>> Dann müsstest Du auch gegen Otto sein, denn die sind nicht anders. Die nehmen sich Amazon sogar zum Vorbild. "Notebookbilliger" ist kleiner, aber auch die wollen wachsen. Die haben jetzt schon Produkte im Sortiment, die haben mit der eigentlichen Firma nix mehr zu tun. Genauso wie Alternate und Co. Conrad im übrigen auch. Die haben mit dem Conrad von vor 20 Jahren nix mehr gemeinsam. Klar, noch immer Elektronik, aber auch vieles, was damit gar nix zu tun hat.
Warum sollte ich gegen die sein? Ich hab auch nichts gegen Queckermann und Nelle.
Gegen wen ich immer bedingt was hatte, auch schon vor Internet, war C&A, weil die auch nie Steuern zahlten, weil sie alle Gewinne in Immobilien investierten. Die Gelder blieben aber zumindest in Deutschland. Seit ich von Amazon, Ebay, Google und Co weiss, hab ich auch weniger gegen C&A, weil das was die von jeher machten harmlos gegen das ist, was heute so abläuft.
Geben die Amis, die Chinesen auch was zurück? Die Frage ist leicht zu beantworten: Die würden sich auch noch um die Zahlungen drücken, an denen sie nicht vorbeikommen. Wenn sie es denn könnten.
Auch die Chinesen, die unterschätzte Gefahr, weil sie sich so zurückhaltend, ruhig und harmlos geben, aber z. B. hier geschäftlich extremst auftreten, die besten und teuersten Immoblien wegkaufen, womit sie in Verbindung mit den Geierfonds (so werden die in Spanien genannt, Blackstone z. B.) zu der neuen in den Grossstädten auftretenden Immobilienblase, welche die alteingessenen Einwohner vertreibt, beigetragen haben.
Wusste hier jemand, dass der Hedgefonds Blackstone der weltweit grösste Eigentümer von Mietwohnungen ist?
Die Chinesen kaufen hier im grossen Stil auf, weil sie die Profite, der sich aus dem wachsenden Tourismusboom ihrer Landsleute ergibt, nicht den Einheimischen überlassen wollen. Die chinesischen Touristen sollten sich möglichst nur dort bewegen, wo auch Chinesen investiert haben.
Hier hat gerade in der Nähe ein neues Einkaufszentrum aufgemacht. Dabei auch zwei riesige Läden für Zeugs, welches man rund ums Haus und Wohnen braucht.
Und? Beides Chinesen. Das Personal? Auch fast nur Chinesen, gelangweilte, uninteressierte Chinesen. "Versklavte" halt, die für kleines Geld auch Reiche noch reicher machen.
Die Chinesen sind alles in einem: Hersteller, Exporteure, Importeure und Wiederverkäufer und das zu unschlagbare Preisen.
Gut, die Qualität ist nicht so doll, aber daran haben wir uns in Europa ja mittlerweile gewöhnt.
Und ich frage mich: "Wieso haben die weniger Probleme Riesenläden aufzumachen, als ich, als Europäer, wenn ich ein Kleingewerbe anmelden will?"
Und ich frage mich weiter: "Wieso kriegen die Chinesen hier so leicht Aufenthaltsgenehmigungen, auch die bettelarmen?"