Gut, Israel wollte ich jetzt nicht namentlich (Wichtige!) benennen, weil "man" halt bei Meingungsäusserungen wie von Margin von bestimmten, bestimmenden Gruppen in Deutschland sofort als Antisemetist mundtot gemacht und in die ultrarechte Ecke gestellt wird. Schon die Frage danach, ob überhaupt mit einem Staat hätte verhandelt werden müssen der erst 1948 entstanden ist, ist ja schon ein Frevel. Und warum gehen Schadensersatzzahlungen an diesen Staat? Wären Sie nicht besser bei den damals Betroffenen selbst und deren Nachfahren angebracht, die mit Sicherheit heute nicht alle in Israel leben?
Wusste übrigens jemand, dass zuerst für die Gründung eines Staates Israel Süddeutschland angedacht war?
Und klar, soll jeder seine eigene Meinung haben, dann will ich aber auch nicht unterstellt kriegen, dass ich "deutschenfeindlich" bin, wenn ich z. B. sage, dass in der EU "Deutschland" von Anfang am meisten von allem profitiert hat. Es ist nämlich tatsächlich so. An den Hochs und an den Tiefs. Nicht der kleine Mann auf der Strasse, der hat eher draufgelegt, aber die grossen Konzerne und die Volkswirtschaft im Gesamten.
Oder, wenn ich sage, vielleicht ist an den jetzigen Forderungen der Griechen was dran, also sollte nicht gleich pauschal alles als "Qautsch" zurückgewiesen werden.
Was nutzen mir dazu im Internet eingestellte Abkommenstexte, Vertragstexte wenn ich die Einzelheiten nicht kenne? Wenn ich nicht weiss, wer was dann letztendlich wie juristisch interpretiert?
Schöne Formulierung z. B.: Alle Verbindlichkeite sind damit abgegolten. Aber umfasst "alle Verbindlichkeiten" damit wirklich ALLE Verbindlichkeiten? Kann ein erpresster Kredit unter alle Verbindlichkeiten eingeordnet werden? Einige werden da vielleicht sofort sagen "Ja". Ich sage dazu: "Ich kann es nicht berurteilen, weil ich die Argumentationen nicht kenne, die vielleicht sogar gut nachvollziehbar sind".
Nicht mehr und nicht weniger.
Dass die deutsche Regierung die Verhandlungen dazu wohl einseitig abgebrochen hat ist, für mich eher kein Argument. Im Gegenteil ist es für mich eher ein Argument dafür, dass die Gegenseite von der Grundlosigkeit ihrer Forderungen nicht "überzeugt" werden konnte und es auch keine neutrale, übergeordnete juristische Instanz gab, die dazu etwas gesagt hätte, wie z. B. die Juristen der grossen Länder, die diese Vereinbarungen für die Kleinen mit ausgehandelt haben. Warum auch immer.
Es wurde ja in den letzten Tagen über die Forderungen der Griechen allgemein viel berichtet. Was mich aber mittlerweile mal wirklich interessieren würde wäre, wie die Griechen das begründen. Es wird ja wohl kaum so sein, dass die einfach sagen "Wir wollen einen Nachschlag und basta".
Hab zu diesen Hintergründen mal gesucht, aber absolut nichts gefunden. Mich hätte die Argumentation der Griechen schonmal interessiert, interessiert, wie sie es begründen, dass, nach ihrer Meinung die Rückzahlung des Kredits noch offensteht. Vielleicht könnte ich dann auch mit mehr Sicherheit sagen "Absoluter Quatsch" oder "Gut, das könnte durchaus so sein".
Wenn jemand zu den Hintergründen, zu den Begründungen der Griechen was hat: HER DAMIT.