Beiträge von cura

    Mal sehen wie das weitergeht. Aber selbst wenn es zum Schlimmsten kommen sollte, eines kann die EU nicht verbieten: Dass wir anderen gestatten auf uns zu verlinken und das könnte in dieser Konstellation ja dann auch Vorteile mit sich bringen.

    Diese dümmliche Journalistengeschreibsel geht mir mittlerweile nur noch auf den Sack. Wenn G irgendwo investiert wird direkt daraus ne Revolution gemacht. Alles was G anfasst ist revolutionär. An dieser Nanotechnik wurde schon geforscht, da sind diese zwei G-Deppen noch mit der Rassel um den Christbaum gerannt. Was soll daran nun das Revolutionäre sein, wenn G diese Wissenschaftler bezahlt? Kann deren Geld mehr als "normale" Millionen anderer?

    Und ne Kontaktlinse welche den Blutzuckerspiegel über die Augenflüssigkeit misst? Kein Diabetiker wird sich diese Kontaktlinsen wegen dieser Funktion kaufen, das bisschen Picksen beim herkömmlichen Blutzuckermessen stört schon nach wenigen ersten Anwendungen nicht mehr, da macht das Einsetzen und Herausnehmen der Kontaktlinsen mehr Aufwand, von dem ständigen Fremdkörper im Auge mal ganz abgesehen. Was daran ist also so revolutionär? Wobei sich auch die Frage stellt,ob es überhaupt möglich ist über die Augenflüssigkeit den Blutzuckergehalt exakt zu bestimmen und wenn es über die Augenflüssigkeit funktionieren sollte, dürfte es über jede Art von Ausscheidung funktionieren, auch über den Schweiss. "Dumme" Diabetiker haben immer ein Problem, sie wissen nie, ob ihr Blutzuckerspiegel grad am Steigen oder am Fallen ist und finden dewegen nie die richtige Balance.

    >> Das ist Scince Fiction, und ich glaube ( hoffe ), der ist einfach nur Doof und wird das selber merken.

    Der und was selbst merken? Vergiss es, dem sieht man, meine Meinung, die Dummheit ja schon im Gesicht an. Ist mir bis heute unverständlich wie man eine solche Pflaume auf einen solchen Posten hieven konnte. Ich bezweifle, dass der auch nur Bruchteile dessen, was man ihm vorgekaut zum Nachsprechen serviert hat, auch begreift.

    Dass das von dieser Julia Reda kommt is schon in Ordnung Margin, solche Leute braucht es, auch wenn die, wiederum nach meiner Meinung, was die Internetfreiheit angeht etwas arg kruse Vorstellungen hat. Es ist eigentlich schade, dass die Piraten sich selbst aufgerieben haben.

    De Wallen? Alter Lude..., sorry, Versprecher; alter Schwede. ^^

    Ich hab von der Puffstrasse und dem neuen Markt fast drei Jahre mal so zwei Gehminuten weggewohnt und war dort des Nachts schon des Öfteren, hauptsächlich aber, weil es am Niewe Markt einen Lebensmittelladen gab, der 24 Stunden am Tag geöffnet hatte. War immer interessant dort, vor allem, wenn die Touristen glaubten die Mädels in ihren Käfigen fotografieren zu müssen. Da ist so mancher Fotoapparat in der Kracht gelandet. Und in der Kneipe der Hells in der Strasse war auch immer 24 Stunden was los.

    Und dann Ihr Kulturbanausen: Holland ist lediglich einer Provinz der Niederlande, die Holländer halten einem für etwas blöd, wenn man von Holland als Land insgesamt spricht.

    Ich hätte die NIederländer gerne dabeigehabt. Ich mag die Käsköppe, im eigenen Land kann man sie aushalten, nur; die Mehrheit der Frauen sind halt halbe Kerle, für jemanden wie mich, der Heringe bevorzugt, kein ideales Jagdgebiet.

    In Amsterdam (hab den Namen vergessen), dem Stadtviertel wo vor Jahren mal eine Boeing runterging und wo die "integrierten" Einwanderer aus Afrika, dem Orient und aus Übersee leben und wo sich "normale" Menschen, wenn überhaupt, nur am Tag hintrauen, hab ich damals schon beim Aldi die erste kopftuchgeschmückte Dame an der Kasse gesehen. Das war eines der wenigen Male, wo mir an der Kasse abgezogen wurde, ohne eines einzigen Blicks gewürdigt zu werden, mein nettes "Dag" blieb auch unerwidert.

    Jo, dieser Kapitalismus mit seiner "Ich-lass-mein-geld-für-mich-arbeiten-mentalität" ist genauso krank wie die idelle Vorstellung eines perfekten Kommunismus. Das alles allen gehört ist letztendlich immer zum Scheitern verurteilt, das alles einigen wenigen gehört genauso.

    Ich weiss das es so ist, aber ich kann die dahinterstehende Denke, die Gier nicht nachvollziehen warum z. B. Firmen wie Aldi oder Lidl bis an die Grenze des möglich Machbaren expandieren und wachsen wollen, die Denke der Albrechts z. B., die genug Geld hatten sich alles doppelt und dreifach kaufen zu können, sich, auf ihre Verhältnisse bezogen, nichts geleistet haben. Vom alten Geldadel wurdense Zeit ihres Lebens, trotz der vielen Kohle, als Plebs gesehen. Jetzt freut sich die bucklige Verwandtschaft, die schon mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wurde.

    Niemand?

    Es geht auch weniger ums Suchen, als ums Finden, bei dem dann der "Freundeskreis" behilflich ist. Und auch da gerät G über YT zukünftig wohl auch ins Hintertreffen, wenn die "Scouts", denen gefolgt wird mal die Plattform wechseln.

    Ich ziel auch mehr auf das ab was morgen sein wird und wenn ich das richtig deute ist die nachwachsende Generation und Käufer von morgen für G eine verlorene Generation, verloren im Sinne dessen was G anstrebte. Wir sind mit Alta Vista, Yahoo und dann G "aufgewachsen", so man das von alten Eseln wie uns sagen kann, die Nachwachsenden haben eine ganz andere Sicht aufs Internet. G hat mit seinem Scheiss "Gute Links, schlechte Links" und der damit verbundenen Bevormundung der Webmaster und auch der Nutzer dem Netz seine Unschuld genommen, es wurden und werden vielfach nur noch Inhalte und Links für G erstellt.

    Die immer mehr zunehmende Werbung in "alten Medien" zeigt, dass das Internet als DAS Medium überschätzt wurde, zeigt, dass das Internet lediglich eine Facette im Markt ist, welches als "neues" Medium anderen logischerweise zunächst mal Marktanteile wegnimmt, aber eine Entwicklung, wie von vielen erwartet, dass das Internet irgendwann das ALLES bestimmende Medium sein wird, wird nicht eintreten. Es wird sich irgendwann einpendeln und dann stagnieren, auf welchem Niveau werden wir dann sehen.

    Man muss es ja auch mal so sehen: Vieles was heute mit dem Internet zu tun hat funktioniert ja nur besonders gut, weil es halt "hip" ist, aber wie das mit Hypes so ist, sie haben halt keine lange Haltbarkeit, zurück bleibt dann ein harter Kern von Usern.

    Und die andere Frage: Braucht das Internet z. B. zig Hotel- und Reiseportale? Zig Sites, die Reisen nach Barbados verkaufen wollen und letztendlich doch alle dasselbe anbieten? Braucht das Internet all die "Zwischenhändler", die sich zwischen Käufer und Verkäufer schieben? Ich tendiere da zu Nein, jedenfalls nicht in dem aktuellen Mass und denke, dass auch das sich langfristig regeln wird, was dann natürlich leider bedeutet, dass einge Grosse irgendwann überleben und wir dann eine Monokultur an Internetgiganten haben, womit dann auch das z. Zt. gigantische Werbegeschäft sich erledigt haben wird, welches, meine Meinung, nur so gut funktioniert, weil es für viele die letzte Hoffnung ist, doch noch in schwarze Zahlen zu kommen, bzw., für Neueinsteiger mittlerweile die einzige Möglichkeit darstellt im Markt Fuss fassen zu können, wobei für Branding die Werbeformen von G und Co eher ungeeignet sind.

    Wenn inner Seitenstrasse eine Bäckerei zumacht, kann daraus zumindest gefolgert werden, dasse sich nicht wirklich gerechnet hat. Im Internet ist das anders, da stehen sich nicht rechnende Sites noch ewig im Netz, beissen immer noch ein bissl was vom Umsatz ab, wobei bei der Anzahl der toten Anbieter dann viel Wenig auch wieder Viel macht.

    Ich sehe es in meiner Ecke, es sind nicht meine "grosen, etablierten" Konkurrenten, die mir u. a. das Leben wirklich schwer machen, es sind die vielen hundert, die in den letzten Jahren im Internet hinzugekommen sind, bei denen ersichtlich ist, dass die es nie schaffen werden ins Licht zu kommen, aber; in ihrer "Verzweiflung" stellen sie sich als "Billigheimer" und teilweise als "Kostenlosheimer" dar und machen anderen das Leben schwer, weil sie eine Erwartung wecken, die niemand, auch sie nicht, erfüllen kann. Wie das halt so ist, wenn jemand in einem Markt Fuss fassen will von dem er nicht wirklich etwas versteht. In der "Old economy", ausserhalb des Internets, sind die schnell aussortiert, aber sone Webseite kostet ja nur zwei Euro fünfzig Miete im Monat.

    Dass ich immer mehr ins Hintertreffen gelange bezog sich weniger auf G, als vielmehr das Sonstige. Und es bezieht sich darauf, dass ich eigentlich noch immer nicht sehr viel mehr als Frontpage kann. Und es bezieht sich darauf, dass ich den ganzen Internetscheiss nur einige Jahre interessant fand und es dann anfing mich so zu langweilen, dass es zu einer Tätigkeit wurde zu der ich mich selbst immer wieder drücken musste. Ich habe an meinen Sites seit Jahren so gut wie nichts mehr gemacht und so sehen sie denn inzwischen auch aus. Aber ich kann noch immer relativ gut davon leben und ich lebe relativ gut von dem was über G kommt. Es ist weniger das was über G kommt, was meinen Umsatz verringert hat, sondern vielmehr die in meinem Bereich in den letzten Jahren sprunghaft angestiegene Konkurrenz, die mittlerweile die Kunden auch dort abholt, wo ich auch vertreten sein sollte, aber nicht vertreten bin. Das ist auch u. a. das Potenzial welches ich verschenke.

    Als "ziemlich krank" sehe ich persönlich eine solche Einstellung nicht Margin, weil ich ähnlich denke. Ich hab mich ebenfalls beruflich noch nie so lange in einer Ecke rumgedrückt wie ich das die letzten 18 Jahre mache.

    Und was z. B. FB und G angeht, kann ich mich den Vorrednern hier im Wesentlichen nur anschliessen. FB hat dort angefangen, wo G hinwill: Die völlige Vereinahmung der User, für viele FBler ist FB wohl schon das Internet. Gut, die wissen wohl noch, dass es da ausserhalb von FB noch was gibt, das dürfte für viele aber mittlerweile auch sowas wie "fast unbekanntes Terrain" sein. G versucht immer noch den Anschein aufrechtzuerhalten eine "ehrliche" Suchmaschine zu sein, die niemanden benachteiligt. Aber neutrale Suchmaschine und eigene geschäftliche Aktivitäten, die über das Schalten von Werbung für Dritte hinausgeht, geht nun einmal nicht zusammen, es wäre die Quadratur des Kreises. Und selbst dieses neutrale Schalten von Werbung für Dritte bat und bietet schon genügend Verlockungen und Ansätze zur Manipulation.

    Für G muss es ein Horror sein überall zu hören: "Weitere Informationen finden Sie auf unserer FB-Seite", muss es ein Horror sein, dass faktisch mittlerweile JEDER FB Kontent zur Verfügung stellt, auf den G keinen Zugriff hat, bzw., dass es deren Geschäft noch fördern würde, würde es deren Kontent in den eignen Serps darstellen.

    FB hat G, zumindest bei den Jüngeren und Kunden von morgen, in vielen Bereichen schon abgehängt. Der Traum Gs das Internet zu werden ist damit ausgeträumt. Der Supergau für das Internet insgesamt wäre es natürlich, wenn die sich mal irgendwann zusammentun, was ich langfristig gesehen durchaus als logisch empfinden würde.

    >> Ich spiel da schon länger nicht mehr mit.

    Ich auch nicht, was aber zur Folge hat, dass ich nur einen Bruchteil dessen "ausbeute" was an Umsatz drin wäre. Gut, ich kann trotzdem noch davon leben, aber ich werde wohl immer mehr zurückfallen und bin deswegen schon eine zeitlang am Überlegen alles zu verkaufen. Dann kann einer drangehen, der "alles'" kann und dem der ganze Scheiss noch Spass macht und das Maximum rausholen.

    Was aber G und möglicherweise alle, die in dem Werbemarkt Geld verdienen wollen möglicherweise zu wenig in ihre Betrachtungen einbeziehen ist, dass das Werbekapital begrenzt ist, die Möglichkeiten, die für eine optimale Werbestrategie genutzt werden müssten, sich aber ständig vermehren.

    >> Warum nicht?

    Weil das nichts als eine Idee ist, die normalerweise nicht mal in den USA patentiert werden können sollte. Wenn dazu irgendeine technische Neuerung erfunden worden wäre, die es bis dahin nicht gab, wäre lediglich diese technische Neuerung patentfähig.

    Ich erklärs mal anhand von Segelsurfbrettern: Da hat einer zwei vorhandene Elemente, Segel und Surfbrett zu einem Segelsurfbrett vereint. Gut, die Idee war jetzt nicht so ganz neu, weil es da schon vorher einige Naturvölker gab, die sich auf einem flachen Boot stehend anhand eines Segels treiben liessen. Das ging aber nur immer in eine Richtung, weil die Segelmasten fest mit dem Boot, steif mit den Booten verbunden waren.

    Was an dem Surfbrett patentiert war, war das unten am Segelmast angebrachte Gelenk, welches es über mehrere Achsen ermöglichte das Segel in alle Richtungen zu bewegen und zu drehen. Der Typ wurde mit Lizenzen auf dieses Gelenk reich, bis dann einer auf die Idee kam, das aus mehreren festen Teilen bestehende Gelenk einfach durch ein Gummiteil zu ersetzen, welches dasselbe erlaubte und damit war das Patent umgangen. Ob dieser Gummifuss sich dann letztendlich durchgesetzt hat weiss ich aber nicht.

    Wenn man lediglich jede Idee patentieren lassen könnte wäre ich heut Multimillionär. ^^

    Ich hätte aber zumindest mal erwartet, dass ich wenigsten ein paar allgemeine Informationen dazu gefunden hätte, möglicherweise sowas, wie Du es jetzt dazu geschrieben hast Margin.

    Diese Infos gibt es mit grosser Wahrscheinlichkeit irgendwo tief in den Weiten des Internets verborgen, denn so viele Variablen von Legierungen sind es ja nun auch nicht. Die gebräuchlichste, Gelbgold, setzt sich ja lediglich aus aus Gold, Silber und Kupfer zusammen, je weniger Karat desto weniger Silber und desto mehr Kupfer. Und die anderen Goldarten, Weissgold, Rot-, Blau- und Grüngold kann man ja eigentlich vernachlässigen, aber auch da sind die Mischverhältnisse mehr oder weniger immer gleich.

    Ich kann nur vermuten, dass sich der Preis für Weiterverarbeiter aus Goldanteil, Silberanteil und Kupferanteil, plus einem Aufschlag X, zusammensetzt. Ich wollte es aber ungefähr genauer wissen.

    Naja, dann werden zukünftig Suchende, die dasselbe suchen was ich gesucht habe, möglicherweise in Zukunft hier landen.

    Das Hauptproblem ist hier nicht eine hilflose Justiz und Politik, sondern die Nutzer und Kunden dieser us-amerikanischen Firmen, die sich von denen abhängig gemacht haben wie ein Fixer von seinem Dealer. Würde irgendjemand jetzt dieses Urteil des EuGH konsequent durchsetzen, würde wahrscheinlich in Europa die Wirtschaft zusammenbrechen. Man denke hier nur mal an alles, was dort in "Wolken" hinterlegt ist.

    Von den Entzugserscheinungen der ganzen "privaten" FB, Twitter, Instagramnutzern brauchen wir erst gar nicht zu reden.

    Scheissgoogle. Gut, die anderen sind auch nicht besser, G will aber besser sein.

    Ich suche jetzt seit einer halben Stunde Infos darüber zu welchem Preis z. B. 18karätiges Gold verkauft wird und finde dazu absolut NICHTS. Ich gehe mal davon aus, dass z. B. Juweliere zur Schmuckherstellung nicht reines Gold kaufen und dann mischen, sondern, dass sie halt Gold mit 8, 14 oder 18 Karat schon gemischt kaufen und es dann nur noch verarbeiten.

    Diese Infos gibt es mit Sicherheit.

    Ich finde aber nur: Goldankauf, Goldankauf, Goldankauf und Seiten die was zum Goldverkauf zu reinem Gold sagen. Gesucht habe ich u. a. mit "verkaufspreis 18 karat gold"

    Ich will Infos zu den Preisen, was mich ein Gramm Gold in einer Reinheit von z. B. 18 Karat kosten würde.

    Aber...., Satz mit X.

    Und manchmal gibt es bei dieser Debatte doch noch was zu schmunzeln, wie gerade eben, als ich das gelesen habe:

    >> Man wird sehen, wie das aufgeklärte Deutschland reagiert, wenn das neue Eckensteher-Milieu die inneren Großstädte erreicht.

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks/www.spiegel.de/politik/deutsc...a-1056364.html

    Dieses "Eckensteher-Milieu", ist für mich schon so normal, dass ich es schon gar nicht mehr in meine Überlegungen miteinbezogen habe, denn gesehen hab ich es in allen Ländern, in denen ich längere Zeit gelebt habe. In den inneren Grossstädten tritt es weniger auf (und fällt auch nicht so auf, u. a. auch weil die Bürgersteige breiter sind), eher dort zu finden, wo die Innenstädt in die Wohnviertel übergehen und die Bürgersteige schmaler werden.

    Im Nebeneinander in der Gesellschaft trifft man sich halt mit "Gleichgesinnten" irgendwo an irgendeiner Ecke oder einem öffentlichen Platz, was aber zur Folge hat, dass diese Räume für andere zur Gefahrenzone aufsteigen, um die "man" lieber einen Bogen macht, wobei ich mich in dieses "man" miteinbeziehe.

    Neu an dieser "Eckensteherei" ist, z. B. hier, dass dies nun auch in kleinen und kleinsten Orten zu finden ist und dort natürlich viel mehr irgendwie als difuse "Bedrohung" wahrgenommen wird.

    Und gestern gab es bei ARD oder ZDF ein ziemlich gefühlsdusseliges Deutschlandbild, dass uns aus dem Augen von Ausländern gesehen ein Bild von Deutschland als tollstes Land auf diesem Globus vermitteln sollte. Aber auch hier: Wohl nicht gewollte Situationskomik. Es wurde ein "Einwanderer" (ich glaube aus dem Irak) begleitet, keine Fremdsprachenkenntnisse, er hoffte in Deutschland "weiterstudieren" und in Deutschland promovieren zu können.

    Gut, er wurde einer Aufnahmestelle zugewiesen, am Empfang freundlich empfangen, von einer Dame, deren Deutsch nicht auf Muttersprache hinwies. Dieses holprige Deutsch wurde dann von einem Dometscher in (wahrscheinlich) arabisch übersetzt und sein erster Wunsch, den er äusserte: "Er wollte eine eigene Wohnung für sich allein", woraufhin er von einem wahrscheinlich Schwarzafrikaner, der ein halbwegs gutes Deutsch sprach, mehr oder weniger zurechtgestutzt wurde, dass er froh sein solle, hier unterkommen zu können, auch wenn er hier keine eigene Wohnung für sich allein hätte, weil er "HIER" die Hilfe finden würde, ohne die er sich in Deutschland gar nicht zurechtfinden würde. Dann wurde ihm seine zukünftige Bleibe im Haus gezeigt, ein (zugegeben recht nüchterner Raum) mit zwei Betten und Spinden. Seine Begeisterung hielt sich arg in Grenzen.

    Und eine andere Einstellung: Da versuchte ein Araber anderen Arabern klar zu machen, dass man in Deutschland nicht einfach alles was man in der Hand hat einfach auf den Boden fallen lassen kann, Kippen nicht einfach auf die Strasse schnippen kann, woraufhin einer dann fragte: "Soll das jetzt heissen, dass wir in unserer Heimat alles falsch gemacht haben?"

    So, jetzt erklär dem mal, dass in Deutschland eine Frau die z. B. mehr als Knöchel zeigt, nicht automatisch eine Hure ist. Und erklär ihm weiter, dass es in Deutschland auch normal ist, dass seine Frau, auch wenn nicht viel von ihr zu sehen ist, auch von anderen Männern angesehen wird.

    ^^
    Ist mir gerade eingefallen, ist schon etwas her, da hat mir ein Marokkaner, der hier schon lange lebt, sich wirklich gut integriert hat und die Sprache perfekt spricht zu seiner ersten Zeit in Spanien folgendes gesagt: "Ich bin hier die ersten Monate den ganzen Tag mit einem Steifen in der Hose rumgelaufen, ich hab das fast nicht ausgehalten, was ich da ständig an schönen "unbekleideten" wunderhübschen Frauen gesehen hab".

    Die USA werden von Experten schon lange wie ein unsicheres Drittland eingestuft. Der EuGH sieht es genauso.

    *** Link veraltet ***

    Und dümmlich dreist wie immer schallt es über den Ozean:

    >> Facebook selbst sieht sich von dem Urteil allerdings gar nicht betroffen. «Facebook verlässt sich wie Tausende europäische Unternehmen auf eine Reihe von Mitteln nach EU-Recht, um unabhängig von Safe Harbor legal Daten von Europa in die USA zu übermitteln», erklärte ein Sprecher.

    Jo, ist klar, "Ich bin klein, mein Herz ist rein.... Waren etwa wir in diesem Verfahren Betroffene? War jemand von uns in Luxembourg? Jo, virtuell vielleicht, aber doch nicht wirklich. Und warum haben unsere Anwälte es versäumt in diesem Verfahren vorzutragen, dass wir ja gar nicht betroffen sind, weil wir ja alle europäischen Standards einhalten?"

    Das Schlimme an solchen Statements ist, dass das Gros der FB-Nutzer diesen Scheiss glauben will, bzw., dass es ihnen scheissegal ist, ob irgendwo umfangreiche Profile über sie angelegt sind.

    >> Das Problem ist da, das Problem muss gelöst werden.

    So isses. Das Problem muss gelöst werden. Irgendwie. Und es wird auch gelöst werden. Irgendwie.

    Was mich aber an der Geschichte aufstösst ist, dass keine Regeln mehr eingehalten werden, auch keine demokratischen. Wir haben eine Kanzlerin die mittlerweile glaubt im Alleingang entscheiden zu können. Wir sehen eine Wortwahl, die mir persönlich aufstösst: "Wir schaffen das", eigentlich müsste die Formulierung ja heissen: "Ihr schafft das", denn schaffen (zumindest finanziell) werden müssen es wohl alle, ansonsten betroffen wird aber nur der "schwächere" Teil der Bevölkerung sein. Die "Kämpfe" werden auf der Strasse ausgetragen werden, auf Strassen und in Vierteln in denen man keine Politiker sieht, keine Wirtschaftsbosse, keine finanziell unabhängige Ober- und Mittelschicht. Der Verteilungskampf findet unten statt und wird bisher Billiges auch dort teuer machen, für manchen unerschwinglich teuer.

    Aus dem gleichen Grund stösst mir auch im Moment so manches Statement von z. B. etablierten Künstlern auf, die keine Lösung haben und nur wissen, dass sie dagegen sind dagegen zu sein. Auch die leben in Wirklichkeit ja auf Distanz zu "ihren" Fans, wenn die mal rausgehen bewegen sie sich in ihren Kreisen oder auf roten Teppichen. Und wenn die mal auf "Ausländer" treffen sind das meist Künstler oder Interlektuelle.

    Und "billig" ist es, in meinen Augen, jetzt die Rechten pauschal in die Dummenecke schieben zu wollen, die sind nicht alle dumm und deshalb hilft ihnen die plumpe Pauschalisierung eher. Arschloch, trifft es da genauer. Die politischen Funktionäre liefern dem rechten Rand jetzt die Argumente frei Haus und wenn einer Recht hat, hatter Recht, egal wo er steht und deshalb wird sich mancher, der eher nicht zu Rechts tendiert, selbst fragen: "Wenn das alles dumm sein soll was jetzt von Rechts kommt; bin ich dann auch dumm, wenn ich das genauso sehe?" Diesen Leuten muss man den Spiegen vorhalten, so wie dieser "Was guckst Du? Ich weiss wo Dein Haus wohnt" seinen Landsleuten den Spiegel vorgehalten und damit sicherlich einen kleinen Beitrag für ein besseres Zusammenleben zwischen Türken und Deutschen geleistet hat.

    Weisste Alex, ich hab mittlerweile schon gar keinen Bock mehr mir über dieses Thema Gedanken zu machen. Schön, wenn ich danebenliege, aber ich denke, dass wird ein Desaster werden. Es werden bis Jahresende mehr als eine Million erwartet und wenn dann irgendwann die (oft vielköpfige) Familie nachgeholt wird, reichen wohl zehn Finger nicht mehr zum Nachrechnen. Ich behaupte aus meiner Erfahrung heraus und dem was ich überall gesehen hab: Es gibt Kulturen, die sind schlicht nicht kompatibel, da gibt es kein Miteinander, da gibt es nur ein Nebeneinander und wenn das halbwegs ohne Probleme funktioniert ist das eigentlich schon mehr als "man" erwarten kann.

    Aber, wenn jetzt einige Fuzzies meinen, sie könnten Menschen aus ihrer gewohnten Lebensumgebung reissen, nur weil man auf 100 Quadratmeter auch 20 Personen unterbringen kann, dann wird es bald knallen und sich dann ungerechtferigterweise gegen die Flüchtlinge richten, statt gegen die ganzen Hornochsen die Ihren Schädel nur brauchen, weil der menschliche Körper nach oben einen Abschluss braucht. Sorry, aber manchen Funktionären sieht man ja die Dummheit schon von weitem an.