Beiträge von cura

    Ich würde sagen: Typisch, weil man solchem, oft lebensgefährlichem Schlendrian, hier überall begegnet.

    Das geht hier sein Tagen über alle Nachrichtenticker, bis auf die vom Artikel abweichende Information, dass es ein Bohrloch ist, dass zu einem Brunnen werden sollte, das 30 Zentimeter breit und 150 Meter tief ist.

    Und, das Bohrloch soll schlampig mit irgendwas abgedeckt gewesen sein, was leicht zu entfernen war.

    Vor Kurzen ist es mir in der Dunkelheit passiert, dass ich fast in einen zwei, drei Meter tiefen, drei, vier Meter breiten Graben gefahren wäre, Die Strasse war über die gesamte Breite weggebrochen. Kein Warnschild keine Absperrung, nichts. Die hatten einfach grosse Steine quer über die Strasse verteilt, so im Abstand von 50 Zentimetern, wohl in der Hoffnung, dass das jeden zum Abbremsen zwingt. Die Steinbarriere viel zu nahe an der Abbruchkante.

    Gut, für mich kein allzu grosses Problem, weil ich nicht mehr rase. Aber mit mehr Geschwindigkeit hätte ich meine Zweifel gehabt, ob ich es noch geschafft hätte rechtzeitig zu bremsen.

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…-a-1248044.html

    >> Dann müsstest Du auch gegen Otto sein, denn die sind nicht anders. Die nehmen sich Amazon sogar zum Vorbild. "Notebookbilliger" ist kleiner, aber auch die wollen wachsen. Die haben jetzt schon Produkte im Sortiment, die haben mit der eigentlichen Firma nix mehr zu tun. Genauso wie Alternate und Co. Conrad im übrigen auch. Die haben mit dem Conrad von vor 20 Jahren nix mehr gemeinsam. Klar, noch immer Elektronik, aber auch vieles, was damit gar nix zu tun hat.

    Warum sollte ich gegen die sein? Ich hab auch nichts gegen Queckermann und Nelle.

    Gegen wen ich immer bedingt was hatte, auch schon vor Internet, war C&A, weil die auch nie Steuern zahlten, weil sie alle Gewinne in Immobilien investierten. Die Gelder blieben aber zumindest in Deutschland. Seit ich von Amazon, Ebay, Google und Co weiss, hab ich auch weniger gegen C&A, weil das was die von jeher machten harmlos gegen das ist, was heute so abläuft.

    Geben die Amis, die Chinesen auch was zurück? Die Frage ist leicht zu beantworten: Die würden sich auch noch um die Zahlungen drücken, an denen sie nicht vorbeikommen. Wenn sie es denn könnten.

    Auch die Chinesen, die unterschätzte Gefahr, weil sie sich so zurückhaltend, ruhig und harmlos geben, aber z. B. hier geschäftlich extremst auftreten, die besten und teuersten Immoblien wegkaufen, womit sie in Verbindung mit den Geierfonds (so werden die in Spanien genannt, Blackstone z. B.) zu der neuen in den Grossstädten auftretenden Immobilienblase, welche die alteingessenen Einwohner vertreibt, beigetragen haben.

    Wusste hier jemand, dass der Hedgefonds Blackstone der weltweit grösste Eigentümer von Mietwohnungen ist?

    Die Chinesen kaufen hier im grossen Stil auf, weil sie die Profite, der sich aus dem wachsenden Tourismusboom ihrer Landsleute ergibt, nicht den Einheimischen überlassen wollen. Die chinesischen Touristen sollten sich möglichst nur dort bewegen, wo auch Chinesen investiert haben.

    Hier hat gerade in der Nähe ein neues Einkaufszentrum aufgemacht. Dabei auch zwei riesige Läden für Zeugs, welches man rund ums Haus und Wohnen braucht.

    Und? Beides Chinesen. Das Personal? Auch fast nur Chinesen, gelangweilte, uninteressierte Chinesen. "Versklavte" halt, die für kleines Geld auch Reiche noch reicher machen.

    Die Chinesen sind alles in einem: Hersteller, Exporteure, Importeure und Wiederverkäufer und das zu unschlagbare Preisen.

    Gut, die Qualität ist nicht so doll, aber daran haben wir uns in Europa ja mittlerweile gewöhnt.

    Und ich frage mich: "Wieso haben die weniger Probleme Riesenläden aufzumachen, als ich, als Europäer, wenn ich ein Kleingewerbe anmelden will?"

    Und ich frage mich weiter: "Wieso kriegen die Chinesen hier so leicht Aufenthaltsgenehmigungen, auch die bettelarmen?"

    Nee, ich bin nicht generell gegen den Versandhandel. Mich ärgert es nur, dass in D ansässige Firmen, die Steuern zahlen, die Infrastruktur mitfinanzieren und und und gegen ausländische, nicht mal europäische Firmen anstinken müssen, die so gut wie keine Steuern zahlen, ihr Personal im wahrsten Sinne des Wortes zu "Lohnsklaven" machen und so schon einen preislichen Wettbewerbsvorteil haben. Andere sind dann gezwungen sich deren Preisen anzupassen, haben aber von ihren Verkäufen netteo logicherweise weniger in der Kasse, müssen aber auch Reparaturen der Strassen mitzahlen, die auch wegen Amazon und Co kaputtgefahren werden.

    Firmen wie Amazon sind schlicht assozial, Raubtierkapitalismus, der nur darauf ausgerichtet ist, die Eigner und Geldgeber reicher zu machen, Figuren wie dieser Bezon (?), der jetzt die Hälfte seines Vermögens von fast 140 Millarden an seine sich scheiden lassende Frau zahlen müsste. In diesen 70 Milliarden (70 000 Millionen) die die Ehegattin erhalten müsste, sind Abermillionen die anderen Ländern an Steuern entgangen sind. 70 000 Millionen, das muss man sich mal vorstellen. Die könnte von dem Geld sämtliche Immobilien einer Stadt von 200 000 Einwohnern kaufen.

    Und ich rege mich darüber auf, obwohl in nicht mal mehr in Deutschland lebe, gut, vielleicht, weil meine Steuern in Deutschland bleiben. Jedenfalls immer noch ein Teil davon.

    Und wenn diese nichtsteuerzahlenden Ausländer dann irgendwo ein Auslieferungszentrum eröffnen wollen, werden sie zusätzlich mit Geld zugeworfen, weil Menschen Arbeit brauchen, darunter auch Menschen, deren Existenz von diesen Zecken zuvor kaputtgemacht wurde.

    Amazon und Co sind ja so schön bequem und bieten ja so viele Vorteile. Jo, richtig. Noch. Aber es ist ja nichts Neues, dass mit viel Kapital Kunden zunächst Vorteile gewährt werden und dann, wenn die Konkurrenz aus dem Markt gedrängt ist, die Daumenschrauben angezogen werden. Die Vorteile von heute könnten also die Nachteile von morgen sein.

    Die deutsche, die europäische Gesetzgebung versucht das über das Verhindern von Kartellen und speziellen Gesetzen zu Monopolisten zu verhindern.

    Die aber sind ja schon so gross, dass sie gar keine Kartelle mehr bilden müssen, um Marktmacht ausüben zu können, haben zu viel Geld, um auf die Schnelle als Monopolisten zerschlagen zu werden, beuten Rechtswege gnadenlos aus, nicht, weil sie sich im Recht fühlen, sondern um Zeit zu schinden, Zeit, in der sie weiter daran arbeiten ihre Monopole auszubauenl, bis sie dann wirklich irgendwann zu gross zum Fallen sind, weil dann alles zunächst mal wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen würde.

    Schöne Zukunft, irgendwann wird eine Handvoll Firmen alles beherrschen und der Rest der Welt wird, zu ihren Bedingungen, für sie zuarbeiten müssen.

    >> So ein Kokolores, ich muss täglich die Luft einatmen, die Milliarden von Rauchern verpesten und ich bin Nichtraucher - ist in etwa eine vergleichbar sinnfreie Argumentation.

    Kokolores? Dann sollteste mal hierherkommen. Die sind ja hier auch alle im Amazonfieber. Den ganzen Tag sausen hier Zulieferer durch die Gegend, die Strassen snd so eng, dass keiner mehr durchkommt, wenn da einer ewig mit laufendem Motor steht und Qualmwolker ausstösst. Dann stinkt die ganze Strasse nach Diesel, besonders im Sommer. Wenn ich irgendwo einfahre und sehe sone Kutsche von DHL und wie immer die auch heissen, versuche ich wartend so viel Abstand zu halten wie möglich.

    Das dürfte in vielen Städten Deutschlands nicht anders sein.

    Ich spreche auch nicht generell gegen den Versandhandel, ich spreche gegen Amazon, so wie ich gegen all die Amifuzzies, Chinesen spreche, die keine Steuern zahlen, glauben ihre eigenen Regeln mitbringen zu können, glauben die Leute verarschen zu können und das auch tatsächlich tun. Ich kaufe ja selbst im Internet, mein Lap ist von Conrad, vor einiger Zeit habe ich in Deutschland einige Filter für meine Kameras bestellt, war ein stationärer Händler in Deutschland, der hatte nicht mal einen richtigen Shop mit Einkaufswagen, das musste per Mail gehen, klappte aber sehr gut. Der hat mir bis heute keine Werbung per Mail geschickt, wofür ich ihm auch dankbar bin.

    Alle loben die Vorteile von Amazon, die Nachteile werden ausgeblendet und die sind so vielfältig, dass es zuviel an Arbeit wäre mit einer Aufzählung anzufangen. Kleine, erfolgreiche Händler, die gezwungen sind über Amazon zu verkaufen, werden von Amazon gnadenlos eliminiert, wenn Amazon auf ihren Umsatz schielt. Nur mal, um ein extrem negatives Beispiel zu nennen. Amazon sieht seine Mitarbeiter nur als Material, welches es im Hinblick auf Kostensenkung zu konditionieren, zu optimieren gilt.

    Notebookbilliger.de ist nicht Amazon, aber wer sucht die, von denen die direkt bei Amazon suchen, noch? Wer bewusst nicht bei Amazon kaufen will, findet auch ganz schnell und ohne viel Aufwand Alternativen zu Amazon.

    Dummheit, Ignoranz der Menschen, wie soll man es nennen, die Schielerei auf jeden Cent? Auf dem Weg zum Aldi gibt es hier direkt nebeneinander zwei Tankstellen. Eine ist vollautomatisch, kein Personal etc, keiner weiss, wem die gehört. Direkt nebendan ist ne normale Tankstelle mit Personal, da ist der Sprit einen Cent teurer, manchmal, der Chef tankt persönlich. An der Vollautomatischen bilden sich immer Schlangen. Ich tanke bei Menschen, ich bin kein Krösus, aber die 50 Cent mehr beim Volltanken tun mir nicht wirklich weh und möglicherweise helfe ich damit einer Familie beim Überleben.

    Firmen wie Amazon sollten die letzte Alternative sein und nicht die erste Anlaufstelle.

    Mal dran gedacht, wer die Steuern zahlt, weil Amazon keine oder fast keine zahlt? Ebenso wie die Chinesen? Das macht den Einkauf ja unterm Srich wieder teurer. Nur; die, welche bei Amanzon nicht kaufen und möglichst den Händler an der Ecke finanzieren, zahlen dann auch dafür, dass Amazon billiiger verkaufen kann.

    Es kann ja jeder machen was er will, er kann auch gerne hier im Forum ein Loblied auf Amazon singen, aber hätten von Anfang an mehr so gedacht wie ich, gäbe es möglicherweise heute noch den ein oder anderen Laden, den es heute nicht mehr gibt.

    Es wird immer verschönt von Bequemlichkeit gesprochen. Jeder hat es gerne "bequemlich", faul will aber keiner genannt werden. Aber im Grunde ist es genau das: Faulheit + Ignoranz.

    Ich habe noch nie bei Amazon gekauft, ich bin auch nicht in den G-WMT vertreten, ich habe offiziell keinen FB-Account, auch keinen bei Twitter und auch kein "Wassap". Nichts davon habe ich bis heute vermisst und ich habe auch nicht das Gefühl, dass mir irgendwas fehlt.

    Aber ich atme die Luft ein, die täglich von 100 000en Dieseln der Zusteller verpesstet wird, stehe hinter Ihnen, wei keiner mehr durchkommt und verschwende meine Zeit damit darauf zu warten, dasse endlich ihre Pakete losgeworden sind. Ich muss warten, weil die Kunden von Amazon und Co es gerne so bequem haben. Und auch die Amazonkunden müssen manchmal unnötig warten, weil es ja ganz viele gibt, die es gerne bequem haben. Oder anders gesagt: Den Arsch nicht mehr hochkriegen.

    Dass Politiker allgemein keinen Bezug zur Realität haben ist ja nichts Neues. Am rechten Rand scheint das aber besonders ausgeprägt. Jeder von diesen Hirnis traut sich wohl zu ne Partei gründen zu können, welche es über die 5Prozent-Hürde schafft.

    Ein Andre Poggenburg (wer ist das?) ist jetzt aus der AfD ausgetreten und hat sofort ne neue Partei gegründet: "Aufbruch deutscher Patrioten".

    "Steh auf, wenn Du ein Sieger bist, steht auf..."

    Welche Farbe ist eigentlich im Farbenspektrum der Parteien in Deutschland noch nicht eindeutig belegt?

    Naja, dann soll er mal machen, der Herr Kloppenburg.

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…-a-1247517.html

    >> Wenn man gedrückt hat, dann bekommt man eine Nachricht, in der dann der tatsächliche Preis, Menge und Lieferzeit genannt wird. Zu dem Zeitpunkt ist die Bestellung aber schon getätigt.

    Genau das ist der Knackpunkt, dass eine relativ spontane Handlung nicht mehr zurückgenommen werden kann, wobei ich jetzt nicht weiss, wie Amazon es in diesen Fällen mit dem Widerrufsrecht hält. Syno, Du bist gefordert. ^^

    So macher würde es sich wohl anders überlegen, wenn er vorab erst ein Angebot erhalten würde. Zu teuer, zu lange Lieferzeit? Und das war es mit dem Bestätigen.

    Ich sehe für Amazon mit dem Vorabangebot ein weiteres Problem, welches in deren System angelegt ist: Die Preise schwanken ja dauernd, die Anbieter wechseln, wenn der Amazonkunde sich zwischen Angebot und Annahme des Angebots zuviel Zeit lassen würde, könnte das von Amazon gemachte Angebot bei Annahme durch den Kunden schon nicht mehr aktuell sein.

    Das OLG München sagt NEIN dazu. Eine Revision zum BGH wurde nicht zugelassen. Gut so. Warum auch?

    Wenn der Kunde beim Drücken den Preis nicht kennt, weil die Preise schwanken, fehlt ein wesentlicher Vertragsbestandteil. So einfach ist das.

    Und dann wieder die dümmliche Argumentation, welche alle Amifuzzies draufhaben: >> Das heutige Urteil sei nicht nur innovationsfeindlich - es hindert Kunden auch daran, selbst eine informierte Entscheidung darüber zu treffen, ob ihnen ein Service wie der Dash Button ein bequemes Einkaufserlebnis ermöglicht." Man sei überzeugt, "dass der Dash Button und die dazugehörige App im Einklang mit der deutschen Gesetzgebung stehen" und habe vor, Rechtsmittel einzulegen.

    Welche Rechtsmittel bitte? Dummes Geschwätz. Das OLG hat keine Revision zugelassen, also wird es rechtskräftig.

    Aber sie haben wieder mal zwei Jahre mit etwas Unzulässigem in D Geld verdient.

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…-a-1247429.html

    Das Menu ist ja schon wegen der immer aufdringlicher werdenen Werbung eine Zumutung. Immer mehr sinnfreie zwischengeschaltete Seiten, um die Werbung an den Mann zu bringen. Aber in den letzten Wochen kommt immer mehr Spam rein, in denen ich mit meinen bei ehemals Arcor hinterlegten Namen direkt angesprochen werde. Die verkaufen die Daten ihrer Nutzer.

    Ein Staat, der solche Steuerregelungen aufstellt, ich würde sie als Fallen bezeichnen, weil sie gegen jede "normale Auffassung" gehen, darf sich nicht wundern, wenn seine Steuerbürger irgendwann sagen: "Er (der Staat) kann mich mal am Arsche lecken".

    Der Betreiber eines Gartencenters z. B. müsste, wenn er einen Rasenmäher für seine privaten Zwecke entnimmt, diesen zu dem Preis versteuern, zu dem er ihn in seinem Geschäft verkauft. Er darf also als Privatperson keinen Vorteil daraus ziehen, dass er nunmal ein Gartencenter betreibt und deswegen geldliche Vorteile beim Einkauf hat. Sinn macht das nicht wirklich.

    Und; das muss man ja erstmal wissen!

    Ich hab ja schon so einiges an Geschäften betrieben und auch privat entnommen, bzw., für mich privat mitgekauft, ich hatte davon bisher nie etwas gehört und auch meine Steuerberater haben mich dazu nie aufgeklärt. Gut, ich hatte auch nie eine Betriebsprüfung.

    Gut, wenn ich einfach entnehme kaufe ich faktisch beim Lieferanten / Grosshändler für mich privat netto ein, weil ich die an den Grosshändler gezahlte Mehrwertsteuer mit der von mir vereinnahmten Mehrwertsteuer verrechnen kann. Dann zu sagen: "Gut, dann musst Du Dir Deine private Entnahme zumindest mit Deinem Einkaufspreis anrechnen lassen", würde ja noch Sinn machen.

    Alles was darüber hinausgeht, geht, meine Meinung, ganz einfach gegen den gesunden Menschenverstand und macht nur den Sinn, so viel als möglich aus den Steuerbürgern heraus zu quetschen.

    Das ist keine Gesetzgebung für den Bürger, das ist Gesetzgebung gegen den Bürger.

    Und es darf einem auch nicht verwundern, dass auch Steuerberater, bei den vielen Vakanzen, damit überfordert sind, weil da immer einer von den Finanzbehörden kommen kann, der dann sagt: "Das sehe ich ganz anders".

    Drecksdoof?

    Google ist wie ein bildhübsches Mädel bei dem die Freier Schlange stehen und sich ständig vermehren. Und je mehr Freier sich in die Schlange einreihen,desto unverschämter kann das Mädel seine Anforderungen gestalten. Das führt dann am Ende dazu, dass die Freier sich bis zur Lächerlichkeit produzieren, um "Aufmerksamkeit" in den Augen der Begehrten zu finden.

    Meine Nerven...

    Der Artikel ist hilfreich Margin.

    Der Sinn von diesem Unsinn ist, dass der Staat überall mitverdienen will, weil er nicht in die Köpfe der Menschen sehen und so echte Schenkungen oder Zuwendungen von unechten nicht unterscheiden kann. Also wird dann alles gleich behandelt.

    >> Umsatzsteuergesetz (UStG) > § 3 Lieferung, sonstige Leistung

    1b) Einer Lieferung gegen Entgelt werden gleichgestellt

    1. die Entnahme eines Gegenstands durch einen Unternehmer aus seinem Unternehmen für Zwecke, die außerhalb des Unternehmens liegen;
    2. die unentgeltliche Zuwendung eines Gegenstands durch einen Unternehmer an sein Personal für dessen privaten Bedarf, sofern keine Aufmerksamkeiten vorliegen
    3. jede andere unentgeltliche Zuwendung eines Gegenstands, ausgenommen Geschenke von geringem Wert und Warenmuster für Zwecke des Unternehmens.

    ....

    Das Einzige worum man sich hier nicht streiten könnte, weil klar und logisch: Dass Warenmuster als mehrwertfreianzusehen sind.

    ..........

    >> Weiter "massgeblich", die Richtlinie zum UStG:

    1) Bei den einer Lieferung gleichgestellten Wertabgaben im Sinne des § 3 Abs. 1b UStG (vgl. Abschnitt 3.3 ) ist bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage grundsätzlich vom Einkaufspreis zuzüglich der Nebenkosten für den Gegenstand oder für einen gleichartigen Gegenstand im Zeitpunkt der Entnahme oder Zuwendung auszugehen ( § 10 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 UStG ).

    Der Einkaufspreis entspricht in der Regel dem Wiederbeschaffungspreis. Kann ein Einkaufspreis nicht ermittelt werden, sind als Bemessungsgrundlage die Selbstkosten anzusetzen.

    Diese umfassen alle durch den betrieblichen Leistungsprozess bis zum Zeitpunkt der Entnahme oder Zuwendung entstandenen Kosten. Die auf die Wertabgabe entfallende Umsatzsteuer gehört nicht zur Bemessungsgrundlage. Zu den Pauschbeträgen für unentgeltliche Wertabgaben (Sachentnahmen) 2013 vgl. BMF-Schreiben vom 14.12.2012, BStBl I S. 1247.

    .............

    Viel schlauer wird man daraus auch nicht, weil zu fast allem herrlich gestritten werden könnte.

    Bliebe: Nicht verschenken, sondern alles verkaufen: "Heute alles für einen Cent, Mehrwertsteuer inbegriffen".

    Der arme Bäcker, der da 5000 zahlen musste, der muss ja sein Brot lastwagenweise verschenkt haben.

    Jo Margin, wenn das so ist, hab ich da tatsächlich einen Knoten, weil es mir völlig unlogisch erscheint.

    Wenn ich heute was zum Wiederverkaufen kaufe, zahle ich dafür Mehrwertsteuer. Verkaufe ich weiter, vereinnahme ich mehr Mehrwertsteuer, als ich selbst gezahlt habe. Die Differenz geht ans Finanzamt. Muss ich jetzt unter meinem EK verkaufen, weil ich mich verkauft habe, erhalte ich über die Vorsteuer das Minus an Mehrwertsteuer zurück.

    Wieso muss dann der Bäcker, der seine Restware verschenkt oder spendet dann Mehrwertsteuer zahlen und; von welchem Betrag? Null Einnahme bleibt Null Einnahme. Gesetzliche Vorgaben, aus denen sich ergibt: "Du musst wegwerfen, vernichten, um keinen Steuernachteil zu erleiden, würden für meine Auffassung an Schwachsinn grenzen.

    Oder ist es so, dass er dann die von ihm gezahlte Vorsteuer auf seinen WarenEK nicht steuerlich geltend machen kann? Auch das würde für mich wenig Sinn ergeben.

    Überhaupt erschliesst sich mir der steuerliche Unterschied zwischen Wegwerfen, Verschenken, Spenden nicht. Nicht verkauft ist nicht verkauft. Warum auch immer.

    >> Das Problem ist nicht, einen offiziellen Verein zu finden, der Spenden annehmen darf.

    Wenn der Bäcker, was ich nicht verstehe, für Verschenktes Mehrwertsteuer zahlen muss, könnte er mit einer Spendenquittung den vollen VK von der Steuer absetzen. Oder sehe ich da wieder was falsch?