.... warum es immer nur "Ausländer" sind, denen man nicht unterstellen kann Nazigedankengut zu pflegen, die ihre Meinung frei und ohne Schere im Kopf äussern können.
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.... warum es immer nur "Ausländer" sind, denen man nicht unterstellen kann Nazigedankengut zu pflegen, die ihre Meinung frei und ohne Schere im Kopf äussern können.
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>> Um Beobachtungen von außerhalb des Systems, auch wenn die Formulierung erstmal Neutralität suggeriert, handelt es sich für mich erst dann, wenn sie nicht von jemandem stammen, der selber Deutscher ist und Deutschland den Rücken gekehrt hat ![]()
Ich habe nie behauptet das neutral zu sehen Margin und da ich schrieb, dass da ein "unangenehmes Gefühl" ist, ist es logischerweise subjektiv.
Ich bin ja nicht nur Deutscher, ich bin ja auch Franzose väterlicherseits und es hätte mich trotzdem gefreut, wenn gestern die Isländer gewonnen hätten, obwohl ich normalerweise mit den Franzosen sympathisiere, wenn es nicht gerade gegen die Deutschen oder Spanier geht.
Und von aussen sieht man das nunmal anders, weil man nicht von den umgebenden Emotionen mitgerissen wird. Und aussen kriegt man auch mit, wie Nichtdeutschen das sehen, die sehen das durchaus mit gemischten Gefühlen. Die Spanier dürften allgemein viel fussballverrückter sein als die Deutschen und das kann ich beurteilen, aber sie feiern dann richtig wenn etwas gewonnen wurde und nicht bei jedem Quetsch- und Ettappensieg ihrer "Roten" und sie sehen wie "seltsam" die Deutschen feiern, indem sie "Deutschland" skandierend durch die Strassen rennen.
Ich bin ja selbst auch dafür, dass die Deutschen wieder aufrechter gehen und etwas Nationalstolz zeigen, obwohl ich persönlich mit dem Begriff "Nationalstolz" wenig anfangen kann, aber was da in den letzten Jahren beim Fussball an "Nationstolz" rausgelassen wird ist mir halt ein Kick zu viel, um glauben zu können, dass es dabei nur um die Freude über das Abschneiden der deutsche Mannschaft geht.
Die Spanier, die Franzosen und auch z. B. die Holländer haben ihre Siegeslieder, welche bis zum Abwinken gesungen werden und diese Lieder haben keinerlei Bezug zum "Staatsgebilde". Die Deutschen haben solche Lieder nicht, was zeigt, dass sie gar keine Tradition haben solche Ereignisse als das zu feiern was sie sind.
Es ist ja in Ordnung, wenn die Deutschen nun auch ihre Feierlaune entdecken, aber das sich das unablässig mit "Deutschland, Deutschland, Deutschland" äussert ist mir halt etwas arg suspekt. Man kann auch feiern ohne unablässig "Schland" zu grölen.
Jo, als Deutscher in Deutschland würde ich das möglicherweise genauso sehen, mit dem Blick von aussen sieht das jedoch ein wenig anders aus.
Das ist mir ein wenig zu viel DEUTSCHLAND, am Schluss wars ja nur noch Schland.
Die Deutschen scheinen mir nicht stolz auf ihre Mannschaft zu sein, sie scheinen mir vielmehr stolz auf Deutschland zu sein, die Mannschaft scheint da eher zweitrangig; weil; die Deutschen sind eh die besten, egal wer da den Ball tritt: Deutschland vor, noch ein Tor.
Wir, die Deutschen, waren nicht nur vorher dominant, wir sind es immer noch. Es ist doch lächerlich, die deutsche Nationalmannschaft erwartet sowieso jeder unter zumindest den letzten Acht, aber wenn die Vorrunde überstanden ist, wird abgefeiert, als wäre man ein Aussenseiter wie Island. Die Deutschen dürften wohl die einzigen unter den Bigplayern sein die Autocorsos veranstalten, nur weil das Halbfinale erreicht wurde.
Ich werde halt leider das Gefühl nicht los, dass da beim Fussball was rausgelassen wird, was sich unterschwellig sonstwo noch nicht raustraut.
Aber; ich gönne jedem seine Freude über einen Sieg der deutschen Nationalmannschaft, auch wenn er meint, dass damit "Deutschland" und nicht "Die Deutschen" gewonnen haben.
Ich wohne ja direkt an der Grenze und war an dem Tag, als die Portugiesen sich mit ihrer misserablen Leistung qualifiziert hatten in Portugal, hab mir dort den Rest der Partie in einer Kneipe angesehen. Die Portugiesen sind nach dem Abpfiff aufgestanden, haben kurz applaudiert und das war es.
Jo, ich auch. Sogar gegen Frankreich.
War aber fast klar, dass es so kommt. Die hatte vorher keiner ernst genommen und somit auch nicht gross analysiert. Das hat sich geändert, als das "Fallobst" dann Erfolge hatte.
Ich war gerade mit meinem Köter draussen und hatte Muse mal zurückzublicken. 2000, als die Franzosen Europameister wurden war ich in Frankreich, als die Spanier Europameister, Weltmeister und wieder Euopameister wurden in Spanien.
Die Franzosen feierten ihre "Bleus", welche für Frankreich den Titel geholt hatten. Schlachtruf "Allez les Blues", Siegruf: "Vive les Bleus". Nix "Vive la France". In den Strassen kaum französiche Fahnen, es wurden die Trikots der Mannschaft geschwenkt. Ausserdem brauchten die Franzosen beide Hände, weil sie stundenlang applaudierend durch die Strassen zogen.
In Spanien, auch nix mit "Espana, Espana". Sie feierten La Roja, die ihnen den Titel geholt hatten, sangen Lieder wie "Somos campeones (Champions), oeeeeh, oheeeh" oder "A por ellos, a por ellos", wobei "A por ellos" schwer zu übersetzen ist und im Siegfall so in etwa mit "Wir haben es ihnen gezeigt" übersetzt werden kann. Nur in den Stadien war ab und an "Espana" als Anfeuerung zu hören. Bei der Siegerfeier in Madrik sang einmal der Originalinterpret: "Que viva espana", nicht "E viva espana", wie Cindy und Bert falsch sangen. "Espana la mejor (die Beste)" und nicht "Espana por favor".
In Deutschland: Deutschland, Deutschland, Deutschland. Da hat nicht "La mannschaft" (welch ein Scheiss) für Deutschland gewonnen, da hat Deutschland gewonnen, vertreten durch die Protagonisten von "Die Mannschaft". Die Deutschen feiern Deutschland und sich selbst und das nervt, zumindest mich.
Nicht unsere Jungs haben gewonnen, gewonnen hat Deutschland.
Und es war auch nicht Deutschland welches das Elfmeterschiessen gewonnen hat.
Naja, so ein Spiel wie gestern kann man auch nur spannend finden, wenn man für eine Mannschaft fiebert. Für mich war das einzige Unterhaltsame das Elfmeterschiessen. Ansonsten allgemein die Spielfreude der kleinen Mannschaften. Langweilig diese EM, ich gucke mir nur noch die letzten 30 Minuten der Spiele an, ganz selten mal die gesamte zweite Halbzeit.
Von mir aus hätte die deutsche Mannschaft rausfliegen können, der Grössenwahn der deutschen Fussballfans hätte dann mal den Dämpfer den er verdient. Deutschland, Deutschland über alles. Es nervt mittlerweile ohne Ende. Es gab mal Zeiten, da war es mucksmäuschenstill in Deutschland, nachdem diese Welt- oder Europameister geworden waren. Die einzigen die den Sieg ihrer Mannschaften in Deutschland feierten waren Italiener und Franzosen. Die Deutschen guckten angesichts dieser Freundensbekundungen nur blöd. Heute würdense am liebsten bei jedem Tor, welches die Deutschen schiessen, grölend eine Runde durch die Stadt drehen. Immer schön übertreiben.
Und jetzt fangense auch noch an die langweilige und schwermütig pompöse deutsche Nationalhymne in den Stadien zu singen. Die könnte auch mal ein wenig von Moll auf Dur aufgepäppelt werden.
So, mehr fällt mir i. M. nicht ein, um mich unbeliebt zu machen.
Und gerade gesehen: Dieser Öttinger ist der deutsche Vertreter in diesem 28er Gremium der EU-Kommission.
Deutschland hilft jetzt nur noch himmlischer Beistand.
Schaut Euch das mal an: *** Link veraltet ***
Wer sieht aus als hätte er den IQ einer Wärmflasche?
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Jo, ich weiss, Cura und seine Äusserlichkeiten. ![]()
Jo klar, weil jeder nur mit der Angst der Menschen manipuliert, die einen mit der Angst vor wirtschaftlichen Einbussen, die anderen mit der Angst vor Überfremdung.
Ich hab mich mal heute nacht über diese EU-Kommission etwas schlauer zu machen versucht, wer weiss denn schon wer da über was entscheiden darf? Es gibt keine Gesichter, nur ein einziges ist zumindest mal mir bekannt. Eben dieser Monsieur Junker.
Ich kannte auch den Begriff "EU-Kommissar", wusste aber auch nicht, dass damit die 28 Figuren der EU-Kommision bezeichnet werden.
Und bei diesem Schlaumachen ist mir wieder was eingefallen, worüber ich mich schon in den 80er-Jahren gewundert habe.
Da gibt es auf Ibiza einen Abel Matudes, einen der reichsten Personen Ibizas, möglicherweise der reichste und einflussreichste dort. In Ibiza war er omnipotent, weil überall sein Name prangte. Irgendwann hab ich dann mal gelesen, dass der beim Eintritt Spaniens in die EG (heute EU) als EU-Kommissar nach Brüssel entsandt worden war. Damals habe ich mich ganz naiv gefragt, warum jemand der so gestopft ist sich als EU-Kommissar in Brüssel betätigt.
Seine Fama bei Wiki ist sehr aufschlussreich:
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Geht so jemand in die Politik um seinem Volk zu helfen? Für das Wohlergehen des kleinen Mannes zu sorgen?
Möglich wärs ja, aber nicht sehr wahrscheinlich.
Und wenn die sonstigen EU-Kommissare von demselben Kaliber sind, dürfte klar sein wem wir ausgeliefert sind.
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Nachtrag:
Irgendwas ist in meinem Leben schiefgelaufen. Ich war immer damit vollbeschäftigt mich ernähren zu können. Viele Politiker opfern sich für ihren Job auf, ackern 100 Stunden die Woche für ihr Volk und werden so ganz nebenbei noch zu Millionären und Milliardären.
Aber eines ist bei einigen Politikern wirklich zu sehen; sie altern im Zeitraffer. Das Angela ist in den letzten 10 Jahren um 30 Jahre gealtert.
Von einem der für "Bleiben" gestimmt hätte, weil er die Hoffnung nicht hätte aufgeben wollen, aber Verständnis für jene hat, die diese Hoffnung nicht mehr haben:
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Der Herr Junker bescheisst die Resteu und darf zum Dank jetzt den deren Häuptling geben.
Und die nächste Willkürentscheidung des Alleinherrschers EU-Kommission:
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Wer hat denen eigentlich so viel Macht gegeben, dass sie sich wie Dktatoren gegenüber 500 Millionen Menschen aufführen können?
Bei derartigen Argumentationen könnte ich mit der Faust reinschlagen, Meinung Junker:
>> Die EU-Kommission sei nach einer juristischen Analyse zu der Auffassung gelangt, dass Ceta ein ausschließlich europäisches Abkommen sei und die Zustimmung nationaler Parlamente damit nicht notwendig wäre.
Wenn also die EU-Kommission für ALLE (für die EU) was aushandelt, entscheidet entfällt das Vetorecht der einzelnen Regierungen, egal wie nachteilig es sich für Einzelne auch darstellen mag.
Demokratieverständnis und Handeln nahe an der ehemaligen Denke von Sadam Hussein.
Das erste was also gemacht gehört ist dieser EU-Kommission die Macht ganz erheblich zu beschneiden.
Es ist nicht zu fassen. Sie blabbern davon, dass sich jetzt dringend was ändern muss und machen weiter wie gehabt.
Figuren wie dieser Junkers haben die Fäulnis in der EU zu verantworten. Erst gewährt er sämtlichen grossen Konzerne Briefkastenniederlassungen und somit riesige Steuervorteile zu Gunsten Luxembourgs, dann gibt er den weinerlichen Europäer, um sich dann als Despot über alles hinwegzusetzen. Gut, die Merkel will das deutsche Parlament fragen, das dürfte aber opportun nur der aktuellen Stimmungslage geschuldet sein. Aber wir sind ja schonmal ein gutes Stück weiter, wenn die Stimmungslage es nicht zulässt einfach über die Köpfe der Bürger hinweg zu entscheiden.
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Die klammern sich an die Macht wie die Schweine ans Leben.
Ich kann die Brexitbefürworter schon verstehen, die Engländer z. B. sind einer Wirtschaftsgemeinschaft beigetreten, nun drohte ihnen die Entmachtung ihres Parlamentes durch Brüssel, wo versucht wird alle Macht über Europa an sich zu ziehen. Und ich möchte nicht wissen wie das in Deutschland aussähe, würde den Deutschen nicht täglich eingebleut, dass sie ja die grossen finanziellen Gewinner im EU-Raum sind, wobei sich jedoch auch in Deutschland mittlerweile viele fragen dürften, warum sie dann ständig immer weniger Geld im Geldbeutel haben, während die Gestopften nicht mehr wissen wohin mit ihrem Geld.
Das muss man sich mal reinziehen, die Institutionen in Brüssel sind ja eigentlich der Schrottplatz für unfähige, ausgediente politische Figuren und ausgerechnet die wollen jetzt die Macht ergreifen. Oder sollen die Macht erhalten.
Falscher Fred.
Jo, und das wird wahrscheinlich noch wesentlich mehr.
Über die nun entgehenden Steuern ist der Steuerzahler ja jetzt schon indirekt betroffen, aber ich denke, dass da darüberhinaus
irgendwann direkt mit Staatsgeldern einzustehen sein wird. Ähnlich wie bei der Bankenrettung.
RETTET DIE BETRÜBER UND TRICKSER!
Und die Verantwortlichen, diese Luschen in Nadelstreifen, werden für die Milliardenverluste auch noch mit grosszügigen sechs-, siebenstelligen Beträgen abgefunden und belohnt, anstatt sie nackt über den Marktplatz zu treiben.
Kein Wunder, dass Menschen wie wir, die für ihre drei Mark 50 richtig richtig malochen müssen, irgendwann die Nase voll haben.
Auch die Nase voll haben von Politikern die mit diesen Versagern kungeln.
Überall brodelt es und Gnade uns Gott, wenn sich das irgendwann in einem Knall entlädt.
Viele glauben ja, dass das Primitive der Vergangenheit der Vergangenheit angehört. Ich teile diesen Glauben nicht.
Jep, nochn Brexit, aber der ist bereits vollzogen.
Nicht, dass ich den Tommys das Ausscheiden gönne, ich freue mich über das Weiterkommen der Isländer.
>> Je mehr Macht jemand teilt / abgibt, umso mehr Macht hat er unterm Strich.
"Teilen", vielleicht noch ja, beim "Abgeben" würde ich da nicht mehr zustimmen. Generell zustimmen würde ich der Formulierung: "An der Macht teilhaben lassen".
Gut, kommt natürlich auch auf die Bereiche an.
Und zur Aussage: "Gemeinsam ist alles besser". Grundsätzlich richtig, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, keiner z. B. dieses "Gemeinsam" ausnutzt. Stimmen die Rahmenbedingungen nicht kann ein "Gemeinsam" ganz schnell zur Hölle werden, besonders dann, wenn es aus dem "Gemeinsam" kein Entrinnen mehr gibt.
So im Kleinen habe ich ein "Gemeinsam" in der Vergangenheit geschäftlich mehrmals probiert, wobei ein Leitgedanke auch war, dass ich dadurch weniger angebunden bin. Logischerweise musste ich auch Macht, Entscheidungsfreiheit abgeben. Ich habe immer versucht korrekt zu bleiben und gemeinschaftliche Lösungen im Sinne des Geschäftszwecks zu finden und es ging immer irgendwann schief, meist schon sehr schnell. Der Grund war u. a., dass die Eintrittsgründe in die "Gemeinschaft" zu gehen unterschiedlich waren, mein Hauptbeweggrund war mir meinen Bewegungsspielraum zu erhalten, dafür war ich bereit "Macht" und Gewinn zu teilen, die Beweggründe meiner "Partner" waren, wie sich meist sehr schnell herausstellte, dass sie alleine nicht genug Kapital hatten. Mein Fehler also, mir über deren Beweggründe und die damit möglicherweise daherkommenden Folgen, frühzeitig nicht genügend Gedanken gemacht zu haben. Ich habe zuviel Lehrgeld bezahlt, um einer These wie "Gemeinsam ist alles besser" uneingeschränkt zustimmen zu können.
Dass ein "Gemeinsam" für jeden Einzelnen generell positiv sein kann, sehe ich hier im Zusammenhalt der Familien, den man so z. B. in Deutschland nicht mehr kennt. Ohne diesen Familienzusammenhalt wäre Spanien mit seinem derzeitigen Sparzwang schon lange am Ende, es wäre nicht so ruhig wie es z. Zt. noch ist. Aber das geht jetzt auch schon acht Jahre, die Reserven sind aufbebraucht, die finanzielle Zwangsjacke wird immer enger, logischerweise nimmt die Unzufriedenheit, der Frust täglich zu, überall beginnt es erkennbar zu brodeln.
Und das Volk der Spanier (ich übrigens auch nicht) kann nicht erkennen, was es z. Zt. noch davon hat in der EU zu sein, wobei ich bezweifle, dass das überhaupt viele, wo auch immer in der EU, erkennen. Was erkennbar ist, sind die Folgen des Euro, welche die Exporte der Spanier z. B. in der EU (was sich weniger nachteilig auswirkt), aber insbesondere in Wirtschaftsräume ausserhalb der EU erheblich verteuern. Dafür sind die Importe der Spanier preiswerter, wovon dann tatsächlich Importeur und Exporteur profitieren.
Was die Spanier noch sehen sind z. B. zu Autobahnen ausgebaute Landstrassen mit für Autofahrer traumhaft weing Traffic, Wanderwege, die ins Nichts führen, ungenutzte Protzbauten, bei denen sich niemand mehr erinnert, für welchen Zweck sie überhaupt errichtet wurden. Und woran erkennt der Spanier das? An den grossen Schildern mit den vielen Sternen, die darauf hinweisen, dass hier Subventionen verpulvert wurden. Und täglich wird landesweit aufgedeckt, welche Politiker sich im "Zusammenarbeit" mit wem mit diesen Subventionen die Taschen voll gemacht haben.
Arrrghhh, der Korrespondent der ARD in Madrid. Aller spricht er falsch aus, die Sozialisten heissen abgekürzt nicht Peseui sondern phonetisch Peseu (nicht e-ui. sonder schlicht eu am Ende) und die viertstärkste Kraft heisst nicht Ciudanos, sondern Ciudadanos, was schlicht Bürger bedeutet und was man als Spanienkorrespondent eigentlich wissen sollte.
Danke Margin, habs mittlerweile mitgekriegt. Ich denke, dass wird ausgehen wie das Hornberger Schiessen. Da das britische Parlament mit einer grossen Mehrheit gegen den Brexit war und ist, wird es wohl keinen zum Premier machen, der diesen Antrag nach diesem ominösen § 50 (von was eigentlich?) stellt. Und dann wird es wahrscheinlich ein neues Votum mit einer abgeänderten, aber passenden Fragestellung geben.
Und ob Volkes Stimme wirklich immer das gelbe vom Ei ist stellt sich auch gerade in Spanien. Da wächst ausgerechnet die Partei die geradezu exemplarisch für die Korruption im Lande steht. Wenn es jetzt keine mit dem Vorschlaghammer gezimmerte Koalition gibt, wird dort wohl in sechs Monaten wieder gewählt. Und wenn es eine geben sollte, wird die wohl nicht lange halten.
Was mich aber heute viel mehr berührt hat als dieses Kasperletheater ist die Nachricht, dass Götz George gestorben ist.
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Nachtrag: Und wenn man es mal nüchtern sieht, waren die Tommys ja immer nur mit einem Bein in der EU, ähnlich wie die Schweiz, die aber erst gar nicht der EU beigetreten sind.
Was z. B. die Tommys angeht die hier leben und z. B. ihre Pension in Pfund erhalten; die sind natürlich alle gegen den Brexit, obwohl sie sich für Politik so gut wie nicht interessieren. Das einzige was sie fürchten ist, dass sie jetzt weniger Euros in der Geldbörse haben könnten. So hat halt jeder seinen individuellen Grund dafür oder dagegen zu sein. Hier und überall.
Die wollen vier Monate warten? Mit welcher Begründung? Da ist wohl in den letzten Stunden was an mir vorbeigegangen.
Verhinderung von Ansteckung?
So richtig will mir auch dass alles nicht einleuchten. Es wäre für die Resteu ja im Moment sinnvoller die Welle "Sie bereuen es schon wieder, also geben wir ihnen noch ein Chance" zu reiten. Ich denke, dass dieses angebliche auf dem Fuss folgende öffentliche Bereuen der Befürworter andere eher abschrecken würde.
Gut, könnte natürlich auch sein, dass die Denke ist: Wenn wir jetzt hart bleiben und Ihnen sagen, dass sie sich sofort verpissen sollen, wird das andere zusätzlich abschrecken.
Und es stellt sich auch die Frage inwieweit diese Welle des Bedauerns, die jetzt angeblich geritten wird, überhaupt tatsächlich existiert. Drei Millionen zusammen zu kriegen, die jetzt eine Wiederholung fordern dürfte z. Zt. ein Kinderspiel sein.