Beiträge von cura

    Hab das gerade gefunden. Ist so ein typisches Beispiel für die mit dem Internet dahergekommene Denke. Urheberrecht? Was ist das? Das ist was für die Generation ''Ü50".

    Er bedient sich kackfresch, nennt das Kunst und verdient.

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks/www.spiegel.de/kultur/gesells...83-852712.html

    ....

    Amazon versteuert neuerdings nicht mehr in Luxembourg sondern in Deutschland. Begründung: "Zum Wohl der Kunden", wobei ich mich wieder mal frage, ob die im ganzen Konzern niemanden haben, dem eine intelligentere Begründung einfällt. Dümmlicher gehts ja wohl kaum.

    Sie versteuern in Deutschland, weil ihnen hier immer stärker der Wind ins Gesicht bläst, weilse Angst haben Kunden zu verlieren, weilse Schiss vor weiterem Vorgehen gegen sich haben. Man sieht also: Geht doch. Freiwillig kommt von denen nichts, es muss immer erst Druck aufgebaut werden.

    Du scheinst Dich mit dem Thema ja sehr intensiv auseinandergesetzt zu haben, ich musste jetzt erst mal gucken, wer oder was ULD ist.

    Was wäre denn, wenn es so weitergeht? Wenn es keine Kontrollinstitutionen wie die ULD gäbe, wenn jeder machen könnte wie er wollte?

    Das etwas gemacht wird, weil etwas gemacht werden kann und dass es viele tun oder tun würden ist kein Argument. Stell Dir mal vor Coldcalls und Emailwerbung wären in Deutschland zulässig. Alle Spammer würden jubeln.

    Dann könnte ich mir ja gleich nen Ship in den Arsch stecken mit ner Direktverbindung zu allen Datensammlern dieser Welt. Womit wir bei einem wichtigen Kriterium sind. Wenn ich mir einen Ship in den Arsch stecke bin ich selbst aktiv geworden, habe also eine gewisse Mitverantwortung für das was mit mir gemacht wird.

    Was anderes ist es, wenn mir einer den Blinddarm rausholt und mir bei dieser Gelegenheit grad den Ship einpflanzt und mir nichts dazu sagt, ich also ständig funke ohne es zu wissen.

    Du hast, nach meiner Meinung, einen entscheidenden Denkfehler drin Syno, Du unterscheidest nicht zwischen halbwegs bewusst aktivem Mittun eines Users, wie das ist, wenn er sich z. B. eine Funke mit entsprechendem Betriebssystem zulegt und absolut passiven Nichtstun eines Users, dem etwas aufgezwungen wird und der davon nicht mal weiss. Und selbst bei Funken hat der User noch eine Alternative, eine spanische Firma hat eine Funke auf dem Markt, die auf Ubuntu basiert.

    Bei verdunkelten Abhöraktionen hat der User keinerlei Entscheidungsfreiheit mehr. Er kann nicht sagen: "Dann verzichte ich halt."

    Und es ist keineswegs so, dass ein normaler User sich im Internet halt schützen muss, wie es sogar mal einer aus unserer Regierung sagte, was nur Ausdruck einer erbärmlichen Hilfslosigkeit war, der Staat muss seinen Bürger vor Bevormundung und davor schützen, dass er keine Alternative mehr hat Ja oder Nein sagen zu können, was selbst für den Doofsten gelten muss. Wenn dieser Doofe dann zu etwas ja sagt, dessen Folgen er nicht einschätzen kann ist das sein Problem. Entscheidend ist, dass er VORHER gefragt wird, also eine Alternative hätte.

    So waren, sind grundlegend die Gesetze aller Staaten aufgebaut. Vor Intenet machten die Konzerne auch schon weltweit Geschäfte miteinander und alles was bis in die 90er-Jahre Gültigkeit hatte soll jetzt mit dem Aufkommen des Internets Nonsens sein? Nonsens ist lediglich, dass diese sich langsam einschleichende, bewusst gesteuerte Denke Nonsens ist, weshalb auch die Entscheidung des BGH zur G-Bildersuche eine eklatante Fehlentscheidung war.

    Gesetzgebung macht sich keine Gedanken darum, ob etwas machbar ist oder nicht, sollte sich zumindest darum keine Gedanken machen. Gesetze sind Regelungen, welche pauschal die Interessen JEDEN Einzelnen schützen sollen und wenn das nicht machbar ist hat es halt zu unterbleiben.

    Du Syno sagst einerseits, dass das alles Unsinn, weil nicht umsetzbar ist, beweisst aber anderseits mit Deiner Einbindung, dass es doch umsetzbar ist, Du hast die Intension des Datenschutzes umgesetzt. Soll es mein Problem sein, wenn andere nicht Dein Wissen haben? Dann sollense Dich fragen und dafür bezahlen. Oder alles lassen.

    Wir sind nicht mehr in den Zeiten des Wilden Westen in denen jeder sagen konnte: "Hier war vorher nichts, ab jetzt gelten hier unsere Normen", mit genau dieser Cowboymenthalität treten aber speziell diese Wichtigtuer aus SV in aller Welt auf. Uber kriegt auch gerade überall auf die Fresse und wird auch daran kaputtgehen, wennse sich an die ganz normalen Gesetze halten müssen verdienense nichts mehr. Naja, den Machern kanns egal sein, die sind jetzt schon saniert. Der deutsche Fiskus wird aber Abermillionen verloren haben.

    Es kann ja wohl nicht sein, dass Private das tun dürfen sollen, was der Staat aufgrund seiner eigenen Datenschutzbestimmungen nicht machen kann.

    Auch wenn es an der Unrechtsmässigkeit im Einzelnen nichts ändert ist es auch ein Aspekt, was wer mit meinen Daten anfangen kann und da haben Giganten wie Amazon, G, FB (Hardcoredatensammler, um Deine Frage zu beantworten) ganz andere Möglichkeiten als einer dessen Bilder irgendwo eingebunden sind oder ein Besucherzähler der mich trackt.

    Wenn FB mich ständig ohne mein Wissen und Einverständnis trackt und ich melde mich dann dort mal an, haben die auf einen Schlag mehr Informationen über mich, als ich mir das wahrscheinlich vorstellen kann. Mache ich das bei einem Bilderdienst kann der wahrscheinlich nur nachvollziehen: "Aha, der war mal bei Seo-nw.de drauf." Da macht die Quantität schon einen kleinen feinen Unterschied.

    Und da Du ja immer wieder von Wettbewerbsnachteilen Deutschlands, Europas sprichst, worin sollen die denn grundsätzlich liegen? Dadurch, dass alles halt etwas komplizierter wird, wenn Gesetze eingehalten werden müssen? Und wie dringend braucht die deutsche, die europäische Wirtschaft das Internet? Ich glaube nicht, dass je ein Flugzeug, ein Panzer, ein Auto oder was auch immer weniger verkauft würde, wäre (im Extremstfall) Europa z. B. gänzlich vom Internet abgeschnitten, was ja nie der Fall sein wird.

    Grundsätzlich ist jeder ersetzbar, auch G, auch FB, auch Amazon. Und meine Meinung ist und bleibt: Wer sich in Europa nicht an unsere Gesetze halten will, hat in Europa nichts verloren. Womit wir wieder bei den 500Mios Verbraucherpotenzial wären, glaub mir, darauf will keiner verzichten, nicht die Grossen, nicht die Kleinen und die würden ganz schnell Mittel und Wege finden Europas Normen zu erfüllen, würde mal Konsequenz entgegen gestellt, gezeigt. Auch würden sich dann deutschen, europäischen Firmen, die jetzt hinterherhinken, neue Perspektiven eröffnen.

    .....

    Aber mal ne andere Frage dazu an Dich Syno als Spezialisten:

    Was könnte denn, FB nur als Beispiel für alle, alles von mir tracken, wenn ich auf sone Seite komme, die den Button so eingebunden hat wie das anscheinend bei Payback der Fall ist? Minimum - Maximum?

    So langsam habe ich das Gefühl, dass Du entweder mich falsch verstehst oder wir wieder mal aneinander vorbeireden Syno.

    Ich habe z. B. nicht gesagt: "FB-Likebuttons kann mir nämlich datenschutzmässig absolut nichts garantieren, weil er keinen Einfluss auf das hat was FB mit meinen Daten veranstaltet"

    Sondern: "Der Einbinder des FB-Likebuttons kann mir nämlich datenschutzmässig absolut nichts garantieren, weil er keinen Einfluss auf das hat was FB mit meinen Daten veranstaltet. Der kann nur für sich selbst sprechen."

    Aber normalerweise könnten wir die Diskussion mit dem da:

    "Wenn der FB-Button "rechtskomform" über zig Umwege eingebunden ist, dann sendet der keine Daten. Die anderen Dienste tun es dennoch, aber bei denen ist es ja egal. Und sorry, z.b. Amazon verarbeitet sicherlich nicht viel weniger Daten als FB."

    beenden.

    Wenn das nämlich geht, ist das Ansinnen der Verbraucherschützer gerechtfertigt und Sie werden das Ding gewinnen.

    Und dabei ist es völlig unerheblich, ob es jetzt gerade die als erstes trifft, denn einer ist immer der Erste. Und nicht vergessen: "Es geht in dieser Geschichte nicht um FB selbst, es geht darum, dass deren Button auf diesen Seiten so eingebunden ist, dass FB Unwissende tracken kann, welche die Site besuchen und sie keine Chance haben sich dagegen zu wehren. Sie erfahren es nicht einmal.

    Weisste Syno, hier handelt es sich um rechtlich schwer zu fassende Sachverhalte. Die Regel ist normalerweise, dass irgendwelche Gesetze erlassen werden, die natürlich nicht jeden denkbaren Einzelfall berücksichtigen können und dann müssen die Gerichte poco a poco für Rechtssicherheit sorgen, heisst, sie müssen das Gesetz in vielen Einzelfällen definieren. Daraus ergibt sich dann eine gesicherte Rechtsprechung, was nichts anderes heisst, dass alle Gerichte irgendwann einmal eine bestimmte Beurteilung einer Situation geschlossen übernehmen. Das ist dann etwas woran sich gehalten werden kann, weil jeder weiss, wenn er gegen diese "gefestigte" Rechtssprechung verstösst und es klagt einer, wird er verlieren.

    In Internetsachen zeigt sich i. M. vielfach eine umgekehrte Tendenz, gerade in Sachen bei denen alte Gesetze scheinbar nicht greifen und es auch sowas wie ein gefestigte Rechtsprechung nicht erkennbar ist. Aber im Prinzip ist das Quatsch, weil auch bei Internetangelegenheiten die "alten" Gesetze Deutschlands und Europas ganz gut anwendbar sind. Es gibt ja keinen neuen Kaiser, er kommt nur in anderem Gewand daher. Das Internet kennt keine Grenzen und vergisst dabei die Gesetzgebungshoheit der einzelnen Staaten. Wer z. B. in Deutschland einreisen will muss die entsprechenden Kriterien erfüllen, wer in Deutschland geschäftsmässig auftreten will, hat die Bedingungen in Deutschland auch zu respektieren. So einfach ist das. Juristen verstehen das, Politiker nicht, die Interessen im Hinterkopf mal aussen vor gelassen.

    Im Internet ist im Moment die Rechtsprechung Vorreiter, der Gesetzgeber hinkt hinterher. Und in diesen Fällen wird der Gesetzgeber sich mit grosser Sicherheit irgendwann an der bisherigen Rechtsprechung der Gerichte orientieren. Heisst: Was die Grossen nicht mehr dürfen, dürfen die von Dir Syno angeführten "Kleinen" auch nicht mehr.

    Weil das Thema mich jetzt interessiert werde ich später noch etwas dazu schreiben, jetzt habe ich keinen Bock mehr. Aber eine Frage kam mir heute mal in den Kopf, auf die ich auch nicht wirklich ein Antwort habe: Wer finanziert eigentlich wie die Internetstruktur, mit allem was so dazu gehört? Womit die Struktur gemeint ist, die das Internet erst ermöglicht.

    Schnipsel, der wurde schon beschnitten (bzw., verkürzt), da war an diese Viecher noch gar nicht zu denken. Mich hat das gekostet, aber meine Texte sind ja auch wesentlich spezieller als Deine und waren deshalb für den "Longtail" besser geeignet.

    >> Klar werden Daten an FB übertragen _

    Da hab ich ja auch nix dagegen, wenn jemand meint den Likebutton klicken zu müssen. Sinn macht das ja nur, wenn der Like auch zum Tragen kommt, also für FB-Mitglieder. Oder werden meine Likes auch als Nichtmitglied bei FB gewertet? "Sie hatten heute drei Likes von bei FB unbekannten Personen?"

    Und es macht einen erheblichen Unterschied, ob beim Klicken des Buttons Daten übertragen werden oder ob ich ab dem ersten Moment in dem ich auf eine Seite mit diesem Likebutton komme von FB getrackt werde. Und das ohne mein Wissen und Einverständnis. Der Einbinder des FB-Likebuttons kann mir nämlich datenschutzmässig absolut nichts garantieren, weil er keinen Einfluss auf das hat was FB mit meinen Daten veranstaltet. Der kann nur für sich selbst sprechen.

    Jo, klar, ich erinnere mich an einige Diskussionen in der Art rund um FB, wie z. B. schon vor längerer Zeit, als es darum ging, dass FB seine eigenen Nutzer noch weitertrackt, auch wenn sie sich von FB verabschiedet hatten. Ich erinnere mich auch an andere Diskussionen, aber irgendwie schemenhaft, bei FB gibt es ja dauernd Diskussionen um den Datenschutz, weil die ja offenbar daran glauben, zwar in Deutschland Geschäfte machen zu können ohne sich an deutsche oder europäische Gesetze halten zu müssen.

    Ich habe auch von dieser Geschichte gehört, aber sie wieder total aus den Augen verloren.

    Und Syno, es hat nicht jeder Dein Wissen.

    Und Hetzkampagne ja oder nein ist mir in diesem Fall scheissegal, aber grundsätzlich hab ich aber auch nichts gegen Hetzkampagnen, wenn es um diese Schmarotzer geht.

    Wenn sich einer bei FB anmeldet ist die Beziehung zwischen ihm und FB sein Problem, aber ich bin nicht bei FB und logischerweise will ich von denen in Ruhe gelassen sein, was ich mache geht die einen Scheissdreck an. Das ist ja ungefähr so, als wenn mein Nachbar, als Bekannter von einem Bekannten, dauernd ungebeten bei mir im Schlafzimmer steht und mir dann sagt: "Jo, da musste halt mit leben, zum einen existiere ich und zum anderen bin ich Dein Nachbar. Und übrigens: Unser gemeinsamer Bekannter hat nichts dageben, dass ich bei Dir schnüffle".

    Und warum es immer wieder gegen FB geht ist doch leicht zu erklären: Weilse dreister sind als alle im Markt und weil das was sie tun eine breiteres Interesse in der Öffentlichkeit findet, mehr Menschen betrifft. FB ist in vielem Vorreiter und wer kriegt auf die Fresse, damit andere erst gar nicht auf die Idee kommen sich an diesen Vorreitern zu orientieren?

    >> Aber wie gesagt, gewonnen haben die ja schon.

    Ich kann jetzt nicht so ganz nachvollziehen wen Du mit "DIE" meinst. Aber wenn Du mit "DIE" z. B. Payback meinst: Gewonnen haben die keinesfalls schon. Die Juristen dieser Verbraucherschutzverbände sind nicht die blödsten und sie sind auch nicht besonders risikofreudig. womit ich sagen will, dass, wenn die klagen, die auch Erfolgsaussichten sehen. Ich sehe die auch, denn es macht schon einen Unterschied ob Daten in direkter Linie übertragen werden oder ob mir einer beim Besuch seiner Seite einen Parasiten ungefragt und unbemerkt unterjubelt.

    >> Und wenn man es doch macht, dann müsste man DE komplett abschotten.

    Was würde dagegen sprechen die EU gegen diese Hardcordatensammler abzuschotten? Glaubst Du es ginge nicht weiter Syno? 500 Millionen potenzielle Verbraucher sind ein Potenzial, welcher jeder ungern verliert. Selbst Deutschland mit 80 Mios ist schon ein richtiger Brocken. Auf das geldwerte Potenzial von Europa kann keiner verzichten ohne seine Existenz zu gefährden.

    FB, G, Twitter und Konsorten glauben nach eigener Gesetzgebung werkeln zu können? Raus mit dem Pack, dort wo deren Denke nicht mit dem Denken der Gesetzgebung der Staaten konform geht.

    Alles aufweichen wegen des Internets? Urheberrecht? Weg damit", Wettbewerbsrecht? Weg damit? Datenschutz? Weg damit!

    Wer würde denn wirklich im Grossen davon profitieren, wenn das alles aufgeweicht, möglicherweise ganz abgeschafft würde? Geht es um das Internet oder wieder mal lediglich um die, welche uns mit ihren Forderungen seit Jahren die Hirne gewaschen haben? Die vom Internet sprachen, aber lediglich sich selbst und Gesinnungsgenossen meinten?

    Bestes Beispiel ist doch der Herr Zuckerberg, FB will alles über jeden wissen, aber er selbst schottet sich ab wie ne überkanditele Diva.

    Und reichte es nicht, dass das Konsortium aus dem SV über Jahre immer erfolgreicher die "Kostenloskultur" predigte und etablierten? Auch mit "Kostenlos" meinten sie jeden, nur nicht sich selbst. Die Botschaft von "kostenlos" war ja unterschwellig: "Sei altruistisch", was ja das genaue Gegenteil von dem ist, was sie praktizieren.

    Wusste ich bisher gar nicht, dass FB mich schon ohne mein Wissen und Einverständnis trackt, nur wenn schon jemand den FB-Button auf der Seite hat.

    Und ein Baby von Payback, eine Sprecherin der Firma, die wohl glaubt, dass man uns ins Hirn geschissen hat, sagt dazu: „Es geht hier um eine Funktion, die von Millionen Unternehmen weltweit zum Nutzen der Kunden eingesetzt wird.“

    Klar doch, "Zum Nutzen der Kunden".

    Diese ganzen Internethirnis glauben wohl, dass nur sie schlaus sind und andere doof, machen alle erst mal und glauben dann, dass die Gesetze ihrem Geschäftsgebahren anzupasst werden müssten.

    Na, dann sollense mal mit dem "Tun, zum Wohl der Kunden" argumentieren. Ich traue denen zu, dass die blöd genug sind das tatsächlich zu versuchen. Bei vielen hab ich echt den Eindruck, dass die von dem Müll den sie von sich geben auch tatsächlich überzeugt sind.

    Meine Prognose: Die werden mal schön auf die Fresse kriegen.

    *** Link veraltet ***

    >> Solche Manager gehören meiner Meinung in den Knast und müssten finanziell für alles aufkommen.

    Diese Ratten verdienen zwar Millionen, manche davon dreistellig, aber für die Schäden die sie anrichten würden diese "Peanuts" bei weitem nicht reichen.

    Womit ich mich auch gleich mal bei den Ratten mit vier Beinen entschuldigen muss, dass ich sie als Ausdrucks meines Ekels hergenommen habe.

    ....

    Is das wieder ein Kasperletheater mit dieser BND-Affäre, keiner war informiert, keiner hat was gewusst. Am Ende wird sich rausstellen, dass es mal ausnahmsweise nicht der Gärtner, sondern wahrscheinlich der Pförtner war.

    Das ist mir jetzt in der letzten Zeit schon ein paarmal passiert, ich eröffne einen neuen Fred, sende ab und alles ist weg. Besonders ärgerlich ist das um die verschwendete Zeit, wenn ich im Forum direkt geschrieben und vergessen habe den Text in die Zwischenablage zu holen.

    Ich dachte öfter, dass das auch mir liegen könnte, weil ich oft nur aus dem Augenwinkel hinsehe wenn ich klicke und da kann ja schonmal was daneben gehen. Heute ist mir das zweimal passiert, beim zweitenmal habe ich exakt auf alles geachtet. Zweimal war alles weg.

    _ die Strolche von der Deutschen Bank. Auch wegen dieser Bastarde (anders kann ich die gar nicht bezeichnen) müssen in ganz Europa die kleinen Leute bluten.

    Interessant auch, wie dummdreist simpel das alles funktioniert. Die einzige Vorausetzung und Begabung, die in diesem Millardenspiel notwendig zu sein scheint, ist jemanden zu kennen, der einem in den Zirkel einbringt.

    Und was mich immer wieder wütend macht ist diese fratzenhafte Mischung aus Lächeln und Grinsen, das die allen draufhaben und von dem ich mir nur erklären kann, dass das von einem Überheblichkeitszentrum im Hirn zwanghaft gesteuert wird.

    Die Deutsche schwankt ja ganz erheblich, was wenn die drohen zu fallen? Ein neues Rettungspaket?

    Ich würde einfach mal behaupten, dass man diese Sorte von menschlichem Müll in vielen Führungsetagen grosser Konzerne findet und hier besonders in der Führungsetagen us-amerikanischer Firmen, für die der Turbokapitalismus ja ein Credo ist.

    Einiges ist bekannt, interessant ist es insgesamt trotzdem. Wer es nicht gesehen hat:

    *** Link veraltet ***

    Gut, wenn das innerhalb eines so kurzens Zeitraum ging ist das natürlich echt krass. Aber tatsächlich ist es so, dass der Abfall z.B. meiner Seiten sich bis 2012 auch noch in Grenzen hielt. Über das ganze 2012 verteilt gings dann im Schnitt grass nach unten, um sich dann auf einem jedoch sehr viel niedrigeren Nivea zu stabilisieren.

    ...

    Jeder macht sich ja so seine eigenen Gedanken. G tut nichts ohne Hintergedanken und die Langzeitstrategie Gs der vergangenen Jahre stellt sich heute doch bereits als sehr perfide dar, aus unserer Sicht derer die es wissen, aber auch aus Sicht der Nutzer, die es nicht mitgekriegt haben. G kann so nur weiterwerkeln, solange nicht allzu offensichtlich wird, dass es eigentlich immer mehr in Richtung Verkaufsplattform driftet. Und es gilt, die Werberlöse mit den sonstigen Einnahmen so zu koordinieren, dass es möglichst in beiden Ecken aufwärts geht.

    Solange G von sich behauptet ne Suchmaschine zu sein, wird es also teilen müssen, teilen müssen mit Sites an denen sie nichts verdienen, jedenfalls nicht nachweisbar. Das ist nunmal der Preis für die rechtliche Absicherung weitermachen zu können. Das Schlimmste was G passieren könnte ist, wenn ihnen der Status einer unabhängigen Suchmaschine einfach abgesprochen würde, weil es genug Belege dafür gibt, das mit grosser Sicherheit unterstellen zu können. Für G ist es also ein Eiertanz zwischen Geldverdienen und dem Erhalt der Glaubwürdigkeit.

    Wir wissen es nicht, G weiss es jedoch mit Sicherheit, weiss, in welchen Ecken es in drei, vier, fünf Jahren mit der Suma Geld verdienen will, bzw. mehr Geld verdienen will. Was liegt also für G näher als langsam, poco al poca die Suchergebnisse in diese Richtung zu "manipulieren". Und je mehr Verwirrung G auf dem Weg dorthin stiftet, desto schwerer wird es werden G am Ende ans Bein zu pinkeln. G wird immer kesser im Plazieren eigener Angebote, die Vorsicht der Anfangszeit ist längst Vergangenheit, weil diese Vergangenheit gezeigt hat, dass G es halt machen kann.

    Neutraler Suchmaschinenbetreiber und gleichzeitig Anbieter eigener Produkte geht nach meinem Verständnis schon im Ansatz nicht zusammen. Über das Verkaufen von Werbung Dritter in der angeblich neutralen Suma sollte es nicht hinausgehen, wenn die Glaubwürdigkeit bestehen bleiben soll.

    ...

    Die hier angespochene Algoänderung war gestern für mich Anlass mir mal meine Konkurrenten seit langer Zeit wieder etwas genauer anzusehen. Von einem habe ich hier schon öfter gesprochen. Das war der, der jahrelang mit seinen Seiten in den Serps keine Rolle mehr spielte, aber kontinuierlich über die Jahre konstant ADs schaltete und dann plötzlich wie Phönix aus der Asche auf einem Schlag überall vorne wieder auftauchte.

    Und was sehe ich: Zunächst hat er nur noch 13 000 Seiten statt 500 000 in den Serps und bei Titel und Description immer dieselbe Phrase, bei der nur immer das gewollte KW ausgetauscht wird. Kurzer Titel nach der Art: München - infomieren und hinfahren. Hannover - informieren und hinfahren. Köln - Informieren und hinfahren. Auch die Description besteht immer aus der gleichen Phrase, bei der jeweils immer nur das aktuelle KW ausgetauscht wurde. Simpel, aber erfolgreich. Könnte man auf den ersten Blick zumindest vermuten, wäre da nicht die Vermutung (meine Vermutung), dass es für die guten Plazierungen nicht andere Gründe gibt.

    .........

    ^^ Stimme dem aber nicht zu :)

    Musste ja nicht Alex, aber dann hör mal auf Dich in Halbsätzen auszudrücken und werd mal etwas konkreter und ausführlicher. ^^

    >> das waren mal über 1.000.000 zu den besten Zeiten :(

    ^^

    Naja, ich denke, dass Du nicht der einzige bist der wehmütig wird, wenn er sich seine Zahlen aus dem Jahr 2005 ansieht und mit den heutigen vergleicht. Geht mir genauso, aber da denke ich, dass das nicht nur mit G zu tun hat, es hat auch damit zu tun, dass in den letzten Jahren immer mehr Anbieter in den Markt kamen, die alle dasselbe anbieten oder verkaufen wollen. Das Internet käme strenggenommen mit einer Preisvergleichssite aus, mit einer Site für Reisevermittlung, mit einer Site für Zimmervermietungen und und und. Auch in meiner Ecke käme das Internet genaugenommen mit einer Site aus. 1998 war ich allein im Markt, 2003 waren es dann vier Anbieter, 2005 schon wesentlich mehr und mittlerweile sind es hunderte, wenn nicht tausende. Den Überblick habe ich schon lange verloren. Jeder stiere Vogel macht ne Site nebenher und auch wenn sie nichts verdienen, jeder knabbert ein Stückchen vom Kuchen ab und viel wenig macht auch viel.

    Was G angeht kennt Ihr ja meine Meinung, ich glaube schon lange nicht mehr daran, dass Gs Intension bei Updates und Algoänderungen die Verbesserung der Serps für den Nutzer ist. Ich glaube auch schon lange nicht mehr an daran, dass G dabei pauschal neutral drangeht, es wird eher ein Mix sein aus automatisiert und händisch vorbereiteten Abwertungen, bzw., Umverteilungen.

    Mal aus G-Sicht, eine Site die in den Serps so gut gelistet ist, dass sie keine Werbung schalten muss ist für G eine kontraproduktive Site. Sites, die über die Serps keinen Umsatz generieren und deswegen Werbung schalten müssen, die sich dann aber am Ende nicht rechnet, ebenso. Was liegt also näher als als die Serps so umzugestalten, dass die einen Zugriffe verlieren, die dann logischerweise andere kriegen. Die "guten" Sites verlieren Umsatz und machen sich dann vielleicht mal Gedanken darüber Werbung zu schalten, für die "beschissenen" Sites rechnen sich Werbegeldereinsätze zusammen mit den hinzugewonnenen Umsätzen aus den Serps möglicherweise besser. G ist der Gewinner. Wenn es nach der Idealvorstellung Gs ginge, würden sich die Ergebnisse auf den ersten drei, vier Ergebnisseiten nur aus Sites zusammenstellen, die ihnen auch Umsatz bringen. Das aber wäre ja zuuu auffällig.

    Das Logischte aus G-Sicht wäre also den über die Serps zu erzielenden Umsatz, an dem G ja nicht mitverdient, auf möglichst viele zu verteilen, so zu verteilen, dass am Ende keiner mehr so viel verdient, dass er ohne zusätzlich geschaltete Ads nicht mehr über die Runden kommt.

    Bei jedem Update, bei jeder Algoänderung wird zwar in der SEO-Szene viel gequatscht, viel spektuliert, aber am Ende stellt sich meist heraus, dass wirklich nachvollziehbare Logigen nur noch schwer oder gar nicht mehr erkennbar sind, was wiederum absolut logisch ist, wenn die Updates ein Mix aus Automatik und händisch vorbereitet sind.

    Gs Existensberechtigung als Suchmaschine begründen sie immer mit ihrem neutralen Algo, der Neutralität durch Automatisierung, die keinen bewusst bevorteilen oder benachteiligen kann. Das war schon immer und ist es immer noch, eine durch nichts belegte Behauptung, mehr nicht. Wer das glaubt, dem kann man auch erzählen, dass Arcor im Grunde ja auch nur eine Suchmaschine ist, die haben nämlich auch ne Ecke mit den 1000 besten Links im Web. Gut 1000 sind jetzt ein bissl wenig, aber mit einigen 10 000 käme die Mehrheit im Internet ganz gut zurecht, G bräuchten die nicht und bei manchen Suchanfragen käme auch G mit einer Handvoll von angezeigten Ergebnissen aus. Aber unter 100 000 Ergebnissen tut G es meist erst gar nicht, wobei die Angabe der grossen Zahlen eh keinen Sinn macht, nicht überprüfbar ist, weil bei der Suche tatsächlich spätestens beim Ergebnis 1000 Schluss ist.

    Sagt mal, diese Sichtbarkeitsindezies, wie zuverlässig sind die eigentlich? Ich kann dazu nichts sagen, ich benutze die nicht. Was ich aber bisher so gelesen habe, scheinen die ja öfter bei denselben Sites sehr unterschiedliche Ergebnisse zu liefern.

    Shit Syno, Du scheinst ja im Moment keinen so wirklich guten Lauf zu haben.

    Bei meinen Zugriffszahlen verzeichne ich seit Ende April, Anfang Mai mal wieder einen Abwärtstrend, nachdem es im Januar, Februar, März erfreulich nach oben gegangen war. Aber das geht ja schon seit Ewigkeiten so. Was über längere Zeit wichtig ist, ist der Schnitt.

    - und macht sich mittlerweile gar nicht mehr die Mühe ihre Intensionen zu kaschieren. Wie sie das in der Vergangenheit bisher gemacht haben.

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…-a-1034203.html

    Und warum?

    Weil sie es machen können. Ausser Blabla ist die letzten Jahre nichts passiert. Hoffentlich kommt irgendwann mal der Zeitpunkt an dem sie in ihrem Grössenwahn die Schraube überdrehen, so überdrehen, dass endlich mal in Europa gemerkt wird: "Wenn wir jetzt weiterhin nur quatschen ist der Zeitpunkt verpasst, zu dem wir G noch hätten ausbremsen können.