Beiträge von cura

    Naja, es mag mal dahingestellt sein, ob man das was G heute darstellt sowas wie eine Popularitätssuchmaschine ist, chris21, es bleibt aber als ein Resumee, dass die Sites die G mal zur Qualitätssuchmaschine gemacht haben, als G noch nicht unter Ausschaltung von allen die Antworten selbst geben wollte z. B., heute G eher lästig sind.

    Also, baut Webseiten die dem User nichts bringen und ihn zum Klicken der Werbung nötigen oder investiert monatlich mindestens 6stellig in Adwords, dann werdet Ihr nach einer gewissen Zeit von G dadurch belohnt, dass Eure Seiten auch über die Serps Umsatz generieren und Ihr Euch die überteuerten Adwords auch morgen noch leisten könnt.

    >> Du darfst das nicht als einzelne Punkte sehen, sondern das große Ganze, was auch immer das ist.

    ^^

    Hat schon fast etwas Religiöses.

    Überhaupt habe ich so den Eindruck, dass viele Menschen die sich mit G beschäftigen ähnlich arguentieren wie z. B. gläubige Christen, denen man vorhält: "Wenn es einen (guten) Gott gibt, warum lässt er dann zu dass kleine Kinder elendlich an Krebs verrecken, warum lässt er all das Unrecht, das Grauen auf der Erde zu?

    Die Gläubigen wissen es auch nicht, aber "Irgendeinen positiven Sinn wird es für uns haben, der aber wohl unsere Vorstellungskraft übersteigt".

    Das könnte alles überdenkenswert sein Syno, wären da nicht die Sites, welche sich dazwischengeschoben haben. Das sind z. T., regionale Ergebnisse (bei überregionalen Anfragen!), Baukastenseiten, die nie so etas wie "Optimierung", SSL, reponsive etc gesehen haben und bei denen auch erst gar nicht nachgesehen werden muss, ob da Links draufzeigen. Inhalte? Ausser "bei Magenschmerzen" sind wir für Sie da" nichts. "Kommen Sie vorbei, Sie finden uns in Hannover in der Quetschgasse 3".

    Sinnlose, mit Keys vollgestopfte Texte hatte ich nie. Auch keine gekauften Links, getauschte eine handvoll.

    Bestsellerliste heisst: Aktuell meist gekauft. Ne Bestenliste ist was anderes. Und diesen Müll, der sich da teilweise vor mir eingereiht hat sucht niemand und kauft auch niemand.

    Aber ich stelle leider immer wieder fest, dass Ursachen überall gesucht werden, bei G aber zuletzt und dabei ist das das Naheliegende, wenn man deren Firmenphilosphie sieht..

    Jo, ich beobachte das ja nun immer noch weiter und mit meinen Sites geht es immer mehr bergab. Bei G bin ich mittlerweile so gut wie unsichtbar.

    Aber, wer soll das glauben? Glauben, dass Seiten, die Google 10, 12 Jahre als so gut befunden hat, dass sie konstant auf der ersten Ergenbnisseite der Serps zu finden waren, nun auf einmal so schlecht sein sollen, dass sie bis auf Postionen knapp unter 100 durchgereicht werden.

    Google würde damit seine "Arbeit" des letzten Jahrzehnts selbst ad absurdum führen: "Sorry, wir haben da "versehentlich" Seiten über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren bestens gelistet, die es nicht wert sind von Usern gefunden zu werden".

    Nochmal SZ:

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…oewen-1.3619253

    Eine der Aussagen:

    >> "Citizen Scientists" wie der Soziologe und Physiker Dirk Helbing von der ETH Zürich, fordern nachdrücklich, dass die betroffenen Personen, aber eben nicht Unternehmen, Eigentümer persönlicher Daten bleiben. Privatpersonen müssen das unveräußerliche Recht erhalten, ihre Daten ganz oder teilweise löschen zu können. Ausnahmen wie etwa die Aufbewahrung einer Krankenakte können gesetzlich geregelt werden. Und natürlich sollte jede Bürgerin und jeder Bürger das Recht auf Auskunft über sämtliche gespeicherten Daten haben, die sie oder ihn betreffen.
    ....

    Das ist auch nach meiner Meinung so ziemlich das Einzige was relativ kurzfristig umsetzbar ist und auch greifen würde, würde der einzelne "Datenproduzent" nicht allein gelassen, sondern wäre Teil von sowas wie einer Schutzgemeinschaft der Datenproduzenten, die dann auch sanktionieren könnte.

    Ganz schlimm mit den Daten ist das z. B. in Spanien. Dort hat jeder eine DNI-Nummer, Ausländer eine NIE. Vor jedem der Zugriff auf diese DNI oder NIE hat steht jeder sofort nackt da. Völlig ungeregelt scheint, wer diese Kennzeichnungen fürs Leben für welche Leistung verlangen darf und wer nicht und so verlangt jeder Himbeertoni für alles die DNI oder NIE.

    Kostenvoranschlag für eine Versicherung jeglicher Art? "Ihre DNI bitte". Wohnungsbesichtigung? "Bitte vorab Ihre DNI". Selbst im Internet auf Sites wie z. B. Rastreator.com wird für einen schlichten Vergleich der Versicherungspreise neben der Emailadresse (klar doch, wird später mit Werbung zugekotzt) und Telefonnummer (garantiert in der Zukunft unerwünschte Anrufe von Verkäufern vor irgendwas) auch die DNI, bzw., NIE verlangt. Ohne gibts auch keinen Vergleich. Mit den Spaniern kann man es ja machen, Verbraucherschutz existiert hier faktisch nicht, trotz Organisationen die sich diesem angeblich verschrieben haben.

    Da haste Dich wohl in der Rubrik geirrt Guppy. Alex oder la buena kanns ja verschieben.

    Die Politik wird da ganz sicher nicht zuschauen, jedenfalls nicht in Deutschland oder der EU, zumindest solange wie diese noch exisitiert. Die Politik hat sich zu Marionetten des Kapitals und hier insbesondere der Banken machen lassen, hat sich in Deutschland zu Marionetten der deutschen Autoindustrie machen lassen, dass sie jetzt auch noch zu Marionetten von Datenkraken werden, werden sie wohl zu verhindern suchen, denn noch ist es zu verhindern. Und in Deutschland und der EU hängen da keine, oder nur sehr wenige Arbeitsplätze dran, es ist auch nichts, woran am Export verdient werden kann.

    Davon ausgehend was die Wunschträume Googles sind hat der Autor des Artikels tendenziell sicher recht, allerdings scheint er die momentanen und auch mittelfristigen Möglichkeiten z. B. Gs etwar arg zu überschätzen.

    Recht hat er mit seiner Aussage: "Aber wir sollten das Kartellrecht auf einem höheren Niveau der Analyse anwenden."

    Grundsätzlich Recht hat er auch mit seiner Aussage: "Der aktuelle Ansatz - große Technikunternehmen so viele Daten aufnehmen zu lassen, wie sie können, und dann das Kartellrecht darauf anzuwenden, wie sie ihre Websites gestalten - ist zahnlos."

    Bei der Grundlage zur Verhängung der Milliardenstrafe gegen Google ging es aber darum, wie sie ihre Webseiten gestalteten, insofern wirft der Autor da etwas durcheinander.

    Und zur Lösung bringt er einen völlig untauglichen Vorschlag, der das Datensammeln dann doch erlauben soll, jedoch unter Führung von so etwas wie einem Gremium der Ethik, was schon vom personellen Aufwand her völlig unrealistisch ist.

    Meine Meinung, das einzige was funktionieren könnte und sollte ist die Macht des Einzelnen über seine Daten, eine Macht, die er dann auch einer Interessengemeinschaft der Datenproduzenten zur Verwaltung überlassen könnte. Verschiedene Sachverhalte sollten nicht nur mehr zivilrechtlichen, wettbewerbsrechtlichen oder kartellrechtlichen Normen unterliegen, sondern bei Verstössen auch strafrechtlichen Normen.

    Es ist meine alte Rede, dass es zwei Sprachen gibt die überall verstanden werden, Geld und Gewalt, Geld brauchen Figuren wie Gates, die Googlebrothers, der Amazonkotzbrocken etc nicht zu fürchten, was die aber genauso fürchten wie jeder andere auf der Welt ist Gewalt, davor kann sie auch ihr vieles Geld letztendlich nicht schützen, Und um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, ich spreche in diesem Fall von staatlicher Gewalt. Die Herrschaften würden wahrscheinlich etwas ruhiger und weniger umverschämt werden, wenn sie befürchten müssten, dass da z. B. mal ein Auslieferungsantrag einer deutschen Staatsanwaltschaft eingeht.

    >> Sehr komplex, sehr wirr, kein Adsense drauf. Google verdient an Deinen Seiten also nix.

    ^^

    Sehr wirr, ist so gewollt. Mir geht es da wie G, wenn jeder fündig wird verdiene ich kein Geld mehr.

    Aber, und das muss ich mal sagen, da hat Alex mit diesem Fred etwas angestossen, was ich bisher so in keinem anderen Forum gefunden habe. Von der "heiligen Kuh", Google, will das ja so gut wie keiner glauben.

    Wir sind uns ja, so wie ich das sehe so ziemlich einig darüber, dass G die Serps ganz erheblich manipuliert. Welchen Sinn macht dann SEO noch? Alles nur noch eine Illusion? Besteht SEO aus dem Kredo: Sorg mit möglichst grossen Summen dafür, dass G Geld verdient und Deine Existenz in den Serps ist gesichert?

    Aber nur schon aus dem hier Besprochenen könnte könnte sich das nächste Wettbewerbsverfahren der EU entwickeln.

    Viele haben ja noch Verständnis dafür, dass G eigene Inhalte bevorzugt behandelt. Wenn aber mal durchschimmert, dass G die User und auch die Webmaster insgesamt bescheisst und für dumm verkauft, könnte das auch mit einem erheblichen Imageverlust enden.

    Noch ist niemand unangreifbar, auch G nicht.

    Weisste wabse, ich mach das jetzt ja auch schon fast 20 Jahre und auch, wenn ich seit 10 Jahren nichts mehr teste und eigentlich nur noch rudimentär verfolge, bleibt da ja automatisch etwas Intiuition die aus der Erfahrung resultiert.

    Irgendwann hab ich mal aufgehört mich verrückt zu machen, wenn eine meiner Sites mal etwas abgerutischt ist, weil dann andere dafür durch Höherkommen ausgeglichen hatten.

    Seit ca. zwei Jahren geht es aber über die gesamte Breite abwärts, selbst in Ecken, wo faktisch nichts Neues an Sites in dieser Zeit hinzugekommen ist. Und vor ungefähr zwei Jahren habe ich angefangen bei MS ADs zu schalten. Zufall? Einige meiner Sites waren Authoritäten, ich konnte praktisch jedes KW (auch völlig zu meiner Seite unrelevante) mit einer simplen Unterseite, auf die nicht mal ein Link gesetzt werden musste, innerhalb kurzer Zeit auf den vorderen Plätzen festigen.

    Und wenn ich jetzt sehe, was da vor mich geschoben wurde, da brauche ich dort erst gar nicht rein zu gehen, um zu wissen, dass da keinerlei Relevanz besteht. Es ist ungefähr so, als würde jemand nach "Autowerkstatt, Service, 24 Stunden" suchen und erhielte von G ein Ergebnis geliefert in dem lediglich im Text steht: Ein Jahr hat 365 Tage, ein Tag 24 Stunden. Diese Seite ist ein Service von besserwisser.de".

    Ich gehe davon aus, dass das was Du und auch Syno dazu schreiben sicherlich richtig ist.

    Geht man jetztzt von meinen weiter vorne genannten Kriterien als Zusatz aus: 1.) Unantastbare Sites, welche gegen jede Algoänderung immun sind, 2.) Sites, welche G schaden könnten, weil sie Resultate birngen, die das klicken von Anzeigen und weiteres Suchen unnötig machen und 3.) Sites, die G zwar keinen Vorteil bringen, aber auch wenig Schaden anrichten, dann wäre so manche Lücke im Verständnis des G-Algos geschlossen.

    Und nochmal, warum sollte G ausgerechnet die Serps nicht nach Gewinnmaximierungsgesichtspunkten manipulieren? Dass sie manipulieren wurde ihnen ja jetzt auch nachgewiesen und es war eigentlich eine ziemlich plumpe Herangehensweise, die jetzt mit einer Milliardenstrafe bedacht wurde.

    Die Serps ingesamt zu manipulieren ist da viel einfacher und wenn ab und an mal völlig unmotiviert einfach mal sinnlos an ein paar Schrauben gedreht wird, um Verwirrung zu stiften, macht das einen Nachweis nur noch schwerer. Solange G-Lieblinge aussen vor bleiben und keine Sites wie unter Punkt zwei beschrieben dabei zufällig nach vorne fallen ist die G-Welt doch in Ordnung.

    Wären z. B. meine Sites mal lediglich um ein paar Positionen (10 oder auch 20) auf Seite zwei oder drei der Ergebnisse zurückgefallen, würde ich selbst ja noch folgern, dass es schlicht an meinen Seiten liegen könnte, warum auch immer. Aber; sie werden jetzt seit zwei Jahren kontinuierlich immer weiter nach hinten durchgereicht und befinden sich jetzt fast im völlig zur Suchanfrage irrelevanten Füllbereich.

    Ich kann das eigentlich nur noch als Revanchismus deuten: Der Kerl hat Kategorie zwei Sites, der Kerl hat ganz am Anfang mal G-ADs geschaltet, dann eingestellt und nie wieder was gemacht, wir haben ihn ewig bestens gelistet, aber er ist bis heute nicht in den WMT aufgetaucht und jetzt schaltet er auch noch Anzeigen bei unserer Konkurrenz, dem zeigen wir jetzt mal was ne Harke ist. Alles natürlich vollautomatisch, Sternchen dran, kontinuierlich durchreichen bis er entweder kaputtgeht oder kleinbei gibt.

    Ich halte es für sehr plausibel, dass G bei allen die mal bei ihnen geworben haben sowas wie ein Profil angelegt hat. Nachdem sich die ADs bei G nicht mehr gerechnet hatten, haben die noch jahrelang versucht mich als Kunden zurück zu gewinnen. Es hat ewig gedauert, bis sie es aufgegeben haben. Es kann sogar sein, dass es erst aufgehört hat, nachdem ich die Mailadresse tot gemacht hatte.

    Nennt mich hysterisch, aber, die Tatsache, dass ich einen "Verfolger" hab heist ja nicht zwangsläufig, dass da keiner hinter mir her ist. ^^

    >> Google ist nur ein Algo, der nicht der Realität entspricht.

    Ob Google Scheisse ist ist ja nicht die Frage. Wenn der Algo nicht der Realität entspricht ist er Scheisse und das ist doch das Einzige was für uns zählt. Wobei sich dann die Frage stellt warum er nicht der Realität entpricht, ob dass tatsächlich nur dem Zusammenspiel verschiedener Kräfte geschuldet ist, die von Menschen geschaffen werden, von denen einer nicht weiss was der andere tut.

    So richtig glaubhaft erscheint mir das nicht. So aber würde G wohl antworten, wenn sie mit einer diesbezüglichen Fragestellung konfrontiert würden.

    Alte Juristenweissheit: Es muss möglich sein können, egal wie abstrus es klingt.

    Ich hab auch nie behauptet, dass G dumm ist, das Gegenteil ist meiner Meinung nach der Fall. Die wissen genau was sie tun, versuchen immer an die Grenze zu gehen, das Maximale herauszuholen und da wären sie tatsächlich dumm, wenn sie die Serps nicht manipulieren, so manipulieren würden, dass auch da für sie das maximal Erzielbare an Kohle rausschaut.

    Hier sagt ja auch immer wieder der ein oder andere: "Ach, ich glaube nicht, dass G die Serps manipuliert", aber in Verbindung mit der Millardenstrafe der EU und dem was da noch auf G zukommt, ging mir gestern mal durch den Kopf wie naiv wir in Bezug auf G immer noch denken.

    Um ihre Gewinne zu maximieren legen die sich mit Schwergewichten wie der EU-Kommission an, riskieren Milliardenstrafen, halten sich eine teure juristische Denkfabrik und dann sollen sie ausgerechnet in einem Bereich, in dem Betroffene (u. a. die kleinen Webmaster) sich nicht wehren können, einem Bereich in dem Manipulationen nur schwerst nachweisbar sind, ausgerechnet in so einem Bereich sollen sie fair und korrekt sein?

    Das kann glauben wer will, ich glaube das nicht.

    Gut, irgendetwas muss die "faire Suchmaschine" ja in ihren Serps anbieten (der Status Suchmaschine ist schliesslich Gold wert) und es muss auch noch irgendwie nach fairem Finden aussehen, die Manipulationen dürfen nicht jedem sofort ins Auge stechen, womit SEO dann mit völlig neuen Denkmodellen überdacht werden müsste.

    Alex, der Optimist. ^^

    Wie würdest Du denn Deine Seiten nach diesen Kriterien

    Welche Seiten nutzen uns?
    Welche Seiten könnten uns schaden?
    Und welche Seiten bringen uns keinen Nutzen, schaden uns aber auch nicht?

    einstufen?