>> Das Problem ist da, das Problem muss gelöst werden.
So isses. Das Problem muss gelöst werden. Irgendwie. Und es wird auch gelöst werden. Irgendwie.
Was mich aber an der Geschichte aufstösst ist, dass keine Regeln mehr eingehalten werden, auch keine demokratischen. Wir haben eine Kanzlerin die mittlerweile glaubt im Alleingang entscheiden zu können. Wir sehen eine Wortwahl, die mir persönlich aufstösst: "Wir schaffen das", eigentlich müsste die Formulierung ja heissen: "Ihr schafft das", denn schaffen (zumindest finanziell) werden müssen es wohl alle, ansonsten betroffen wird aber nur der "schwächere" Teil der Bevölkerung sein. Die "Kämpfe" werden auf der Strasse ausgetragen werden, auf Strassen und in Vierteln in denen man keine Politiker sieht, keine Wirtschaftsbosse, keine finanziell unabhängige Ober- und Mittelschicht. Der Verteilungskampf findet unten statt und wird bisher Billiges auch dort teuer machen, für manchen unerschwinglich teuer.
Aus dem gleichen Grund stösst mir auch im Moment so manches Statement von z. B. etablierten Künstlern auf, die keine Lösung haben und nur wissen, dass sie dagegen sind dagegen zu sein. Auch die leben in Wirklichkeit ja auf Distanz zu "ihren" Fans, wenn die mal rausgehen bewegen sie sich in ihren Kreisen oder auf roten Teppichen. Und wenn die mal auf "Ausländer" treffen sind das meist Künstler oder Interlektuelle.
Und "billig" ist es, in meinen Augen, jetzt die Rechten pauschal in die Dummenecke schieben zu wollen, die sind nicht alle dumm und deshalb hilft ihnen die plumpe Pauschalisierung eher. Arschloch, trifft es da genauer. Die politischen Funktionäre liefern dem rechten Rand jetzt die Argumente frei Haus und wenn einer Recht hat, hatter Recht, egal wo er steht und deshalb wird sich mancher, der eher nicht zu Rechts tendiert, selbst fragen: "Wenn das alles dumm sein soll was jetzt von Rechts kommt; bin ich dann auch dumm, wenn ich das genauso sehe?" Diesen Leuten muss man den Spiegen vorhalten, so wie dieser "Was guckst Du? Ich weiss wo Dein Haus wohnt" seinen Landsleuten den Spiegel vorgehalten und damit sicherlich einen kleinen Beitrag für ein besseres Zusammenleben zwischen Türken und Deutschen geleistet hat.