>> Weiterhin haben ........ ja auch Parolen, die selbst ich unterschreiben würde und das macht sie interessant.
Das gilt so ziemlich für alle Parteien, egal ob nun von links oder von rechts. Sogar bei den Braunen, auch die hatten schon Parolen bei denen ich dachte: "Da könnte man ja zunindest mal drüber diskutieren". Aber jeder, der es sich erlaubt laut anzudenken, hat sofort seinen Stempel und gerät unter Generalverdacht, mit der ein oder anderen Ideoligie zu liebäugeln. Also wird sich weggeduckt und geschwiegen. Das gilt auch für unsere Politiker, hier aber vermutlich auch, weil sie vor der vorgebenen Richtung ihrer Häuptlinge nicht öffentlich erkennbar abweichen wollen, wie das z. B. bei der AfD immer wieder geschieht und was negativ gegen sie verwendet wird. Da wird jede Äusserung eines Einzeneln auf mögliche braune Inhalte abgeklopt und dann der Partei ingsamt entgegen gehalten. Ähnliches auch bei der CSU. Ebenso dieses Abklopfen auf "Nazivokabular". Mein Gott, die Nazis haben sich der Möglichkeiten der deutschen Sprache bedient und wie sollte z. B. eine Presse die lügt anders benannt werden als "Lügenpresse", wenn sie denn lügt und wer verfälscht lügt auch.
Möglicherweise ist ein Grundstein des Erfolgs von Pediga, dass jetzt die, die immer geschwiegen und sich weggeduckt haben, sich nun trauen das zu sagen, was sie immer mal sagen wollten. Deutschland braucht eine völlig andere Diskussionskultur, wer jede Äusserung nur daraufhin abwägt ob jemand mit dieser Äusserung in eine bestimmte Ecke gestellt und somit mundtot gemacht werden kann, macht jedes konstruktive Fortkommen damit kaputt. Das gilt für unsere Politik, das gilt aber ganz besonders für unsere Presse.
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Moses ...
Dass die Religionen gemeinsame Wurzel haben, war mir mit meinem durchschnittlichen Wissen schon klar, wie die Rolle von Moses im Islam gewertet wird, so allerdings nicht. Aber auch in dem Wikiartikel konnte ich nichts zu den 10 Geboten finden (oder ich habs überlesen), nichts dazu finden, dass diese 10 Gebote auch für die Gefolgsleute von Mohamed Geltung haben sollen. Das habe ich vorher ganz einfach daraus geschlossen, dass sich, immer wenn Muslime zu Wort kamen und sich dazu äusserten was der Islam gestattet oder verbietet sich nie auf ein festes Regelwerk wie die 10 Gebote berufen wurde. Dann wäre es ja einfach zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Es wurde sich immer auf einzelne Aussagen des Coran berufen, die angeblich das Töten verbieten sollen, die Anhänger des Tötens berufen sich auf andere Auszüge, aus denen sie schliessen, dass es erlaubt ist. So wie ich es bis heute interpretiere, lässt sich aus dem Coran faktisch ALLES herauslesen. Und das macht es nicht einfacher, die Religion zu akzeptieren.
Was ich jedoch glaube zu verstehen ist, dass die Lehren des Islam eine strikte Trennung zwischen Staat und Religion nicht zulassen, was, wenn es denn so ist, auch für jeden in Europa lebenden Moslem natürlich einen Gewissenskonflikt darstellt, erstrecht, wenn sie z. B. in Deutschland leben, wo es diese strikte, konsquente Trennung von Kirche und Staat, wie z. B. in Frankreich, nicht gibt.
Aber, das ist meine ganz persönliche Meinung, es ist nicht meine Sache, dass ich mich schlaulese und mich bemühe den Islam zu verstehen. Der Islam als Religon gehört meiner Meinung nicht zur deutschen, mitteleuropäischen Kultur, wenn er irgendwo in Westeuropa halbwegs zur Kultur gehört dann ist das viellicht Andalusien. Er wird toleriert und das finde ich so auch in Ordnung, er wird toleriert, auch von vielen, die damit absolut nichts anfangen können. Aber wie schon gesagt, es ist nicht meine Aufgabe mich dazu schlau zu machen, warum der Islam es wert ist toleriert zu werden, es ist Aufgabe derer, die von mir erwarten, dass ich ihre Religion toleriere mir verständlich zu machen, warum ihre Religion es wert ist toleriert zu werden.