Beiträge von cura

    Das ist ein Test: adsfasdaadf

    Irgendwas ist komisch.

    ....

    bundesverdienstkreuz.com > Lustig, was sich manchmal so durch Zufall finden lässt.

    Ich frage mich sowieso, wielange die das noch durchziehen wollen und vor allen Dingen wofür. Der Islam wird sich aufgrund ihrer Demos ganz bestimmt nicht selbst abschaffen. Im Grunde genommen sind deren Demos inzwischen genauso kontraproduktiv wie dieses unnötige Gekritzel von Charlie Hepdo. Wenn sie mitreden, mitentscheiden wollen, sollen sie halt eine Partei gründen. ABdU oder sowas in der Art.

    Ach Gott, diese Heuchler der Republik. Erst krittelnse rum, dass von dieser Pediga keiner mit ihnen reden will, jetzt zeigen die sich dialogbereit und jetzt kommt das Argument, dass man mit einer Organisation, die einen vorbestraften Häuptling hat, nicht reden will. "Man will sie/ihn nicht aufwerten. Bei der eigenene Kaste nimmt man das allerdings nicht soo genau:

    *** Link veraltet ***

    Und das ist nur das, was rauskam und dann auch noch bis zur Anklage gelangte.

    Irgendwie haben die "gewählten Volksvertreter" ein seltsames Demokratieverständnis. Und jeder dreht sich grad alles so, wie er es braucht.

    Gut, ich weiss jetzt nicht worauf Du speziell abzielst Margin, aber generell würde ich das für mich, je nach Situation, auch so sehen. Ich würde es aber auch so sehen, dass ich kann, aber keineswegs muss. Und in Deutschland muss man müssen, um nicht in dieselbe Ecke gestellt zu werden. Kennst Du deren Beweggründe Margin? Vielleicht ist es schlicht die Furcht vor körperlichen Repressalien (Du sagts Quatsch, aber weisst Du es?), vielleicht die Furcht, dass aus halbwegs ruhigen Demos gewalttätige werden könnten. Wir kennen doch alle das Motto der Nazis: "Wer nicht für uns ist ist gegen uns".

    Und was nutzen Richtigstellungen, wenn dann anschliessend "unglaubhaft" geschrieen wird, was mir hier als sehr wahrscheinlich erscheint? Die Fronten scheinen mir inzwischen viel zu verhärtet, um noch sagen zu können: "OK, alles auf Anfang'".

    Und wenn etwas hilfreich ist, dann doch Dialog und Meinungsaustausch. Der wird aber gerade von der SPD-Generalsekrätin abgelehnt, wobei sie das, achgottschen, an einem einzigen anonymen Schreiben festmacht, welches sie erhalten haben will. Und weils grad so gut in die Stimmungsmache reinpasst, nennt der Spiegel das anonyme Schreiben denn auch noch zusätzlich "erschreckend". In den Dialog einzutreten nennt sie "unterstützen". Aber hallo? Gehts noch Mädel?

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks/www.spiegel.de/politik/deutsc...a-1013777.html

    Mir geht das alles was im Moment die Nachrichten beherrscht wegen der Penetranz nur noch auf den Keks. Selbst hier kann diesem Scheiss nicht mehr ausgewichen werden und hier ist das Thema nur von besonderem Interesse weil in DEUTSCHLAND gleich geschrieen wurde: "Alles Nazis was dort auf die Strasse geht". Gehen in Frankreich Nazis auf die Strasse wird das hier nicht als besonders erwähnenswert gesehen, ein guter Grund für die Deutschen mit dem Begriff Nazi etwas behutsamer, vorsichtiger und abwägender umzugehen.

    Jo, Du hast jetzt in der Diskussion noch gefehlt fun74. ^^

    Nee, aber mal im Ernst, die von der Charlie Hepdo rufen sich jetzt selbst zu den Verteidigern der Meinungsfreiheit aus. Beschneidet ihnen jemand ihre Meinungsfreiheit hier in Europa? Worum gehts also? Geht es darum, dass die ISIS ihre Meinungsfreiheit zu akzepitieren hat? Müssen wir unsere Meinungsfreiheit gegen jeden Andersdenkenden verteidigen oder nur gegenüber denen, die uns die Meinungsfreiheit nehmen könnten?

    Ich weiss nicht was das soll, was die von Charlie Hepdo sich jetzt immer noch abhalten. Was ich aber weiss ist, dass sie gerade dabei sind sich richtig zu sanieren.

    Ich denke auch nicht, dass, ausser ein paar Verblendeten, das was in Paris gelaufen ist gut finden, das es jemanden wirklich kalt gelassen hat und dann wurde es den Anhängern der Pediga negativ angelasstet, dass die mit Trauerflor auf die Strasse gingen. Das sind so Momente in denen ich mich frage, ob es für den Globus nicht besser wäre, wenn es die Tiergattung Mensch nicht gäbe. Meine Katzen haben es wohl als normal empfunden, es kam nichts Negatives dazu.

    Vielleicht hab ichs überlesen, aber hat sich von der Gegendemo jemand von den radikalen Linken klar abgesetzt?

    Warum muss sich in Deutschland von den Ultrarechten immer expilzit abgesetzt werden, um nicht in den Verdacht zu geraten mit Ihnen zu sysmpathisieren? Ich schreibe extra Deutschland, weil ich das so nur von Deutschland her kenne und ich habe ja schon in einigen Ländern längere Zeit gelebt. In Deutschland muss immer klar Stellung bezogen werden und das ganz besonders wenn es in Richtung Rechts geht. Warum darf ich in Deutschland nicht sagen "Ja, da könnte ja mal zumindest drüber nachgedacht werden", wenn ein Argument erstmalig von extrem links, aber insbesondere von extrem rechts kommt?

    Und warum muss in Deutschland jeder sofort ein Argument relativieren, wenn es den Nazis einfallen sollte, dieses Argument gut zu finden? Nur weil die Nazis es gut finden kann mir doch nicht unterstellt werden, dass ich mich bei der Findung meiner Meinung von rechtem Gedankengut hab leiten lassen.

    Ich finde, in Deutschland pflegt "man" mit den Nazis einen relativ hilflosen Umgang. Was wäre z. B., wenn die Nazis eine Demo anmeldeten, durchführten und die Strassen wären leer? Wenn die Presse einen anderen Umgang mit dem Thema hätte, keine Kameramänner entsenden würde? Nicht zu jedem Furz braucht es auch immer aktuelle Bilder, die letztendlich dann doch dieselben alten Bilder sind. Und nicht zu jedem Vorgang braucht es eine auslandende Meldung. Hier z. B. werden viele dieser Vorgänge oft schlicht fast ignoriert, man hört manchmal Wochen später, dass da wohl mal etwas war.

    Wer nicht auf sie baut oder sich mit ihnen verbündet den können sie auch nicht fallen lassen.

    Ich glaube wir reden nen bissl aneinander vorbei Lunte. Ich weiss ja nicht wie diese Pediga, Legida etc entstand, ob es da sowas wie eine "Verbrüderung", Zusammenabeit gab und gibt. Es wird ihnen unterstellt, mir ist das aber für meine Meinungsbildung zuwenig. Wenn aber irgendwer irgendetwas zum einem Thema macht, die Ultrarechten schliessen sich dieser Meinung an und laden sich selbst zur Party ein, dann hat jeder sofort ein Glaubwürdigkeitsproblem. Und selbst wenn die Anzahl überschaubar ist, wie Syno schildert, dass Problem besteht. Gut, Aussenstehende sagen dann sofort: "Dann sollen sie sich von den Nazis distanzieren, dann sollen sie die Nazis fernhalten", alles leichter gesagt als getan. Wie logistisch machen? Wie machen, ohne dass es nicht doch negativ ausgeschlachtet wird? Soll die Polizei gebeten werden Nazis vorher auszusortieren und für die Dauer einer Demonstatiion wegzusperren?

    Im Moment wird ja viel über Meinungsfreiheit nachgedacht und wenn "derbhumoristischen" Klitschen wie Charlie Hebdo das Recht auf Meinungsäusserung so weit ausdehnt wird, dass dafür auch ruhig Menschen ums Leben kommen können, dann muss auch allen sonstigen dieses Recht zugestanden werden. Scheissdreck wird nicht dadurch wahrer, dass er frei geäussert werden darf. Wenn er aber unterdrückt wird, kommen Fragen nach dem Warum auf.

    Und doch nochmal:

    So langsam fangen die von Charlie Hepdo mir so richtig an auf den Geist zu gehen. Jetzt kritisiert der anscheinend neue Chefredaktuer von denen, dass einige Medien nicht den neuen Titel ihrer Zeitschrift abbilden. "Schliesslich sei diese, ihre Zeichnung auf dem Titel ein Symbol für die Meiungsfreiheit. Ist das noch Dummheit oder schon Grössenwahn? Und ist diese Weigerung den Titel nicht zu zeigen nicht auch eine Meinungsäusserung? Möglicherweise der Ausdruck eines verantwortungsvolleren Umgangs mit dem Thema, als diese "Verfechter der Meinungsfreiheit" und Bleistiftspitzer es je hatten.

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks/www.spiegel.de/politik/auslan...a-1013629.html

    Gleichzeitig kommen immer mehr Meldungen rein, dass bei diesen Protesten gegen die neue Ausgabe von Charlie Hepdo in vielen Ländern immer mehr Menschen ums Leben kommen. Sowas war ja absehbar. Diese Arschlöcher von Charlie Hepdo scheint das aber nicht zu interessieren. Sinnfreie Kritzeleien bleiben Kritzeleien und haben dieselbe Aussagekraft wie an Häuserwände gesprühte Hakenkreuze. Denen scheint es nur ums Auffallen durch Provokation zu gehen und wetten, dass die mit ihrer nächsten Ausgabe noch einen drauflegen und wetten, dass noch mehr Idioten mitten in der Nacht aufstehen werden, um ja eines der Exemplare zu ergattern? Jedem der vorne ein Schild mit "Je suis Charlie" hochhält sollte man ein Schild auf dem Rücken kleben: "...und leider ein Vollidiot, ich hab es nur noch nicht gemerkt".

    Es wird langsam Zeit für eine Bewegung gegen Charlie Hepdo: Schlagzeile: '"Haltet endlich die Fresse". Meine Meinung!

    Sorry, aber ich kann es generell nicht so ganz nachvollziehen. Warum sollen Rechte nicht mittappen dürfen? Wenn ich morgen eine Demo gegen "Frühstückeier mit Speck" starte und es tappen ein paar Nazis mit, sollen sie halt mittappen. Die Tatsache, dass ich mich gegen ihr Mittappen nicht nicht mit Händen und Füssen und Poliziegewalt wehre, heisst doch nicht, dass ich mich mit ihrem Gedankengut identifiziere, sie identifizieren sich mit meinem Ekel gegen "Frühstückeier mit Speck". Gerade die Tatsache, dass es immer dick herausgestellt wird, wenn die auch nur irgendwo in der Peripherie rumstehen, macht die oft erst richtig interessant.

    Aber das Thema wird mir jetzt wirklich zuviel, wenn einer von denen hier mitliest krieg ich vielleicht noch das Angebot für die Pediga den Pressesprecher zu machen.

    Jo, die Art und Weise wie das "Naziargument" immer als Totschlagargument eingesetzt wird, macht es den Nazis leicht jede Diskussion kaputt zu machen. Die brauchen nur, selbst bei Themen mit denen sie nicht wirklich einverstanden sind, lauf zu rufen: "Ja, das sehen wir auch so" und das Thema ist kaputt. Die Nazis stimmen zu? Uih, uih, uih. Rechtes Gedankengut, damit braucht sich also nicht mehr weiter befasst werden.

    Das ist aber auch eine typisch deutsche Eigenart, möglicherweise aus den Ereignissen von vor 45 resultierend, nach meinem Beobachtungen bisher jedenfalls, alles muss immer genau abgrenzt werden, leicht erkennbar sein, schwarz muss immer zu weiss direkt abgesetzt sein, ein Übergang von schwarz nach dunkelgrau über mittelgrau, hellgrau, weiss irritiert. Wohin soll "mittelgrau" eingeordet werden? Zu schwarz oder zu weiss? "Weder noch, mittelgrau ist mittelgrau" wird nur ungern akzeptiert: "Mann, eier hier nicht rum, Du musst doch zu diesem und jenem eine klare Meinung haben!" Zustimmung genügt nicht, Du, als Ossi, musst es aussprechen: "Die DDR war ein Unrechtsstaat". Ich als Wessi kann sagen: "Woher soll ich das wissen, ich kann es nur vermuten".

    Mal so als Gedankenspiel: Angenommen die Nazis hätten tatsächlich als Hauptinitiatoren hinter diesen Bewegungen wie Pediga, Legida oder wie immer die sich auch nennen gesteckt, dann wäre es spätestens als tausende in den Strassen gewesen waren das Klügste gewesen, wenn sie sich zurückgezogen hätten. Ihre Frucht wäre ja aufgegangen, sie hätten genüsslich zuhause vor dem Fernseher geniessen können. Die mögen zwar teilweise blöd sein, aber so blöd, dass sie nicht wissen, dass sie jeder Bewegung schaden zu der sie sich dazu gesellen sind sie wahrscheinlich nun auch wieder nicht.

    Es ist also auch andenkbar, dass die Ultrarechten sich selbst zu den Partys eingeladen haben. Und wenn Du Dich mit denen direkt von Angesicht zu Angesicht konfrontiert siehst und bist mit ihrer Einmischung und Anwesenheit nicht einverstanden, dann hast Du als "normaler" Mensch ein bis in die Zukunft reichendes ernsthaftes Problem. Und wenn Du weisst, dass jeder Ausraster von denen gegen Dich verwendet wird, ein weiteres.

    Aber mal andersrum gefragt Syno, wie sollen sie denn mit diesen Nazis umgehen? Die schleichen sich ganz bestimmt nicht lautlos davon, wenn denen einer sagt: "Du, pass auf, wir wollen Euch nicht dabeihaben, Ihr schadet unserer Sache", was immer auch die Sache sein mag. Sollense sich mit denen medienwirksam verkloppen?

    Und auch mal allgemein, wie soll sich denn bei z. B. 20 000 Menschen von einer Gruppe sichtbar abgesetzt werden, wenn die in die Masse eingesickert sind?

    Und was sollense denn einer Presse sagen, die nur darauf lauert rechtes Gedankengut und gemeinsame Sache mit den Nazis unterstellen zu können?

    Ich würde das möglicherweise genauso machen, wenn ich nicht verhindern kann, dass sie dabei sind, würde ich versuchen so beschwichtigend auf sie einzuwirken, dass der Schaden, der durch ihre Anwesenheit entsteht, möglichst klein gehalten wird.

    Ich will damit nicht sagen, dass ich recht habe mit dem was ich sage, ich will damit lediglich sagen, dass auch andere Szenarien denkbar sind, als dass was pauschal unterstellt wird.

    >> Jeder Mensch ist gleichwertig absolut wertvoll!

    Gilt das auch für den Spinner, der mir meinen John Lennon umgelegt hat? Für Idi Armin? Für das Pausbäckcen aus Nordkorea? Und und und?


    Alex, machmal wünsche ich mir ich könnte denken wie Du. ^^

    >> Die Leithammel und Treiber sind Nazis und wenns auch nur zur Hälfte welche sind, es sind Nazis.

    So, jetzt befasse ich mich mit der Pediga mehr, als ich es eigentlich wollte. Grund ist Deine obige Bermerkung Lunte. Hab mir jetzt mal zunächst bei Wiki die Fama von diesem Bachmann angeguckt. Mal ganz davon abgesehen, dass man bei Wiki bezüglichlich des "Wahrheitsgehalts" des dort Geschriebenen vorsichtig sein sollte, hat dieser Bachmann keine braune Vergangenheit. Gut, es wird ihm immer wieder seine kriminelle Vergangenheit vorgehalten, ich persönlich bin jedoch der Meinung, dass eine kriminelle Vergangenheit grundsätzlich kein Grund sein darf, sich politisch nicht betätigen zu dürfen, wenn Proteste zu organisieren denn als politische Betägigung im engeren Sinn gesehen werden kann. Auch, dass er wohl zweimal mit Charlie in den Taschen erwischt wurde, kann ich nicht wirklich als kriminelles Tun sehen. Ich weiss wovon ich rede, vor langer Zeit hatte ich u. a. ein Nachcafe, wo sich nachts wirklich ALLES getroffen hat, von den Hells Angels, Huren, Zuhältern über Ärzte, Unternehmer bis zu Musikern, Schaupielern, Rechtsanwälten, Richtern und Staatsanwälten. Heute kann ich ja drüber reden, wenn da irgendwelche strafrechtliche Relevanzen waren, sind die heute alle verjährt. Wenn da jeder, der was in der Tasche hatte deswegen vorbestraft wäre, wären da einige bekannte Gesichter dabei. Es hat selbst mich manchmal erstaunt, wer da alles was konsumierte. Je nachdem wer gerade da war, bzw., nicht da war, lagen die Linien manchmal offen auf dem Buffet, der Laden stank manchmal wie eine Opiumhöhle. Und wenn Du ein "hohes Tier" aus Justiz und Politik mal anschnauzen musst: "Was soll denn das, hast Du was am Schädel?", weil er Dir gerade ans Buffet gepisst hat, dann relativiert sich manches was Du so im Tageslicht siehst.

    Aber zurück zur Pediga und deren Anführerriege: Ausser, dass es da Berühungspunkte gibt, die eine Hinweis sein könnten, sehe ich da nicht viel. Aber wer hat diese Berührungspunkte nicht? Und wenn da alle Unzufriedenen mittappen, warum sollten dann nicht auch Nazis mittappen dürfen? Ist ja ne Demokarite hier. Wir sind da wieder an dem Schema der Unglaubhaftmachung und des "Mundtotmachens" allein durch Unterstellen von rechts- oder linksextremen Gedankenguts. Wieso reicht es, dass z. B. 20 Figuren einer bestimmten Geisteshaltung von 10 000 das Ganze insgesamt ungläubwürdig machen, wobei ich jetzt hier nicht speziell auf die Pediga abstelle?

    Ich weiss nicht wie es Euch geht, manchmal lese ich zunächst nur von einem Vorschlag, einer Forderung und denke: "Jo, da könnte ja mal drüber nachgedacht oder diskutiert werden" und sehe erst dann, von wem das ins Spiel gebracht wurde und je nachdem von wem es dann ins Spiel gebracht wurde, müsste ich, das Hauruckschema der Sofortuntersteller anwendend, dann mal ein Anhänger von linkem Gedankengut sein, manchmal von rechtem. Aber ich hab allzu oft auch die Schere im Kopf, die Gewohnheit machts, ich weiss sofort: "Wenn ich das jetzt laut sage habe ich sofort, lösgelöst von allem anderem, meinen Stempel." "Aha, der liebäugelt also auch mit linkem Gedankengut" oder, je nachdem mit rechtem. Und vom Unterstellen von rechtem Gedankengut bis zum Nazi ist es dann nur noch ein Step.

    Naja, mit der angeblichen Terrorwarnung und dem damit verbundenen Versammlungsverbot könnte sich das mit der Pediga ja jetzt weitesgehend eh erledigt haben.

    Jo, is alles irgendwie bekloppt und wird immer bekloppter. In Deutschland kommen die schon nachts, stellen sich in eine Warteschlange, um ein Exemplar von dieser Charlie Hepdo zu ergattern. Das Attentat auf die Redaktion von Charlie Hebdo ist jetzt gerade mal ein paar Tage her, erstaunlich was die in der kurzen Zeit getrieben haben. Die Auflage von 60 000 haben die innerhalb von ein paar Tagen auf Millionen hochgetrieben, irgendwann werden es wohl 10 Millionen sein. Nach Trauerarbeit sieht das irgendwie nicht aus, auch nicht nach Schockstarre. Ne App ist auch schon da. In arabischen Ländern heizt die neue Ausgabe, die nun die ganze Welt kennt, die Stimmung weiter an. Da haben diese zwei oder besser drei Bekloppten ner ganzen Menge Leute richtig was Gutes getan. Die Engländer wollen jetzt per Gesetz die Verschlüsselung von Daten verbieten, nach deren Verfassung scheint das machbar zu sein. Überhaupt wächst jetzt in Europa die Begehrlichkeit nach noch mehr Kontrolle, die Spanier wollen wieder Grenzkontrollen einführen.

    In Deutschland wird die Pediga jetzt angeblich auch zum Angriffsziel von Terroristen und somit zur allgemeinen Bedrohung für die Allgemeinheit, allein durch ihre Existenz. Und in der EU und insbesondere Deutschland frage ich mich immer wieder: "Wie geht sowas? Wie kann das sein?"

    Wie kann sowas z. B. sein: *** Link veraltet ***

    2000 allein in Bremen, die teilweise schon 30 Jahre in Deutschland sein sollen, viele dürften also mittlerweile einen deutschen Pass haben.

    Mir hat ein Drogenfahnder vor mehr als zehn Jahren mal folgendes gesagt: "Wenn ich heute bei einem ein Päckchen finde, stecke ich es wieder zurück und lass ihn laufen. Ich mach mich nicht mehr bekloppt mit der Verfolgung von Konsumenten. Wir wissen wo das Herion kiloweise im Keller liegt, dürfen aber nichts unternehmen, weil es politisch wahrscheinlich nicht gewollt ist". Und mit "wo" meinte er nicht Immobilien von Deutschen.

    Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs und der exessiven Erweiterung der EU kam noch mehr Kriminaltät ins Land, den Krimalitätstourismus kriegten wohl als erstes die grenznahen Regionen im Osten zu spüren. Die, welche das angeleiert haben hören zwar davon, kriegen aber real nichts mit, sie hocken gutgesichert und angstfrei in ihren Elfenbeintürmen und wundern sich, wenn Menschen anfangen sich auf der Strasse zu artikulieren.

    Jeder Bürger der EU muss z. B. in Spanien (trotz Freizügigkeit des Aufenthalts in innerhalb der EU) heute immer noch nachweisen, wovon er sich ernährt, muss eine Krankenversicherung nachweisen. Herkommen, arbeitssuchend melden und H4 kassieren geht nicht. Die Chinesen vermehren sich jedoch mit erstaunlicher Schnelligkeit, jeder kleine Ort hat mittlerweile einen chinesischen Laden, die Läden gehören chinesischen Clans, die Angestellten sind Chinesen. Früher wurde das chinesische Billigzeug von Spaniern verkauft, heute haben die Chinesen die Kette vom Erzeuger bis zum Endverkauf fest in eigener Hand. Die Schwarzafrikaner dürfen für den Gegenwert von Essen und Trinken den ganzen Tag den Strand rauf und runter laufen oder sind gezwungen in den Fussgängerzonen illegal CDs, Taschen etc zum Überleben zu verkaufen und sich von der Polizei jagen zu lassen.

    Und so kriegen denn auch in Deutschland die armen Schweine die vor dem Krieg fliehen, weil ein erkennbares Ziel, den lang angestauten Frust ab. Nach meiner Meinung brauchen wir nicht nur eine überdachte Einwanderungsordnung, sondern auch sowas wie eine "Säuberungskultur" (Uih, Nazivokabular?), welche die Fehler der Vergangenheit korrigiert. Warum werden extreme Gruppierungen jeder Art, welche sich auf kein verbrieftes Recht berufen können hier sein zu dürfen, in Deutschland, Europa geduldet? Wieso kann sich hier als Rekrutierer betätigt werden? Dann rekrutierten Deutschen den Pass wegzunehmen löst das Problem nicht, ist eher Ausdruck einer selbstauferlegten Hilflosigkeit, möglicherweise Ausdruck einer Angst Konsequenz zu zeigen. Was ist mit in Deutschland lebenden Nichtdeutschen, die hier rekrutiert werden und denen der Pass nicht ausgetauscht werden kann?

    Was im Moment so läuft gefällt mir gar nicht, weil ich innerhalb von kurzer Zeit meine Meinung zu einigem ändern musste, geändert hab, weil ich meine, dass es inzwischen irgendwie nach Flächenbrand riecht, wobei nicht klar ist, aus welcher Richtung der Wind die Flammen hertreibt.

    >> Irgendwie ist das alles ein Hund der sich in den Schwanz beißt.

    War es ja irgendwie schon immer, aber es wird immer schlimmer, was sicherlich auch mit dem Internet zu tun hat. Wir werden auch von journalistischen Schreiberlingen immer mehr verantwortungslos zugemüllt, wobei es immer krotesker wird, wie einer versucht sich vom anderen abzugrenzen. Da hat sich z. B. ein sogenannter Journalist im Falle von diesem Wepper wohl Gedanken drum gemacht, wie er die Tochter von diesem Wepper, die der mit seiner Lebensgefährtin hat, mit der er aber nicht verheiratet ist treffender bezeichnen könnte und hat sie in einem Artikel wohl "Seitensprungkind" genannt. Jetzt muss der Wepper dagegen juristisch vorgehen und überprüfen lassen, ob das noch von der journalistischen Meinungsfreiheit gedeckt ist. Ich finde, so einem Drecksjournalisten sollte man die Kauleiste einschlagen, weil es ihn in keiner Weise zu interessieren scheint, was er mit seiner Profilierungssucht unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit dem Kind antut. Und selbst wenn das Gericht sagt: "Nee, ging zu weit", es ist in der Welt und das Internet vergisst nicht.

    Ist nur ein Beispiel, dass man es mit der Forderungen nach Freizügigkeit der Meinungsäusserung auch übertreiben kann, wie das grosse Teile der Presse regelmässig tun, wenn z. B. sowas kritisiert wird: "Wieso? Ist doch von der Meinungsfreiheit gedeckt." Und muss alles was denkbar ist auch gemacht werden?

    Ich weiss gar nicht, ob der 166er StGB jemals in den letzten Jahrzehnten zur Anwendung kam. Für zeitgemäss halte ich ich nicht.

    MIt dem "lächerlich" habe ich so meine Probleme immer dann, wenn ich das Empfinden hab, dass es nicht hätte unbedingt sein müssen, dass der Hammer mit dem draufgehauen wird etwas arg zu gross ist. Ich fand die Aussage ausgerechnet jetzt von diesem Mitbegründer von Charlie Hebdo ganz interessant und auch grass, als er sagte, dass der jetzt tote Chefredakteur ihnen das eingebrockt habe, weil er nicht aufhören wollte zu "übertreiben".

    Bei mir kam da die Frage auf, ob Satire sich auch als Brandstifter oder Brandbeschleuniger betätigen darf, so betätigen darf, dass ein Tun nicht nur auf den Satiriker selbst zurückschlagen kann, sondern auch auf Unbeteiligte, wobei "dürfen" nicht so zu verstehen ist, ob etwas erlaubt sein sollte, bzw., verboten werden sollte.

    Ich sehe es immer wieder und sehe es jetzt auch bei dieser Charlie Hebdo. Sie machen etwas von dem sie wissen, dass es Ärger geben wird, was bis hierhin ja noch in Ordnung ist. Kocht es dann richtig hoch, wird sofort nochmal nachgelegt und ich frage mich "Warum, was soll das? Was wollen sie uns sagen, was wir nicht längst schon wissen?" Aus ihrer Sicht ja verständlich, aber wo bleibt dabei die Verantwortung für die Allgemeinheit, wenn, was ja im Moment nicht auszuschliessen ist, sich z. B. in Berlin irgendso ein Bekloppter so in seinem religiösen Gefühl noch mehr so verletzt sieht, dass er mit der Kalaschnikow in den nächsten Supermarkt rennt und dort um sich ballert? Die Stimmung ist im Moment so brisant, dass wir wirklich keinen brauchen, der noch Öl ins Feuer giesst, das gilt auch für Satiriker, Meinungsfreiheit hin oder her. Jedenfalls ist das meine Meinung. Meine ganz persönliche Meinungsfreiheit als "Nichtsatiriker" endet dort, wo ich die Rechte anderer tangiere. Soll das für "Witzemacher" jeder Couleur nicht gelten? Gibt es sowas wie eine "eingeschränkte" Meinungsfreiheit für den normalen Mann auf der Strasse und eine uneingeschränkte Meinungsfreiheit für "Professionelle"? Eine Zweiklassengesellschaft auch hier?

    Und auch was die von der Titanic jetzt gemacht haben, da frage ich mich auch was das soll. Es ist für die Allgemeinheit schlicht kontraproduktiv. Es war schon voreilig und ein Fehler die Pediga pauschal in die ultrarechte Ecke drücken zu wollen, das Ergebnis haben wir jetzt im Ausland, es schlägt auf uns zurück, das Ausland hat wieder Angst vor uns. Jetzt wird versucht mit einer "Gegenbewegung" gegenzulenken.

    Mich würde mal interessieren wie Ihr das mit der angeblichen Satire so seht.

    Gestern sagte der Papst, dass Satire nicht beleidigen darf. Heute wird der Papst dafür von Teilen der Presse gescholten: "Er hätte ja viel Wahres gesagt in der Vergangenheit, aber jetzt würde er von etwas sprechen, wovon er keine Ahnung hat."

    Einer der Mitbegründer von CharlieHebo sagte heute, dass der erschossene Chefredakteur Ihnen das Ganze eingebrockt hätte, weil er nicht aufhören wollte unnötig zu übertreiben.

    Die Titanic nimmt sich jetzt diesen Bachmann von der Pediga vor und der Spiegel überschreibt das das so: "Bachmann beschwert sich über Humorpresse"

    Ein Satiremagazin Humorpresse? Für mich ist der Zweck von Satire nicht lediglich "Humor" zu verbreiten. Gut, wenn man den dummdreisten, oft verletzenden Humor von Raab und Pocher als Massstab nimmt, die sich über andere lächerlich machen und dass dann, wenn es Ärger gibt, als Satire sehen wollen, dann ginge es vielleicht noch als Humor durch, Humor halt weit unter der Gürtellinie.

    Ich hab natürlich auch so meine Probleme mit der Definition von Satire und kann es deshalb nur an Leuten wie z. B. Hildebrandt festmachen. Über dessen bissigen "Humor" konnte ich, je nachdem, lachen, schmunzeln oder einfach nur zustimmen. Das kann ich sogar noch bei Polt. Bei vielen Nachgekommenen jedoch mittlerweile nicht mehr.

    Ich kann auch mit den nun kennengelernten "satirischen" Zeichnungen von z. B. CharlieHepdo absolut nichts anfangen und frage mich, was die Botschaft sein soll, was aufgezeigt werden soll. So sehr ich mich bemühe, ich finde es nicht mal witzig, ich kann darüber nicht lachen, ich kann nicht mal zustimmen. Mir kommt es rüber wie Provokation um der Provokation willen.

    Gleiches gilt für dieses angebliche Interview von diesem Bachmann in der Titanic. Der Spiegel nennt es "veräppeln". Jemanden zu veräppeln ist für mich jedoch sinnfreier Humor auf Pochernivau und keinesfalls Satire. Bringt eine solche Veräppelung jemanden weiter? Wird durch sowas irgendjemandem die Augen geöffnet? Und ich frage mich wieso der Spiegel in diesem Fall Begriffe wie "Humorpresse" und "veräppeln" benutzt. Wollen sie einem Mitglied der "freien Presse" um jeden Preis die Stange halten, wohlwissend, dass es eigentlich unnötiger, kontraproduktiver Scheissdreck ist, was da jetzt von der Titanic kommt?

    Ich gehe da mit der Aussage des Papstes konform. Auch Satire darf nicht beleidigen, etwas sinnfrei der Lächerlichkeit preisgeben oder einfach nur in den Dreck ziehen, weil es vielleicht nicht in das Weltbild des Satirikers passt, kein Satiriker hat den Stein der Weisen. Satire darf sehr vieles, aber Satire darf kein Selbstzweck sein, kein Freibrief sein zu glauben die Meinungsfreiheit unendlich ausdehnen zu können. Und Satire darf vor allem eines nicht, untelligent und verantwortungslos sein.

    Wenn Nuhr sagt, dass der Islam nur dort friedlich ist, wo er keine Macht hat, dann mag er dem Islam damit im Grunde unrecht tun, er sagt aber trotzdem die Wahrheit, weil die Gegebenheiten tatsächlich so sind, dass er das so auch behaupten kann.

    Ich weiss was die Botschaft sein soll, wenn Mohamed mit einem Sprengstoffgürtel um den Kopf gezeichnet wird, aber Mohamed ist auch der Prophet der nichtradikalen Moslems und deshalb die falsche Persönlichkeit, welche in die Mitte des Fadenkreuzes und der Aufmerksamkeit gestellt wird. Wenn ein Zeichner nicht weiss, wie er den scheinbaren Widerspruch zwischen der Religion und dem Tun der Extremisten zeichnerisch auf den Punkt bringen kann, soll er es lassen.

    Warum ich das schreibe? Mir geht es wie Margin, ich blicke nicht mehr durch und frage mich bei vielem was das soll. Was ich aber sehe ist, dass vieles im Moment anfängt unkalkulierbar abzutriften.

    Welch ein Gedöns wurde da monatelang drum gemacht und jetzt: Das war wohl nix.

    *** Link veraltet ***

    Und was für diese Datenbrille gilt, dürfte auch für noch so manch andere Projekte gelten, welche überhaupt nur so wichig genommen werden, weil es von Google kommt. Der nächste Flop dürften diese selbstfahrenden Eier sein.

    So, ich hab gerade einige Ämtergänge hinter mir und bei allem Ämtern hier gibts natürlich die obligatorischen Wartesääle und dort trifft man dann vermehrt die Menschen an, vor denen die Sachsen sich wohl so fürchten und es ist wir immer; ich weiss gar nicht wie ich das richtig in Worte fassen kann, deshalb sag ich mal "irgendwie seltsam irreal". es existiert. ohne erkennbare Aversionen von beiden Seiten ein Nebeneinander, aber irgendwie will es nicht zusammenpassen, irgendwie wird ein grösserer persönlicher "Dunstkreis" eingehalten, als das vielleicht unter "Gleichgesinnten" der Fall ist. Es macht sich auch an scheinbar Nebensächlichem fest, wenn ich an einem Spanier vorbei will und frage "Perdon? Puedo?" kommt immer irgendeine zumindest kleine Gegenreaktion, was z. B. sowas wie "selbstverständlich" ausdrücken soll. Bei Schwarzafrikanern z. B. auch. Bei (heute gerade wieder erlebt) Arabern: Nix, bei Männlein, wie bei Weiblein. Die machen auch Platz, aber "gemütlich" und wenn sie einem dabei vielleicht einmal ansehen, sind die Gesichter völlig ausdruckslos, es gibt nichts in der Mimik oder Gestik was so etwas übermittelt wie "Bitteschön oder Sorry", weil sie vielleicht selbst merkten, dass sie ein unnötiges Hindernis gebildet haben.

    Was mich regelmässig wahnsinnig macht ist, wenn ganze Clans unterwegs sind, schlendernd und schwatzend nebeneinander herlaufen und so für jeden der von vorne oder hinten kommt eine Durchkommen auf dem Bürgersteig unmöglich machen. Das gilt sowohl für Araber, als auch Zigeuner. Wenn sie mir entgegenkommen gehts ja, dann bleibe ich einfach mitten auf dem Bürgersteig stehen und sie müssen um mich herumgehen. Aber von hinten kommend werde ich einfach ignoriert: "Wie? Du willst passieren? Benutz die Strasse". Und nicht nur ich werde ignoriert, jeder wird ignoriert. Die Körpersprache signalisiert: Verkneif es Dir Dich durchzudrücken, denn dann berühst Du uns und wir wollen nicht berührt werden.

    ZIgmal, wenn die Strasse zu benutzen lebensgefährlich gewesen wäre, musste ich mir Ewigkeiten (so kams mir jedenfalls vor) dicke, ausladende, wabbelnde Ärsche von den Muttis der Clans ansehen, so mancher Gaul, der hier im Gelände rumsteht ist hintenrum schmaler. Klar, es sind Kleinigkeiten, aber sowas schürt halt auch Ressentiments, die sich festsetzen, ob man das nun will oder nicht.

    Und ich stelle immer wieder für mich fest, dass mir Schwarze, jeder Neger, lieber ist als die "hellhäutigen" Araber, egal woher sie kommen. Schwarze haben eine ganz andere, offenere Kultur im Umgang mit anderen, vor allem sind sie nicht Gefangene von diesem für uns Europäer nicht nachvollziehbaren exessiven "Ehrgefühl", welches bei Arabern, gleich welcher Couleur unausmerzbar erscheinend verwurzelt ist. Araber hatten mal eine bewundernswert hohe Kulturstandard. Davon ist heute allgemein allerdings nicht mehr viel übrig.

    .......

    Und zu den Umfragen innerhalb der Pediga hätte mich doch wirklich mal interssiert, wieviele von denen angegeben hätten notorische Nichtwähler zu sein. Ich würde mal vermuten, dass der Anteil der Nichtwähler aus Überzeugung hier besonders gross ist. So gesehen, könnte die Pediga dann ja auch eine Folge der allgemeinen Politikverdrossenheit sein, eine Folge davon, dass das Volk zwar regelmässig seine Vertreter wählen darf, das Volk dann in der Folge aber alles zu schlucken hat, was diese gewählten Volksvertreter glauben dem Volk zumuten zu können oder zu müssen, was aufgrund dessen, dass "das Volk" nach Wahlen keine Möglichkeit mehr hat Einfluss zu nehmen, Volksbefragungen sind ja kein Thema, natürlich zu Verdruss führen muss, wenn denn plötzlich was auf den Tisch kommt, was vorher nicht auf dem Schirm war. Volksbefragungen sind, nach meiner Meinung, Werkzeuge, welche eine Demokratie glaubwürdiger machen, das Zulassen von Volksbefragungen ein Indiz, dass eine herrscheinde Politklasse es mit der Demokratie wirklich ernst meint. Und umgekehrt natürlich.

    Wir haben in Deutschland, gottseidank, eine Ecke, an der unser "Gesetzgeber" nicht mal gerade so nonchalant "rumbasteln" kann, die Verfassung und hier hat das Bundesverfassungsgericht (und auch der EuGH) z. B. zur Vorratsdatenspeicherung ziemlich klar seine Meinung gesagt, aber, dass Thema kommt einfach nicht vom Tisch, was ja nichts anderes heisst, alsdass unsere Politikter für sich nicht gelten lassen wollen, nicht respektieren, was normalerweise für jeden gilt: Das Gericht ist die höchste Instanz, dessen Entscheidungen sind bindend, egal, ob man das nun für richtig oder falsch hält. Klar, der "kleine Bürger" siehts, denkt sich seinen Teil und kommt zu dem Schluss, dass es keinen Sinn mehr macht Demokratie zu spielen.