Nee Guppy, DAVON hatte ich bis heute nichts gehört.
Es ist schon seit langem gang und gäbe, dass verschiedene Anwälte dezent an gesunde Firmen herantreten und diesen einen Vorschlag machen, wie sie etwas Geld sparen könnten, der dann so funktioniert, dass ein anwaltliches Schreiben rausgeht, in dem behauptet wird, dass die Firma durch irgendein unabwendbares Ereignis oder einen Bösewicht so in Schwierigkeiten gebracht wurde, dass eine Insolvenz und damit ein totaler Zahlungsausfall droht, wenn sie jetzt allen ihren Verbindlichkeiten nachkommen müssten.
Da die Firma aber gesund ist und die Kunden ja zufrieden mit deren Leistungen sind, wird darum gebeten, ob nicht darüber nachgedacht werden könne einmalig auf einen Teil der Forderungen zu verzichten. So 50% würden genügen, die Firma wäre aus allem raus.
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Was die aber mit dieser Trigema und anderen vorgeführt haben ist ja wirklich der Gipfel der Dreistigkeit. Dreist, aber auch dumm, muss man schon sagen, weil ausgerechnet dieser grundanständige Grupp mit angegangen wird. Das zeigt aber, wie sicher sich diese Strolche mittlerweile fühlen, dass sie sich mittlerweile für unangreifbar halten, in dem Glauben, dass Juristen irgendwie schon "zusammenhalten", sich zumindest schonen solange es halt geht.
Für mich fällt das ganz klar in die Rubrik "Anstiftung", egal wie gladig, zweideutig und auslegbar es auch formuliert sein sollte und würde zumindest mal die Aufnahme von staatsanwaltlichen Ermittlungen rechtfertigen.
Aus dem Artikel:
>> Daniel Bergner vom Verband der Insolvenzverwalter Deutschlands (VID) hält das Gebaren der Düsseldorfer für „rechtlich möglich, jedoch ethisch-moralisch fragwürdig“.
Heuchelei vom Allerfeinsten. Ethik, Moral? Als wenn das interessieren würde. Gut, einige davon wirds in dieser Gesellschaft schon geben. Die meisten davon würden sich aber mit Geld überzeugen lassen. Übrigbleiben würde vielleicht eine Handvoll und die müssten sich ganz klein halten, wenn sie im juristischen Haifischbecken überleben wollen.
Keine Ahung was dieser Daniel Bergner von Beruf ist, ich vermute aber, dass er auch ein studierter Jurist ist.
Und der Vize-Landesvater (von wo?) Strobl soll dazu gemeint haben:
"Er würde es in der Tat „für problematisch halten, wenn Anwaltskanzleien offensiv mit Eigeninsolvenzen Werbung betreiben“. Allerdings interpretiere er das Schreiben von Buchalik Brömmekamp als Werbung „mit der eigenen Kompetenz“."
Der Herr Strobl "interpretiert" das Ganze als ganz normale Werbung, sieht da überhaupt nicht auch nur den Ansatz einer Strafbarkeit, die Anstiftung.
Und dreimal darf jetzt jeder raten, was der Herr Strobl wohl studiert hat.
Es ist echt zum Kotzen.