weit von hier steht ein Krankenhaus, ein Riesenkasten, eingerichtet, der vor etwas mehr als 10 Jahren kurz vor der Eröffnung stand, aber nie eröffnet wurde. Aussen ist alles zugewachsen und ich frage mich, wenn doch die Situation so prikär ist wie behauptet, warum man diesen Kasten nicht auf die Schnelle so herrichtet, dass er innerhalb kurzer Zeit in Betrieb genommen werden könnte. Ihn zumindest mal zugänglich und sauber macht. Der ist wahrscheinlich noch virenfrei und den könnte man z. B. nutzen, um dort ausschliesslich nur von Corona Betroffene unterzubringen.

    .....

    Und jetzt kommen erste Details der geplanten Planungen. Kinder sollten ab dem 27. April in Gruppen bis Drei spazierengehen können. Klar doch, da werden die sich ganz sicher dran halten. Ab Juni soll das Leben wieder langsam normalisiert werden. Was immer das auch heissen mag. In D kommen wenigsten halbwegs konkrete Vorstellungen, mit ungefähren Zeitangaben und nicht: Wir fahren auf Sicht.

    Ich wäre am Anfang für noch rigidere Massnahmen als aktuell gewesen, aber nicht erst ab Mitte März sondern bereits viel, viel früher, als die Anzahl der Infizierten noch klein und überschaubar war. Als die erste Infektion im Land am Flughafen Madrid gefunden wurde, ein Touripaar aus China, hätte man alles was aus der Ecke kommt sofort unter Quarantäne stellen müssen.

    Jetzt hat jeder gelernt wie er sich selbst schützen kann und muss, wie er das Risiko für sich und andere minimiert. Jetzt ist, nur meine bescheidene Meinung, Eigenverantwortung angesagt und nicht mehr rigide staatliche Aktionen, die alles über einen Kamm scheren, mit der Begründung, dass punktuell Gesundheitssysteme überfordert sein könnten. Diese behauptete mögliche punktuelle Überforderung besteht ja nur, weil sich an der Starrheit des Gesundheitssystem nichts geändert hat. Wer in A krank wird, muss auch in A in ein Krankenhaus.

    Es darf ja wohl nicht war sein, dass in Norditalien Menschen unbehandelt sterben müssen, weil es keine freien Beatmungsgeräte mehr hat und in anderen Gegenden stehen sie, für den Fall der Fälle, ungenutzt rum.

    Wäre ich hier Regierungschef hätte ich in den letzten Wochen Busse so umbauen lassen, dass damit 20, 30 oder mehr Kranke gleichzeitig transportiert werden könnten.

    Jo, Lunte, das war die anfängliche Argumentation.

    Bisher ist jedoch kein Gesundheitssystem kollabiert, Teile des Gesundheitssystems waren und sind überfordert. Zeit genug war ja, aber ich sehe bisher nirgendwo Bemühungen das Gesundheitssystem voll zu nutzen, indem z. B. Gerätschaften kurzfristig verlagert werden, Kranke dorthin geschafft werden, wo Plätze vorhanden waren und sind. Die Argumente: "Man weiss ja nie, vielleicht könnte man es ja morgen dort brauchen, wo es gestern weggeschafft wurde".

    Weisste Syno, Du widersprichst Dir ja manchmal selbst.

    In einem Beitrag etwas weiter vorne sagtest Du sinngemäss: "Wenn wir nicht im Keller leben wollen, werden wir sowieso irgendwann Kontakt mit dem Virus haben".

    Gut, ist jetzt nicht unbedingt meine Meinung, aber immerhin möglich.

    Wenn dem aber so ist, was bringen dann die ganzen Vorsichtsmassnahmen, ausser etwas Zeitgewinn?

    Ich will nicht alle Freiheiten wieder Syno, ich will mal wieder das essen was ich mag, ich will nicht ab Dunkelwerden in einem kalten Haus sitzen, weil ich nicht mehr heizen kann, wenn tagsüber, wie heute, die Sonne nicht scheint, kann ich mich nicht mal hinterm Haus aufwärmen, ich will mal wieder mit meinem Kötern rausgehen können, ohne nachhause geschickt oder langwierig kontrolliert zu werden, zumal mein Kleiner weder Chip noch Impfung hat, ich will denen ne Wurmkur verpassen können, die ich hier nur in einem Laden kriege, der jetzt aber geschlossen ist und und und.

    Wie kommst Du auf das schmale Brett zu vermuten, dass ich alle Freiheiten wiederhaben will? Geht das aus meiner Schreibe hervor? Drücke ich mich so missverständlich aus?

    ....

    Und der Herr Primier hat gerade verkündet, dass die Scheisse nun bis zum 9. Mai verlängert werden soll. Und mittlerweile kommt der mir mit seinem Eigenlob vor, als würde er sich an Trump orientieren.

    Aber Kinder (KINDER) sollen ab 27. dieses Monats wieder raus dürfen. Welche Regeln dafür gelten sollen? Fehlanzeige.

    Also Kinder in den Strassen, Erwachsene im Haus? Top, was denen so einfällt.

    In Deutschland jammern ja viele, und nicht ganz zu unrecht (Demonstrationsverbot, vom Verfassungsgericht gottseidank nicht bestätigt), dass ihre Grundrechte eingeschränkt werden. Was die hier vorführen ist wohl kaum mit den Grundrechten der EU vereinbar. Das ist Gängelung, Ignoranz und Unterdrückung ohne Sinn und Verstand made in China. Und die EU und hier vor allem Deutschland, soll das auch noch finanzieren.

    Ich sehe keinen Kollisionskurs. ^^

    Klar, schreib was Du willst. Dann musste halt inkauf nehmen, dass z. B. ich denke: "Der Syno hat in Manchem echt was an der der Waffel". ^^

    Alles ist händelbar, wenn man erst mal anfängt sich überhaupt über Optionen Gedanken zu machen. Ballungsgebiete einzugrenzen, für die dann andere Regeln (z. B.: keiner darf rein, keiner darf raus) gelten als in ländlichen Gebieten, ist leichter als ein ganzes Land zu kontrollieren, wie es hier z. B. mit gewaltigem Aufwand vorgeführt wird. Niemand weiss eigentlich konkret was erlaubt ist und was nicht. An jedem Kreisverkehr stehen Kontrollen. Einige hier aus dem Ort hatten sich in die nächstgrössere Stadt aufgemacht, weil sie es leid waren in dieser Superkacksupermarkt hier einzukaufen. Einige haben direkt eine Strafe von 600 Euro kassiert und wurden nachhause geschickt, bei anderen hat die Polizei die Personalien aufgenommen und gesagt: "Wenn sie nicht innerhalb einer Stunde wieder hier erscheinen und uns ne Einkaufsquittung vorlegen, gibts eine Geldstrafe von 600 Euro".

    In einigen Gegenden wird man mit Hund an der Leine nachhause geschickt, in anderen kontrolliert die Polizei, ob derjenige, der mit einem Hund unterwegs ist auch nachweisen (Chip, Belege über Impfungen, Hundepass) kann, dass es sein Hund ist. Haben die nichts Besseres zu tun?

    In Deutschland kann man sich nicht auf für alle geltende Regelungen festlegen, die dann auch jeder begreift, kein Wunder also, dass keiner durchblickt. Läden unter einer Grösse von xx m2 dürfen öffnen? Schwachsinn, es hat nichts mit der Geschäftsgrösse zu tun, sondern mit der Anzahl der Menschen die drin sind. Warum nicht ne Regelung die jeder versteht?: Für jeweils z. B. 50 m2 darf sich nur ein Kunde im Geschäft aufhalten. Wer aufmachen will und 5000 m2 Verkaufsfläche hat muss dann halt dafür sorgen, dass an der Tür einer steht und zählt. Und wie gesagt, Verkehrsregeln, in Läden mit vielen Gängen könnte die Marschrichtung mit Pfeilen auf dem Boden oder der Wand markiert werden.

    Und klar, es bleibt immer ein Restrisiko, dass, was Juristen Lebensrisiken nennen. Und da ist ja dann noch die Eigenverantwortlichkeit, die eigentlich der beste Schutz ist. Ich z. B. würde jetzt in keine geöffnete Kneipe gehen. Und mein Baby auch nicht, weil sie u. a. für mich, ihren Vater und ihre Familie verantwortlich ist. Und wenn sie die Abstands- und Hygienevorgaben für sich einhält, was soll ihr, mir, ihrer Familie gross passieren? Gut, jemand anderes aus ihrer Familie könnte Scheisse bauen. Restrisiko halt, dass durch nichts ausgeschlossen werden kann.

    >> Schweden: 23

    >> Spanien: 92

    >> Deutschland: 232

    Das sind ja alles lediglich Durchschnittswerte und ob die anwendbar sind?

    Gestern war ein Filmteam von hier in Stockholm unterwegs, immerhin fast eine Mio Einwohner und da kommen keine lediglich 23 Figuren auf dem km2 zusammen. Alles voll, die Cafes, die Restaurants, die Strassen, alles wie gehabt, kein Sicherheitsabstand wirklich erkennbar. Müsste da nicht eigentlich Stockholm mittlerweile ein fürchterlicher Brennpunkt sein?

    Und was immer wieder gegen alle Theorien spricht ist die Situation in Deutschland.

    Ob es richtig ist was Schweden macht wird sich herausstellen, deshalb sehe ich es grundsätzlich positiv, dass verschiedene Herangehensweisen probiert werden. Ohne Tests in der Praxis bliebe alles nur Spekulation.

    https://www.stern.de/gesundheit/-he…rs-9228828.html

    ....

    >> Und genau das zeigt mir auch eine Differenzierung der ganzen Thematik auf. Auf dem Land kann man es lockerer sehen, als in der Großstadt.

    Jo, sehe ich absolut genauso. Erzähl das mal diesen Hornochsen hier. Ich lebe im Moment in einer der sichersten Ecken auf diesem Planeten, muss mich aber so beschränken lassen, als hätte hier bereits jeder zweite die Seuche.

    Die verantwortlichen Politiker hier, wie die Arbeitsministerin, üben sich im Allgemeinsprech und das lässt nichts Gutes erahnen.

    Der Fluch der grossen Worte, der Premier spricht von Krieg und jetzt will man den Feind wohl besiegen. Welch ein Schwachsinn. Anfangs ging es noch darum zu verhindern, dass das Gesundheitssystem kollabiert. Und wo droht es zu kollabieren? An den Brennpunkten, Madrid und Catalunia. In anderen Gegenden schieben Mediziner einen wie gehabt ruhigen Job. Das Problem auf alle zu verteilen und so die Brennpukte entlasten? Könnte man machen. Aber davon ist weit und breit nichts zu sehen und Zeit genug war.

    Verschiedene Massnahmen sollen im Sommer enden. Wann im Sommer? Der Sommer dauert drei Monate und beginnt erst Ende Juni. Bei anderen Massnahmen hat man sich Ende des Jahres als Ziel gesetzt. Viel Blablabla, nicht Konkretes.

    Die Sozis und die Linken, bei vielem was sie so allgemein von sich geben könnte man applaudieren, hier wie überall, wenn es dann aber in die Realität geht kommt nicht mehr viel mehr als heisse Luft. Dann ist das grosse Zögern, Zaudern und Versagen angesagt. Viel Blabla, um sich vor der Verantwortung zu drücken.

    Zu Zeiten von Wehner und Brandt, z. B in Deutschland, wusste ich noch, warum ich für die mein Kreuz setzte. Heute? Die strahlen ja schon den Dilettantismus aus wie eine Aura. Und in anderen Ländern ist es auch nicht besser.

    Und bei dem was jetzt abgeht frage ich mich mittlerweile, ob die Schweden nicht vielleicht die Klügeren in dieser Welt sind. Ob das Ansteckende nicht die Hysterie ist, der sich niemand mehr entziehen kann.

    Ich frage mich allgemein mittlerweile, wieso so manches wo abgeht. Woher die eklatanten Unterschiede? Und ganz besonders erstaunen mich die Zahlen aus Deutschland. Da hat ja keine, der auch nur vorsichtigen Vorhersagen zugetroffen.

    Und es wundert mich hier, dass die Zahlen nicht merklicher zurückgehen. Durch die fast totale Ausgangssperre hat es hier so kleine zusammenlebende Gruppen, dass, wenn dort vor fünf Wochen ein Infizierter drin war, jeder in seiner Gruppe mit dem Virus in Kontakt war, also mittlerweile ohne Symtome ausgeheilt, im Krankenhaus oder tot sein müsste.

    Es gibt nichts, wofür Du Dich entschuldigen müsstest Syno.

    Aber beim Thema Amazon, Versandhandel gehen wir uns in Zukunft besser aus den Füssen. Ich fürchte nämlich, dass es nicht mehr lange dauernd könnte, dass ich dort kaufen oder verzichten muss. Ja gut, ich nicht vielleicht mehr, aber andere, die jünger sind als ich. ^^

    Als ich mir vor ein paar Monaten das Becken gebrochen hab, wollte ne Nichte von meinem Baby mein Wobenzym auch bei Amazon bestellen. Ich habs bei einer kleinen Firma in Mallorca bestellen lassen. Hat so zwei, drei Tage länger gedauert für die Lieferung, aber die haben sich herzlichst, wirklich herzlichst, für die Bestellung bedankt und sich zigmal dafür entschuldigt, dass es bei ihnen mit der Lieferung etwas länger dauert, weil sie nicht die Vorteile haben, die halt Grosse so haben.

    Naja, Fossil, jeder muss doch damit rechnen, dass das was im Internet steht nicht die fotografierte Originalgrösse ist und die Urheberschaft ganz leicht bewiesen werden kann, womit dann der Klauer als Betrüger enttarnt ist, was auch strafrechtliche Folgen hat, gerade bei einen RA.

    Fotos auf meiner Kamera haben ja ganz bestimmte Formate und wenn ein Foto im Internet von diesen Proportionen abweicht.....

    Syno, darf ich Dir das sagen? Dein letzter Post hat mich jetzt echt verärgert.

    An genau der Stelle waren wir schonmal und damals ging es um die Zustelldienste, darum, dass sie überall in zweiter Reihe parken, die Strassen verschliessen, andere warten müssen, sie die Luft verpesten, weil sie die Motoren unnötig laufen lassen.

    Und auch damals hast Du ziemlich angestossen reagiert und sagtest genau DAS: Dann stoppe aber auch alle anderen.

    Und ich hab Dir darauf geantwortet: DAS gilt für alle und nicht nur für Amazon.

    Hier ist es aber nunmal Amazon, welches anscheinend solche Auffälligkeiten im Umgang mit der Gesundheit seiner Angestellten zeigt, dass ein Gericht dazu etwas sagen musste. Es zeugt schon von Gleichgültigkeit, dass überhaupt vor Gericht gezogen werden musste. Wie fast immer in der Vergangenheit. In solchen Zeiten sollte sich bemüht werden eher etwas zu viel zu tun, als zu wenig.

    Du bist hier wahrscheinlich der härteste Verfechter für alle Massnahmen, die verhindern, dass das Virus weiterverbreitet werden kann, aber sobald es aber um Amazon, Versandhandel geht, scheinst Du plötzlich moderater zu werden. Dann ist ein relativ sachlicher Bericht plötzlich einseitig, dass da ein französisches Gericht von Gefährdung der Belegschaft spricht wurde wahrscheinlich nicht so wirklich zu Kenntnis genommen. Uninteressant, weil es ja um Amazon geht? Wenn es um die Bequemlichkeit des Bestellens von zuhause und die schnelle Lieferung geht dürfen die halt etwas mehr gefährden als andere?

    Sorry, DIESE Denke kann ich nicht nachvollziehen.

    Mir ging es nicht um "Amanzon stoppen", mir ging es darum dass man Amazon seine Grenzen aufzeigen sollte. Bei jedem anderen hätte ich dasselbe gesagt. Denen fällt in Coronazeiten nichts anderes ein als zu sagen, dass sie dann die Lieferungen einstellen müssten? Nicht: "Wir nehmen die Aussage des Gerichts ernst, werden schnellstmöglich prüfen und dann, wenn notwendig, anpassen, auch wenn wir dann nicht mehr oder nur bedingt liefern könnten".

    Klar, mit "Wir müssten die Lieferungen einstellen" hoffen die auf den Aufschrei aller, die jetzt befürchten, dass sie z. B. das neue Eiphone nicht noch diese Woche auf dem Tisch haben.

    Wenn die ganzen stationären Läden zu sind, dürften auch keine Lieferdienste mehr arbeiten. Im Laden um die Ecke findet ein Kontakt zwischen Verkäufer und Käufer statt, die können aber Abstand halten, im Versandhandel finden die Kontakte in den Auslieferungsstätten statt, Waren und Pakete wandern durch zig (vielleicht verseuchte) Hände, Auslieferer gefährden sich und andere.

    Und keine Bange, ich werde jetzt dazu nichts mehr sagen.

    >> Amazon liefert schon längere Zeit nur noch beschränkt nach Frankreich _

    Wieso nach Frankreich? Die hocken doch in Frankreich.

    Ich finde den Artikel überhaupt nicht einseitig, es findet keinerlei Beurteilung statt, es wird lediglich das berichtet:

    >> Amazon wird vorgeworfen, Arbeiter in der Coronakrise unzureichend zu schützen. Ein Gericht in Frankreich schränkte die Lagerarbeit des Konzerns deshalb ein.

    Und dann:

    >> Jetzt wehrt sich das Unternehmen: "Wir könnten gezwungen sein, die Tätigkeit in unseren Logistikzentren zu stoppen"

    ...

    Ein Gericht sieht die Gesundheit von Menschen in Gefahr, welche ja in dieser Situation gleichzeitig eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt und dann kommen die mit so einem Argument? To big to fall? Oder ignoranter, überheblicher Grössenwahn?

    Ich finde es ein Unding, dass die überhaupt noch liefern und ihr Geschäft ausbauen dürfen. Stellt ja auch ein Risiko dar. Dasselbe gilt für diese ganzen Heimservices. Da hocken welche zuhause und sind immer noch zu faul oder unfähig mal kaufen zu gehen oder sich ne Stulle zu schmieren?

    Ich hab noch nie ein Foto so wie es geknipst wurde online gestellt, immer hab ich am Rechner nachgearbeitet, beschnitten oder Ausschnitte gewählt.

    Aber sich im Internet ein Foto auszusuchen und dann den Urheber zu verklagen hat auch viel mit Dummheit zu tun.

    Die Franzosen bemängeln bei Amazon Mängel wegen der Krise und die meinen jetzt drohen zu können:

    Ohne die Nutzung der Logistikzentren, so argumentiert Amazon, "wären wir gezwungen, einen Service einzuschränken, der in dieser Krise wichtig für Millionen Menschen im ganzen Land ist".

    Es ist nicht zu fassen, die halten sich jetzt schon für so wichtig, dass sie glauben, dass bei ihnen Sonderregeln gelten müssen.

    Sollen die Franzosen mal zumachen, dann wird die Welt ganz schnell merken, dass es auch ohne Amazon geht.

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/unt…16-620461f31b81

    Mann, mann, mann, die Wettergötter müssen heute gesagt haben: "Wir sind über Spanien, wir können Vollgas geben, die sind Übertreibungen gewohnt.

    So ein Mist fehlte gerade noch in dieser Situation, seit 2 Tagen hat es wieder Sturzbäche in vielen Orten.

    Heute abend / nacht hatten wir hier ein Gewitter von fast 4 Stunden, ich musste alle Geräte von der Stromversorgung trennen. Blitze im Zweisekundentakt, ein höllischer Lärm, es hat geregnet wie aus Eimern und so gestürmt, dass ich Probleme hatte die Haustür zu schliessen, als ich sehen wollte, ob draussen mein Auto nicht wegschwimmt.

    Und dann, mein Baby ist wieder aus dem Bett raus, weil sie wegen dem Lärm nicht schlafen konnte: Alarm. In der Küche, in Teilen des Flures, im Bad, überall kam Wasser aus der Decke aus den kleinsten Ritzen.

    Ich kann mir nur vorstellen, dass das passieren konnte, weil der Sturm das Wasser unter die Ziegel getrieben hatte.

    Meine Köter hatten das Wasser in ihren Hütten bis zum Überlauf stehen.

    Die Einzige, die das kein bissl gejuckt hat war meine Katze, die hat auf dem Sofa fest und tief gepennt.

    So, jetzt bin ich fertig mit dem Wasserausdemhauskehren. Der Rest muss jetzt nur noch abtrocknen.

    Mein Baby kennt dieses Arschloch, sie sagt, dass der seit jeher so überheblich und dominant auftritt und auch jetzt immer ohne Maske unterwegs ist und den Leuten nicht ausweicht. Mir war der nie aufgefallen. Jetzt bereue ich es, dass ich es nicht hab drauf ankommen lassen. Jetzt kenne ich aber die Fratze und der wird sich mir nicht mehr weniger als 2 Meter nähern.