Klar, is ne schwierige Materie. Nehmen wir mal diesen Wettermenschen, der ist fertig für sein Leben und das wegen eines Vorwurfs der nicht haltbar war.
Es gibt auch im täglichen Leben sowas wie konkludentes Handeln, konkludentes Einverständnis, wenn es aber nach der sich abzeichnenden Rechtsprechung geht, müsste bei allen sich abzeichnenden sexuellen Beziehungen vorher eine Fragebogen ausfüllt und von den handelnden Parteien unterzeichnet werden.
Klar, es gibt auch bei scheinbar konkludenten Handlungen die Gefahr von Missverständnissen, was gesendet wird muss nicht unbedingt das sein, was beim Empfänger ankommt.
Cunnilingus? Ja / Nein / nach Absprache und vorheriger nochmaliger schriftlicher Bestätigung.
Dass dieser Weinstein sich Hoffnungmachen mit sexuellen Handlungen vergüten liess, war wohl in den dortigen Filmkreisen ein offenes, aber stillgeschwiegens Geheimnis. Davon wollen seine Opfer nun nichts gewusst haben?
Und er ist da mit Sicherheit nur einer von vielen.
Und wenn der Zug der Rechtssprechung, und das ist bei solchen Anfangsurteilen zu erwarten, weiter ungebremst in diese Richtung fährt, wird wohl bald der Bau von neuen Gefängnissen notwendig werden.
Ich war ja ab und an mit bekannten Rockmusikern unterwegs, was ich da gesehen hab hat mich ab und an mit grossen Fragezeichen zurückgelassen, mein Respekt vor Frauen allgemein hat darunter erheblich gelitten. Die kannten die Typen noch keine halbe Stunde und haben ihnen dann auf dem Rücksitz meines Wagen einen geblasen. Und da waren Mädels dabei, von denen ich vorher gesagt hätte: "Die? Nie!".
Ich könnte da Geschichten erzählen, die mir kein Mensch glaubt. Nach Konzerten standen Trauben von Mädels hinter der Absperrung und die Herren Stars zeigten mit Fingerzeigen auf die Mädels, welche die Groupies zu ihnen in die Garderobe lassen sollten.
Und vielfach ging es auch noch viel "billiger", weil selbst die profitierten, welche keine Stars waren, aber die Möglichkeit hatten, den Weg zu diesen Stars zu ermöglichen.
Klar, die Grundintension ist klar, sie sahen das als Grundbedingung an, um überhaupt so nahe an diese "Stars" heranzukommen. Sie wussten es, die Nutzniesser wussten es auch und nutzten es aus. Wer ist also bei diesen Austausch nun das "Schwein"? Ist jemand, der sich selbst zum "Opfer" macht dann auch tatsächlich ein Opfer im juristischen Sinn?
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In Fall von diesem Weinstein haben die Geschworenen ja die gravierensten Vorwürfe, die ihm möglicherweise lebenslänglich eingefahren hätten, nicht durchgehen lassen. Und aus juristischer Betrachtung komme ich nicht dran vorbei zu sagen: "Gottseidank" habense das nicht auch noch durchgewunken".
Was diese ganzen Metooer vorführen stellt sich für mich auch als Armutszeugnis dar, welches sie ihren Geschlechtsgenossinnen insgesamt zukommen lassen. Zu sagen, dass die Machtverhältnisse halt so sind, dass Frauen nur Opfer sein können. Das degradiert alle Frauen, die intelligent genug sind sich nicht zum Opfer zu machen oder machen zu lassen. Und davon soll es auch ne ganze Menge geben.