Beiträge von cura

    Meine Nerven, was da gerade in Frankreich abgeht. Hoffentlich greift das nicht auf andere Länder über.

    Was ich aber echt zum Kotzen finde ist sowas:

    *** Link veraltet ***

    Nicht den Artikel, sondern worum es darin geht: Die sozialen Netzwerke. Besser sollte vielleicht gesagt werden: Die asozialen Betreiber dieser Netzwerke, die diesen Dreckspack die Plattformen zur Verfügung stellen sich äussern und darstellen zu können und nach meiner Ansicht damit zu Unterstützern und Mittätern durch Unterlassen werden. Passt aber, Geld verdienen und keinerlei Verantwortung übernehmen wollen.

    Was mich aber mal interessieren würde: Hier wurden gestern überall Schweigeminuten eingelegt, sämtliche Klocken läuteten, sogar der König unterbrach einen diplomatischen Empfang für eine Schweigeminute. Gab es sowas auch in Deutschland? Gehört habe ich dazu nichts.

    Was ich mal als gutes Zeichen der Abgrenzung der Muslime in Europa zu diesem Extremen empfinden würde wäre, wenn auch die mal aktuell geschlossen Trauer für die in Paris Getöteten und "Andersgläubigen" zeigen würden.

    WEGen = Wohnungseigentümergemeinschaften.

    Oder sowas, was wir hier haben. Mir fällt das deutsche, juristische Pendant gerade nicht ein. Hier heisst es schlicht "Comunidad", also Gemeinschaft, Einzelgrundstücke, Einzelhäuser, aber geregelt wir in Deutschland die Eigentümergemeinschaft nach dem Wohnungseigentumsgesetz. Die Mehrheit beschliesst etwas für alle und die Minderheit muss sich beugen.

    Ich bezweifle nicht, dass das stimmt was Du hier schreibst, Syno. Bei den Sanierungsmassnahmen wie Strassenbau, Strassenzuführung etc ist es klar, das ist in den Bauvorschriften der Gemeinden begründet. Aber Kabelfernsehen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das über Bauvorschriften oder sonstige Befugnisse von Gemeinden so bestimmt werden kann, dass Anwohnern ein Kabel bis vor das Haus gelegt werden kann und die dann für die Kosten aufzukommen haben.

    Aber gut, vieles was eigentlich nicht zulässig ist, wird halt einfach gemacht, es werden Tatsachen geschaffen und die zu unrecht Betroffenen müssten sich dann durch einen langen Instanzenweg dagegen wehren.

    Dasselbe vermute ich einmal mit diesen Stromzählern, dass auch hier mit juristischen Tricksereien gearbeitet wird, dass auf Widerspruch Altenativen angeboten werden, die dann aber so teuer sind, dass daraus doch wieder so etwas wie ein Zwang entsteht. Juristisch wieder mehr als zweifelhaft und wahrscheinlich letztendlich unzulässig, weil es gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz verstösst und in diesem Fall so auszulegen wäre, dass jemand ohne Telefonanschluss oder Internet nicht schlechter gestellt werden darf als andere mit. Aber zumindest einer müsste dann anfangen sich dagegen juristisch zu wehren. Sowas ist eigentlich ein Fall für eine Verbraucherzentrale.

    >> In den Städten, wo es schon so ist, ist der Internetanschluss Voraussetzung für das Setzen eines Stromzählers.

    Ist das tatsächlich so? Wo soll denn da die gesetzliche Grundlage sein? Es muss ja unterschieden werden, was jemand braucht, haben muss oder haben will.

    Strom braucht jeder, Rauchmelder- Feuermelder sind gesetzlich vorgeschrieben. Die Stromversorger haben eine Versorgungspflicht und die können sie, nach meiner Rechtsauffassung, nicht von einem Internetanschluss abhängig machen. Der Gesetzgeber schreibt Rauchmelder vor, welche regelt ein DIN-Norm. Das Gesetz sagt aber nicht, dass diese vernetzbar sein müssen oder gar eine direkte Verbindung zu einer Rettungsleitstelle oder ähnlichem möglich sein muss. Und dass der Gesetzgeber vorschreiben kann, dass jeder einen Internetanschluss haben muss, davon sind wir, zumindest solange Internetanschlüsse nicht von Staat finanziert werden, weit entfernt.

    Und das habe ich auch noch nie gehört: "Es gab auch Menschen, die interessierte Kabelfernsehen nicht und die haben dennoch den Anschluss vor das Haus gelegt bekommen und mussten dafür zahlen."

    Da würde mich echt mal interessieren, was dafür die gesetzliche Grundlage sein soll. Da kann ich mir nur vorstellen, dass es sich um sowas wie WEGen gehandelt hat, bei denen sich die Minderheit der Mehrheit beugen musste.

    Alex, man muss sich hier hüten alles miteinander in Verbindung zu setzen und zu sehen. Ich denke nicht, dass, ausser den extremen Anhängern dieses Leute das irgendjemand als gut oder angemessen sieht. Es wird aber sicherlich welche geben, die es vielleicht nicht sagen, aber denken, dass diese Satiriker irgendwo auch teilweise selbst schuld sind. Wir haben überall in Europa eine erhebliche Dunkelziffer von Sympathiesanten rechten Gedankenguts, die keine Stellung beziehen. Und in den Reihen der Moslems, ich sage jetzt bewusst nicht Islamisten, könnte das genauso sein, von ihrem althergebrachten Gedankengut her.

    Ich würde vermuten, in Deutschland mehr als anderswo. Vorgestern wurde hier in den Nachrichten zur Pediga ausführlich berichtet. Sehr einseitig, weil zur Meinungsbildung lediglich die Aussagen deutscher Spitzenpolitker herangezogen wurden. Es wurde auch ein Plakat gezeigt auf dem stand: "Ich mag Schweinefleisch auf dem Grill, bin ich jetzt ein Nazi?" Fand ich irgendwie erheiternd, weil es die Situation in Deutschland in einfachen Worten beschreibt. Es gibt keine Diffenzierung. Alles was von rechts oder links kommt ist Teufelszeug mit dem sich nicht auseinandergesetzt werden sollte. Schon der leise Einwand, dass ja mal über ein Argument zumindest nachgedacht werden könnte, katapultiert jeden sofort ins rechte oder linke Glied. "Aja, bist also auch ein Nazi?"

    Es sind die Fehler der Vergangenheit, die sich heute rächen, an deren Korrektur aber keiner drangehen will, wobei fraglich ist, ob es überhaupt noch korrigierbar wäre. Das ist in Deutschland so, das ist in Frankreich so. Man hat jahrelang von Multikultie gesprochen, aber die Ghettobildung zugelassen, zugelassen, dass, in Frankreich die Algerier sich in bestimmten Vierteln sammelten und so unter sich waren, in Deutschland waren es die Türken. Die Türkei war aber niemals eine deutsche Kolonie. In Spanien sind es Ghettos der Zigeuner, wobei ich jedoch nicht sagen kann, wie es zu diesen kam. Möglicherweise haben diese bereits bestehenden Ghettos Ghettos der Marokkaner verhindert.

    Lass mal einer seine Frau im Sommer bei beginnender Dämmerung durch Kreuzberg laufen und lauf 20 Meter hintenher. Da wird jeder anschliessend, auf gelungene Integration angesprochen, ins Stottern kommen. Was da auf den Strassen unterwegs ist und in Gruppen Deine Frau schräg anfeixt ist bereits die zweite oder dritte Generation der in Deutschland lebenden Türken, die alles Weibliche was in Deutschlands Strassen, in für uns normaler sommerlicher Kleidung rumläuft, für leicht zu haben halten, "denn so laufen ja nur Huren rum". Ein Vorurteil, welches im Übrigen auch für Türkinnen selbst gilt. Klar, wenn die Feixer sich nicht in ihrer gewohnten Umgebung befinden, sind sie auch zürückhaltender. Im Kopf gelungene Integration der Masse sieht irgendwie anders aus, wobei diese zweite oder dritte Generation mit dem Islam inzwischen auch nicht mehr sooo viel am Hut haben dürfte.

    Aber es wird halt alles in einen Topf geworfen.

    Ne Waage mit Wlan? Und sowas schaffst Du Dir an Alex? Ich hab mir zufällig vor zwei Wochen auch ne Waage gekauft. Das ist noch so eine wo man sich draufstellen muss und die zählt auch nur in 50grammschritten und die hat trotzdem schon jede Menge Funktionen, die ich nicht kenne und die ich auch wohl nie kennenlernen werde. Was interessiert mich mein Körperfettanteil in %, was ich im Spiegel sehe langt mir.

    Auf absehbare Zeit wird es immer z. B. Rauchmelder geben, die nicht zu vernetzen sind, es kann niemand gezwungen werden einen Internetanschluss zu haben. Stromzähler können ja gerne mit den Firmen kommunizieren, solange sie das nicht über meinen Internetanschluss tun, soll mir das recht sein. Die totale Vernetzung wird noch lange auf sich warten lassen, weil es immer Menschen geben wird, die das ganz einfach nicht interessiert, so wie es Menschen gibt, die sich nicht dafür interessieren, was mit ihren Daten gemacht werden kann. Es wird auch Menschen geben, die sich einen Chip unter die Haut pflanzen lassen. Es wird aber auch in 50 Jahren noch welche geben, die sich ne Waage nur kaufen, um an und ab ihr Gewicht zu überprüfen und denen der restliche Schnickschnack einfach zuviel ist, also werden sich Nischen auftun, die diesen Markt bedienen. Z. Zt. kommen auch wieder die Handys zurück, die ausser telefonieren nichts können. Die neueste Innovation ist dann ne Notruftaste, die ja Sinn macht. Jetzt fehlt nur noch ne Handytasche mit innen Aluverkleidung, damit man nicht immer den Akku rausholen muss, wenn man nicht geortet werden will.

    Ich kann mich täuschen, aber ich glaube zu beobachten, dass die anfänglich absolut kritiklos scheinende Begeisterung gegenüber allem was mit Vernetzung, Internet etc zu tun hat langsam einer aufkeimenden Skepsis weicht, der Fragestellung, ob sich das nicht irgendwann gegen uns richten wird, gegen jeden Einzelnen, aber auch die Gemeinschaft insgesamt. Der Gedanke, dass da mal von irgendjemand die Stromversorgung eines ganzen Kontinents für längere Zeit lahmlegt werden könnte, sodass wir schlagartig wieder im 18. Jahrhundert landen, lässt sogar die "Kopfuntengeneration" erschaudern.

    Naja, dass sich in Frankreich was zusammenbraut war in der letzten Zeit absehbar. Die sind mit ihren Moslems, vorwiedend aus Algerien, auch nicht so wirklich glücklich. Ähnlich wie die Spanier mit den "Moros". Aber das sind nunmal frühere Kolonien. Dass es sich so äussert ist natürlich echt grass, möglicherweise ist dies das, worauf wir uns in Zukunft einstellen müssen, mit der ISIS kam nun eine völlig nackte, pur erkennbare Einstellung zur extremsten Gewalt in die Welt, wobei ich auch nicht verstehe, wieso in Europa die von der ISIS vorgebende Formulierung "Islamischer Staat", also IS, übernommen wurde. Die müssen sich ja mit ihrer selbsternannten Ausrufung zum Staat geadelt und anerkannt fühlen, wenn das dann unisono so übernommen wird.

    Und ich kann auch mit der Phrase: "Der Islam gehört zu Deutschland oder Europa" nicht wirklich etwas anfangen. Mir fehlt die Definition was damit gemeint sein soll. Soll damit ein Miteinander, ein Nebeneinander oder was auch immer gemeint sein? Nach meinem Eindruck sind die Kulturen viel zu unterschiedlich, ja gegensätzlich, da wird es wahrscheinlich nie sowas wie ein "Zusammenfliessen" geben und das hat nicht mal unbedingt etwas mit der Religion zu tun.

    Naja Schwede, bis es nur noch Onlinegeräte gibt, wird noch einiges an Zeit vergehen. Dazu ist der Markt derer, die nicht online sein können, noch viel zu gross. Ich kann auch nicht nachvollziehen, wieso im Moment bei diesen Hype so viele mitsingen. Muss wohl sowas sein wie die Angst die Zukunft zu verschlafen. Beispiel: Selbstfahrende Autos, bei denen so getan wird als ginge das nur online, mit der Lieferung entsprechender Daten. Selbstfahrende Autos gibt es schon länger und die haben sich bis heute nicht durchgesetzt. Hab grad vor Kurzem nen Bericht zu einem schon länger entwickelten LKW gesehen, der völlig ohne dieses Onlinegedöns mit Vollgas durchs Gelände raste, Hindernisse erkannte, Hindernissen auswich und Vollbremsungen vollführte, wenn Hindernissen nicht ausgewichen werden konnte. Und nur weil G mit diesem Osterei experimentiert soll es jetzt damit schneller gehen?

    Der Hype mit selbstfahrenden Autos wird spätestens dann einen Dämpfer kriegen, wenn mal die ersten auf der Strasse sind und die ersten schweren Unfälle verursachen, weil auch ein Rechner ein unkontrolliert ablaufendes Chaos in seiner Abfolge nicht berechnend kann. Und bei diesem ganzen Scheiss, der uns die Online-Heimelektronik schmachhaft machen soll, wird nur der minimale angebliche Nutzen herausgestellt. Und ich hab da so meine Zweifel, ob sich über die Nachteile überhaupt jemand bisher irgendwelche ersthafte Gedanken gemacht hat. Woher soll mein Kühlschrank wissen, dass, wenn die Carbonarasosse alle ist, er nicht nachbestellen soll, weil ich von Carbonara gerade mal die Nase voll hab? Dann muss ich mir in Zukunft darüber Gedanken machen was ich nicht will.

    Und wenn ich aufstehe gehe ich erst mal Pippi machen und werde dabei etwas klar im Kopf. Da wäre es angebrachter, dass der Klodeckel weiss, dass ich komme und sich von selbst hochklappt und dass ich dann dem Klodeckel sagen kann: "Schalt die Kaffemaschine an".

    Die Medien unterstützen den ganzen Scheiss, nach meiner Meinung, ziemlich gedankenlos, nur um etwas zum Schreiben zu haben. In manchen Redaktionen dürfte es z. B. so aussehen, dass ein "Journalist" gerade einen googlekritischen Beitrag verfasst, während sein Kollege am Schreibtisch daneben sich gerade zu einer tollen neuen Innovation Googles euphorisch auslässt.

    Aber aus den USA kommen zumindest mal positive Nachrichten zu Google. Dort verlieren sie anscheinend mit dem Wechsel von FF zu Yahoo Marktanteile.

    Ehrlich Syno? Keine Ahnung wofür das P steht. Ich lese dazu meist nur die Schlagzeilen und vielleicht noch zwei, drei Sätze. Es interessiert mich halt nicht sonderlich. Mich stört z. B. sone stimmungsmachende Formulierung wie: "Selbsternannte Patrioten". Patriot zu sein ist ja nichts Negatives, erhält aber hier einen seltsamen Nebengeschmack. Wenn die Vorwürfe stimmen sollten ist es ja eher Chauvinismus. Warum muss "selbsternannt" in die Überschrift? Warum setzense Partioten nicht einfach in "_" und gut ist? Ich will keine Information, die mich von der Formulierung her schon versucht in eine bestimmte Denkrichtung zu schieben. Und das schon gar nicht von Journalisten. Ich mag auch keine Presse, die sich vorab mal einheitlich darauf festlegt, dass das ja nur Idioten sein können und entsprechend einheitlich formulieren. Bis dann mal die ersten kommen und sagen: "Aber Hallo, wieder vergessen, dass wir in einer Demokratie leben? Diese Glatzköpfe. Klar sind die meisten Idioten, muss man sich dewegen aber auf diesem Niveau mit Ihnen auseinandersetzen? Tut man denen nicht sogar einen Gefallen damit, wenn man sagt: "Eh alles Idioten, warum mit denen überhaupt diskutieren?" Wann war denn von diesen wirklich extrem Rechten mal einer in einer Diskussionsrunde zu sehen? Und wäre das nicht die beste Gelegenheit für andere Politiker gegenüber den Rechten zu punkten? Ich rede jetzt nicht von der AFD, die halte ich zwar auch für rechts orientiert, stelle sie aber keineswegs in eine Ecke mit den Ultrarechten.

    Hier haben wir das mit der Partido Podemos im Moment auch. Statt sich mit denen, deren Vorhaben und Ideen auseinanderzusetzen fällt den etablierten Parteien nichts anderes ein, als rumzukramen und zu suchen, ob sich da nicht was finden lässt, was als Dreckschleuder verwendet werden kann. Hier ist es im Moment die Podemos, in Deutschland ist es die AFD. Klar ist die rechtsorientiert, aber ich will nicht jedesmal Formulierungen wie "Extrem rechts orientiert" etc hören, wenn von denen gesprochen wird.

    Dieser Chef der Podemos ist ein Professor der Philosophie, ein junges Kerlchen noch, mit Pferdeschwanz und einem klaren, sachlichen Vortrag. Statt sich mit seinen Argumenten auseinanderzusetzen wird versucht ihn in die extreme linke Ecke zu drängen. Nur, der könnte der nächste Präsident Spaniens werden. Dann würde möglicherweise auch denen der Austritt aus der EU nahegelegt.

    Ja gut, Feiertage, Samstage, Sonntage und so laufen bei mir durch wie normale Wochentage. Dafür leiste ich mir aber den Luxus ab und an Wochentage wie Feiertage zu behandeln, dann bin ich auch meist für niemanden erreichbar. Kommt halt auf Lust und Laune und auf das Wetter an. Aber in einem hat Margin bestimmt recht, es bringt nicht so viel 10,12,16 Stunden zu arbeiten, obwohl sich das manchmal halt nicht vermeiden lässt. Mit zunehmender Zeit nimmt die Leistungfähigkeit und Motivation rapide ab. Genau wie Unterbrechungen die Leistung mindern. Auch dann braucht es immer wieder eine gewisse Zeit um wieder reinzukommen.

    Einen Luxus versuche ich mir, so gut es geht zu erhalten: Keine Uhr im Schlafzimmer, überhaupt: Nichts was Lärm macht.

    Also, dass mit dem zuhause aufnehmen ist sone Sache Lunte. Weisste, "Undank ist der Welten Lohn". Da ist schon was dran. Ich hab das einmal direkt in meinem Haus gemacht. Das war einer aus Korea. War arm wie eine Bettelmaus, in Deutschland ohne Frau und Kinder, die waren noch in Korea. Ein Meister desTaekwondo, damals hatte er schon den 6. Dan, glaube ich. Heute hat er noch mehr. Der hat monatelang bei mir gewohnt, nen Job hab ich ihm auch besorgt, als Türsteher in einer Disco, mehr ging halt ohne Sprachkenntnisse nicht. Irgendwann hat mich dann meine damalige Frau beiseite genommen und mir gesagt, dass sie ihn aus dem Haus haben will, weil er sie immer angraben würde, wenn ich nicht dabei wäre. Ob es stimmt weiss ich bis heute nicht. Ich kann es nur vermuten, hatte aber damals keinen Grund es nicht zu glauben. So bin ich dann zum Taekwondo gekommen, was ich aber nach etwas mehr als einem Jahr aufgegeben habe, weil ich es satt war, dass mir jemand bei einem Wadenkrampf mit voller Wucht in die Waden tritt.

    Heute ist er nicht mehr arm wie eine Kirchenmaus, er hat zig Schulen in Deutschland. Klar, seine Familie und seine Kinder sind dann irgendwann auch nachgekommen. Gut, ich will jetzt nicht sagen, dass ich ihm das alles möglich gemacht habe, aber ich habe ihm zumindest den Weg geebnet, aber gehört habe ich dann, als es ihm dann besser ging, nichts mehr von ihm, bis heute.

    Aber ich wollte mit diesem Fred auch keine Diskussion zu Pediga anstossen. Was ich sagen wollte ist, dass mir die Journalisten und sonstigen Kommentatoren auf den Sack gehen. Ich glaube, ich hab noch nie in Bezug auf irgendwas so oft das Wort "Dummheit" gehört. Gut, kann ja sein, dass viele Dumpfbacken da auf die Strasse gehen, ich halte es aber für ziemlich unwahrscheinlich, dass alles was da auf die Strasse geht, pauschal dumm ist. Und selbst wenn es so wäre, in einer Demokratie haben auch Dumme das Recht auf Meinungsäusserung, sie dürfen ja auch wählen.

    Und bei manchen Journalisten habe ich so den Eindruck, dass sie hunderte befragen und sich dann die drei, vier schwachsinnigsten Meinungsäusserungen raussuchen und die veröffentlichen, um so zu demonstrieren, dass da nur Idioten auf die Strasse gehen. Das gilt, nach meiner Meinung, auch für die Heute-Show, die ich ansonsten eigentlich mag, aber mittlerweile doch für etwas arg parteilich halte. [h=1][/h]

    Ich muss mal nachfragen wie Ihr das mit der Berichterstattung zu dieser Bewegung, die sich Pegida nennt seht. Ich bin dazu eher oberflächlich informiert, weil es mich nicht sonderlich interessiert. Ich kriege es halt zwangsläufig mit etwas Abstand mit und sehe auch die grosse sich anbahnende Gefahr nicht, weil ich 10, 15, 20 000 die da auf die Strasse gehen halt nicht für so entscheidend halte, dass sich daraus etwas Grösseres entwickeln könnte.

    Was mir aber zunehmend auf den Geist geht sind die Schlagzeilen in den Medien und deren Wortschöpfungen mit denen ziemlich dümmlich und offensichtlich versucht wird, diese Bewegung, wieder mal mit den althergebrachten Argumentationen und Formen, in eine Ecke zu drängen, wo sie möglicherweise gar nicht hingehören. Jedenfalls nicht so pauschal.

    So ist mir z. B. eben eine mir saudumm erscheinende, lediglich stimmungsmachenwollende Formulierung des Focus aufgefallen: "Seit Wochen wächst die Schar der selbsternannten Patrioten".

    So, und jetzt frage ich mich: "Wie wird man Patriot? Wird man als solcher geboren? Kann man dazu ernannt werden? Und kann man sich zum Patrioten selbst ernennen, wenn man vorher keiner war, so wie Karl der Grosse sich selbst zum Kaiser ernannt hat? Und müsste der Focus nicht, weil er ja Stimmung machen will, nicht eher von Chauvinismus sprechen als von Patriotismus?"

    Ich will sowas nicht lesen und nicht hören, ich will auch keine grossangelegte Darstellung darüber, dass ausgerechnet ein anscheinend vorbestrafter Anführer nun fordert, dass kriminelle Ausländer aus Deutschland raus sollen. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Muss jetzt jeder vorbestrafte Deutsche zu diesem Thema die Klappe halten? Und jeder in Deutschland lebende in Frankreich vorbestrafte Franzose erst recht? Wenn ich mir eine objektive Meinung zu irgendwas bilden will, ist das letzte was ich brauche einen Schreiberling wie den vom Focus der seinen Artikel mit "Seit Wochen wächst die Schar der selbsternannten Patrioten" beginnt und mich so schon in eine bestimmte Richtung manipulieren will.

    Mann, ich bin ein leicht frustierter Nichtyoutuber. Mein Baby hatte für uns ein obligatorisches Los für die Weihnachtslotterie gekauft und wir sind haarscharf am el Gordo von 4 Mios vorbeigeschrammt. Die erste Zahl vorne falsch. Statt der 1 eine Null. Wär das mit der letzten passiert, hätte es wenigsten noch 20 000 gegeben.

    Jo Lunte, hab heut nacht bei SternTV den Beitrag über die zwei gesehen, die sich beim Videospielen zugucken und zuhören lassen und dann die "Fangemeinde" gesehen. Alles Kinder. Mir war bisher nie so klar, wer da die Konsumenten sind, was aber auch daran liegen mag, dass es mich nie interessiert hat.

    Seit wann so zurückhaltend Margin? Mach doch mal. Vielleicht kommt dann mal wieder etwas Leben in die Bude. ^^

    War auch mehr allgemein gemeint Lunte. Ich habe von dem noch nie etwas gehört, ich kenne überhaupt keinen von diesen ganzen sogenannten Internetstars mit ihren seltsamen Angeboten. Das Phänomen erschliesst sich mir nicht, wie so manch anderes, wo ich mich frage, wer zieht sich solchen Scheiss über längere Zeit rein? Den selbstverliebten täglichen Barth mit immer denselben flachen variierten Witzen, diesen seltsamen Privatdetektiv bei RTL, der immer aussieht als würde er sich die paar Fuseln die er noch auf dem Kopf hat morgens mit Fritierfett zwirbeln. Der läuft doch schon seit Ewigkeiten täglich. Diese ganzen blödsinnigen Anwaltserien in denen Anwälte selbstlos für jeden jeden Furz notfalls mehrmals um dem Globus jetten.

    Und ich frage mich, wieso da aus dem Nichts dauernd irgendwelche angeblich Prominente auftauchen, die wohl immer schon prominent gewesen sein sollen, obwohl von ihnen nie jemand gehört hat, wie dieser schwule Modeschöpfer aus der Jury von "Das Supertalent", der wohl deswegen prominent sein soll, weil er mal für eine Fluglinie die nichtsagenden Uniformen der Flugbegleiter entworfen hat und der neben diesem eleganten, braunen Bruce immer aussiert, als würde er sich seine Klamotten von seiner Oma in Secondhandladen aussuchen lassen. Gut, sympathisch kommt er ja rüber, das war es aber auch schon. Das Supertalent ist, meine Meinung, so ziemlich die einzige Sendung, die man sich i. M. bei RTL anschauen kann. Den Mix zwischen teilweise sehr guten Laien und eingekauften Gigs finde ich ganz gelungen.

    Hab die Woche irgendwo was über sone Tante bei Youtube gelesen, die anscheinend nichts anderes macht, als mit seltsam flüsternder Stimme zu sprechen und das wird dann von einer Riesenhorde verfolgt und immer wieder aufgerufen. Schwachsinn für Schwachsinnige?

    Das wundert Dich wirklich Alex?

    Das ist die Zukunft des Internets. Nur noch Zwischenhändler, Vermittler und Vermarkter, die mit viel, viel Wenig Riesengelder machen und Ameisen, welche mit Krümeln abgespeist werden. Und wer mit viel, viel Wenig Geld machen will, kann sich halt nicht um jede Ameise kümmern. Warum auch? Sie sind ja auswechselbar. Youtube, Amanzon, Ebay haben angefangen, dann kamen Vermittler wie Uber, AIRbnb und das wird sich so fortsetzen.

    Diese Penner. Wir schreiben mittlerweile fast 2015 und die Serps sehen aus als könnten sie aus dem Jahr 2002 sein. Egal worauf der Erfolg von G sich gründet, mit Können hat es nicht viel zu tun, eher mit Glauben.

    Nachtrag zu dem was Lunte gesagt hat. Kann ich voll nachvollziehen. Hab ich selbst erlebt. Und nicht nur einmal. Und auch mir hat keiner geholfen. Irgendwann war ich es auch satt getreten zu werden und hab angefangen auszuteilen und das konnte ich besser als die, die glaubten mich ungestraft treten zu können und mit diesem Austeilen wurde mein Leben besser. Ich bin auch heute noch bereit auszuteilen, obwohl ich hoffe, dass ich es nie mehr tun muss, aber dieses Hoffen nie mehr austeilen zu müssen hat schon wieder dazu geführt, dass andere versuchen mich vorzuführen. Gut, heute kann ich, was ich damals nicht konnte, weggehen, mich diesen Arschlöchern entziehen und das mache ich auch, das beschissene Gefühl mal wieder Opfer gewesen zu sein ist aber nach wie vor dabei. Heute, wo ich nicht mehr stillhalten muss, wo mir keiner mehr sagen kann, was ich zu tun habe, wohin ich zu gehen habe, sage ich mir, dass es letztendlich meine eigene Schuld ist, wenn ich wieder jemanden so nahe an mich herangelassen habe, dass er versuchen konnte mich zum Opfer zu machen.

    Ich bin halt ein Gassenköter, war am Anfang meines Lebens bettelarm, zwischendurch ging es mir finanziell immer wieder mal richtig gut, es ging und geht halt rauf und runter, aber dieses "Bettelkinddenken" konnte ich nie wirklich ablegen, ich konnte leider immer nachvollziehen wie es ist in Not zu sein und deshalb konnte ich auch immer wieder dazu "breitgeschlagen" werden finanziell zu helfen. Das hat mich bisher einen mittelhohen sechsstelligen Betrag gekostet, Geld, das nie zurückgekommen ist und das ich im Moment ganz gut gebrauchen könnte. Aber es hatte auch etwas Gutes, es hat den Kreis derer, die ich für Freunde hielt geschrumpft. Im Moment bin ich halt in einer Phase in der ich mit dem Geld nicht mehr so um mich werfen kann, aber das hat auch was Gutes, weil ich heute ohne mich schlecht zu fühlen sagen kann: "Tut mir leid Alter, geht nicht".

    Du fragst mich, was wäre, wenn es meiner Frau, meinen Kindern passieren würde Guppy. Meine Antwort: Darauf hab ich keine Antwort, ich hab ja nicht mal ne richtige Antwort darauf, was wäre, wenn es mir passieren würde. Was ich von mir sagen kann ist, dass ich mit grosser Sicherheit keine traumatischen Schäden davontragen würde und es käme sicherlich auch darauf an, wie mein "Folterer" sich nach der unberechtigen Folter mir gegenüber verhalten würde, ob ich sein Tun nachvollziehen könnte. Wobei ich jetzt zwar Folter sage, aber Körperverletzung meine.

    Und ich glaube Dir auch nicht wirklich Guppy, dass Du bei Deiner "gefestigten" Meinung bleiben würdest, wenn es um Deine Frau, Deine Kinder ginge. Womit ich keinesfalls sagen will, dass Du unüberlegt daherrredest, sondern lediglich, dass es kaum möglich ist im voraus zu sagen, wer sich wie in einer solch Extremstsituation verhalten würde, wer wie denkt und wer in einer solchen Stresssituation was noch für vertretbar hält.

    Gut, die Beispiele von Margin waren wohl etwas unglücklich gewählt, obwohl wahrscheinlich jeder verstanden hat, was sie damit sagen wollte. RR hat die Grenzwertigkeit des Denkens und der Billigung gut beschrieben.

    Bei uns ist die Folter pauschal verboten, ebenso wie die Todesstrafe und das ist gut so. Was dabei herauskommt, wenn Folter versucht wird zu definieren ist ja gerade an die Öffentlichkeit gekommen. Umgekehrt wäre es möglicherweise ein gangbarer Weg, wenn mal versucht würde zu definieren wo Folter aufhört, wo ein Tun nicht mehr als Folter einzustufen wäre.

    Was ist schlimmer? Ein Fausschlag auf die Lippe oder 10 Jahre unschuldig und ohne jede Rechte weggesperrt zu sein? Die Antwort kann nur sein: Beides darf nicht sein. Ist das eine Folter, das andere nicht, nur weil kein körperliches Quälen stattfindet?

    War die Androhung an diesen Jurastudenten, dass er Prügel beziehen wird Folter? Ich meine Nein. Die Androhung eines empflindlichen Übels? Ja. Gut, genauso verboten, aber es wurde gemacht. War es falsch? Aus formaljuristischer Betrachtung: Ja. Aus moralischer, menschlicher Betrachtung? Ich kann es zumindest in diesem Einzelfall nachvollziehen, aber ich kann da nur für mich sprechen. Pauschal bin ich trotzdem der Meinung, dass auch die Drohung mit einem empflindlichen Übel nicht sein darf, weil eine gesetzliche Duldung natürlich zu Grenzberschreitungen führen würde. Die Grenze und Hemmschwelle ist halt die Strafbarkeit und deswegen wurde dieser Polizeibeamte auch, wieder formaljuristisch, völlig zu Recht verurteilt und deshalb wurde diesem immer grinsenden Arsch auch völlig zu Recht Schadensersatz zugesprochen.

    Das sind so Sachverhalte, die auch juristisch schwer zu definieren, abzugrenzen, einzugrenzen sind, weshalb ein pauschales Verbot der einzig richtige Weg ist, was ein nachträgliches Verständnis für den Einzelfall möglicherweise nicht ausschliesst.