>> Da hat echt jemand vorher bis Drei gezählt 
Es ist eher so, dass da einige nicht mal fähig bis drei zu zählen. Aber irgendwie kann ich das nicht mal mit "Wie kann man nur so blöd sein" kommentieren, sondern, dass das "irgendwie typisch" für die Menthalität ist.
Die machen hier Sachen, bei denen sich jeder halbwegs intelligente Mensch an den Kopf fasst und sprachlos darüber ist, was er gerade sieht.
Hier hat es viele Strassen, welche in den Kurven hängen und sich dann am Ende noch zuziehen, was immer wieder schwere und schwerste Unfälle mit Toten zur Folge hatte. Und was machense? Sie bauen Sie zu Todesfallen aus. Statt die Fahrbahnen in der Mitte durch eine Leitplanke zu trennen, bauense rechts und links Leitplanken, heisst, wenn Du Dich mal innerhalb dieser zwei Leitplanken befindest und Dir kommt einer auf dem Mittelstreifen aus der Kurve entgegen, kannste nur noch auf den Knall warten. Früher konnte man wenigsten noch rechts oder links in den Graben ausweichen.
An einer Stelle hier habens ne ganze Reihe von dreistöckigen Einfamilienhäusern hingestellt. Im Parterre eine Garage neben der anderen. Die Crux, zwischen Bürgersteig und Strasse besteht ein Höhenunterschied von gut 60, 70 Centimetern. Damit die Garagen genutzt werden könnten müsste die Strasse also um gut einen halben Meter angehoben werden, was aber vom Winkel zu den anderen Strassen nicht geht. Rampen für die Garagen bauen geht auch nicht, dazu ist die Strasse zu schmal.
Solche Beispiele finden sich hier zuhauf. Die meisten Spanier sehen sowas gar nicht, es ist halt Normalität.
Was die Angenda 2010 angerichtet hat, haben die Spanier ohne irgendeine Agenda in wenigen Jahren leicht getopt. Die Sklaverei ist faktisch wieder zurück.
Zapatero war schon ein Zögerer, Zauderer und Ignorant. Trotz Warnungen anderer Regierungen der EU und Mahnung die Immobilienblase abzubremsen hat er Spanien voll in die Rezession reinrennen lassen. Es lief halt grad so schön.
Rajoy ist auch nicht besser, ausser sich mit fremden Federn schmücken und kontinuierlich an der Steuer- und Gebührenschraube zu drehen fällt dem auch nichts ein.
Spanien macht das ja ganz schlau, dort werden keine Arbeitslosenzahlen veröffentlicht, sondern wieviele Menschen Arbeit haben, die Arbeitslosenzahl ist also eine Dunkelziffer.
Die guten Zahlen des Arbeitsmarktes werden also bevorzugt im Sommer veröffentlicht, wenn hundertausende in der Tourismusindustrie mit Zeitarbeitsverträgen von zwei bis vier Monate Arbeit haben.
Das Pech der anderen, der Länder in denen sich keiner mehr hintraut, ist also Spaniens (und auch Portugals) Glück, was aber den Herrn Rajoy nicht davon abhält das aufblühende Wirtschaftswachstum als Resultat seiner Regierungsarbeit zu verkaufen.
Dank diesem Touristenboom und auch AIRBNB können sich Einheimische nun ihre Wohnungen an der Küste oder in Küstennähe nicht mehr leisten und müssen ins Inland ausweichen, was natürlich zur Folge hat, dass sich das Teurerwerden der Mieten dort nun auch bemerkbar macht. Hinzu kommt der erhöhte Geld- und Zeitaufwand täglich an die Küste zur Arbeit zu kommen. Viele Spanier finden keinen bezahlbaren Wohnraum mehr.
Und das in einem Land mit 46 Millionen Einwohnern in dem geschätzt 3 Millionen Immobilien und Wohnungen seit Jahren ungenutzt leerstehen. Das könnte leicht geändert werden, indem leerstehender Wohnraum besteuert wird. Aber dagegen haben die Banken, als grösste Immobilienbesitzer natürlich so ihre "Bedenken", die lassen die Immobilien lieber verrotten.
Die nächste Krise, welche wieder auf dem Rücken der normalen Menschen ausgetragen werden wird, zeichnet sich ab. Ganz Spanien pflanzt neu. Es wird also wahrscheinlich schon ab nächstem Jahr in Spanien zu einem riesigen Überangebot an Obst und Gemüse kommen und somit zu einem Preisverfall. Lidl und Aldi wirds freuen.
Ganz nebenbei wird so die Zeit bis zum endgültigen Verbrauch des noch vorhandenen wenigen Grundwassers erheblich und unnötig verkürzt.