Jo, das würde mich auch mal interessieren. Hat sich ja ziemlich abrupt verabschiedet, bzw., nicht verabschiedet.
Beiträge von cura
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>> ich befasse mich zwar jetzt schon längere Zeit mit der Geschichte, aber zu behaupten, dass ich alles verstehe wäre so richtig hochgestapelt.
Mich würde mal interessieren wieviele von denen die sich damit befassen das tatsächlich wirklich verstehen.
Voriges Jahr musste ich hier an der Küste einem Kölner Fuzzi, der dort unten irgendwelche Leute zu Seminaren zu Bitcoingeschäften zusammentrommeln versucht Platzverbot an meinem Tisch erteilen. Ich hatte mich mit einem Bekannten allgemein über SEO und G unterhalten. Dieser Depp hatte wohl einiges aufgeschnappt, setzte sich unaufgefordert zu uns und erzählte zunächst mal, dass er von SEO auch einiges verstehe, seine Webseite würde immer an erster Stelle stehen, wenn er seinen Namen in eine Suchmaschine eingeben würde. Sein Name war die Domain.
Dann wollte er von mir wissen, was ich so mache und auch noch, was ich so verdiene. Antwort: "Was ich mache, siehste doch, einen guten Eindruck". Dann versuchte er es anders rum: "Gut, dann sage ich Dir was ich mache und danach gibts Du mir Auskunft".
"Du, Alter, was Du machst interessiert mich nicht".
Ignoranz: "Kennst Du Bitcoin".
"Ja".
"Was hälst Du davon".
"Nichts"
"Warum?"
"Ich weiss nicht viel dazu, aber was ich weiss genügt mir, um zu sagen, dass es mich nicht interessiert".
Um es abzukürzen: Der Diskussion war nicht auszuweichen, ne zeitlang machte ich gute Mine zum bösen Spiel: "Kenne den HIntergrund nicht, undurchsichtig und und und", ähnliche Argumente wie in diesen Fred und ganz schnell stellte sich heraus, dass er alles andere als fit war, was er wusste war, dass es funktioniert, warum wusste er selbst nicht.
"Dass es funktioniert langt mir nicht, sag wir wie lange es garantiert funktioniert und wir können weiterreden".
So in der Art halt.
Die köllsche Frohnatur (so sprach er selbst von sich) wurde immer jovialer und penetranter, brachte dann die Info ein, dass er mit seinem Tun so 3000 im Monat mache, wollte mir (aufgrund eines undeutbaren schiefen Blickes) sogar Kontoauszüge (der hatte die nachts um 1 inner Strandbar wahrscheinlich tatsächlich dabei) zeigen, die ich natürlich nicht sehen wollte und hatte dann tatsächlich die Chupse zu meinen, dass ich ihm ja jetzt, wo er sich offenbart hätte, ja offenbaren könne, was ich mache und was ich so im Monat damit verdiene.
Es gibt Figuren, die sind so schmerzfrei, dass man ......
"ich hab Dich nicht gebeten Dich zu "offenbaren" und ich bin auch nicht hier, um mich mit irgendjemandem über einen solchen Scheiss zu unterhalten, Du bist ungebeten an den Tisch gekommen, nimm bitte Dein Glas und wandle".
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Und auch hier: Ich hab zumindest durch den Fred mal halbwegs begriffen, wie durch "Schürfen" aus dem Nichts Werte geschaffen werden.
Das langt mir schon, das sind mir auch viel zu viele Begriffe, deren Bedeutung ich überhaupt nicht kenne und Bock mir jetzt jeden einzelnen durch Wiki erklären zu lassen hab ich auch nicht wirklich.
Was ich aber glaube erkennen zu können ist, dass es sicherlich einfacherere Wege gibt sowas wie eine digitale Weltwährung zu schaffen, die nicht an Staaten oder Ländergrenzen gebunden ist, die sich den Börsen entziehen und weitestgehend unabhängig von Kursschwankungen (auch teilweise Inflation) sein könnte.
Aber grundsätzlich halte ich es für hochriskant in irgendetwas Zeit und Geld zu investieren, was "man" nicht wirklich versteht. Lediglich, dass es scheinbar funktioniert will ich für mich nicht gelten lassen.
Und ganz nebenbei produziert das ja auch eine gigantische Umweltverschmutzung.
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Passend zum Thema hier kam bei mir gerade folgender Spam rein:
Bitcoin News:
Bazista is going to be the next-generation trading platform. Why? Because its technology will provide the most simple and convenient shopping experience for users online. By successfully integrating new technology, some barriers to the e-commerce’s growth can now be overcome.
Hacken, an ecosystem of white-hat hackers and a bug bounty marketplace with a focus on blockchain security, announces its crowdsale is set to start on October 31. The company has already raised an equivalent of $900,000 during the pre-sale in September. Having distributed 800,000 tokens they’re now looking forward to a successful token sale with over 1,000 contributors registered in the Whitelist.
Kubera is an innovative platform for playing online games with a crypto currency. Kubera team uses the Ethereum blockchain to provide a cryptographically secure payment system and provably fair gambling with smart contracts for games in the future phases of the project.
As Bitcoin rises in value and becomes more widely accepted, attentions are turning to online retailer Amazon as the next in line to accept the digital currency.
25th October 2017 ICO regulation remains the grey area in crypto-scene despite recent ICO bans in China and South Korea along with other countries attempting to draw regulatory lines on cryptocurrencies and ICOs. However, there are projects that are ready to take the first step on their own.
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Und jetzt frage ich mich, ob das Zufall ist oder ob die mich tracken und hier mitlesen.
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Ohh, höre gerade die katalanische Regierung soll sich ins Exil nach Belgien abgesetzt haben.
Dann wären wir ja mal einen grossen Schritt weiter in Sachen Friedenserhaltung.
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Ich muss schon sagen: Erstaunlich friedfertig die Katalanen bisher. Chapeau.
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Jo, dann wird es ja nicht mehr lange dauern, bis es bei "Wer wird Millonr" für die richtigen Antworten Bitcoins gibt, die dann aber von RTL nicht gegen richtiges Geld gekauft, sondern aus dem Nichts, "geschürft" wurden. Den kann der Kandidat dann gegen Euro eintauschen.
Ein Step mehr in der Welt der wunderbaren Geldvermehrung.
So ein Geldsystem muss, nach meiner Meinung, zum Scheitern verurteil sein, weil es sich jeglicher Reglementiertung und Kontrolle, durch wen "Seiöses" auch immer, entzieht.
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So, jetzt wurde mein letzter Post als Spam "erkannt" und muss wahrscheinlich von Alex erst mal freigeschaltet werden.
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Ich hab mir mal Deine Links angesehen Syno.
Das hängt mir alles viel zu hoch, das verstehe ich nicht und ich halte mich für einen halbwegs intelligenten Menschen.
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Wie funktioniert Mining überhaupt?
Das Mining bezeichnet den Vorgang, mit dem Kryptowährungseinheiten aus der Blockchain generiert werden. Im Fall von Ethereum funktioniert das so: Miner lassen auf ihrem Computer fortlaufend einen Hashing-Algorithmus laufen, der eine beliebige Menge an Informationen auf eine Buchstaben-Zahlen-Kombination herunterbricht.
Der Hashing-Algorithmus, der von Ethereum verwendet wird, heißt ethash und hasht die Metadaten aus dem Block (so werden die einzelnen Datensätze der Blockchain genannt), mit Hilfe einer sogenannten Nonce: Einer binären Zahl, die für einen einzigartigen Hash-Wert steht. Der Begriff Nonce steht für "number used once"; das bedeutet, dass jede dieser Buchstaben-Zahlen-Kombinationen nur ein einziges Mal verwendet wird. Für jeden neuen Block in der Blockchain generiert das Netzwerk einen neuen Hash-Zielwert, und alle Miner im Netzwerk versuchen daraufhin die Nonce zu erraten, die genau diesen Wert ergibt.
Alle Krypto-Glücksritter seien an dieser Stelle gewarnt: Es ist so gut wie unmöglich, die Nonce, die den richtigen Hash-Wert ergibt, zu erraten. Daher bleibt Minern nichts anderes übrig, als jede mögliche Ziffernkombination durchzugehen, bis die richtige irgendwann gefunden ist. Das Mining basiert auf einem sogenannten "Proof-of-Work"-Prinzip: Der Computer, der die korrekte Nonce gefunden hat, muss tatsächlich den Hashing-Algorithmus genutzt haben, um zur richtigen Hash-Folge zu gelangen. Der Miner, der die korrekte Nonce gefunden hat, gewinnt zur Belohnung den Block und erhält fünf Ether. Dann beginnt das ganze Spiel von vorne; ein Durchgang dauert bei Ethereum etwa zwölf Sekunden.
https://beispiel.rocks/motherboard.vice.com/de/arti...g-krypto-kohle
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Auch hier wieder: Kann ich echte Währungen umgetauscht werden.
Nur, wer garantiert das für alle Zeiten? Wer hat soviel Geld, denn eines ist klar, wenn das aus dem Nichts "Geschürfte" unendlich in echte Währungen umgetauscht werden konnen soll, braucht es auch unendliche Reserven an "echten" Währungen.
Womit wir dann auch wieder in der realen Geldwirtschaft wären, die auch nur funktioniert, solange Buchgeld Buchgeld bleibt und nicht alle gleichzeitig ihr Buchgeld in echte Banknoten getauscht haben wollen.
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>> Mehrwert nicht, aber einen Wert.
>>Das "Schürfen" ist nichts weiter als komplizierte Berechnung und die Summe vieler Ergebnisse ist der Coin."Schürfen, Komplizierte Berechnung, Summe vieler Ergebnisse".
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Egal wie man das jetzt nennen mag, wie man aus Nichts etwas "schürfen" können soll, was dann einen Wert darstellt, erschliesst sich mir immer noch nicht.
>> Welchen Wert hat die Kreditkarte, welchen Wert hat dein Papiergeld? Der Wert ist so groß wie dir jemand vertraut, dass er für dieses Stück Papier oder der Buchung mit dem Plastikteil selber Waren oder Dienstleistung tauschen kann.
Mir vertraut niemand, es wird (dem Staat, den Finanzinstituten) denen vertraut, die das Ganze garantieren, die man als Institutionen identifizieren kann.
Klar, ne Digitalwährung zu schaffen ist ja relativ leicht, wenn z. B. jemand wie Bill Gates dahintersteht und als Garant garantiert, dass die "Luftwährung" jederzeit in "echtes" Geld umgetauscht wird, dass der Umtausch z. B. für den Einstiegspreis garantiert wird, auch wenn das Digitalgeld total abschmieren sollte.
Und sind die Buchgelder der Banken im Grunde nichts anderes als auch lediglich digitales Geld? Und sind diese Buchgelder, welche irreale Ausmasse angenommen haben, nicht vielleicht die Grundlage warum digitale Coins überhaupt Nachfrage haben? Dass es einfach zu viel Geld auf diesem Planeten gibt, dem kein Gegenwert mehr entgegensteht, seit Nixon den Dollar vom Gold abgekoppelt hat? Womit dann die weltweite wundersame Geldvermehrung begann.
>> In Afrika und Südamerika auf Märkten gängige Praxis, weil damit die immense Inflation der Landeswährungen ausgehebelt wird.
Wie mit Digitalgeld Inflation ausgehebelt werden soll erschliesst sich mir auch nicht so wirklich. Wenn ein Liter Milch, der gestern noch einen Euro gekostet hat, heute drei Euro kostet, dann wird er auch in Bitcoin entsprechend teurer, es sei denn, der Bitcoin hat über nacht seinen Kurs verdreifacht.
Wenn "übliche" Währungen gegenüber anderen Währungen steigen oder fallen, dann hat das sicherlich auch z. T. mit der blossen Nachfrage zu tun, es hat aber nicht nur mit der Nachfrage zu tun, sondern auch mit volkswirtschaftlichen Begebenheiten, es existiert ein zu beurteilender wirtschaftlicher Unterbau.
Das sehe ich z. B. beim Bitcoin nicht, dessen Kurs wird nach meiner Meinung rein von der Nachfrage bestimmt. Bei keiner üblichen Währung (Dollar, Euro etc) der Welt besteht die Gefahr, dass die von einer Sekunde auf die andere auf Null fallen könnten, sie würden aufgrund von Inflation (egal wie extrem die wäre) immer weniger wert. Aus jeder Währung könnte also noch (wenn auch vielleicht mit riesigen Verlusten) ausgestiegen werden. Kein Staat kann es sich leisten, dass sein Geld von heute auf morgen vom Markt verschwindet.
Die Coins leben auch nur (wie Kreditkartengeld, Papiergeld) davon, dass jemand, z. B. bei einem Kauf den Kaufpreis direkt auf seinem Konto hat, aber halt in Coins und davon, dass es eine angeblich relative Sicherheit gibt, dass die rückhaltlosen, unsicheren Coins jederzeit in "echte" Währungen umgetauscht werden können.
Was aber denen nichts nutzen würde, die Coins auf ihren Konten haben, wenn es denn mal knallen sollte.
Ich verstehe wirklich nicht viel von der Materie, was ich aber allgemein weiss ist, dass, wenn Taxifahrer und Friseusen anfangen ihr Erspartes in einem Markt zu investieren, der Zeitpunkt gekommen ist schnellstmöglich auszusteigen.
Das sind nämlich dann die Letzten und die beissen bekanntlich die Hunde.
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Also ich begreife es nicht, wie da aus dem Nichts was geschaffen werden soll, was sich dann zu Geld machen lässt.
Geht es nur mir allein hier so?
Und wenn das so einfach ist, warum machen wir es dann nicht selbst?
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Wo issen jetzt mein Beitrag abgeblieben?
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Gut, jetzt hab ich zumindest mal begriffen, dass sie z. B. meinen Rechner missbrauchen, um ihre Rechenleistung zu erhöhen.
Ich schaffe mit meinem Rechner also mal keinen Mehrwert? Oder sehe ich das falsch in Bezug aufs "Schürfen"?
Aber was gibt es bei digitalem Geld zu schürfen? Im Gegensatz zu Gold in einem Flusbett gibt es bei digitalen Währungen nichts zu finden, höchstens zu erfinden, zu behaupten. Bei Gold hat man was in der Hand was fassbar und somit tauschbar ist. Und Gold hatte schon immer einen Eintauschwert, BEVOR es gefunden wurde, weil es halt selten ist, aber ist digitales Geld nicht beliebig vermehrbar?
Könnte es sein, dass dieser Scheiss nur erfolgreich ist, weil es keiner versteht, aber keiner am Ende hinten sein will?
Für mich sieht das alles nach einem schwachsinnigen Scheinhype auch, ähnlich dem mit dem Tulpenzwiebeln vor langer Zeit in Holland, als verschiedene, einzelne Zwiebeln irgendwann mehr wert waren als Immobilien. Bis dann der grosse Chrash kam, wie das bisher immer mit solchen Blasen war.
Also ich verstehe es nicht, wo es beim "Schürfen" nichts zu finden gibt, kann auch nichts gefunden werden.
Aber ich hab auch nichts dagegen, wenn Volliditoten abgezockt werden, denen die Gier das Hirn vernebelt.
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Ohhh Alex, ändere doch mal bitte diese Scheissfunktion, dass, wenn man einen Schreibfehler korrigiert sofort Ort, Datum und Zeit der Korrektur eingeblendet wird. Das ist nervig.
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Jo, da greift das Prinzip, glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst manipuliert hast.
Wie schon bei der "Volksbefragung", ca 40% haben teilgenommen, 90% haben (angeblich) Si gesagt, ergibt so um die 30%.
Aber, irgendwann kommt hat ein Punkt, wo es keiner mehr hinterfragt.
Das alte Prinzip, wenn eine Lüge nur oft genugt wiederholt wird, wird die Lüge zur Wahrheit.
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So, jetzt kommt die heisse Phase.
Die Unabhängigkeit Kataloniens ist erklärt, Madrid hat Catalunia unter Zwangsverwaltung gestellt. Die Catalanen (zumindest die noch politische Mehrheit) wollen es wissen.
Jetzt stellt sich die Frage, wie Rajoy das durchsetzen will.
Hunderttausende Catalanen wollen verhindern, dass Madrid sich durchsetzt. Keiner weiss, ob es noch eine Minderheit ist, wie das noch vor kurzem der Fall war.
Werden die Mossos sich Madrid unterwerfen und notfalls auf die eigenen Leute losgehen?
Jetzt genügt ein Funke um einen Grossbrand auszulösen.
Und Rajoy kommt schon nicht mehr zu einer halbwegs ordentlichen Bartpflege.
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Ich lese es, aber ich verstehe es nicht:
>> Immer mehr Webseitenbetreiber kapern die Rechenleistung der Besucher, um heimlich Digitalwährungen zu schürfen.
https://beispiel.rocks/beispiel.rocks/www.sueddeutsche.de/digital/k...eber-1.3719267
Welchen Sinn macht es und was gibt es da zu schürfen? Was ist der Sinn und Zweck?
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Hätte ich DAS gestern gefunden hätte ich mir meinen Text sparen können:
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Klar, generell hat er Recht mit dem was er sagt, die Problembeschreibung ist aber auch nicht sooo schrecklich neu. Auch würde einiges was er als Problemlösung sieht wohl vor dem Verfassungsgericht nicht standhalten.
Aber selbst, wenn man versuchen sollte die Probleme so zu lösen, wie er das andenkt, wäre heute schon absehbar wie es "umgangen" werden könnte.
Mit geldlichen Vorteilen kann man Anreize schaffen, die Problem lassen sich damit nur bedingt lösen.
Das geht meiner Meinung nach nur über die Schaffung von Straftatbeständen, bzw., über die Anwendung bereits besstehender Möglichkeiten der Strafverfolgung. Würde diese Kanzlei, welche, nach meiner Meinung, ganz ungeniert Anleitungen zu Straftaten als Postwurfsendungen verschickt fürchten müssen in strafrechtliche Ermittlungen zu geraten, würden die wohl wesentlich dezenter auftreten.
Grundsätzlich ist es auch ein Unding, dass Politiker sich Gesetzesvorlagen von abhängigen und parteiischen Kanzleien schreiben lassen. Der Staat beschäftigt selbst genug Juristen, die sich genau darum und nur darum Gedanken machen sollen. Es darf also mal grundsätzlich hinterfragt werden was das soll.
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Nee Guppy, DAVON hatte ich bis heute nichts gehört.
Es ist schon seit langem gang und gäbe, dass verschiedene Anwälte dezent an gesunde Firmen herantreten und diesen einen Vorschlag machen, wie sie etwas Geld sparen könnten, der dann so funktioniert, dass ein anwaltliches Schreiben rausgeht, in dem behauptet wird, dass die Firma durch irgendein unabwendbares Ereignis oder einen Bösewicht so in Schwierigkeiten gebracht wurde, dass eine Insolvenz und damit ein totaler Zahlungsausfall droht, wenn sie jetzt allen ihren Verbindlichkeiten nachkommen müssten.
Da die Firma aber gesund ist und die Kunden ja zufrieden mit deren Leistungen sind, wird darum gebeten, ob nicht darüber nachgedacht werden könne einmalig auf einen Teil der Forderungen zu verzichten. So 50% würden genügen, die Firma wäre aus allem raus.
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Was die aber mit dieser Trigema und anderen vorgeführt haben ist ja wirklich der Gipfel der Dreistigkeit. Dreist, aber auch dumm, muss man schon sagen, weil ausgerechnet dieser grundanständige Grupp mit angegangen wird. Das zeigt aber, wie sicher sich diese Strolche mittlerweile fühlen, dass sie sich mittlerweile für unangreifbar halten, in dem Glauben, dass Juristen irgendwie schon "zusammenhalten", sich zumindest schonen solange es halt geht.
Für mich fällt das ganz klar in die Rubrik "Anstiftung", egal wie gladig, zweideutig und auslegbar es auch formuliert sein sollte und würde zumindest mal die Aufnahme von staatsanwaltlichen Ermittlungen rechtfertigen.
Aus dem Artikel:
>> Daniel Bergner vom Verband der Insolvenzverwalter Deutschlands (VID) hält das Gebaren der Düsseldorfer für „rechtlich möglich, jedoch ethisch-moralisch fragwürdig“.
Heuchelei vom Allerfeinsten. Ethik, Moral? Als wenn das interessieren würde. Gut, einige davon wirds in dieser Gesellschaft schon geben. Die meisten davon würden sich aber mit Geld überzeugen lassen. Übrigbleiben würde vielleicht eine Handvoll und die müssten sich ganz klein halten, wenn sie im juristischen Haifischbecken überleben wollen.
Keine Ahung was dieser Daniel Bergner von Beruf ist, ich vermute aber, dass er auch ein studierter Jurist ist.
Und der Vize-Landesvater (von wo?) Strobl soll dazu gemeint haben:
"Er würde es in der Tat „für problematisch halten, wenn Anwaltskanzleien offensiv mit Eigeninsolvenzen Werbung betreiben“. Allerdings interpretiere er das Schreiben von Buchalik Brömmekamp als Werbung „mit der eigenen Kompetenz“."
Der Herr Strobl "interpretiert" das Ganze als ganz normale Werbung, sieht da überhaupt nicht auch nur den Ansatz einer Strafbarkeit, die Anstiftung.
Und dreimal darf jetzt jeder raten, was der Herr Strobl wohl studiert hat.
Es ist echt zum Kotzen.
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Und noch bedenklicher finde ich, dass es da Leute gab, ganz oben, die für die Finanzen verantwortlich zeichnen, die davon offensichtlich wussten und es lange Zeit tatenlos geschehen liessen.
Der Kopf? Natürlich auch ein Jurist!
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Trigema? Meinst Du das Ding mit der angeblichen Tierquälerei?
Aber gerade das Ding mit den Cum-Ex, das ist ja sowas von dreist. Ist ungefähr so, als käme jemand mit 500 000 in bar und nem Spiegel an den Bankschalter, liesse den Mann am Schalter in den Spiegel schauen und sich dann ne Million auf dem Konto gutschreiben.