>> Und dieser kleine Wichtigtuer, der sich von FB vorführen lässt _
Naja, die führen ja seit Jahren noch ganz andere vor mit ihrer "schwulen", im Fakt inhaltslosen Argumentation vor. Insofern tust Du ihm da schon ein wenig Unrecht Guppy. Er versucht zumindest was andere erst gar nicht angehen. Und unser Mann dafür in Brüssel ist diesbezüglich ja wohl ne Knallerbse. Der wäre bei der Müllabführ auch besser aufgehoben, auf der Strasse und nicht in einer Führungsposition selbstverständlich.
G, FB und wie auch immer sie heissen, beschäftigen ja ganze Armaden an Juristen, die nichts anderes zu tun haben, als einen inhaltslosen Eiertanz der Argumentation zu formulieren, die Devise nach aussen heisst: Uns als Unschuldslamm darstellen, welches zu jeder Kooperation bereit ist, nach innen heisst die Devise: Drauf geschissen auf die Wixer und deren Gesetze, alles so lange wie möglich zerreden und hinauszögern.
Egal ob die G-Brothers, Billyboy oder dieser Zuckermann, was haben die denn schon gross geleistet, um als Vorbild zu taugen? Billyboy hat sich bei seinen Freunden und späteren Feinden rumgetrieben, abgekupfert und hatte dann mal die Idee mit Windwos, Die G-Brothers hatten einen Prof, der die richtige Frage stellte und dann hatten sie auch eine Idee. Und beim Zuckermann? Da weiss ich bis heute nicht wirklich was desser Erfolg ausmachte, er war ja nicht allein im Markt.
Ohne das Geld anderer würden die wahrscheinlich heute noch in der Bedeutungslosigkeit darben, was zu tun ist sagen denen schon lange Berater und Juristen und sie dürfen dann am Ende nach innen sagen, dass sie einverstanden sind und sich nach aussen als Schöpfer neuer Ideen feiern lassen.
Das Problem ist halt, das die aktuelle Gesetzgebung für das grenzüberschreitende Internet nur sehr bedingt anwendbar ist, alles, solange es da kein Gesetz gibt, welches sich klipp und klar konkrete Bereiche explizit zur Brust nimmt und diese unmissverständlich reguliert, alles von den Gerichten interpretiert werden muss. Insofern wäre schon einmal geholfen, wenn der Instanzenweg in dieser Ecke schneller würde, was aber ohne entsprechende Gesetzgebung auch nur sehr schwer vorstellbar ist. Während das Internet mit Riesenschritten voranschreitet, tippelt der Gesetzgeber immer noch gemächlich hinterher, ganz so, als wären wir noch in den 80ern des vorigen Jahrhunderts.
Und wenn ich so sehe, welche Fehler unser Gesetzgeber bei der Gesetzgebung schon bei relativ einfachen Sachverhalten einbaut (oder die Vorabeiter einbauen lässt), dann sehe ich in Bezug auf das Internet eigenlich rabenschwarz. Was da hinten rauskommen wird, wurde dann schon zigmal von Lobbyisten durchgekaut und wieder ausgespuckt.
>> Google mal für eine Woche in ganz EU gesperrt _
Mit der jetzigen Gesetzgebung geht das nicht, mit einem Gesetz, welches eine solche Sanktion zulässt, ginge das, dann aber wären wir wieder in einem Bereich der willkürlichen Anwendung, wenn dieses Gesetz zu allgemein formuliert wäre.
Und G, Twitter, FB mal für eine Woche nicht erreichbar, weil ein Richter das anordnet? Da würden wohl zigtausende erbost auf die Strasse gehen. Aleppo bombadieren, bis auch die letzte Maus tot ist? Naja, Schicksal, deren Schicksal, aber G oder FB für eine Woche nicht erreichbar? Wo ist die nächste Entzugsklinik?
Googeln ist für mich das Unwort der letzten Jahre. Ich krieg z. B. immer lange Zähne, wenn dieser Domian, den ich ja eigentlich mag nachts davon spricht, dass er mal "gegoogelt" hat. Da denke ich immer: "Jo, Du Arsch, sonst bist Du ja eigentlich ein helles Kerlchen und versuchst jede Werbung in Deiner Sendung zu vermeiden. Dann google mal weiter und mach weiter Werbung für einen Giganten, der auch Dich unter seine Kontrolle zu bringen versucht."