Beiträge von cura

    Jo, das ist vielleicht ein Filz in Brüssel. Schlimmer als der Kölner Klüngel. Klar, die konnten jahrelang im Hinterhof der EU unbemerkt werkeln wie sie wollten, welche Macht die haben wird jetzt mit der übertriebenen Regulierungswut so langsam klar. Und auch klar, dass die nichts ändern wollen, das Rad nicht mehr zurückdrehen wollen; vorwärts immer, rückwärts nimmer. Notfalls auch im derzeitigen Iststand, der so viele bestens versorgt, parteiübergreifend, ländergrenzendübergreifend.

    Niemand darf glauben, dass die ohne Not freiwillig und selbst an dem Ast sägen auf dem sie es sich mehr als bequem gemacht haben. Und wenn man so schön familiär im EU-Dorf zusammenlebt weiss man natürlich auch gegenseitig von den Leichen im Keller.

    Es kann ja von der EU viel behauptet werden, aber eines garantiert nicht; Das sie die Wiege einer sozialen Demokratie sein könnte.

    Transparent ist irgendwie anders.

    Da sagt ja dieser Ferber:

    >> Diese extreme Häufung von Verfahren zeigt, dass Google mit seiner dominanten Marktstellung nicht verantwortungsvoll umzugehen weiß", sagte der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Wettbewerbspolitik im Europäischen Parlament, Markus Ferber (CSU) _

    Ersetzt man "umzugehen weiss" durch "umgehen will" wird ein Schuh und Vorsatz draus und das entspricht wohl eher der Wahrheit.

    Aber in einem hat dieser Ferber recht: Angeleierte Verfahren sollten endlich mal zuende geführt werden. Bei MS hattense da weniger Skrupel.

    Wahrscheinlich brechen die seit Jahren in ihrer Zentrale, ob der Papiertiger der EU, regelmässig in Lachsalven aus. Es ist ja wirklich ein Trauerspiel, dass da mit einem Konzern auf "diplomatischer" Ebene gesprochen und verhandelt wird, wobei G ja nicht verhandelt, um eine Lösung zu finden, sondern um Zeit zu schinden.

    Dass es sich um "heisse Luft" handelt würde ich nicht unbedingt sagen, da gibt es schon einige welche die von G ausgehende Gefahr durchaus erkennen, aber da wird es wohl auch einige geben, die im Hintergrund zu bremsen und zu behindern versuchen.

    Dieser H hat 15 000 im Monat, davon wird er ja nicht 10 000 für seinen Friseur ausgeben. Und diese 10 000 sind ja nur das Gehalt, die Spesen die er verursacht dürften wesentlch höher sein, er wird ja bei Auslandsbesuchen auch noch eingeflogen, irgendwo wohnen muss er ja auch. Und der Herr Premier wohnt sicherlich nicht in einer Herberge.

    Und da wundern die sich, dass die Arbeiter auf den Strassen randalieren.

    >> das geht mir auch so richtig auf den Sack,

    Jo, dito.

    Wenn ich was suche und hab drei, vier, fünf evtll. passende Links öffne ich die alle gleichzeitig in neuen Tabs und wenn mir dann der Rechner stehen bleibt weiss ich: Aha, Videos drin, Auotstart. Machmal muss ich die plugincontainer.exe bemühen, damit mein Rechner wieder aus der Eisstarre kommt.

    Und was noch schlimmer ist sind diese Seiten, die sofort das nächste Video abspielen, wenn das eigentlich durchgelaufen ist. Ich bin noch im ersten Tab am Lesen, da hat die Seite im dritten Tab mir bereits zwei, drei, vier Videos durchgenudelt und wenn ich den Tab dann öffne, hat das gerade laufende Video mit dem gesuchten Thema schon absout nichts mehr zu tun.

    Hat nur noch drei Haare und hat ein "Das kann sich niemand merken Gesicht", aber braucht einen Friseur für 10 000 Euro im Monat.

    Nicht zu fassen.

    Und ohne es zu wissen, vermute ich mal das er ein Jurist ist, so langweilig und blass wie er rüberkommt.

    Regiert eine Atommacht, ist aber anscheinend zu blöd sich selbst einen Scheitel zu ziehen.

    *** Link veraltet ***

    Das Samwer-Prinzip, mit viel Geld (natürlich nicht dem eigenen!) erst mal die wirtschaftlich schwächeren aus dem Werbemarkt drängen und dann darauf hoffen, dass da nicht einer mit noch mehr Geld kommt, dann sind nämlich die bereits investierten Millionen weg.

    Dann geht dann mal auch ein Laden z. B. an Pro7, RTL etc weg, die strecken dann halt die Werbeunterbrechungen noch etwas mehr.

    Klar, wenn einer 100 Mios investiert, um am Ende eine Million zu verdienen, freut sich am Ende nur G, die ehemals Kleinen im Markt werden Kunde bei der ARGE.

    Und das ist ja nichts Neues. Aus dem Jahr 2013:

    > Schaut man genauer hin, zeigt sich, dass Internetportale sich in großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden (siehe Süddeutsche Zeitung vom 2. Juli 2013, S. 23). So weist beispielsweise das Portal Transparo bei Umsätzen in Höhe von 6 Mio. Euro einen Verlust in Höhe 19 Mio. Euro aus. Auch Check 24, Marktführer bei Online-Vergleichsportalen, schreibt in der Versicherungsbranche Verluste.

    Woher kommen diese Verluste? Zum einen daher, dass bezogen auf die Fixkosten nicht genügend Umsatz generiert werden kann. Zum anderen aus dem Bereich Marketing / Vertrieb. So kostet beispielsweise jeder aus Google kommende Klick auf ein Portal dieses bis zu 15 Euro, ohne dass damit bereits ein Abschluss zustande gekommen sein muss. Hierfür liegen die Kosten bei durchschnittlich 200 bis 300 Euro, und das bei Provisionseinnahmen von 70 bis 100 Euro.

    Kein Wunder, dass bei diesen Zahlen Verluste programmiert sind und die Zukunft der Portale ausgesprochen düster ist. Bleibt abzuwarten, ob es Google mit dem angekündigten Einstieg in die Welt der Online-Portale der Finanzbranche besser hinbekommt. Aber vielleicht stellt man sich dort nach einigen Verlustjahren auch die Frage, ob es nicht besser wäre, wieder auf Einnahmen aus Anzeigen der Mitbewerber zu setzen.

    Quelle: *** Link veraltet ***

    Check24 sind so welche, die bis nahezu 100% ihres Umsatzes (viele, viele Millionen) für Werbung raushauen, um am Ende ein paar Mark zu schnappen.

    Und der unbedarfte Kleinunternehmer, der von all dem nichts weiss?

    Der sieht seit Jahren, dass G die Anzeigen nicht ausgehen und schliesst daraus, dass es sich für die Werbenden logischerweise (seine Logig) lohnen muss. Also wirbt er auch mal, merkt, dass es nicht so läuft wie er sich das vorgestellt hat. So, jetzt kommt G und erzählt ihm im Emaildauerbombardement, dass er seine Anzeigenkampagnen optimieren, verbessern muss. Er sucht also den Fehler bei sich. G sagt ihm ja nicht: "Da kannst Du optimieren wie Du willst, Du kannst auch ne Agentur mit der Optimierung Deiner Anzeigen beauftragen, es wird sich nie für Dich rechnen. Du kannst steigern wie Du willst, die mit ganz, ganz viel Geld werden Dich immer überbieten". Und die Agenturen sagen es ihm auch nicht.

    So, und wenn er dann genug Geld verblasen hat sagt er sich, dass er das mit den Ads nie begreifen wird und gibt auf.

    Dass er, während er sein Geld kaputtgemacht hat, auch dafür gesorgt hat, dass andere auch denken: "Uih, so viele Anzeigen, das Werben mit Ads muss sich ja lohnen" wird er erst recht nicht begreifen.

    Wegen einer Bemerkung die Guppy in einem anderen Fred gemacht hat und zum Thema Seo:

    Vor Jahren gab es bei meinen Sites mal einen grossen Knall und ich hab bei G so ungefähr 50% an Besuchern verloren. Der Umsatzrückgang hielt sich eigentlich in Grenzen und lag so bei 20%. Ich hab aber auch seitdem so gut wie nichts mehr an den Seiten gemacht. Beobachtung: Seit Jahren sind die Positionierungen ziemlich konstant, die Besucherzahlen auch, abwärts geht es seitdem, immer in ganz kleinen Schritten, nach unten mit dem was reinkommt, sprich, der Umsatz reduziert sich seit Jahren konstant.

    Wenn die Positionen konstant sind, ebenso die Besucherzahlen und der Umsatz geht kontinuierlich zurück, führe ich das auf die "Umsatzoptimierungen" von G zurück, denn meine Konkurrenz in den Serps ist nicht stärker geworden, im Gegenteil, einige die mir in der Vergangenheit erheblich zu schaffen machten haben mittlerweile aufgegeben, sind ausgestiegen. Gut, dafür sind Neue nachgewachsen und wachsen auch noch ständig nach und natürlich beisst jeder ein Stückchen vom Kuchen ab; nur, soviel wie die Aufgeber freigegeben haben, können die gar nicht abbeissen.

    Meine Vermutung ist, dass über die Ads immer mehr Umsatz für die Serps verlorgengeht. Das ganze hat jedoch einen Pferdefuss, G-Ads rechnen sich in meiner Ecke und meinem Angebot nicht, heute weniger denn je, es hat schon vor zehn Jahren angefangen sich nicht mehr zu rechnen und deswegen bin ich schon damals ausgestiegen. Und so beobachte ich auch, was die logische Konsequenz daraus ist, dass die über Ads Werbenden fast alle nach einer gewissen Zeit, wenn sie ihr Pulver verschossen haben, wieder verschwinden, wechseln, durch neue ersetzt werden die sich ne blutige Nase abholen wollen.

    Und immer denke ich: Das muss doch mal irgendwann aufhören, dass sich immer wieder welche finden die mit den Ads ihre Kohle verbrennen. Aber; bis heute hat es nicht aufgehört und nochmal aber; der Zeitpunkt wird irgendwann kommen.

    Die Frage ist ja nicht: Urlaub vom Internet? Das Internet hat mich nie genervt.

    Urlaub? Ich mache keinen Urlaub, ich nehme mir Auszeiten, Auszeiten von meinem täglichen Einerlei, je nach Laune und Gusto. Wenn ich morgen Bock drauf habe ne Algarvetour zu machen mache ich sie. Wenn ich nächste Woche Bock drauf habe meine Freunde am Mittelmeer zu sehen, setze ich mich in die Kutsche. Wenn ich übermorgen Bock drauf habe mal wieder Deutschland oder Frankreich zu sehen mache ich das kurzfristig und wenn ich unbedingt Bock habe Cuba zu sehen, werde ich kurzfiristig einen Flug dahin buchen.

    Urlaub? Ich kann mit "Urlaub" nichts anfangen. Entspannen, abschalten? Auch damit kann ich nichts anfangen. Ich brauch das nicht. Wenn ich abschalten und entspannen will; ich hab 15 Km bis zum Strand, wenn ich Jubel, Trubel brauch; hab ich hier überall in Reichweite.

    Nehme ich mir eine Auszeit nervt mich auch nicht die halbe Stunde welches ich in das Mininmum investieren muss, welches ich halt investieren muss. Habe ich den Rechner dabei suche ich mir das nächste Wlan, bin ich ohne unterwegs, das nächst I-Cafe. Komme ich nicht dazu; auch egal, morgen ist auch noch ein Tag und fast nichts ist so wichtig, alsdass es nicht einen Tag Zeit hätte.

    Urlaub brauchen nur weisungsgebundene Menschen die keine Macht über Ihre Lebenszeit haben.

    >> Google weiss mehr über uns als du denkst _

    G glaubt zu wissen und ordnet alles wonach jemand sucht unter dem "Will-er-haben-Aspekt" ein und das ist das Hochgefährliche daran.

    Und jetzt mal wieder off, es macht mir einfach keinen Spass mehr mich mit G übermässig zu beschäftigen, es bindet zu viele Resourcen und verschüttet die Kreativität. Man rennt nur noch mit einem Tunnnelblick durch die Gegend.

    Ich bin z. B. gerade am Überlegen, ob ich einen Cabrioverleih starte. Jeder fährt gerne mal Cabrio, für die meisten sind sie aber im Alltag nicht zweckmässig. Gut, Cabrios in Deutschland würde bei dem Scheisswetter wahrscheinlich wenig Sinn machen. Oder vielleicht aber doch, als Zusatzgeschäft. Was ich mir aber in Deutschland und im Sommer durchaus vorstellen könnte, wäre z. B. ein Verleih von Harleys (Born to be free). Das Risiko hält sich in Grenzen, ein paar gebrauchte heute eingekaufte Harleys sind morgen schnell wieder verkauft, wenn es sich nicht rechnet.

    Wunderbar, dann ist ja doch noch ne vernünftige Diskussion entstanden.

    Wenn ich mir aber z. B. diesen Artikel auf Xovi ansehe kann ich nur sagen: Welch ein aus Vermutungen zusammengesetzter Quark.

    Da wird z. B. empfohlen sich folgendes zu fragen:

    1.) Ist der Content eher allgemein gehalten oder wurde er von einem Experten mit fundiertem Wissen verfasst?

    2.) Wird der Wissensdurst des Users durch das Lesen des Artikels gestillt oder besteht weiterhin Bedarf auf Informationsbeschaffung?

    3.) Existiert die Website vordergründig, um zu speziellen Keywords zu ranken oder wurde sie für User konzipiert?

    4.) Sind die Inhalte unique oder wurden unterschiedliche Quellen genutzt, so dass kein eigener Content entstanden ist?

    5.) Bietet der Content einen deutlichen Mehrwert im Vergleich zu thematisch ähnlichen Webseiten, die auf der ersten Seite der Suchergebnisse zu finden sind?

    6.) Besteht die Möglichkeit, dass die Website aufgrund der Qualität auch von anderen Quellen verlinkt wird?

    G zählt nach wie vor Wörter, woraus sich über die inhaltliche Qualität nichts schliessen lässt. Klar, viel Text lässt mehr Inhalt vermuten als kurze Texte, was aber mittlerweile ein Trugschluss ist, weil deswegen Informationen mit unnötigen Beitexten unnötig in die Länge gezogen werden. Das beobachte ich seit langem bei vielen Nachrichtenportalen, da wird quälend lange mit irgendeinem Scheiss eingeleitet, bevor man dann zum Kern der Nachricht kommt. Wunderbar bei Spon zu sehen: Viel, viel Text, viel viel Blabla und dann wird unter den Artikeln das Ganze kompakt in zwei, drei Sätzen zusammengefasst, heisst, den Scheiss obendrüber hätte man sich eigentlich sparen können. Aber Spon wird mit besten Plazierungen seit langer Zeit dafür belohnt.

    So, dann frage ich mich mal.

    Antwort zu Frage 1:

    Kann G das beurteilen? Als Wörterzähler mit Sicherheit nicht.

    Frage 2:

    Absoluter Unsinn. Dazu müsste G dem User in den Kopf sehen können.

    Frage 4:

    Als Wörterzähler könnte G möglicherweise exakt duplizierte Texte erkennen. Zusammengeklaubte und neu zusammengesetzte Inhalte erkennt G sicherlich nicht.

    Frage 5:

    Kann G das beurteilen? Nochmal: Als Wörterzähler sicherlich nicht.

    Frage 6:

    Wenn an die User gedacht wird ist das sicherlich richtig, unter Seo-Aspekten jedoch Unsinn. G kann Verlinkungen erkennen, aber nicht ob ein Text die Qualität hat verlinkt zu werden.

    Bleibt Frage 3:

    Das könnte G möglicherweise beurteilen, aber nicht an der inhaltlichen Aussage, sondern an der Machart.

    Wobei wir bei der G-Freundlichkeit vieler Webmaster wären, die reden, als gäbe es den Aspekt der Gewinnvermehrung bei G nicht. Da wird über G geredet, als wären wir noch in 2002, 2003, 2004. Wer heute kluges Seo machen will muss diesen Aspekt als gegeben in seine Überlegungen miteinbeziehen. Alles andere ist blinde Blauäugigkeit.

    >> Das Google Phantom 4 Update ist letzte Woche raus, Getroffen hat es auch "gute" Content Seiten,

    Gut, dann bleiben wir mal vorerst bei dem Update und den Folgen.

    Dann nenn doch mal bitte einige dieser guten Contentseiten mit Namen Alex, damit man sich was drunter vorstellen und vergleichen kann. Sind ja keine Staatsgeheimnisse. Ich frage mich nämlich mittlerweile echt, ob der ein oder andere noch zwischen "Updates", Zwischenupdates und zufälligen Veränderungen seiner eigenen Sites unterscheiden kann. Man kann sich auch dadurch verschlechtern, dass andere sich verbessern oder Neues hinzukommt oder dadurch, dass G mal kurz zur Verwirrung an einer Schraube dreht, ohne dass es irgendeinen Sinn macht.

    Und Lunte, ich würd mich echt mal freuen, wenn Du mal wieder damit aufhörst den Ronaldo zu geben. ^^

    Wenn das die Frage bei diesem Thread ist: "Was ist die Veränderung durch das Update? Wie Relativiere ich es oder noch besser, wie nutze ich es für mich?" haste in diesem Fred auch nicht gerade Aufhellendes dazu beigetragen. Auch kann ich diese Fragestellung nirgendwo finden, nicht mal indirekt, die wurde von Dir eingebracht. Darauf einzugehen wäre vielleicht eine logische Konsequenz der Entwicklung in diesem Fred, mit der Du ja gerne beginnen kannst.

    Der Fred fängt ja mit "Komisch das da noch keiner drüber berichtet hat" an, darf auf die sich daraus ergebenden Fragestellung nach Deiner Meinung keiner eingehen?

    Meine Nerven Lunte, mach Dich doch mal wieder locker, wieder so locker, wie Du noch vor nicht allzu langer Zeit warst.

    >> Komisch das da noch keiner drüber berichtet hat.

    Vielleicht liegst daran, dass sich für diese Updates nur noch wirkliche Freaks interessieren. Wieviele Updates hat G denn so seit seinem Bestehen gefahren? Und was hat sich denn tatsächlich verbessert, ausser, dass grobster Spam entfernt wurde, den jeder von uns auch von Hand innerhalb weniger Zeit gefunden hätte?

    Was sich im Laufe der Jahre und unzähligen Updates tatsächlich verändert hat ist, dass G seinen Umsatz kontinuierlich gesteigert hat, sich immer breiter gemacht hat. Wem also nutzen diese ganzen Updates letztendlich?

    Einige muss G logischerweise leben lassen um den Ruf der unabhängigen Suchmaschine aufrecht erhalten zu können. Und ebenso logisch: Diese äussern sich dann positiv zu G.

    Und G macht das nach dem Motto "Zu wenig zum Leben, zuviel zum Sterben" sehr geschickt, was zum Leben fehlt, soll über Anzeigen kompensiert werden, Anzeigen bei G selbstverständlich.

    Jo, gut so. Man hat sie über das Meer feieren sehen und hören können.

    Selbst die Spanjockel haben dem Sieg applaudiert.

    Ob die auch mit Ronaldo gewonnen hätten? Klar, rein rhetorisch.

    Das ist das erste mal, dass ich bei einem Wettbewerb dachte: "Gottseidank, vorbei". Leider.

    Positiv: Keine der Befürchtungen bzg. der Terroranschläge hat sich bewahrheitet, obwohl es möglichen Terroristen arg leicht gemacht wurde etwas durchzuziehen. Wobei sich dann die Fragen stellen, ob sie nicht wollten oder nicht konnten oder ob da nicht möglicherweise die Terrorismusgefahr grösser geredet wird, als sie tatsächlich ist.

    Und auch positiv, klar, die kleinen Mannschaften und deren Fans.

    Und noch was Margin, ich werde in Deutschland, aber auch hier immer wieder gefragt warum ich ausgewandert bin. Ich erwidere darauf immer: "Wieso ausgewandert? ich bin umgezogen. Ich habe Deutschland nicht den Rücken gekehrt, auch nicht Frankreich, ich bin lediglich innerhalb Europas mehrmals umgezogen, Was ist falsch daran?"

    Eine Frage wie "Warum bist Du ausgewandert" sollte sich in einem echten Europa eigentlich erledigt haben. Dem ist aber noch lange nicht so.

    Ich sehe mich selbst nicht als Auswanderer, ich sehe mich schlicht als Umzieher.