Beiträge von cura

    Jo, echt. Ist schon Wahnsinn was Syno (und auch andere) sich da reinzieht. Ich glaube aber auch hier mittlerweile die ersten Ermüdungserscheinungen erkennen zu können. Und ob es bei Alex Durchhaltevermögen ist? Keine Ahnung. Wäre er 30 Jahr älter, würde ich auch in Betracht ziehen, dass es Altersstarrsinn sein könnte. ^^

    Und Admin1 (wer steckt da eigentlich dahinter?), Du darfst mir glauben, dass ich niemandem weh tun und niemanden runtermachen will. Es ist aber allgemein so, dass ich es wirklich mittlerweile leid bin mich dauernd in irgendwas "Neues" einleben, gewöhnen zu müssen. So langsam hab ich auch den Eindruck, dass Softwareentwickler alles weltfremde Fachindioten sind, von denen es vielen nur darauf ankommt mal zeigen zu können, was sie, auch scriptmässig, so alles draufhaben. Es wird alles immer gewaltiger, die zusätzlichen Funktionen stehen oft in keinem Verhältnis zu dem Aufwand sich einarbeiten zu müssen. Stundenlange Arbeit, um zu wissen, dass das neue, "innovative" eigentlich mehr Spielerei als Mehrwert ist.

    Ich warte bis heute drauf, dass sich einer von diesen Softwareheinis mal Gedanken (bevor er loslegt) drum macht: Welche Grundfunktionen braucht der Nutzer meiner Software tatsächlich und immer und welche sind mehr Beiwerk, welches nicht jeder braucht, um dann eine klare Trennung "Grundfunktionen > Erweiterungen > weitere Erweiterungen" vorzunehmen. Aber nee, es wird alles in einem Topf geworfen und der Nutzer darf suchen und rätselraten.

    Ich weiss nicht, die Frickelei ist ja jetzt schon in der zweiten Woche. Von der Eingangsseite werde ich erstmal regelrecht "erschlagen" und muss anfangen zu selektieren: Was ist was und welche Bedeutung hat es? Da haben wir ein Pseudoforum, in dem dann Beiträge stehen, welche ich eigentlich im Forum erwarte. Ich springe von einer Seite auf die andere, weiss nach drei Klicks nicht mehr wo ich eigentlich bin, gehe deshalb wieder auf die Index und orientiere mich an den Inhalten die vom alten Forum übernommen wurden. Und klar, hab ich natürlich auch wenig Lust das als Alibi in die Besenkammer verschobene alte Forum aufzusuchen. Sehe keinen Sinn drin.

    Und hier?

    Beim Anklicken "Letzter Beitrag" kommt z. B. hier > https://seo-nw.de/forum/programmieru...n-vb5-und-test < bei 13 Seiten nicht der letzte, sondern der erste, während hier > https://seo-nw.de/forum/talk-about/o...stens-sir-2014 > dann wirklich zum Letzten gegangen wird.

    Die Seitennavi unten rechts funktioniert bei mir mal wieder nicht. Vor einiger Zeit hat sie mal funktioniert, obwohl dann dieses Zwitschen der kommenden Seite von unten nach oben doch mehr störend als innovativ ist. Also müsste ich die Seitennavi oben recht benutzen. Bei z. B. 13 Seiten ein nerviges Unterfangen, jeweils von Seite zu Seite gehen zu müssen. Seite 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 usw.

    Die Themen in den einzelnen Rubriken zeigen noch maximal 12 Threads.

    Sind ja schlicht Grundfunktionen.

    Das ist das, was mir eben grad aufgefallen ist und zumindest mich schon so nervt, dass ich es nicht benutzen möchte. Gut, es geht mich im Grunde genommen wenig an, aber ich frage mich, ob für "Profis" dieses öffentliche Rumgefrickle nicht eher abträglich ist. Und ich frage mich, welchen Sinn es macht, etwas unbedingt auf Biegen und Brechen sofort einsetzen zu wollen, statt abzuwarten, bis es ausgereifter ist. Wenn ich eins im Leben gelernt habe dann dies: "Man sollte kein Restaurant eröffnen, wenn man selbst nicht kochen kann und von den Köchen abhängig ist". Dann macht man besser ein Bistro mit drei Arten von Pizzen.

    Und wenn ich das richtig verstanden habe Alex, dann haste ja für diesen unausgereiften Mist auch noch bezahlt.

    Is ja immer noch ne Grossbaustelle.

    Margin hatte mit Ihrer Anmerkung "Never change a running system" nicht irgendwie recht, sie hatte unumwunden recht und sie hat noch immer unumwunden recht.

    Wie heisst denn das Spiel diesmal Alex? Wie fahre ich ein funktionierendes Forum innerhalb von zwei Wochen an den Wand?

    Und was heisst "Ich gewöhne mich langsam und Ihr werdet Euch auch gewöhnen?"

    Für mich gesprochen: Ich hab es satt, dass mir andere immer sagen, dass ich mich schon gewöhnen werde. Zumal wenn ich in Neuerungen keinerlei Sinn sehen kann. Ich hab denselben Scheiss gerade mit einem meiner Nummernprovider und ärgere mich seit Wochen schwarz. Tausend Funktionen mehr, die kein Mensch braucht. Früher brauchte ich für die allgemeinen Informationen einen Klick, heute brauche ich fünf. Toll innovativ. Das tolle neue Menu funktoniert mit dem FF gar nicht mehr, mit dem IE-Explorer nur teilweise. Auch ansonsten: Bugs ohne Ende. Aber, es ist angeblich das Neueste auf dem Mark. So der Support. Tolle Neuigkeit, wenn jetzt die Ergebnisseiten so breit sind, dass ich drei Monitor nebeneinanderstellen müsste, um alles auf einem Blick sehen zu können. Seit zwei Monaten kann ich keine richtige Datensicherung mehr machen, bzw., meine Daten sind unvollständig, weil ich bis heute nicht weiss, hinter welchem "innovativen" toll klingenden Stichwort sie versteckt sind, von dem auch ich dann wieder drei Klicks hab, bis ich sie tatsächlich hab.

    Sorry Alex, das geht jetzt nicht gegen Dich als Person allgemein, da biste mir ja sympathisch, aber es geht gegen Deinen Spieltrieb und Dickkopf Dich durchsetzen zu wollen und Deinen wahrscheinlichen Glauben, dem viele unterliegen, dass das Neueste immer besser ist und "man" es unbedingt haben muss. So macht man sich selbst und seine Leute zu Versuchskaninchen. Und es geht auch gegen Deine Ignoranz, die Du zeigst, wenn Du Dir mal was in den Kopf gesetzt hast. Gut, Du zeigst dann zwar Verständnis, aber wirklich interessieren tut es Dich dann nicht mehr. So jedenfalls mein Eindruck.

    Den Entwicklern fällt nichts mehr ein, das Grundlegende ist schon lange geschaffen, aber für diese Firmen muss es ja weitergehen. Und was machense? Sie suchen und finden "neue'" Innovationen, die zwar kaum einer wirklich braucht und versuchen das als "Must have" zu verkaufen. Das kann man mitmachen, man muss es aber nicht mitmachen.

    Kann ja jeder machen wie er will, Für mich gesprochen: Ich verspüre im Moment nur noch wenig Matiovation hier ins Forum zu kommen und noch weniger Motivation überhaupt noch zu schreiben, was auch an der Unlust liegt, mich wieder neu gewöhnen zu sollen. Und wie ich an den Einträgen der letzten zwei Tage sehe, geht es wahrscheinlich nicht nur mir so.

    Versuchs mir nicht übel zu nehmen Alex, Du weisst, dass ich das sage was ich denke, auch wenn ich da öfter Gefahr laufe mich unbeliebt zu machen.

    Ich bin dann auf jeden Fall dann mal wieder weg.

    >> Never touch a running system ... *** Veraltet ***

    Jo, das war gestern abernd auch das Erste was ich gedacht hab.


    >> Also die Threadnavigation bei mehrseitigen Threads unten funktioniert hier nicht. Die Threadnavi oben neben dem Suchfeld hingegen schon.

    Jo, war bei mir eben auch.

    Hab eben in nen anderen Fred einen Beitrag geschrieben, der aber erst sichbar wurde nachdem ich aktualisiert hatte. Fahre den Rechner immer mit deaktivierter Cookieannahme, muss jezt jedesmal die Cookieannahme extra freigeben und vergesse natürlich regelmässig das wieder rückgängig zu machen. Stinkt mir.

    Ich kann diese Online-Live-Frickelei langsam nicht mehr nachvollziehen und werde es deshalb mal b.a.w. wie Guppy halten, bevor ich mir die Nerven ruiniere. Ich hab hier genug Baustellen, wo auch nichts richtig funktioniet und da will ich mir hier im Forum nicht auch noch den letzten Rest meiner gesunden Nerven ruinieren.

    Und die Schrift ist definitiv Shit. Kann ein , nicht von einem . unterscheiden. Ein grosses I im Wort nicht von einem kleinen. Wenn dann noch sowas kommt wie "illiegl", verschwimmt es völlig vor meinen Augen.

    Die Signatur sieht bei mir aus, als würde sie zum gerade aktuell geschriebenen Text gehören. Keine optische Abtrennung.

    >> So steht er dem selben Unternehmen durchgängig zur Verfügung, ohne dass für den Krankenstand bezahlt werden muss _

    Is das so und wie funktioniert das? Arbeits-, Sozialrecht ist nicht meine Ecke.

    Ich hab das so verstanden, dass, im Zuge der Lohnfortzahlung, zunächst mal der Arbeitgeber zahlt und dann irgendwann die Krankenkasse eintritt. Und bei einer regulären Kundigung muss ja dann die Kündigungszeit eingehalten werden und in dieser Zeit müsste trotzdem der Lohn weitergezahlt werden.

    Dann müsste auch definiert werden, wie wer "Sorfort" definiert. Ich meine mit "Sofort" auch tatsächlich sofort, also, wenn morgens um acht fünf Mann fehlen, diese um 8 Uhr 10 ersetzt sind.

    Hier ist es ja z. B, in den Cooperativern, Industrie habense ja kaum, so, dass da, wenn morgens von 40 Personen 5 fehlen, dann die anderen länger arbeiten müssen, weil das verarbeitet werden muss was am Tag reinkommt. Können die das nicht, gibts ein Problem. Mit der Ernte ist es genauso, es muss sofort, auch wetterabhängig, das abgeerntet werden, was reif ist, da bleibt keine Zeit. Das muss dann auch sofort in die Verarbeitung, auch, weil die LKSw zum Abtransport bereitstehen.

    Jeder der fehlt, macht also sofort seinem Arbeitgeber und seinen Kollegen.sofort ein Problem. Und da ist es schon von Vorteil, wenn es da Arbeitnehmer gibt, die weniger problemanfällig sind.

    Bin gerade für heute zu erstenmal drin. Meine Nerven, dass ist ja noch ne Rohbaustelle. Das sind so Überraschungen die ich nicht mag. Gut, insgesamt gefällt mir das Forum nicht. Ist aber rein subjektiv. Wenn ich aber jetzt jedesmal Cookies aktivieren muss, um reinzukommen, werde ich das wohl nicht mehr so oft tun.

    Die Seitenzahhlen fehlen, ich kann von jedem Fred immer nur die erste Seite aufrufen, die Links zu den weiteren Seiten sind tot. Macht also für mich jetzt keinen Sinn weiter hierzubleiben.

    Jo CC, aber nur, wenn es keine gesetzlichen Mindestlöhne oder keine gewerkschaftlich ausgehandelten Mindestlöhne gibt, die dann für alle im Geltungsbereich arbeitenden gelten, egal obs nun Deutsche, Spanier oder Rumänen sind, wenn es keine Lohnfortzahlung z. B. im Krankheitsfall gibt. Und auch jemand, der sofort bereit steht, muss bezahlt werden, damit er sofort bereitstehen kann.

    Und Arbeitsverträge? Wenn der andere nichts versteht, kann reingeschrieben werden was will.

    >> Hier geht den Leuten schon die Muffe, weil sie um ihre verbliebenen, unterbezahlten Arbeitsplätze Schiss haben

    Primär geht es ja weniger darum, dass geringere Löhne gezahlt werden, sondern mehr darum, dass durch "Aussortieren" und "Einsortieren" die allgemeinen Arbeiter- und Angestellten-Stückkosten insgesamt gedrückt werden. Je weniger jemand ausfällt, desto weniger kostet er. Es geht ja immer mehr in Richtung Kurzzeitarbeitsverträge. Und wer halt öfter ausfällt, warum auch immer, findet dann halt keine Arbeit mehr.

    Folgen des Internets, von Bewertungsportalen oder was weiss ich. Die Idioten werden immer mehr und unverschämter.

    Wurde an mich weitergeleitet.

    Da hat sich einer ein Angebot eingeholt und zurück kam folgendes:

    "Die von mir im Internet gefundenen Referenzen genügen mir nicht, um Vertrauen haben zu können. Ich schlage Ihnen deshalb zum Kennenlernen vor, dass Sie mir auf das von Ihnen gemachte Angebot einen Nachlass von 50% gewähren."

    Gehts noch dreister?

    Wunderbar, weiter so. Is ne Investition in die Zukunft. Wir brauchen noch viel mehr, viel mehr ärmere Länder in der EU, die Löhne sind noch immer zu hoch.

    Hier soll der Herr Barroso, der ja im Übrigen Portugiese (und für mich auch so ein Ekelgesicht ist), den Menschen mal erzählen, "Ausländer" nehmen Einheimischen keine Arbeitsplätze weg. Denen soll er mal dann erzählen, dass Polen, Rümanen, Bulgaren etc keine Ausländer sind, sondern Bürger der Solidargemeinschaft EU und sie werden ihn sofort steinigen.

    Hier kommen seit einigen Wochen busseweise EU-Bürger aus den neuen Mitgliedsstatten rein und werden gegen spanische Arbeitskräfte ausgetauscht. Die meisten sprechen nicht ein Wort spanisch. Es genügt ja, wenn einer, der schon länger hier ist die Sprache halbwegs kann und übersetzt. Die meisten sind sehr jung.

    Nicht, dass die jetzt weniger verdienen (ehrlich gesagt weiss ich das nicht), aber, die haben keine Familien, zuhause keine Kinder die krank werden können, kurz, es gibt wenig von dem im Hintergrund, was so einen einheimischen Arbeiter mal ausfallen lassen könnte. Die arbeiten noch mit 40 Fieber und wenn denen einer sagt: Wennde so weitermachst, kannste morgen nachhause gehen" erschrecken die sich zu Tode. Die wohnen mit 10 Mann auf 40 Quadratmetern und teilen sich die Miete von vielleicht 400 Euro. Ernähren tunse sich vorwiegend von dem an wasse gerade arbeiten, Erdbeeren, Äpfel, Orangen. Die Geschäfte haben also wenig von ihrer Anwesenheit. Das einzige was dort jetzt wahrscheinlich mehr verkauft wird ist Wodka. Der wächst leider nicht an Bäumen. Was übrig bleibt ist immer noch ein Vielfaches von dem, wasse zuhause so im Monat verdienen würden, wennse denn überhaupt Arbeit hätten.

    Und von dem "Vorurteil", die nehmen uns die Mädels weg, will ich erst gar nicht gross sprechen. Das sehen die spanischen Jungs hier auch ganz anders. Es kommen ja fast nur Kerle.

    Und den Einheimischen hier soll mal einer erzählen "Das musste zukunftsorientiert sehen", die haben ihre Probleme heute, in der Gegenwart. Hier leben mehrköpfige Familien von tatsächlich 400 Euro im Monat. In Supermärkten werden jetzt Kartoffeln in 20 bis 50 Kilosäcken verkauft. Gab es vorher nie. Und es gibt Menschen, die kaufen ausser Kartoffeln so gut wie nichts mehr.

    Und die Kriminaltät ist auch nicht gerade weniger geworden, obwohl die Polizie hier, wenn sie kann, viel härter durchgreift als z. B. die deutsche Polizei. Die haben z. B. mal ganz schnell die Köpfe der Hells in Mallorca eingefangen und weggesperrt, ebenso einige Clans mit mafiösen Struckturen aus dem Ostblock. In vielen Grossstäden wird die Prostitution von Banden beherrscht, deren Bosse irgendwo im Buschgebiet des ehemaligen Ostblocks hocken und von dort aus ständig für Frischfleisch sorgen. Die KAPOs sind keine Kerle, sondern Mannweiber, bei denen man teilweise echt das Fürchten kriegen könnte. Ja, gut, ich jetzt nicht so, aber ein Sensibler mit zarten, französischen Seidernerven schon.

    Auch gegen die Korruption versuchen die hier massiv vorzugehen, da sind schon einige sehr prominente Köpfe unter Beschuss geraten. Aber klar, die haben mittlerweile auch gemerkt, dasse es nicht übertreiben dürfen, weil sonst nicht mehr viele blieben, welche die administrativen Geschäfte weiterführen könnten. Die haben sogar die Tochter des spanischen Königs vor Gericht antanzen lassen, weil sie ihr vorwerfen ihren Mann beim Betrug unterstützt zu haben. Vor einigen Jahren wäre das noch ein Sakrileg gewesen.

    Auch Spanien und Portugal z. B. hätten schon vor dreissig Jahren nicht in die EU integriert werden dürfen, ohne vorher ihre Hausaufgaben, bezüglich der gewohnten Gewohnheiten zu machen und an denense jetzt schon seit 30 Jahren arbeiten. Dasses ein Fehler von den Spaniern war in die EU zu wollen, ist dann wieder ne andere Ecke.

    Gut, jetzt werden Länder in Wirtschaftsbreichen rechtemässig wie EU-Mitglieder behandelt, ohne jedoch Mitglied zu sein und Pflichten zu haben. Und wer zahlt die Differenz? Ob Marokko je der EU angehören wird? Gut, sollense halt mal machen. Unsere Kindeskinderkinder werden es vielleicht danken, wenn bis dahin mal alles auf einem Niveau sein sollte.

    Naja CC, es ist aber immer besser das Risiko so gering als möglich zu halten und wenn dies durch Hinzufügen eines Wortes möglich ist, wäre es dumm das nicht zu tun.

    Auch eingestellte Verfahren werden registriert, zumindest justizintern. Ich kenne einen, der stand mal drei Tage unter Mordverdacht, dann wurde das Verfahren sang und klanglos eingestellt. Kannst Dir von dem ja mal sagen lassen, was da jedesmal los war, wenn der in eine ganz normale Polizeikontrolle geraten war.

    Sowas formuliert man immer als z. B. "Verdacht der Verleumdung". Nie nur sagen: "Verleumdung", denn wenn sich rausstellt, dass der Vorwurf ungerechtfertigt ist, haste selbst ein strafrechtliches Problem. Einen "Verdacht" darf jeder äussern, ohne sich strafbar zu machen. Ausserdem genügt bei der Polizei die Formulierung: "Ich bitte um Ermittlungen wegen aller infrage kommender Straftatbestände". Die suchen sich dann schon selbst raus, was infrage kommen könnte.

    Enn bissl erstaunt bin ich über diesen Putin. Dass der sich die Krim nicht mal gerade so mit links wegnehmen lassen wird, war eigentlich klar. Aber die Konsequenz und das Tempo welches der vorlegt erstaunt mich schon etwas.

    Das Gegenreaktionen kommen werden, wie Sanktionen, war eigentlich auch klar. Irgendwas müssense ja tun, um halbwegs ihr Gesicht zu wahren und und um Putin zu zeigen: "Unser stillschweigendes Einverständnis haste nicht".

    Was aber die Amis und die Nato anfangen vorzuführen macht mir doch etwas Sorgen, dasse anfangen, wenn auch nur leicht, die militärischen Muskeln spielen zu lassen. Da bleibt nur zu hoffen, dass die Truppen der "Guten" genauso diszipliniert bleiben, wie es bisher die Russen waren und keiner von den Amis (oder der Nato) testweise bei den Grenzflügen mal aus "Versehen" in die falsche Richtung fliegt und so für weitere, diesmal militärische Eskalation sorgt. Überwachungsflüge sind im Zeitalter von Sateliten für mich reine Provokation.

    Irgendwo hat vor kurzen einer ein sehr gutes einleuchtendes Beispiel gebracht: Er sagte, dass Versicherungen, auch Lebenserversicherungen und Krankenversicherungen bisher ihr Geld damit verdienten, dass sie halt möglichst viele Kunden gewinnen konnten. Weiter sagte er, dass die Entwicklung dahin gehen wird, dass die Versicherungen ihren Umsatz in Zukunkt derart maximieren werden, dass sie nur noch Menschen versichern werden, deren Vorgeschichte sie kennen und die ein sehr geringes bis kein kein Risiko darstellen. Wer also z. B. schon vom Genmaterial her auffällig ist, wird dann Schwierigkeiten haben überhaupt noch ein bezahlbare Versicherung zu finden.

    Andere, in anderen Bereichen werden dann mit gekauftem Wissen über andere ebenso anfangen auszusortieren.


    Eine Frage stellt sich mir schon seit einiger Zeit, die Frage, wieso Sumas wie z. B. Duckduckgo die G-Ergebnisse nutzen können, ohne dass G dagegen vorgeht, was sie mit Leichtigkeit könnten und womit sie auch mit grösster Wahrscheinlichkeit durchkämen. Das macht mir diese Sumas, die von sich behaupten die Privatsphäre zu respktieren und nicht zu schnüffeln schon wieder suspekt.

    Jo, Margin, da könnten wir jetzt bis zum Sankt Nimmerleinstag weiterdiskutieren und kämen zu keinem Ergebnis, ausser, dass es gefühlt ja irgendwann mal aufhören muss, womit ich mit Dir und allen hier konform gehe.

    Die oben angeführten Urteile sind nichts als juristische Spitzfindigkeiten. Der BGH sagt, dass solche Urteile nicht anerkannt werden müssen, weil Staaten halt immun sind. Griechische Privatkläger könnten ja schlecht das Brandenburger Tor pfänden oder die deutsche Botschaft in Athen. Genauso wie z. B. die Herrschaften mit dem Diplomatenstatus. Die können im Handgepäck kiloweise Puderzucker einführen, gegen sämtliche Gesetze eines Landes verstossen, wenn es nicht gerade um Kapitalverbrechen geht sind sie immun gegen alles. Und selbst wenn es um Kapitalverbrechen geht, muss die Immunität vorher aufgehoben werden. Dann sindse aber meist über alle Berge.

    Und ob das, was der BGH da sagt letztendlich haltbar wäre, kann ich nicht beurteilen. Logisch klingt es zumindest mal.

    Und der EuGH sagt letztendlich dasselbe, aber mit einer anderen Begründung, indem er sagt, dass Klagen von natürlichen Personen gegen einen anderen Staat nicht als Klage nach dem Zivilrecht gesehen werden können. Es gibt aber nur zwei Formen von Recht, wenn es um Klagen geht, dass zivile und das öffentlichen Recht, Zivilrecht und Strafrecht also. Beim Strafrecht kann nur der Staat als Kläger auftreten. Hier sagt der EuGH, dass dies nach dem Übereinkommen v. 27. September 1968 nicht mehr möglich sein soll. Woraus er diese Erkenntnis zieht, sagt er nicht.

    Wobei ich hier dann sagen muss: Das erscheint mir dann schon nicht mehr wirkllich so logisch. Ich bin immer misstrauisch, wenn ein Gericht so argumentiert, aber nicht belegt, weil das im Klartext meist schlicht heisst: "Wir wissen es auch nicht so genau, aber wir sehen es halt so und vor Gericht kann keiner Gerechtigkeit erwarten, sondern lediglich ein Urteil."

    Das ist sogar im deutschen Zivilrecht so, wenn zwei Parteien sich um eine Angelegenheit, die normalerweise in drei Jahen verjährt, 20 Jahre streiten und verhandeln, tritt auch nach 20 Jahren keine Verjährung ein.


    Was solls? Es wird mir jetzt zuviel mit diesem juristischen Scheiss, ich kann daran eh nichts ändern. Was ich jedoch auch hier daraus gezogen hab ist, dass es nicht immer unbedingt nur die anderen sind, wenn nicht endlich Schluss gemacht wird, dass also mit voreiligen Schuldzuweisungen vorsichtiger umgegangen werden sollte.