Beiträge von cura

    Jo, hatter auch. Hat sowas eingeworfen wie "Quatsch, dummes Zeug". Tragisch fand ich es nicht.

    Dafür hat sie bei seinen Vorträgen immer dümmlich, abwertend gegrinst. Auf alle Fälle ist sie ihn ständig persönlich angegangen, was sich bei ihm doch in engen Grenzen hielt.

    Von diesen beiden Luschen sollte besser keiner Präsident werden. Den Trump würde ich aber noch für lernfähig halten, von der Clinton denke ich das nicht.

    Die Regel war: Es wird ein Theama vom Moderator eröffent, dann erhält jeder zwei Minuten Redezeit für sich, anschliessend wird zum Thema debattiert. In einer Debatte ist es, nach meiner Meinung, also durchaus erlaubt dem anderen mal ins Wort zu fallen, wenn etwas sofortigen Widerspruch erfordert, damit das Gesagte keine Wirkung entfalten kann.

    Keine Ahnung, ich habe im Vorfeld wenig bis nichts mitbekommen, ausser ein paar dicken Überschriften.

    Die Clinton kam mir wir ein programmierter Roboter rüber: Dauerlächeln einschalten, jetzt die Augen gross aufreissen, jetzt erstaunt die Augenbrauen hochziehen und so weiter.

    Und klar, ihre Berater haben klar erkannt, dass das, was für einen Geschäftsmann normal ist, das Ausnützen von Gesetzes- und Steuerlücken zum eigenen Wohl einem Präsidentschaftskandidaten schlecht zu Gesicht steht und entsprechend wurde dann von der Clinton der scheinheilige Moralknüppel geschwungen.

    Es ist mir auch scheissegal wer mit seinem Theater bei den eh oberflächlichen Amis besser punkten konnte, denn darum gehts ja wohl bei der Auswertung. Der Trump kam mir jedenfalls "menschlicher" rüber, gerade weil er nicht geschliffen und einstudiert auftritt. Und er wäre auch nicht der Erste der in den USA Präsident wird ohne von irgendwas wirklich Ahnung zu haben.

    Jo Margin, das war auch die Tendenz der Kommentare direkt danach und ich habe mich da schon gefragt wer da wie hinschaut und hinhört. Da wurde Trump z. .B. als unbeherrscht bezeichnet, weil er der Clinton (wie ich meine zurecht) mehrmals ins Wort gefallen ist. Die sollten sich mal Diskussionen im deutschen Fernsehen ansehen, seltsamerweise war bei diesen Kritikern auch ein Ami dabei der ständig bei Maischberger und Co rumhockt.

    Wenn z. B. auffällig bemerkbares, aufgesetztes Dauerlächeln ein Pluskriterium ist dann liegt sie damit vielleicht vorne.

    Ansonsten strotzten ihre Ausführungen von Floskeln, allgemeinem Politikersprech wie "Das müssen wir ändern, daran müssen wir arbeiten", ohne jedoch konkreter zu werden und das war es dann. Einmal behauptete sie einen Plan zu haben, ging aber mit keinem Wort weiter auf diesen "Plan" ein. Die Bemerkung Trumps, dass sie ja nun 30 Jahre in der Politik wäre und in diesen 30 Jahren nichts dafür getan hätte, dass sich an dem was ändert von dem sie meint das es nun geändert werden müsse war ihr nicht sehr angenehm.

    Seit über einer Stunde zieh ich mir das jetzt rein und auch wenn es Mainstream in Deutschland ist die Clinton für das kleinere Übel zu halten: Die Alte hat nichts drauf, is ne inhaltsleere Sprechblase: "Wir mussen das ändern, von dem wir seit Jahrzehnten im Wahlkampf sagen, dass es geändert werden muss, was aber nie geändert wurde". Das und persönliche Angriffe auf Trump, mehr fällt ihr nicht ein.

    Bla, bla, bla. Von Trump kann ich das so bisher nicht sagen.

    Auch wenn er, um Stimmen zu gewinnen, bisher auftrat wie der Elefant im Porzellanladen und trotz seiner seltsamen Frisur, für einen Idioten halte ich ihn nicht und mttlerweile denke ich, dass er das kleinere Übel sein könnte. In vielem was er bisher in diese Diskussion einbrachte hat er leider leider uneingeschränkt recht und wie gesagt: Die Clinton bringt nicht viel mehr als Sprechblasen ein, zieht sich stänndig auf Allgemeinplätze zurück, die alles offenlassen.

    >> Dazu sollte man etwas aussergewöhnliches haben und dieses dann als Hub einsetzen.

    Wo gibt es denn heute noch Nischen "ausserhalb des Gewöhnlichen", des Gewohnten? Die Zeit der Ahaeffekte ist auch lange vorbei, den "Stein der Weisen" halten heute viele in der Hand. KAWs Suchforum würde ich z. B. als bemerkens- und erwähnenswert bezeichnen, aber aussergewöhnlich? Auch z. B. Margins Fotosite.

    Ich hatte auch mal was "Aussergewöhnliches", weil ich der erste im Markt war. Heute ist daran nichts mehr aussergewöhnlich, weil hundertfach kopiert. Die meisten der "Guten Seiten" welche mich damals verlinkten und puschten existieren heute schon gar nicht mehr. Viel nachgekommen ist die letzten Jahren nicht mehr, wenn ich mal von diesen Frageantwort-Portalen absehe und jetzt kommen die neuerdings zum Kompott auch noch als Konkurrenz in mein Marktsegment.

    Im gesamten Bereich der Foren wird es auch immer ruhiger. Wenn in einem Forum Fragen mit "Benutz die Forensuche" beantwortet werden ist der Stillstand abzusehen.

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    Mann Alex, was ist denn seit gestern wieder mit dem Forum los? Wer steht denn da mit zwei Füssen auf der Bremse?

    Fummelste wieder an irgendwas rum?

    Und erweitere die Frage mal noch:

    Wann habt Ihr den letzten echten Link gesetzt? Also keinen Gefälligkeitslink, Tauschlink etc. Ihr habt was gesehen was Euch gefallen hat und habt das ganz uneigennützig wegen der guten Inhalte verlinkt.

    Mal so in die Runde und mal ehrlich: Wann habt Ihr denn den letzten freiwillig gesetzten Link gekriegt? Ich meine so einen wo sich einer hingesetzt hat, gedacht hat: "Mann, ist die Site gut, die verlinkt ich deswegen jetzt mal".

    Und lt. Alex braucht es ja auch noch richtig "gute" Links, andere haben fast keine Wirkung:

    War es dann auch ein "richtig guter" Link?

    Ich persönlich bin nämlich der Meinung, dass nach dem Auftreten mit G im Markt die freiwilligen Linksetzer sukzessiv immer weniger wurden, ganz aufgehört hat es dann als G Anfing sich darüber Gedanken zu machen, wie die Adern des Internets gekappt werden können und fortan Links auch angeblich schädlich sein konnten.

    Diese südländische Ausbremsmenthalität und Ignoranz kotzt mich von Tag zu Tag immer mehr an.

    Jetzt ist wieder ne Woche ergebnislos ins Land gegangen. Erst hatte mein Gestor hier wochenlang wegen Urlaub und Fiesta geschlossen, dann "Sommeröffnungszeiten", die er aber nie einhielt, jetzt warte ich auf die Papiere des Gestors aus Malaga. Nachdem ich jetzt mal reklamierte wo die Papiere bleiben: Jetzt ist der in Urlaub. Die Kohle hat er aber schon seit Wochen.

    Bei dem gekauften Cabrio schliesst sich jetzt das Dach nicht mehr, nen Benz. Und die Benz könnte den Fehler in wenigen Minuten finden, indem sie mit dem Diagnosegerät sucht.

    Also, vor drei Tagen nach Sevilla: "Könnte Ihr das Ding nicht mal gerade an die Diagnose hängen?" Nee, ging natürlich nicht, es kam das übliche Gejammere: "Oh, wir sind die nächsten drei, vier Wochen austerminiert. Wir können Dir frühestens so Mitte Oktober einen Termin machen".

    "Ok, alles klar, ich melde mich."

    So, vorgesten nach Faro. Hab auf Durchreisender gemacht der auf dem Weg nach Barcelona ist. Ergebnis der Schauspielerei: Nothing. Auch hier das obligatorische Gejammer: Werkstatt für vier Wochen austerminiert, es geht nicht. Das Erkären warum es nicht geht hat länger gedauert, als die Diagnose gedauert hätte. Ihr Rat: "Kauf Dir für die Fahrt über nacht ne dicke Jacke."

    Abends dann an diesem Typen mit dem ich in Sevilla gesprochen hatte ne Mail geschickt: "OK, mach mir einen Termin, aber bitte nicht am frühen Morgen". Keine Antwort.

    Auf der Visitenkarte hat er seine Durchwahl. Heute also mehrmals angerufen, nie ging einer dran. Eben ging einer dran, der Zentralist: "Einen Moment, ich verbinde". So gefühlte zwei Stunden in der Warteschlange mit einer erbärmlichen Musikberieselung. Dann ging einer dran, der teilte mir mit, dass meine Zielperson einen Kunden hat und deshalb nicht ans Telefon gehen kann. Meine Frage: '"Kannst Du mir einen Termin machen wurde mit "Nee, dafür bin ich nicht zuständig, ich verkaufe Ersatzteile" beantwortet.

    Meinem Gestor hier habe ich heute mittag wegen der Papiere aus Malaga ne Mail geschickt, die kam als unzustellbar zurück. Mittlerweile hat er wieder normale Öffnungszeiten, mir bleibt also nichts als persönlich dorthin zu tappen und wenn ich Pech und er einen Kunden hat kann ich dort wieder ne halbe, ne Stunde warten, um ihm erstmal mitzuteilen, dass Mails an ihn als unzustellbar zurückkommen. Und wenn ich noch mehr Pech habe ist auch während der nachmittaglichen "normalen" Öffnungszeiten wieder mal keiner da, der Laden geschlossen, weil er mit einem Kunden irgendwo in einer Kneipe am Palavern ist.

    Das Einzige was bei diesen Südländern immer ganz schnell geht ist Handaufhalten, Rechnungen stellen, abbuchen und das unterstreichen sie dann unterschwellig, indem sie Dir das Gefühl geben, dass Du ja eigentlich über das Bezahlen hinaus dankbar sein musst, dass sie für Dich was tun.

    Melancholie im September? ^^

    Geht mir auch nen bissl so, weil die Tage immer kürzer werden. Ich mag das Gefühl nicht abends um 10 das Gefühl zu haben, dass es schon 1 Uhr nachts ist.

    Das ist auch das einzig Erbauliche an Weihnachten für mich, weil ab da die Tage wieder länger werden.

    Diese Prozentangaben sagen schon was aus, sie sagen etwas dazu aus, wieviele auf eine ungenaue (oder manipulierende) Frage ungenau antworten,

    Hätte z. B die Frage gelautet: "Glauben Sie, dass durch den Zuzug von MIgranten die Kriminalität real ansteigen wird? Die Prozentrechnungen im Verhältnis zur Bevölkerung lassen wird jetzt mal aussen vor" hätten wohl nahezu 100% mit JA geantwortet. Ob sie dieser reale Zuwachs dann beängstigen würde ist wieder eine andere Frage.

    >> denn dazu muss man drüber nachdenken und das will eigentlich keiner, der einfach nur fern sehen will.

    Jo, und genau das wissen diese manipulierenden Strolche.

    Ich merke es immer wieder an mir selbst, es ist hochgefährlich entspannt zu komsumieren, konsumieren zu wollen. Ich habe es heute wieder mal bei mir selbst bei dieser langweiligen Diskussion bei diesem Plasberg gesehen. Schnell ist man da mal geneigt (ich auch) zu denken: "So ganz unrecht hat er ja nicht", um dann, wenn es sich gesetzt hat zu denken: "Was hat der da eigentilich fürne Scheisse geredet?"

    Die Welt ist wieder in Ordnung, dem Dicken ist die Kanzlerkanditatur nicht mehr zu nehmen. Meint zumindest der Spiegel. Geschickt gemacht, wenn die Wahl zwischen Pest und Cholera bleibt wird das verurteilt und abgelehnt was den Tod früher bringt. Die SPD entscheidet sich für CETA, womit wir TTIP auf Umwegen ins Haus holen.

    Die Globalisierung hat schon lange ihre hässliche Fratze gezeigt und nicht wenige, welche davon was verstehen, sehen sie als gescheitert, weil nur wenige (Konzerene, Banken, klar wer sonst?) davon profitieren. Aber unser dicker Sozialist singt weiter das LIed des Kapitals. Frage: Isser so dick oder scheint es nur so? Meine Meinung: Er ist so dick und vollgefressen. Nächste Frage: Isser so blöd oder scheint es nur so?

    Und da wundern diese HIrnis sich, dass ihre Stände immer mehr an Zustimmung verlieren. Mittlerweile ist es auch beim Stimmvolk angekommen: Verarschen können wir uns selbst, dazu brauchen wir diese Dummschwätzer. Labertaschen, Meister der hohlen Phrasen nicht, die überall nur ihren Vorteil und nur diesen suchen.

    Mann, mann, wo sind Politiker vom Schlage eines Willy Brandt, Herbert Wehner und selbst F. J. Strauss hingekommen? Die waren zwar auch nicht ganz koscher, aber wenigsten sind einem bei ihren Verschleierungsaktionen nicht die Arme, Beine und Füsse und am Schluss das HIrn eingeschlafen.

    Mich würde echt mal interessieren wieviele Figuren in Deutschland sich direkt oder indirekt mit Politik mit ihren Lebensunterhalt verdienen. Angefangen vom kleinen Ortsbürgermeister mit kleinem Gehalt bis zur Bundeskanzlerin, inklusive Staatssekretäre und was es da noch so an diversen >Untertiiteln gibt, richtigen Sekretärinnen die auch mit zehn Fingern blind schreiben, Chauffeuren bis hin zu Putzfrauen, welche die Essensreste auf den Schreibtischen und Kokainspuren von so manchem Übergeordnetem auf den Klodeckeln beseitigen.

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    Wie kommt denn das jetzt in meinen Beitrag rein? > Zuletzt geändert von cura; Heute, 03:00. Grund: Poli. Was heisst Poli? Polizei? Von mir ist das nicht. Was soll das also Alex?

    Ich schau mir auf NTV gerade die Ergebnisse und Analysen der Berlinwahl an.

    Thema innere Sicherheit: 62% (oder 52%?) meinen die Kriminalität wird durch MIgranten nicht steigen.

    Realistisch wird durch den Zuzug der MIgranten die Kriminalität unzweifelhaft und garantiert steigen, ob sie im Verhältnis zu nun allen Bewohnern der BRD prozentual ansteigen wird wird sich in Zukunft zeigen.

    Vovon reden diese "angstlosen" 62% also?

    ^^

    Manchmal ist auch alles futsch, wenn etwas passiert worauf Du keinen Einfluss hast und dann die Presse mit ihren Spekulatiionen und Fragezeichen, mit ihrer Angstmache Dir Deine Geschäfte kaputtschreibt; wie es mir passiert ist. Als dann alles kaputt war und gerichtlich Entwarnung gegeben wurde war das dann noch ein Dreizeiler irgendwo im Nirgendwo. Vorher waren es halbseitige Berichte die niemand übersehen konnte.

    Froh bin ich eigentlich nur, dass das noch vor der Zeit war, als das Internet alles für alle Zeiten verewigte.

    ...sollte mal nach Spanien kommen und mal versuchen etwas anderes als Urlaub zu machen.

    Diese spanische "Legmichamarsch-Mentalität" und "Is dochalles nicht so wichtig Mentlität ", solange es sie nicht ihr eigenes Geld kostet macht mir noch meine letzten Nerven kaputt. Ein einfacher Vorgang wie das Ummelden eines Autos wird hier zum Staatsakt.

    Wenn es um Behördensachen, Steuern etc geht überlässt man das besser einem Gestor. Das schont zumindest mal die Nerven.

    Ich hab vor über fünf Wochen auf der anderen Landesseite ein Auto gekauft, dass seitdem in der Garage steht, weil es immer noch nicht auf mich zugelassen ist und logischerweise noch keine Versicherung hat. Beim Kauf war dort für den Kauf ein Gestor eingeschaltet. Ohne schriftlichen Kaufvertrag geht in Spanien nichts, dann braucht es natürlich noch die leibeigene, lebenslange NIE-Nummer (die man sich am besten auf den Unterarm tättoviert), sowas wie einen Mietvertrag oder Nachweis vom Grundbuchamt, dass man auch einen Wohnsitz hat. Dann kann es losgehen. Zuvor muss allerdings (was auch wieder Geld kostet) geprüft werden, ob auf dem Fahrzeug keine Altlasten wie Steuer, Strafmandate und Beschlagnahmungen liegen, die kauft man nämlich mit. Dann muss die Strassensteuer im Voraus entrichtet werden und es wird eine Übertragungssteuer fällig, die zwischen 4 und 8% vom LIstenpreis beträgt. Ist das alles gemacht, kann es mit dem Umschreiben losgehen.

    Mir fehlte der Mietvertrag, den hatte ich als Emailanhang auf meinem Rechner, lediglich vom Vermieter unterschrieben. Zurück zuhause habe ich die Mail an diese Gestoria weitergesendet: "Ich könnt den Anhang ja ausdrucken". So, daraufhin tagelange Ruhe, ich dachte die Sache läuft. Dann kommt ne Mail, dass auf dem Mietvertrag meine Unterschrift fehlt, woraufhin ich zurückschrieb, dass allgemein zum Nachweis des Bestehens eines Vertrags es nicht notwendig sei, dass ein Vertrag zwei Unterschriften trägt, wenn jeder ein vom jeweils anderen unterschriebenes Exemplar in Händen hält. Begriffen hat das der MItarbeiter der Gestoria dort nicht, also musste nun deren Oberjurist ran. Der faselte zunächst irgendwas von "Machen wir immer so", konnte sich meinem Argument, dass ein vom Vermierter unterzeichneter Mietvertrag der Nachweis sei, dass ein Vertrag beseht dann aber nicht entziehen, es kam also: "OK, dann machen wir das mit dem uns vorliegenden Vertrag". Wieder fast eine Woche Zeit verschwendet.

    Da muss ich mich als Ausländer mit einem spanischen Rechtsanwalt über die einfachsten Grundzüge des Vertrags- und Schuldrechts rumstreiten, von dem er offensichtlich, auch noch als MItarbeiter einer Gestoria, wenig bis keine Ahnung hatte. Eignetlich nicht verwunderlich, in Spanien ist das Studium des Rechts einfacher als ne Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann in Deutschland.

    Hier brauche ich natürlich den Gestor, der meine Sachen macht und meine Unterlagen hat und Überraschung: Seine Gestoria ist im Augst wegen Urlaub geschlossen, ans Telefon geht auch keiner. Ab dem 8. September sollte er lt. Aushang in den übliche Bürozeiten von 9 bis 14 Uhr und 17 bis 19 Uhr wieder erreichbar sein.

    Nächste Überraschung am 8. dieses Monats um 17 Uhr: Nun hatte er ein neues Schild an der Tür hängen: Sommeröffnungszeiten im September: Mo bis Fr von 9 bis 15 Uhr. So, jetzt bin ich da täglich mit meinen Papieren hingetappt. Beim ersten Mal, 14 Uhr 30, keiner da, Laden zu. Nächster Tag, 13 Uhr 30, Laden zu, keiner da. Heute, 11 Uhr 30, Laden zu, keiner da. Ans Telefon geht er auch nicht.

    Grosse Schilder mit Öffnungszeiten an den Türen sind in Spanien nur ungefähre Richtwerte innerhalb derer der Laden geöffnet sein könnte. Einzig bei den grossen Supermarktketten kann man sich halbwegs auf die deklarierten Öffnungszeiten verlassen.

    Banken: Ein Desaster. Für eine schlichte Überweisung sollte immer mindestens eine halbe Stunde eingeplant werden. Auch wenn der Laden so gut wie leer ist, wenn eine Mutter mit Kleinkind vor Dir ist wirds länger. Egal wie hässlich der Fratz ist: "Ach, ist das ein hübsches Kind, ach, ist der Kleine, die Kleine so goldig. Was macht denn der Papa, die Oma, der Onkel in Amerika?"

    Und wehe es ist irgendwo ne Fiesta, da verkürzen auch Banken ihre eh kurzen Öffnungszeiten bis 14 Uhr schonmal von einem Tag auf den anderen und man steht mittags um zwölf bereits vor verschlossenen Türen.

    So, ich hocke jetzt hier und muss darauf hoffen, dass ich meinen Gestor irgendwann zufällig mal erwische, um ihm Arbeit und Geld zu bringen, wobei ich natürlich auch noch dankbar sein muss, dass er bereit ist mein Geld zu nehmen.

    Ich hab schon meine Gründe, wenn ich immer sage: Spanien wird in der EU nie den Arsch so hochkriegen, dass es mit den mitteleuropäischen Ländern auch nur halbwegs wird mithalten können. Die brauchen niemanden der sie stolpern lässt, die fallen über ihre eigenen Füsse.

    Das Problem sehe ich darin, dass G diese "Zusammenfasser" und Vergleichsseiten bevorzugt listet, wodurch dann die eigentlichen Anbieter, manchmal bis zur Unkenntlichkeit, verdrängt werden.

    Ich ärgere mich immer wieder über Funde wie: "Upps, für Hamburg nichts gefunden. Schauen Sie sich doch mal unser Ergebnis für München an".