Arrgh, is da so furchtbar, 19 Uhr und schon fast stockdunkel. Ausser auf meinem Rechner ist bisher noch keine Uhr umgestellt.
Beiträge von cura
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>> Wenn dann muss es übergreifend grundsätzlich für alle Urheberrechtsbereiche gelten -
Jo, absolut richtg. Ich bin z. B. der Meinung, dass es auch für Texte generell sowas wie einen "kleinen" Schutz geben sollte, ebenso wie bei Fotos. Bei geklauten Texten traut sich doch keiner zu klagen. Welcher juristische Laie überblickt denn das was Schöpfungshöhe, bzw., -tiefe bedeutet und wann ein "Werk" ein Werk ist und das muss dann am Ende ein Richter entscheiden, der womöglich null Ahnung von der Materie hat über die geschrieben wird. Ein Text, wenn er nicht gerade aus ein, zwei Sätzen besteht und egal wie sinnig oder unsinnig (auch wenn es ne schlecht übersetzte Gebrauchsanleitung ist) er erscheint hat irgendjemand mal Arbeit gemacht und die soll jetzt jeder in 10 Sekunden übernehmen und veröffentlichen können?
PS: Ich schreib meine Texte eigentlich immer selbst.

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Alex lässt ja keine Videos hochladen und schaltet vor jedes Video Werbung.
Nach meiner Meinung kann G sich ja bei jedem Video ohne Werbung darauf berufen, dasse nur Plattform sind. Aber dort wo sie an den Aufrufen einzelner unautorisierter Videos durch vorgeschaltete Werbung verdienen, könnten sie sich zwar drauf berufen, ich, als deutscher Richter, hätte das aber schon lange kassiert. Mit der Begründung: Wer von Usern nicht autorisierte Videos vermarktet macht sich diese zu eigen, denn unautorisierte Vides dürfen weder hochgeladen, geschweige denn vermarktet werden. Das dies eintreten könnte war auch wohl die Befürchtung derer Juristen, dem sie zuvor kommen wollten, indem sie verschiedene Videos für den deutschen Markt sperrten. Das Argument: "Hat ja ein User.....", wäre bei mir mit einer Handbewegung vom Tisch.
Ich kenne die Entscheidung zu Marios Kochbuch, da wurde gesagt, dass nicht erkennbar ist, dass Fremdinhalte drinstehen und dass dann durch bewusste Unkenntlichmachung von den Betreibern noch gefördert wurde, so oder so ähnlich. Das Gericht hätte das damals aber auch ganz anders sehen können und das durchaus gegenteilig, weil es dazu keine gesetzliche Norm gibt, welche Vorgaben macht, konnten sie nach "Überzeugung" entscheiden.
Bei YT ist das jedoch nur sehr bedingt übertragbar.
Deswegen sag ich ja immer, dass gesetzliche Normen hermüssen, neue Zeiten brauchen adäquate Gesetze. Es traut sich ja keiner gegen die wettbewerbsrechtlich vorzugehen, was ich ebenso nicht so wirklich nachvollziehen kann. Was deutsches Recht angeht kochen die auch nur mit Wasser. Schuld daran ist aber auch hier wieder der Gesetzgeber, im deutschen Wettbewerbsrecht wird das Geld eindeutig bevorteilt. Da ist nix mit "Vor dem Gesetz sind alle gleich", der mit mehr Wasser ist klar im Vorteil, durch diesen Vorteil aber nicht geschützt.
Jede Zeitung ist auch mit in der Haftung für bei ihr geschaltete Werbung, würden die jetzt ohne Prüfung Fremdbeiträge drucken, könnten sie auch dafür in die Haftung genommen werden. Bei deutschen Onlinemedien ist deshalb auch die Kommentarfunktion problematisch. Diese Amis glauben aber machen zu können was sie wollen und können es bisher auch weitestgehend, weil der deutsche Gesetzgeber bisher nur seine eigenen Leute knebelt, die werden bestraft, mit dem Rest der Welt wird "geredet".
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Das da ist z. B. ein typisches Beipiel: Wer Linzen kauft und in seinem Portal einstellt ist der Dumme, er wird voll zur Kasse gebeten.
Da macht man es doch besser wie G, man lässt die Inhalte von Usern einstellen, egal ob da nun gegen irgendwechelche Rechte verstossen wird, egal, ob die Inhalte geklaut sind und sagt: Damit haben wir ja nichts zu tun, wir stellen ja nur die Plattform, den Speicherplatz zu Verfügung. Und ein deutsches Gericht bestätigt das dann auch noch.
>> Weiterhin unterschiedlicher Meinung sind die Seiten bei der Frage, ob YouTube oder die Nutzer, die Inhalte hochladen, für die Lizenzierung der Inhalte verantwortlich sind. YouTube sieht sich als Plattform-Betreiber, der nicht von sich aus aktiv werden muss - und bekam mit dieser Auffassung auch Recht vor Gericht.
Als wenn es darum ginge wer hochlädt, es geht darum was mit den Inhalten veranstaltet wird.
Ich sehe das so, dass, wer mit den Inhalten die auf seinem Portal eingestellt sind Geld verdient und zwar indem den einzelnen Videos Werbung vorangestellt wird, ermöglicht wird macht sich die Inhalte zu eigen und ist deshalb zu behandeln wie jemand, der für Lizenzen Geld bezahlt hat und das, was in seiner Webseite eingestellt ist als eigene Inhalte zu verantworten hat.
Wettbewerbsrechtlich, markenrechtlich, urheberrechtlich macht sich G sowieso als Mitstörer mit verantwortlich.
Der Streit mit der Gema ging jetzt sieben Jahre, sieben Jahre in denen G richtg verdient hat ohne auch nur einem Pfennig an irgendjemanden abgeben zu müssen. Und das ist deren Kalkül in allen Bereichen. Hätten die Steuer und Abgaben zahlen müssen wie andere auch, hätten sie heute nicht die Marktmacht die sie haben.
Die restliche Bagage sagt sich natürlich: Was G kann können wir auch und kommt mit derselben "schwulen" Argumentation.
Hier bräuchte es nur ein Gesetz welchen klipp und klar sagt: Wer Inhalte vermarktet, direkt vermarktet, Vermarktung ermöglicht macht sich die Inhalte zu eigen und ist so zu behandeln, als hätte er selbst eingestellt und Ruhe wäre.
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Naja, solange es noch Apotheken gibt die in 1a-Lagen 100 bis 200 Euro pro Quatratmeter und Monat Miete zahlen können, brauchen wir uns um diesen Berufsstand wohl keine Sorgen machen zu müssen. Manche Patienten brauchen ja Medikamente die tausende Euro pro Tag kosten, verschreibungspflichtig natürlich und da sind 20% gesicherte Marge für den Apotheker natürlich ein schönes "Zubrot". Alles jammert ja richtig rum, jammernde Apotheker sind da eingentlich die Ausnahme.
Gut, das ist aber ein ganz anderes Thema.
Ich wollte damit ja nur aufzeigen, dass, wenn ne Lobby da ist gehts mit der Gesetzgebung in manchen speziifischen Bereichen dann ganz schnell auch das Internet einzuschränken. Im Grunde genommen ist das ja richtig, dass das Augenmerk auf einzelne Bereiche gerichtet wird und dann spezifisch für diese Bereiche reguliert wird, unabhängig jetzt mal von den Interessen bestimmter Interessenverbände.
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Soviel ich weiss, dürfen ausländische Anbieter eh nur nach Deutschland verkaufen, wenn Ihnen ein Rezept vorgelegt wird, auch, wenn diese Medikamente in ihrem Land rezeptfrei sind. HIer braucht es z. B. für viele starke Schmerzmittel (z. B. Ibuprofen) kein Rezept, auch für z. B. Viagra nicht.
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Is ne Lobby da gehts dann schon schneller mit den Gesetzen die auch ins Internet eingreifen:
https://beispiel.rocks/beispiel.rocks/www.spiegel.de/gesundheit/dia...a-1118709.html
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:kotz::kotz::kotz::kotz::kotz::kotz::kotz::kotz::kotz::kotz:
Hab gerade gelesen, dass der nach oben fällt.
Das nächste Mal komm ich als Filzlaus zur Welt; wenn das mit dem Rockmusiker nicht klappen sollte.
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Rajoy hats ausgesessen, er darf weiter an der Macht kleben.
Lange gutgehen wirds wohl nicht.
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Jo, geht er? Hab ich gar nicht mitgekriegt.
Und was will er jetzt machen? Geht er zur Müllabfuhr? Hoffentlich taucht dieser Schädel nie mehr irgendwo in den Medien auf. Wenn ich jemanden auszusuchen gehabt hätte, von dem ich ausgehe, dass man die Dummheit im Gesicht sehen kann; er wäre bei mir in die engste Auswahl gekommen.
Naja, Profis. Als es um die Novellierung des Urheberrechts ging haben die Politiker sich auch so einem Profi vom CC geholt. Als ich deren Vorstellungen zu Urheberrecht hörte dachte ich auch: '"Baby, Du hast wirklich richtig was an der Klatsche und Dir wohl noch nie ernsthaft Gedanken zu Urheberrechtsgedanken gemacht". Klar, jeder soll alles von jedem verwenden dürfen, ohne fragen zu müssen und ohne Sanktionen fürchten zu müssen. Das wäre der kulturelle Stillstand, weil niemand mehr was schaffen würde.
Die brauchen also zunächst Profis die fähig sind die Profis zu sortieren.
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Störer, Mitstörer, beides geht. Aber da sind wir jetzt wieder im Zivilrecht. Das Strafrecht kennt den Begriff des Mitstöreres nicht, da muss einer z. B. Beihilfe leisten, um mit in die Pficht genommen werden zu können. Ich habs ja schonmal gesagt, die beschäftigen eine Armada von Juristen, welche sich nur mit dem Eiertanz beschäftigen, dass juristische Grenzen nicht so überschritten werden, dass es nichts mehr zu diskutieren gibt.
Wenn die was aus dem Netz nehmen dann nicht, weil da einer deutsches Recht respektieren will, sondern, weil ihr Image leiden könnte, wenn was in anderen Kanälen nach oben gespült und diskutiert werden könnte. Insofern gucken die wahrscheinlich schon wer da reklamieirt. Margin, CC? Kleine LIchter, Einzelkämpfer. Die Staatsanwaltschaft? Uih, Vorsicht, morgen könnte der Spiegel drüber berichten. Und wennse dann reagieren verkaufense das dann noch als "Goodwill".
Bei allem was hier an "Sollte, Müsste" kommt gehe ich absolut mit, wäre ich sehr dafür. So blöd wie es klingt, wenn Deutschland und die sonstigen EU-Länder was brauchen dann ist es ein "internetminister", der sich nur mit dieser Materie befasst, der die Missstände erkennt und die entsprechenden Gesetze auf den Weg bringt, die diese Brut bändigen.
Auch wenn die Merkel und andere jetzt anfangen mit Begriffen um sich zu werfen die vermuten lassen, dass sie sich schlau gemacht haben; für die ist Internet immer noch unerforschtes Land. Da sind schon so viele Züge abgefahren (und fahren immer noch ab), die keiner mehr zurückholen kann.
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Irgendwann werden die Strassen voll sein mit irgendwelchen Idioten, die mit schwarzer Burka und Maschinenpistole durch die Gegend rennen.
Es muss nur mal einer den Anfang machen und dafür ganz viele Likes von ganz vielen Idioten kriegen.
Warum aufregen? Die wollen doch nur spielen.
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>> sondern um FB, das auf eine Meldung nicht reagiert und alles unter das Banner der Meinungsfreiheit stellt.
Die Meinungsfreiheit, auch so ein Begriff, der in vielen Ländern unterschiedlich definiert wird. Oder Begriffe wie Beleidigung, üble Nachrede etc. So kennt z. B. das spanische Recht den Begriff der Beleidigung nicht, was möglicherweise auch daran liegen mag, dass dem Spanischen auch die grosse Auswahl wirklich "schlagkräftiger" Begriffe fehlt, die z. B. das Deutsch kennt, mit denen beleidigt werden kann. "Hijo de puta", wörtlich: Hurensohn, wird aber für "Scheisskerl" gebraucht, ist eines der Wenigen, oder z. B. Gilipollas (keine Ahnung wo es abgeleitet ist; weil Plural), dass für Arschloch verwendet wird und womit jeder jeden z. B. auch ganz offen im Fernsehen beleidigt.
Erst dieser Rajoy hat mit seinem so zwei, drei Jahre alten "Knebelgesetz", welches klar die Meinungs- und Versammlungsfreiheit einschränkt, unzulässig einschränkt, hat nun drastische Strafen für das Beschimpfen der Polizei eingeführt oder des Militärs eingeführt, die nicht mal mehr fotografiert werden dürfen, auch wenn sie zufällig irgendwo im Bild rumstehen. Mehr als drei Personen auf einem Haufen kann als nicht genehmigte Demonstration sanktioniert werden. In Parlamentsnähe darf auch nicht mehr demonstriert werden, die Disputatos brauchen schliesslich ihre Ruhe.
Die Polizei hat Beschimpfungen schon seit jeher intern reguliert, es gab was auf die Kauleiste. Dieses Knebelgesetz ist ein Grund, warum von den sonstigen Parteien keinen diesen Rajoy (ein Jurist, was sonst?) bisher als weiteren Ministerpräsidenten tolerieren wollte.
Auch in Deutschland ist das mit der Meinungsfreiheit so eine Sache, wenn diese, nach deutschem Rechtsverständnis, unzulässig überschritten wird. Entweder ist es Sache der von der unzulässigen Meinungsäusserung Betroffenen dagegen vorzugehen oder es muss gegen einen anderen Straftatbestand verstossen. Im Moment wird da die "Volksverhetzung", nach meiner Meinung, etwas arg überstrapaziert und gedehnt. Und es ist auch immer eine Entscheidung eines Gerichts letztendlich im Einzelfall festzustellen, ob eine Äusserung noch von der Meinungsfreiheit gedeckt ist.
In den USA ist die Meinungsfreiheit das höchste Gut, wahrscheinlich das Letzte welches noch gepflegt wird, wenn auch mehr scheinheilig und so würde ich auch mal vermuten, dass das us-amerikanische Recht Begriffe wie Beleidigung, üble Nachrede etc auch nicht kennt, bzw., sehr grosszügig auslegt. Und FB argumentiert halt damit sich nach us-amerikanischem Recht zu richten, womit wir bei der Frage wären, inwieweit z. B. das deutsche Recht sich vom Recht der Sitzstaaten ausländischer Konzerne einschränken lassen muss und darauf hat der Gesetzgeber bis heute keine Antwort gegeben, wahrscheinlich nicht mal nach einer Antwort gesucht. Auch die Gerichte, die in solchen unklaren Rechtssituationen oft die Rolle des Gesetzgebers durch "gefestigte Rechtsprechung" übernehmen haben bis heute keine einheitlichen Antworten gefunden.
Und bei dem Maas (Studienkollege von jemand der mir mal sehr nahe stand), der mir diesbezüglich eigentlich sehr progressiv erscheint, glaube ich, dass der wahrscheinlich von seinen Regierungsgenossen intern ausgebremst und geblockt wird. Bei dem kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass der z. B. von CETA und TTIP wirklich begeistert ist. Bei dem hab ich oft den Eindruck, dass er, während er über irgendwas referiert, irgendwie neben sich steht, dass er nicht sagt was er denkt, sondern das, was andere von ihm hören wollen. Er hat nicht die Routine dieses Dicken mit der Hasenscharte der jeden Quatsch halbwegs als seine eigene Meinung zu verkaufen versteht..
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Solche Internettrends spülen immer wieder die Kranken nach oben. Diese Arschlöcher rennen mit Messern und Äxten durch die Gegend. Hoffentlich kriegt bald mal einer eine Kugel zwischen die Augen, damit die anderen wieder runterkommen. Der Schütze wird meinen Applaus haben.
Und jetzt springen auch noch einfallslose Werber auf diesen "Trend" auf und fördern das Ganze noch damit.
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>> Gemeint war, da müssen Nägel mit Köpfen her

Da gehe ich absolut mit Dir konform. Da die jetzigen Normen das nicht oder nur zu unzureichend hergeben müssten für z. B. in Deutschland klare Formulierungen gefunden werden, wie z. B. "Datensammlungen", die z. B. geeignet sind das Internet zu regulieren, bzw., geeignet sind zu manipulieren angelegt sein müssen. Also z. B. "Sumagesetze", die jedoch so nicht heissen dürften. Schwierige Materie.
>> Der Justizminister kann jetzt nicht eine Kommission oder was weiß ich einsetzen, die die Staatsanwaltschaft über Gesetzesverstöße bei z.B. FB informiert? Und die Staatsanwaltschaft kann keine Richtlinien bekommen, nach denen diese Verstöße (Anzeigen) bearbeitet werden sollen?
Das braucht es doch gar nicht Guppy, jeder Staatsanwalt muss bei möglichen strafbaren Handlungen von sich aus Ermittlungen aufnehmen sobald er Kenntnis erhält und die brauchen keine Anweisungen von einem Justizminister, der zwar mal Jura studiert hat, aber als Jurist doch nicht mehr als ein blutiger Anfänger ist. Aber es muss auch eine Strafbarkeit vorliegen, zumindest die dringende Vermutung.
Nimm mal als Beispiel den Datenschutz, um da jemand in den strafrechtlichen Bereich zerren zu können, braucht es schon mehr als das was diese us-amerikanischen Konzern vorführen. Es braucht z. B. den Vorsatz und da sind die ganz schnell raus indem sie sagen: Wir legen us-amerikanisches Recht zugrunde, wir können nicht sämtliche Rechtssysteme sämtlicher Staaten berücksichtigen. Und deshalb braucht es z. B. ein Internetgesetz, welches klipp und klar sagt, dass jemandem, der in Deutschland gegen z.B. die deutschen Normen des Datenschutzes verstösst, der Zugang zum Internet in Deutschland verweigert werden kann. Egal wer es nun ist.
*** Link veraltet ***
*** Link veraltet ***Konzernen wie FB, G und dem Rest der Mischpoke könnte man in Deutschland bestens über das Wettbewerbsrecht beikommen. Dann sind wir aber wieder im Zivilrecht und es müsste sich jemand (auch jeder mikrige Webkatalog) finden, der mit denen im Wettbewerb steht und genug Herz und Kohle hat evtll. durch alle Instanzen zu gehen. Auch wieder zeitlich ein langer Weg, womit wir wieder bei der Beschleunigung durch die Instanzen wären, die juristischen Mühlen müssten sich dem Tempo des Internets anpassen. Aber egal wie man es aber dreht und wendet, über das Zivilrecht kann eine Sperrung des Internetluftraums über D weder für inländische noch für ausländische Firmen nicht erreicht werden. Jedenfalls nicht mit der aktuell geltenden Gesetzgebung.
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Du bist im Strafrecht Guppy und Mnisteranweisungen an Untergeordnete sind ein höchst heisses Eisen, wegen der Manipulationsvorwürfe und dann ganz besonders, wenn sich eine Anweisung als falsch herausstellen sollte, weil sie z. B. auf Irrtum oder unzureichendem Wissen beruht. Und ein Staatsanwalt kann nichts anordnen, ausser sowas wie Hausdurchsuchungen etc, das Beurteilen ist Sache der Gerichte und die sind in D völlig unabhängig. Ein Staatsanwalt kann viellicht mal was "unter den Tisch fallen lassen", sodass es erst gar nicht beim Rchter ankommt.
>> Sicher ginge das, wenn diese Unternehmen gegen bei uns bestehende Gesetze verstoßen, dann kann man schlicht sperren,
Schön, wenn das so einfach wäre.
Nehmen wir mal als simples Beispiel die Verstösse gegen den bei uns geltenden Datenschutz. Kann man FB deswegen in Deutschland total aus dem Netz nehmen? Ich persönlich würde es begrüssen, wenn dem so wäre. Aber unsere Gesetze lassen diese Sanktion nicht zu, es kann bisher nur verlangt werden, dass der Missstand abgestellt wird. Auch Prinzip: Verhältnismässigkeit.
Einem in D ansässigen Unternehmen kann man die Gewerbeerlaubnis entziehen, aber versuch das mal bei G oder FB. Aber selbst z. B. bei Rechtsanwälten oder Steuerbratern geht das in Deutschland nicht, weil die eine solche erst gar nicht brauchen. Das einzige was das Gesetz diesbezüglich vorsieht ist, dass ein Anwalt der zu mehr als zwei Jahren Gefängnis verurteilt wurde nicht mehr als Anwalt arbeiten darf.
In Deutschland ist man sich bisher nur einig, dass Websites aus dem Netz genommen werden können, wenn es um strafrechtlich Relevantes wie Porno, Gewaltverherrlichung, Betrug etc geht. In Deutschland Ansässige machen sich strafbar, wenn sie Porno anbieten, trotzdem kann sich jeder 10jährige jederzeit in Deutschland an Porno reinziehen was er will. Das hat schon was Skurriles. Bis heute ist keine einzige im Ausland sitzende Pornoschleuder für den deutschen "Luftraum" gesperrt. Gleiches gilt für gewaltverherrlichende, rechtsextreme Sites.
Die argumentieren damit, dass sie ja gar nicht für den deutschen Markt produzieren. Es braucht halt Gesetz und die fehlen, die es erlauben solchen Sites die Sendeerlaubnis für Deutschland oder der EU zu entziehen. Aber mal als Beispiel Porno, das wird z. B. in Spanien wesentlich lockerer gesehen als in D.
Es gibt bisher keine Gesetze in D die es konkret zulassen ausländischen Firmen den "Luftraum" zu sperren und aus der jetzigen Gesetzeslage lässt es sich nur schwer bis gar nicht ableiten, auch wenn dazu Aspekte verschiedenster Gesetze zusammen gefasst werden. Es fehlen klare, nicht auslegbare Normen.
Und wenn jetzt Ceta unterschrieben wird, kann es gut möglich sein, dass diese dann nicht mehr beschlossen werden können.
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>> Und dieser kleine Wichtigtuer, der sich von FB vorführen lässt _
Naja, die führen ja seit Jahren noch ganz andere vor mit ihrer "schwulen", im Fakt inhaltslosen Argumentation vor. Insofern tust Du ihm da schon ein wenig Unrecht Guppy. Er versucht zumindest was andere erst gar nicht angehen. Und unser Mann dafür in Brüssel ist diesbezüglich ja wohl ne Knallerbse. Der wäre bei der Müllabführ auch besser aufgehoben, auf der Strasse und nicht in einer Führungsposition selbstverständlich.
G, FB und wie auch immer sie heissen, beschäftigen ja ganze Armaden an Juristen, die nichts anderes zu tun haben, als einen inhaltslosen Eiertanz der Argumentation zu formulieren, die Devise nach aussen heisst: Uns als Unschuldslamm darstellen, welches zu jeder Kooperation bereit ist, nach innen heisst die Devise: Drauf geschissen auf die Wixer und deren Gesetze, alles so lange wie möglich zerreden und hinauszögern.
Egal ob die G-Brothers, Billyboy oder dieser Zuckermann, was haben die denn schon gross geleistet, um als Vorbild zu taugen? Billyboy hat sich bei seinen Freunden und späteren Feinden rumgetrieben, abgekupfert und hatte dann mal die Idee mit Windwos, Die G-Brothers hatten einen Prof, der die richtige Frage stellte und dann hatten sie auch eine Idee. Und beim Zuckermann? Da weiss ich bis heute nicht wirklich was desser Erfolg ausmachte, er war ja nicht allein im Markt.
Ohne das Geld anderer würden die wahrscheinlich heute noch in der Bedeutungslosigkeit darben, was zu tun ist sagen denen schon lange Berater und Juristen und sie dürfen dann am Ende nach innen sagen, dass sie einverstanden sind und sich nach aussen als Schöpfer neuer Ideen feiern lassen.
Das Problem ist halt, das die aktuelle Gesetzgebung für das grenzüberschreitende Internet nur sehr bedingt anwendbar ist, alles, solange es da kein Gesetz gibt, welches sich klipp und klar konkrete Bereiche explizit zur Brust nimmt und diese unmissverständlich reguliert, alles von den Gerichten interpretiert werden muss. Insofern wäre schon einmal geholfen, wenn der Instanzenweg in dieser Ecke schneller würde, was aber ohne entsprechende Gesetzgebung auch nur sehr schwer vorstellbar ist. Während das Internet mit Riesenschritten voranschreitet, tippelt der Gesetzgeber immer noch gemächlich hinterher, ganz so, als wären wir noch in den 80ern des vorigen Jahrhunderts.
Und wenn ich so sehe, welche Fehler unser Gesetzgeber bei der Gesetzgebung schon bei relativ einfachen Sachverhalten einbaut (oder die Vorabeiter einbauen lässt), dann sehe ich in Bezug auf das Internet eigenlich rabenschwarz. Was da hinten rauskommen wird, wurde dann schon zigmal von Lobbyisten durchgekaut und wieder ausgespuckt.
>> Google mal für eine Woche in ganz EU gesperrt _
Mit der jetzigen Gesetzgebung geht das nicht, mit einem Gesetz, welches eine solche Sanktion zulässt, ginge das, dann aber wären wir wieder in einem Bereich der willkürlichen Anwendung, wenn dieses Gesetz zu allgemein formuliert wäre.
Und G, Twitter, FB mal für eine Woche nicht erreichbar, weil ein Richter das anordnet? Da würden wohl zigtausende erbost auf die Strasse gehen. Aleppo bombadieren, bis auch die letzte Maus tot ist? Naja, Schicksal, deren Schicksal, aber G oder FB für eine Woche nicht erreichbar? Wo ist die nächste Entzugsklinik?
Googeln ist für mich das Unwort der letzten Jahre. Ich krieg z. B. immer lange Zähne, wenn dieser Domian, den ich ja eigentlich mag nachts davon spricht, dass er mal "gegoogelt" hat. Da denke ich immer: "Jo, Du Arsch, sonst bist Du ja eigentlich ein helles Kerlchen und versuchst jede Werbung in Deiner Sendung zu vermeiden. Dann google mal weiter und mach weiter Werbung für einen Giganten, der auch Dich unter seine Kontrolle zu bringen versucht."
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"Ich bild Dir Deine Meinung"
Das ist das erste Mal, dass die Merkel was fordert bei dem ich zu 100% dahinterstehe. Aber, wie ich gerade vor ein paar Tagen in einem anderen Fred schon sagte; ohne klare gesetzliche Regelungen wird das nicht gehen. Und bis die kommen wird noch viel Zeit vergehen.
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Ohne die Verzeichnisse zu kennen, kann Dir keiner sagen, ob es Sinn macht.
So schnell ist die SEObranche dann auch wieder nicht. Vieles was zu Beginn Sinn machte, macht auch heute noch Sinn. Ich würde Dir also raten Dir mal hier die Grundlagen genauer anzusehen. Und ich würde auch jedem raten sich zunächst an die Grundlagen zu halten und alles andere mit ganz spitzen Fingern anzufassen und die Entwicklungen abzuwarten. Die Zeiten, wo Du heute eine Site erstellst, die dann schon morgen gut gelistet ist sind lange vorbei. Und Fehler zu vermeiden ist allemal besser als später korrigieren zu wollen.