Ich habs ja schonmal gesagt, dass ich das zu beobachten hochinteressant finde. Hochinteressant zu beobachten, wie wenig Hirn es braucht, der mächtigste Mann der Welt zu werden und vor allen Dingen, es auch zu bleiben. Dass es genügt ein alternder Narzist zu sein, dessen hervorragendensten Eigenschaften Empathielosigkeit und Grössenwahn sind. Zusammengefasst: Ein ungebildeter Soziopath.
Millionäre, Millardäre an die politische Macht. Das ist ja eine Entwicklung, die sich überall zeigt, die Nichtweissen in Brasilien z. B. machen einen reinrassigen Rassisten zum Präsidenten.
Ist aber eigentlich nur logisch und schlicht Versagen der gewählten Politiker. Wenn diese sich von Konzernen, den Banken, dem Geld allgemein vorschreiben lassen, was sie zu tun haben; warum dann nicht gleich denen die Macht direkt geben, die sie indirekt bisher sowieso hatten? Figuren aus der Klasse, welche den Raubtierkapitalismus salonfähig gemacht haben, dafür gesorgt haben, dass die Schere zwischen arm und reich immer weiter aufgeht.
Einer von der Sorte, der Herr Merz, greift ja i. M. auch in Deutschland nach der Macht. Er sitzt z. B. u. a. auch im Aufsichtsrat von Blackrock, einem der schlimmsten Hedgefonds überhaupt, Geldverwalter, Geldvermehrer, denen Menschen nur wichtig sind, wenn sie zu diesen gehören, die so viel Geld verwalten lassen, dass der Boss 30 Millionen im Jahr verdienen kann.
Der Herr Merz z. B. mal in Zukunft als Bundeskanzler der für sozialen Ausgleich sorgen will? Für mich schwer vorstellbar. Dann müsste er ja bei den Figuren anfangen, die ihn zum Millionär gemacht haben.