Was mich am meisten wundert ist die Unverfrorenheit mit der wie selbstverständlich davon ausgegangen wird das Putin sich so zu verhalten hat wie vor dem Krieg und Sanktionen.
Mit derselben Selbstverständlichkeit wie die USA davon ausgehen, dass nur sie auf dieser Welt berechtigt sind Kriege anfangen zu können geht die westliche Welt davon aus, dass nur sie berechtigt sind Verträge zu brechen, Embargos und Sanktionen zu verhängen. Die "Bösen" sollen sich gefälligst sagen lassen was sie zu tun haben, wie lange sie noch liefern dürfen, alles natürlich an die Bedürfnisse des Westens angepasst.
Und beiläufige Meldung heute: Der Gaspreis könnte sich noch verdreifachen. Na denn.
Und die Süddeutsche meint heute: Schlacht um den Donbass > Die Chance, dass die Ukraine diesen Krieg gewinnt, tendiert gegen Null. > Das Gemetzel in der Ukraine wird wohl erst enden, wenn einer der beiden Gegner im Wortsinn ausgeblutet ist. So, wie es derzeit aussieht, wird das nicht Russland sein.
Issen Bezahlartikel, die Schlagzeile ist aussagekräftig genug.
Wieviele Ukrainier werden bis dahin noch sterben? Was wird von der Ukraine noch stehen? Klar ist, dass die Russen verhindern wollen, dass die Waffen die nun geliefert werden sollen zum Einsatz kommen. Heisst für die Ukraine: Bombardierungen und Raketen aller Orten.
Und wer soll das sinnlos Zerstörte mit welchen Geldern wieder aufbauen? Die EU, deren Staaten logischerweise als Folge der Sanktionen in den nächsten Jahren sehr viel weniger Steuereinnahmen haben werden? Das, was sie jetzt durch Geldentwertung und steigende Preis mehr einnehmen müssen sie an ihre Leute weitergeben, damit die überleben. Wie lange werden die Ukrainer sich von ihren Häuptlingen noch in den Tod schicken lassen? Wie lange werden die Bürger Europas diesen Irrsinn ihrer Häuptlinge weiter stillschweigend hinnehmen?