Was issen damals?
Es ist noch nicht lange her da hiess es: Ein Text muss mindestens x Zeichen haben, um von G ernst genommen zu werden. Aber auch da rangten kurze, nichtssagende Phrasen schon. Was soll er denn jetzt sein, der Text? Kurz und knackig, Butter bei die Fisch? Das was der User sucht? Gut, aber was sucht der User? Wenn es nach G geht oftmals Erklärungen von Begriffen die jeder Kindergartenabgänger bereits kennt.
Wer glaubt, dass G über die Semantik Sinnvolles erkennen kann, der glaubt sicherlich auch, dass Trump hochintelligent ist.
Was G erkennt is ne Frage wie: "Wie wird denn das Wetter morgen in London?", wobei Gs Intelligenz darin besteht aus "Wetter, London, morgen" zu erkennen, dass da einer mit grosser Wahrscheinlichkeit wissen will, wie morgen das Wetter in London sein wird. Man schaue sich an was G für sich vereinnahmt, als eigenen Kontent ausgibt und man weiss, was G versteht.
Und Usersignale? Was will G da erkennen, das einzig objektive, wirklich Verwertbare sind die Verweilzeiten und vielleicht noch damit im Verbindung, in wieviele Unterseiten einer reingeht und auch das ist subjektiv, weil nämlich auch da manipuliert wird, versucht wird die User möglichst lange zu halten, auch wenn das vom User Gesuchte gar nicht geboten werden kann. Das ist z. B. einer der Gründe, warum der Focus für mich als Lektüre nicht mehr infrage kommt.
Ich denke nicht, dass G sich um den "Restindex", also den noch nicht so extrem manipulierten Teil der Serps, im Sinne der User und Webmaster noch grossartig Gedanken macht. Wenn überhaupt noch von einem "nicht so extrem manipulierten Teil der Serps" gesprochen werden kann. Da werden sie sich eher Gedanken drum machen, warum dort keiner (oder nur Wenige) Werbung schaltet.