>> Mehrwert nicht, aber einen Wert.
>>Das "Schürfen" ist nichts weiter als komplizierte Berechnung und die Summe vieler Ergebnisse ist der Coin.
"Schürfen, Komplizierte Berechnung, Summe vieler Ergebnisse".
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Egal wie man das jetzt nennen mag, wie man aus Nichts etwas "schürfen" können soll, was dann einen Wert darstellt, erschliesst sich mir immer noch nicht.
>> Welchen Wert hat die Kreditkarte, welchen Wert hat dein Papiergeld? Der Wert ist so groß wie dir jemand vertraut, dass er für dieses Stück Papier oder der Buchung mit dem Plastikteil selber Waren oder Dienstleistung tauschen kann.
Mir vertraut niemand, es wird (dem Staat, den Finanzinstituten) denen vertraut, die das Ganze garantieren, die man als Institutionen identifizieren kann.
Klar, ne Digitalwährung zu schaffen ist ja relativ leicht, wenn z. B. jemand wie Bill Gates dahintersteht und als Garant garantiert, dass die "Luftwährung" jederzeit in "echtes" Geld umgetauscht wird, dass der Umtausch z. B. für den Einstiegspreis garantiert wird, auch wenn das Digitalgeld total abschmieren sollte.
Und sind die Buchgelder der Banken im Grunde nichts anderes als auch lediglich digitales Geld? Und sind diese Buchgelder, welche irreale Ausmasse angenommen haben, nicht vielleicht die Grundlage warum digitale Coins überhaupt Nachfrage haben? Dass es einfach zu viel Geld auf diesem Planeten gibt, dem kein Gegenwert mehr entgegensteht, seit Nixon den Dollar vom Gold abgekoppelt hat? Womit dann die weltweite wundersame Geldvermehrung begann.
>> In Afrika und Südamerika auf Märkten gängige Praxis, weil damit die immense Inflation der Landeswährungen ausgehebelt wird.
Wie mit Digitalgeld Inflation ausgehebelt werden soll erschliesst sich mir auch nicht so wirklich. Wenn ein Liter Milch, der gestern noch einen Euro gekostet hat, heute drei Euro kostet, dann wird er auch in Bitcoin entsprechend teurer, es sei denn, der Bitcoin hat über nacht seinen Kurs verdreifacht.
Wenn "übliche" Währungen gegenüber anderen Währungen steigen oder fallen, dann hat das sicherlich auch z. T. mit der blossen Nachfrage zu tun, es hat aber nicht nur mit der Nachfrage zu tun, sondern auch mit volkswirtschaftlichen Begebenheiten, es existiert ein zu beurteilender wirtschaftlicher Unterbau.
Das sehe ich z. B. beim Bitcoin nicht, dessen Kurs wird nach meiner Meinung rein von der Nachfrage bestimmt. Bei keiner üblichen Währung (Dollar, Euro etc) der Welt besteht die Gefahr, dass die von einer Sekunde auf die andere auf Null fallen könnten, sie würden aufgrund von Inflation (egal wie extrem die wäre) immer weniger wert. Aus jeder Währung könnte also noch (wenn auch vielleicht mit riesigen Verlusten) ausgestiegen werden. Kein Staat kann es sich leisten, dass sein Geld von heute auf morgen vom Markt verschwindet.
Die Coins leben auch nur (wie Kreditkartengeld, Papiergeld) davon, dass jemand, z. B. bei einem Kauf den Kaufpreis direkt auf seinem Konto hat, aber halt in Coins und davon, dass es eine angeblich relative Sicherheit gibt, dass die rückhaltlosen, unsicheren Coins jederzeit in "echte" Währungen umgetauscht werden können.
Was aber denen nichts nutzen würde, die Coins auf ihren Konten haben, wenn es denn mal knallen sollte.
Ich verstehe wirklich nicht viel von der Materie, was ich aber allgemein weiss ist, dass, wenn Taxifahrer und Friseusen anfangen ihr Erspartes in einem Markt zu investieren, der Zeitpunkt gekommen ist schnellstmöglich auszusteigen.
Das sind nämlich dann die Letzten und die beissen bekanntlich die Hunde.