Jo, wie man die eignen Taschen voller macht wissen die alle.
Man kann ja dem Angela vorwerfen was man will, aber die zeigte bisher keine Anzeichen dafür, dass Sie auf irgendwas schielt.
Jo, wie man die eignen Taschen voller macht wissen die alle.
Man kann ja dem Angela vorwerfen was man will, aber die zeigte bisher keine Anzeichen dafür, dass Sie auf irgendwas schielt.
Oettinger, auch so einer, dem ich mal gerne in den Hemdkragen kotzen würde, wenn er vor mir stände.
Keine Ahnung von nix, aber überall mitreden und sogar ne Beratungsfirma gründen wollen. Der Typ kann nicht mal richtiges Deutsch. Und er glaubt sich die Kunden aussuchen zu können. Und das Schlimme daran ist, dass das vielleicht sogar stimmen könnte.
Und jetzt gibt er sich kritisch, er will vor seinem neuen Job erst mal kritisch prüfen. Mit welchem Wissen?
Klar doch, er wird prüfen, nichts finden und dann die Hände aufhalten, wie viele dieser Luschen aus der Politik.
Die alten Griechen hatten in ihrer Demokratie ein Verfahren, welches auch in alle sonstigen Demokratien gehört: Das Volk durfte in regelmässigen Abständen darüber entscheiden, ab jemand aussortiert gehört.
Wer auf Olivenöl steht, sollte jetzt in den produzierenden Ländern kaufen. Der Preis ist im freien Fall, selbst für beste Qualität, liegt i. M.bereits so ca. 50% unter dem des Vorjahrs. Schuld? U.a. Trump und sein Getöns. Auch so ein Nachteil der Globalisierung. Wenn einer verrückt spielt...
Jo, ist schon klar. Je näher sich die Länder sind, desto mehr gleicht sich der Lebensstandard an. Heisst aber auch, dass die wirtschaftlich stärkeren Länder mittel- und langfristig Nachteile haben. Wenn die Waage auf der einen Seite runtergeht, geht sie am anderen Ende hoch. Deutschland zieht Polen hoch, Polen mit steigendem Standard wiederum seine Nachbarländer und diese wiederum ihre Nachbarländer. Allerdings: Je weiter das stärkste Land ist, desto absteigender die Tendenz zu ärmeren Ländern.
Nimm die EU: Portugal, Mindestlohn etwas unter 4 Euro, Spanien, Mindestlohn etwas unter 6 Euro. Spanien zieht also ein wenig Portugal mit hoch, weil viele Portugiesen in Spanien arbeiten wollen, während es viele Spanier in Länder mit besserer Bezahlung zieht. Ironie, Portugal hat diesselben Lebenshaltungskosten wie Spanien, der Sprit aber ist z. B. viel teurer.
Die Chinesen kann man schlecht als Vergleich heranziehen, ne ganz andere Menthalität. Die würden 24 Stunden für kleinstes Geld arbeiten, ohne sich ausgebeutet zu fühlen. Jedenfalls die Mehrheit. Sehe ich ja hier. Auch in China ist es prozentual ne kleine Minderheit die richtig reich wird, aber die wenigen Prozente bei dieser Bevölkerungszahl...
Und die wenigen reichen Chinesen wurden mit unserem (dem Geld des Westens) Geld so reich. Ebenso wie die ölexportierenden Araber.
Und irgendwann wird auch die Stunde der "disziplinlosen, faulen" Afrikaner schlagen, nämlich dann, wenn man dort, trotz angeblicher Faulheit und Disziplinlosigkeit, billiger produzieren kann, als dort, wo heute produziert wird.
Logischerweise werden die heute reichen und tonangebenden Länder langsam verarmen, weil sie immer unwichtiger werden, schon allein von der Bevölkerungszahl her und weil der Markt gesättigt ist. Nichts kann ewig wachsen.
Globalisierung: Wir sparen an einem T-Schirt vielleicht 50 Cent, aber bezahlen die Kosten, die Schäden, welche die Globalisierung verursacht. Aber das Wenige was in der Produktion eingespart werden kann, macht die Besitzer der Modeketten zu Milliardären. Wen interessiert es da schon, dass die Menschen in den produziereden Ländern wie Ratten im Dreck leben.
Der Staat wird nie an Bedeutung verlieren, wenn sich die Häuptlinge daran erinnern, was ihre eigentliche Macht ausmacht: Die Gesetzgebung.
>> Eigentlich sollte dann weltweit ein vergleichbarer Lebensstandard herrschen?
DAS wird nie der Fall sein, das würde der Planet wahrscheinlich auch gar nicht verkraften und ist von denen, die an der Globalisierung verdienen auch gar nicht erwünscht, schliesslich machen sie ihre Kohle mit den Unterschieden. Und irgendwer muss beim Pyramidenbau auch die Steine schleppen.
Und ohne Globalisierung: Weniger Reisen, auch der Tourismus ist Teil der Globalisierung. Ein Virus das heute in Peking neu auftritt, kann 12 Stunden später in New York oder Berlin sein.
In Spanien macht sich das Virus bereits krass bemerkbar. Die Tourismuseinrichtungen, von Chinesen für Chinesen konzipiert, stehen leer.
So ein Beitrag hat ja unter Marketing nichts verloren. Anregung an die Bosse hier: Vielleicht sollte man das "Marketing" streichen, damit es halbwegs stimmt, wenn denn schon eine früher wohl vorhandene Rubrik ersatzlos gestrichen wurde.
......
Zuckermann, die Scheinheiligkeit in Person. Hat für vieles Verständnis, ist sogar angeblich für Vieles, tut aber nichts. Lippenbekenntnisse halt, die Sympathie erzeugen sollen.
Und sein neuer Vasalle Nick Clegg sagt sogar: "Wir müssen reguliert werden".
Klar, da kommt die Angst zum Vorschein Nachteile im Markt zu erleiden, wenn man sich selbst reguliert, während die Anderen weitermachen wie gehabt, was aber bei der gegebenen Marktstellung Unsinn ist.
Seit dem letzten Beitrag hier hat sich ja so einiges zum Negativen verändert.
Seltsam, heute morgen dachte ich noch: Bisher kein Fall von diesem Virus in Afrika, was wohl daran liegt, dass Afrika bisher weitestgehend von der Globalisierung ausgeschlossen ist. Und jetzt im Norden Afrikas, aber immer noch im sog. weissen Teil, Schwarzafrika ist noch nicht betroffen.
Was, wenn das Virus diese medizinisch eh unterversorgten Ländern erreichen sollte?
Was, wenn sich keine Ärzte und Pfleger mehr finden lassen, die bereit sind sich auf den Kampf gegen das Virus einzulassen? Mittlerweile sollen sich bereits fast 2000 Ärzte mit dem Virus infiziert haben. Und warum ist es für uns selbstverständlich, dass diese Menschen sich dieser Lebensgefahr aussetzen?
Diese scheissausgeuferte Globalisierung, für die negativen Folgen zahlt mal wieder die Allgemeinheit. Wo also ist da ein Gewinn für die Allgemeinheit?
Europa ist schon überflutet von Tierarten die hier nicht hingehören, die einheimische Tierarten verdrängen, deren Bekämpfung, von der Allgemeinheit weitestgehend unbemerkt, enorme Summen kostet.
Gleiches gilt für viele Pflanzenarten, von denen viele so schnell und ungehemmt wachsen, dass auch sie einheimische Pflanzenarten verdrängen. Ganze Flüsse sind mittlerweile nicht mehr passierbar, weil sie innerhalb kurzer Zeit mit einem undurchdringbaren Pflanzenteppisch bedeckt sind, dessen Beseitigung ebenfalls enorme Summen kostet.
Der Klimawandel beschleunigt zusätzlich.
So ist es denn nur logisch, dass nun Krankheiten hinterherkommen, die noch schneller reisen als Getier und Pflanzen.
Und wir lassen uns immer noch von den Wenigen, die von der Globalisierung profitieren erzählen, dass diese nicht mehr zurückgeschraubt werde kann, sondern, im Gegenteil noch ausgeweitet werden muss.
Es hat mich echt interessiert, deshalb hab ich mir das mal angeschaut.
Vom Kreisel gehen ja nur zwei Strassen in deren Richtung ab und beides sind Durchfahrtsstrassen. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Gemeinde denen einen Teil der Strasse verkauft hat oder die Genehmigung erteilt hat die Strasse durch Leitplanken zu sperren.
Ich hab mir mal angesehen, was Verwaltungsgerichte zu derartigen Konstellationen sagen. Viel gibts da nicht, was vermutlich daran liegt, dass es so gut wie nie vorkommt. In einem Fall wurde ein Gewerbegebiet insgesamt verkauft, welches aber nur eine Zufahrtsstrasse hatte und keine Durchgangsstrasse. Da hat das Verwaltungsgericht gesagt, dass mit dem Kauf des gesamten Gewerbegebiets die Strassen innerhalb dieses Gewerbegebiet mitverkauft wurden. Die Zufahrtsstrasse jedoch nicht. Offensichtlich war zu den Strassen im Gewerbegebiet nichts vereinbart, der Käufer vertrat aber die Ansicht die Strassen mitgekauft zu haben.
>> Du fragst mich Zeug _
War rein rhetorisch, hab keine Antwort erwartet.
>> Die Straße nutzten aber auch hunderte andere, die zur Arbeit wollten, daher wohl die Sperrung.
Das ist ja gemeinhin der Sinn von Strassen und darauf besteht auch ein Recht, weil Strassen im Allgemeinen mit Steuergeldern gebaut werden.
>> Kannst Dich dafür in Sachen Markdorf aber gerne an "Weber Automotive" wenden _
Jo, aufne kleine Anfrage an die hätte ich in dem Fall schon Bock, kann mir aber die Antwort vorstellen. Viel interessanter wäre es der verkaufenden Gemeinde die Frage zu stellen, wie sie dazu kommen einen offensichtlich viel genutzten Verkehrsweg der Öffentlichkeit zu entziehen, bzw., es zuzulassen, dass er der Öffentlichkeit entzogen wird.
Diese Firma Weber Automotive hätte ja statt Leitplanken quer über die Strasse zu bauen auch ne Leitplanke vor die hintere Zufahrt der Firma bauen können.
Aber, wenn Du sagst "Grösster Arbeitgeber" kann ich mir schon vorstellen was da abgegangen ist.
Also so wirklich Sinn macht so ein Telefon ja nicht.
>> Leitplanke. Und auf der anderen Seite auch, waren so an die 70 Meter, die da abgetrennt wurde und zu einer Maler-Firma gehörten.
Welchen Sinn macht sowas, wenn eine Firma sich so separiert? Wollen die sich Kunden vom Leib halten? Jeder Gewerbetreibende ist doch froh über so viele Zugangswege wie möglich.
Gemeinden verkaufen öffentliche Strassen an Private? Hör ich ja jetzt auch erstmalig. Und mit einem Teilverkauf eines Strassenstücks wird ja dann die gesamte Strasse unbrauchbar. Zahlen die dann die Kosten, die für die Erstellung der gesamten Strasse angefallen sind?
Also irgendwie kann ich mir das gar nicht vorstellen, weil das in D kaum mit dem Wegerecht vereinbar wäre.
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Auf dem Foto von mir sieht man, dass die Strasse frisch saniert worden sein muss und Verlangsamungspoller eingelassen sind. Irgendwas muss über dem oberen linken Rand, hinter der Rechtskurve auf dem Fotos sein: Eine Ampel oder ein Kreisverkehr, denn diese Verlangsamungen werden gewöhnlich vor diesen eingebaut. Nichts auf diesem Foto ist logisch, denn durch die Leitplanke quer über die Strasse sind diese Verlangsamungen völlig sinnfrei.
Und auch die nach unten abfallenden Endstücke der Leitplanke sind völlig sinnfrei, das macht man normalerweile wenn die Leitplanken in Fahrtrichtung eingebaut sind, um stumpfes Auffahren zu verhindern.
Die Dinger heissen in Spanien übrigens "Quita miedo", was übersetzt so viel bedeutet wie "Nimmt die Angst".
Einen seltsamen Humor haben diese Spanier.
Keine Ahnung Syno, hab sowas noch nie gehabt, egal wo.
Die Strasse verbindet zwei Orte.
Was ich mir in Deutschland nicht vorstellen kann ist, dass sowas nicht als Sackgasse gekennzeichnet ist, dass nicht darauf hingewiesen werden muss, dass die Durchfahrt in einer Entfernung X endet.
Hier kommste aus der Kurve und musst erst mal realisieren wasde gerade vor der Nase hast. Und wie man auf dem Foto sieht, hat es dort keinerlei Beleuchtung, lediglich drei lächerliche rote "Katzenaugen".
Aber keinerlei Beleutung: Hier in der Nähe gibt es eine Autobahnausfahrt, stark abschüssig. Als ich die das erste Mal, nachts, genommen hab ist mir auch fast das Herz stehengeblieben. Die Abfahrt endet in einem Kreisverkehr, vollkommen unbeleuchtet. Ich hab das erst gar nicht reallisiert und als ich es begriffen hatte blieb nur noch ne Vollbremsung geradeaus. Dadurch, dass die Abfahrt abschüssig ist sieht man den Kreisel zunächst nicht. Zum Stehen gekommen bin ich dann, quer zur Fahrtrichtung, mitten im Kreisel, einen halben Meter vor den riesigen Felsbrocken, die den Mittelpunkt des Kreisels bilden.
_ wenn ich es erzählen würde.
Heute passiert: Ich fahre gemütlich auf einer Landstrasse, komme aus einer Rechtskurve raus und denke: Was ist das? Und muss direkt mal hart in die Eisen gehen.
Ne Leitplanke quer über die Strasse. Völlig ohne erkennbaren Sinn, vorher keinerlei Warnung. Das Ding ist neu und für die Ewigkeit gemacht, ich habs mir angesehen.
Wenn da einer mit richtig Stoff ankommt und das vielleicht noch nachts ist das eine Todesfalle.
Man sollte es nicht für möglich halten, aber das ist Spanien.
Jo, und passend zur inhaltlichen Aussage des zweiten Videos wird dann ein eine Reise zum Büsserweg Santiago angeboten. Ganz so, als wäre der Kauf einer Reise in diesem Fall etwas anderes als das Übliche.
Naja, Alex, kommt halt auf die Intension an, warum so ein Video eingestellt wird. Klar, is nicht schön sowas zu sehen, sowas Unschönes ist aber manchmal notwendig, wenn z. B. aufgezeigt werden soll, wessen Geistes Kinder manche Menschen im 21. Jahrhundert noch sind. Davon hören und sowas sehen sind schon zwei Paar Schuhe.
...
Bist Du sicher, dass Du mit diesem Beitrag hier im Marketing richtig bist?
Völlig off, aber weil ich in diesem Fred von dieser "Equipo investigation" gesprochen hab.
In dem Beitrag gestern hatten die sich die Stellung von Behinderte in der Arbeitswelt vorgenommen.
In Spanien muss ab 50 Beschäftigten der Behindertenanteil 2% betragen und die dürfen nicht diskreminiert werden, sind zu behandeln wie jeder andere auch, der diesselbe Arbeit macht wie sie. Das wird teilweise versucht mit Gesellschaften innerhalb der Firma zu unterlaufen.
Angefangen hattense mit dem Königspalast, welcher der grösste in Europa ist. Wusste ich nicht, aber da sind wir mal wieder beim Hang zum Übertreiben.
Dort arbeiten 1500 Menschen, 80 davon Behinderte.
Und kaum hatten sie den ersten dort angesprochen, warense schon wieder drin im Wespennest.
Keiner mit Behindertenstatus wollte vor der Kamera sprechen oder sein Gesicht zeigen.
Auf Einladung sind dann aber alle im verdunkelten Studio eingelaufen, sie hatten sich Anonymität zusagen lassen.
Und jetzt stellte sich heraus, dass sie für die Hälfte des Salärs arbeiten mussten, die ein Nichtbehinderter für dieselbe Arbeit erhält.
Sie hatten alle durchweg ne 50 bis 55-Stundenwoche und erhielten ein Salär von monatlich 550 Euro.
Viele arbeiteten seit langer Zeit ohne Arbeitsvertrag, obwohl diese in Spanien ebenso vorgeschrieben sind wie in Deutschland.
Jo, die sehen ja ordentlich aus.
Dass die so hoch aus dem Norden kommen sollen ist natürlich ungewöhnlich.
Gut, das Schreiben wird wohl ein Standardschreiben sein, welches sie sich einmal von einem Deutschsprachigen haben aufsetzen lassen.
Was meinst Du denn mit Nippel? Das untere Ende? Das ist bei Orangen, die am optimalen Punkt ihres Wachstums sind normal. Supermarktqualität heisst in diesen Fall, dass die Käufer gar nicht mehr wissen, wie ne ordentliche Orange aussieht. Für den Export werden die Früchte vor diesem optimalen Punkt des Wachstums (und damit sie nicht von selbst runterfallen) abgeerntet und sollen dann abgeerntet nachreifen.
Kratzer an der Schale haben mit Sicherheit nichts mit dem Wetter zu tun. Kratzer an der Schale haben meist die Orangen, die von selbst vom Baum fallen (und das sind nicht wenige), die dürfen lt. spanischem Gesetz wegen eines möglichen Baktierienbefalls nicht mehr verkauft oder verwendet werden. Aufgesammelt und verkauft werden sie trotzdem.
Ohne etwas schlechtreden zu wollen, bei allem was mit Spanien und den Spaniern zu tun hat, sollte höchstes Misstrauen angebracht sein. Ich weiss mittlerweile wovon ich rede. Die empfinden Beschiss, Mogeln nicht als Täuschung oder Betrug, das ist Teil der Menthalität, darüber machen die sich keinerlei Gedanken. Gleiches gilt für die Korruption, das Arbeiten, Kaufen und Verkaufen ohne Rechnung. Die sehen das schlicht als Zusatzverdienst, der ihnen zusteht.
Im Fall des von mir geschilderten Beuy-Fleisches, des Verkaufs über die Website carnedebeuy (mittlerweile weg), haben die Reporter den Besitzer des Fleischhandels gefragt, ob das, was er in alle Welt verschickt wirklich dieses hochwertige Fleisch ist. Und der hat, ohne auch nur einen Augenblick zu zögern jovial zugegeben, dass es Fleisch von Kühen und alten Milchkühen ist: "Wieso, ist doch nichts dabei, machen doch alle so". Klar, is doch ganz normal, dass man Fleisch, falsch etikettiert, zum vielfachen Preis verkauft. Warum nicht, wenn es geht?
In einem anderen Fall sind die in Spanien in die Branche der Hersteller dieser Eiweissprodukte reingegangen. Dicke Arme sind in Spanien gerade gross in Mode. Auch hier: Alles Lug und Trug. Keine der Angaben auf den Beipackzetteln stimmte auch nur halbwegs. Wo 40% Eiweiss draufstand waren 10% drin. Der Rest, billige Ersatzstoffe. Dass die Käufer Müll statt Eiweiss schlucken? Wen interessierts? Hauptsache die Kasse stimmt.
Und selbst die Käufer regen sich darüber nicht sonderlich auf. Sie würden es an deren Stelle ja genauso machen.
Erinnert sich noch jemand an den Skandal mit dem Pferdefleisch in der Lasagne? Das waren auch Spanier. In guten Zeiten hatten sich viele aus Prestigegründen Pferde angeschafft. Meist ganz, ganz viele. Als es dann knallte konnten sie die Gäule nicht mehr ernähren. Pferde, welche sie vorher für tausende von Euros gekauft hatten gingen für 200 zum Schlachter. Bald wussten die Fleischhändler nicht mehr wohin mit dem Pferdefleisch. Also haben sie es reisen lassen, quer durch zig Länder Europas, bis niemand mehr so wirklich wusste, was fürne Sorte Fleisch da eigentlich unterwegs ist. Und weil es dann niemand mehr so richtig wusste, wurde es dann mit anderen Fleischsorten zu Hackfleisch verarbeitet, gepresst, verkauft und weiterversandt.
_ einer von der FTP wurde mit Hilfe der CDU und der AfD zum Ministerpräsidenten gewählt und er kriegt nicht mal die Chance zu beweisen, dass er sich damit nicht zur Marionette der AfD gemacht hat. Alles ist jetzt, wo das Kind im Brunnen ist in Aufruhr.
Und ich frage mich: Gehts noch.
Man kann zur AfD stehen wie man will und auch zu deren Clowns, aber, sie sind nunmal, solange sie sich in einem Rahmen bewegen, der es nicht zulässt sie zu verbieten, Teil des demokratischen Spektrums, repräsentieren einen Teil der Wählerschaft. Die "Volksparteien" (hahaha) machen es der AfD auch allzu leicht, indem alles abgelehnt und zurückgewiesen wird, nur weil es halt von der AfD kommt, die so, in weiser Voraussicht vieles blockieren können.
Ist jetzt, was in Thürigen passiert ist der Anfang vom Ende, öffnen sich jetzt alle Schleusen?
Es ist nicht Sinn einer Demokratie einen Grossteil des Wählerwillens einfach zu ignorieren und zu negieren, keiner hat mehr eine absolute Mehrheit für seine Vorstellungen. Es sollte sich mal darüber Gedanken gemacht werden warum manche wählen was sie wählen und wie man dem entgegen wirken kann. Es sollte sich mal darüber Gedanken gemacht werden, wie man verhindern kann, dass manche Figuren den Status erhalten der sie so wichtig macht, dass man die einzelnen Figuren bekämpfen muss. Es werden immer nur die Symthome bekämpft, nicht die Ursachen.
Solange 100 000e Kinder (geschätzt 1,5 Millionen) an der Armutsgrenze leben, Rentner Flaschen und Dosen im Müll suchen müssen, weil am 20. eines Monats kein Geld mehr da ist, die Einkommen zwischen oben und unten immer weiter auseinandertrifften, weil die Gierigen als die besseren Menschen gesehen werden und und und, wird immer ein Nährboden bleiben, der den Verantwortlichen auch ihr Versagen vor Augen führt.