Beiträge von cura

    Gut, Israel wollte ich jetzt nicht namentlich (Wichtige!) benennen, weil "man" halt bei Meingungsäusserungen wie von Margin von bestimmten, bestimmenden Gruppen in Deutschland sofort als Antisemetist mundtot gemacht und in die ultrarechte Ecke gestellt wird. Schon die Frage danach, ob überhaupt mit einem Staat hätte verhandelt werden müssen der erst 1948 entstanden ist, ist ja schon ein Frevel. Und warum gehen Schadensersatzzahlungen an diesen Staat? Wären Sie nicht besser bei den damals Betroffenen selbst und deren Nachfahren angebracht, die mit Sicherheit heute nicht alle in Israel leben?

    Wusste übrigens jemand, dass zuerst für die Gründung eines Staates Israel Süddeutschland angedacht war?

    Und klar, soll jeder seine eigene Meinung haben, dann will ich aber auch nicht unterstellt kriegen, dass ich "deutschenfeindlich" bin, wenn ich z. B. sage, dass in der EU "Deutschland" von Anfang am meisten von allem profitiert hat. Es ist nämlich tatsächlich so. An den Hochs und an den Tiefs. Nicht der kleine Mann auf der Strasse, der hat eher draufgelegt, aber die grossen Konzerne und die Volkswirtschaft im Gesamten.

    Oder, wenn ich sage, vielleicht ist an den jetzigen Forderungen der Griechen was dran, also sollte nicht gleich pauschal alles als "Qautsch" zurückgewiesen werden.

    Was nutzen mir dazu im Internet eingestellte Abkommenstexte, Vertragstexte wenn ich die Einzelheiten nicht kenne? Wenn ich nicht weiss, wer was dann letztendlich wie juristisch interpretiert?

    Schöne Formulierung z. B.: Alle Verbindlichkeite sind damit abgegolten. Aber umfasst "alle Verbindlichkeiten" damit wirklich ALLE Verbindlichkeiten? Kann ein erpresster Kredit unter alle Verbindlichkeiten eingeordnet werden? Einige werden da vielleicht sofort sagen "Ja". Ich sage dazu: "Ich kann es nicht berurteilen, weil ich die Argumentationen nicht kenne, die vielleicht sogar gut nachvollziehbar sind".

    Nicht mehr und nicht weniger.

    Dass die deutsche Regierung die Verhandlungen dazu wohl einseitig abgebrochen hat ist, für mich eher kein Argument. Im Gegenteil ist es für mich eher ein Argument dafür, dass die Gegenseite von der Grundlosigkeit ihrer Forderungen nicht "überzeugt" werden konnte und es auch keine neutrale, übergeordnete juristische Instanz gab, die dazu etwas gesagt hätte, wie z. B. die Juristen der grossen Länder, die diese Vereinbarungen für die Kleinen mit ausgehandelt haben. Warum auch immer.

    Es wurde ja in den letzten Tagen über die Forderungen der Griechen allgemein viel berichtet. Was mich aber mittlerweile mal wirklich interessieren würde wäre, wie die Griechen das begründen. Es wird ja wohl kaum so sein, dass die einfach sagen "Wir wollen einen Nachschlag und basta".

    Hab zu diesen Hintergründen mal gesucht, aber absolut nichts gefunden. Mich hätte die Argumentation der Griechen schonmal interessiert, interessiert, wie sie es begründen, dass, nach ihrer Meinung die Rückzahlung des Kredits noch offensteht. Vielleicht könnte ich dann auch mit mehr Sicherheit sagen "Absoluter Quatsch" oder "Gut, das könnte durchaus so sein".

    Wenn jemand zu den Hintergründen, zu den Begründungen der Griechen was hat: HER DAMIT.

    Also ich sags eigentlich ungern, weil es wieder so aussieht, als wollte wieder ich den Besserwisser raushängen lassen.

    Aus juristischer Betrachtung: Wenn dieser HK, um den den es geht, mal im Internet auf diesen Fred stossen sollte, könnte sich Guppy ne gewaltige Unterlassungserklärung einfangen, wenn dieser HK entsprechend angestossen ist. Es ist nämlich aus den einzelnen Beiträgen im Zusammenhang leicht nachvollziehbar wer gemeint ist.

    HK aus B > Koch > Helmut Kohl > Kredit > Guppy |

    Na, da haben wir aber viel gelesen seit gestern, um uns etwas schlauer zu machen. Jetzt können wir wenigsten halbwegs untermauern, wenn wir empört ausrufen: "Irgendwann muss ja mal Schluss sein". ^^

    Aber ich könnte ja jetzt mal noch nachfragen, was denn hier vereinbart wurde: "Ersatzweise wurde am 12.09.1990 der 2+4-Vertrag unterzeichnet". Immerhin löste dieser Vertrag (dessen Inhalt ich im Ürbrigen nicht kenne) die alten Vereinbarungen ab.

    Im Gegensatz zu anderen hier kann ich nicht sagen: "Die sind mit Ihrer Forderung im Unrecht". Woher soll ich das wissen? Auch wenn es viele Verträge gibt. Verträge, gerade wenn sie so komplex sind, stellen sich später meist als auslegbar heraus. Aber da sag ich hier wohl keinem was Neues. Und ich sag auch hier keinem was Neues, wenn ich sage: "Wenn Giganten am Tisch hocken und einen Vertrag aushandeln, bleibt den Kleinen meist nicht viel anderes übrig als zu unterschreiben oder raus zu sein und als Zwerg zu versuchen eigene Vorstellungen separat durchzusetzen.

    Gut, der aktuelle Schuldenerlass und die, die noch kommen werden, mögen ein Argument sein, für mich sind sie jedoch nicht wirklich ein Argument, weil leicht erkennbar ist, dass die EU die Griechen unbedingt in der EU halten will. Warum auch immer. Und warum hat man denn, wenn man schon Schulden erlässt, nicht gerade die Forderungen, welche die Griechen zu haben glauben, einfach miteinbezogen? Man hätte ja sagen können: "Ok, wir erlassen Euch die Schulden und im Gegenzug erklärt ihr alle Forderungen, die ihr glaubt zu haben für erledigt". Wir machen das jedoch ohne Anerkennung einer Rechtspflicht.

    Hätte keinen Euro gekostet und die Sache wäre aus der Welt. Den Griechen wäre wohl nicht viel anderes geblieben, als darauf abzunicken. Klar, natürlich hätte es dann sein können, dass die übrigen EU-Gläubiger Griechenlands dann die Idee gekommen wären zu sagen: "Jo, wenn Deutschland hier so Schulden abbaut, dann wollen wir auch daran partipizieren".

    Ich gehe halt von der allgemeinen Lebenserfahrung aus. Deren Juristen werden auch nicht die dümmsten sein und wenn die seit Jahren immer weiter an ihren Forderungen festhalten, wird wohl irgendwas an den Vereinbarungen aus der Vergangenheit nicht so klasklar sein, wie es scheint. Gut, wenn dann die Bundesrepublik die Verhandlungen einseitig für beendet erklärt und das damit begründet, dass ihre Juristen das anders sehen, dann kann ich das glauben, aber ich muss es nicht glauben. Und ich glaube es garantiert nicht, weil es "meine" Bundesregierung sagt und ich als "guter Deutscher" da von haus aus etwas parteiisch zu sein hab.

    Klar, hab die Nachrichten dazu auch gehört und gedacht: "Oh nee, geht das schon wieder los?", wobei ich eher allgemein nicht verstehen kann, das da in mehr als 60 Jahren immer noch nicht alles für alle rechtsverbindlich abgearbeitet ist. Verträge werdem ja oft nachverhandelt, wenn sich unklare Interpretationen ergeben oder sich bei einer Partei später etwas als zu nachteilig herausstellt. Dann muss man sich halt nochmal an einen Tisch setzen und darüber reden.

    Viel mehr Aufmerksamkeit hätte ich dem Thema auch nicht gewidmet, hätte sich hier nicht gleich ne "Mauer der Empörung" aufgebaut. Und viel mehr als ein bisschen relativieren und sagen "Mit dem Thema kann man auch etwas differenzierter umgehen" wollte ich auch nicht.

    Ich häts aber besser gelassen. ^^

    Jo gudd. Die Hunnen, die Kelten (oder wie hiessen die, die mal in der Gegend des heutigen Chiemgaus gelebt haben und den Römern die Superschwerte schmiedeten, mit denen sie die halbe Welt unterwarfen?) und und und.

    Dann sag doch mal CC, wo nach Deiner Meinung die Zeitschwelle liegen sollte, wo sowas wie Verjährung oder Verwirkung eintreten sollte?. Und woran sollte das sonst festgemacht werden? Ich habs schonmal gesagt, ich hab dazu keine Meinung. "Irgendwann muss es mal gut sein" denke und sage ich auch. Ich sage aber nicht: "JETZT muss es mal gut sein".

    Und wenn Reparationszahlungen irgendwann nicht mehr möglich sein sollen und dieser Zeitpunkt sollte möglicherweise ein kurze Zeitspanne von X sein, warum zahlen wird dann immer noch für Sachen die mittlerweile bis zu fast einem Jahrhundert her sind? Warum zahlen wir an einige wenige Grosse und einige "Wichtige", während die Kleinen keinen Ansprüche mehr haben sollten? Warum kommt jetzt der Aufschrei: "Jetzt wollen die auch noch nenn Nachschlag". Warum schreit keiner: "Warum zahlen wir noch immer, wann ist Schluss mit der Zahlerei?"

    Gut, da gibt es Vereinbarungen und Verträge sind einzuhalten, auch wenn eine Partei dabei möglicherweise benachteiligt sein sollte.

    Griechenland hat 115 Mios in DM erhalten, also ungefähr 50 Mios Euros. Das sind mal grad 500 mittelprächtige Einfamilienhäuser, in Griechenland vielleicht 1000. Welchen Gegenwert und Kaufkraft hätte eine Kreditsumme plus Zinsen von 480 Mios Reichsmarkt heute? Dann noch geschätzte 100 000 Tote und was sonst noch alles plattgemacht wurde. Klar, dass die das Kotzen kriegen, weil heute nur noch in Millarden gerechnet wird. Das Wort Million kennen doch Politiker gar nicht mehr. Jo, gut, Regionpolitiker vielleicht noch.

    Griechenland war keine Kriegspartei, hatte sich aus allem rausgehalten, wie auch einige andere kleine Länder auch und wurde überfallen und vereinnahmt. Und ich meine, nur meine ganz persönliche Meinung, dass die nicht behandelt werden sollten, als wären sie, warum auch immer, Länder, bei denen Deutschland damals einen Grund sah, diese anzugreifen.

    Gut, ich wusste es auch nicht, aber jetzt weiss ich es. Die wollen ja keine weiteren Reparationszahlungen, die meinen, dass da ein noch nicht rückgezahlter Kredit offen ist. Aber auch heute überall in den Nachrichten: "Die Griechen haben Gauck auf weitere Reparationszahlungen angesprochen." Das mag nicht mal Vorsatz sein, aber es ist eine Verdrehung der Tatsachen und somit negative Stimmungsmache.

    Wir kennen das doch aus täglich Praxis, da wird behauptet und wird bestritten, am Ende entscheidet ein Richter. Wer soll hier entscheiden? Was, wenn der Kredit zurecht zurück verlangt wird, dies aber einfach mit "Das sehen unsere Juristen anders" ignoriert und die Angelegenheit, das Verfahren (nicht der Rechtsweg) damit einseitig als beendet erklärte wurde?

    Die Griechen werden damals wohl kaum Gelegenheit gehabt haben mit den Nazis auf Augenhöhe einen "rechtssicheren" Vertrag auszuhandeln.

    Aber klar, wenn an den eigenen Geldbeutel geht, änderen sich plötzlich Sichtweisen. Kenn ich von all den "Ehrenmännern", die mich in meinem Leben angepumpt und nie zurückgezahlt haben. Einen Grund fanden sie immer nicht zurückzahlen zu müssen und wenn es nur der war, dass ich es mir irgendwann gereicht hat und dann etwas unverbindlicher geworden bin. Ja klar, DAS mussten sie sich von mir nicht bieten lassen, das hatten sie nicht nötig, dass ich plötzlich den nötigen "Respekt" vermissen liess. Sie kündigten mir die Freundschaft und "bestraften" mich damit, dass sie glaubten ihre Schulden bei mir, mit den Frechheiten die ich mir erlaubt hatte, verrechnen zu können.

    Die Freundschaft beim Geld hört meisten dann auf, wenn es ans Zurückzahlen geht.

    Hab die Länder willkürlich ausgewählt, als Beispiele für Länder, von denen für grosse keine Gefahr ausgeht Guppy. Aber davon abgesehen, die Schweden wurden ja auch "entschädigt", also muss auch dort was gewesen sein.

    So, hab mir jetzt aber mal den von Guppy eingestellten Artikel angesehen und wieder was dazugelernt. Worum es nämlich u. a. geht.

    Auszug:

    >> Gauck erwiderte, der Rechtsweg dazu sei abgeschlossen. Dies sei die offizielle Haltung der Bundesregierung. "Ich werde mich dazu nicht äußern. Und ganz gewiss nicht anders als meine Regierung", fügte er hinzu. Nicht-Regierungsorganisationen schätzen die Reparationsforderungen, die Athen geltend machen will, auf bis zu 160 Milliarden Euro. Bei der Zwangsanleihe geht es um mehrere Milliarden Euro. Die deutschen Besatzer hatten Griechenland 1942 zu einer zinsfreien Zwangsanleihe von 476 Millionen Reichsmark an Deutschland genötigt. Dieses Darlehen wurde nie zurückgezahlt.

    Es geht also u. a. um ein "Darlehen" von rd. 480 Millionen Reichsmark. Erzwungen, strafrechtlich: Nötigung, möglicherweise Erpressung. Heute dürfte das mit Zinsen für über 70 Jahr ein erkleckliches Sümmchen sein. Und wenn das heute 160 Millarden sein sollten, dann sind es halt 160 Millarden.

    Und der Herr Pastor hat sich auf juristisches Gebiet gewagt. Hätte er mal besser gelassen und stattdessen irgendein Blabla abgelassen. Ein Rechtsweg kann nicht einseitig beendet werden, auch nicht durch die Regierung eines Staates. Aber immer alles gerade so wie es in den Kram passt. Im Moment berufen sich ja viele gerade im Fall der Ukraine auf das Völkerrecht, wobei sich jedoch keiner so wirklich sicher ist.

    Aber eines ist klar, Kredite müssen normalerweise zurückgezahlt werden, erwartet man ja von Griechenland, Spanien, Portugal auch. Für erzwungene gilt das wohl allemal. Und da es im Völkerrecht sowas wie Verjährung von Schulden nicht gibt, kann sich auch niemand darauf berufen. Das Globalentschädigungsabkommen (kenne den Inhalt nicht, gehe nur rein von der Formulierung aus) dürfte hier also nicht greifen. Es geht ja nicht um Entschädigung, sondern um Rückzahlung eines Kredits.

    ....

    Und? Hat Griechenland jemals eine Entschädiung erhalten? Ich weiss es ehrlich gesagt nicht.

    Edit: Hab grad geguckt. 115 Millionen habense gekriegt.

    ......

    Und wenn ja, war mit Entschädigungszahlungen der Kredit einbegriffen? Dazu hätte es, nach meiner Auffassung, wohl einer gesonderten Vereinbarung zwischen Griechenland und Deutschland bedurft. Reparationszahlungen sind ja was anderes.

    Schulden hat immer das Land und nicht die jeweilige Regierung. Darüber dürften wir uns ja alle einige sein. Die heutigen Regierenden können also nicht sagen: "Jo, weisste, was der Addy damals gemacht hat, geht uns heute nichts mehr an".

    Aber abschliessend, glaube ich feststellen zu können, dass keiner von uns so wirklich weiss wovon er redet, weil wir das ganze Vorgeplänkel nicht wirklich kennen.

    >> Nach dem ein Vergleich in beiderseitigem Einvernehmen seit 40 Jahren Bestand hatte?

    Welcher Vergleich? Was steht drin und über was wurde sich verglichen?


    Was ich aber herausziehen kann ist, dass die Griechen wohl der Meinung sind, der Kredit stände noch offen und da die auch schlaue Juristen haben, gehe ich mal davon aus, dass die Forderung nicht ganz unbegründet sein könnte. Die würden sich wohl auch hüten irgendwas in die Welt hinaus zu posauen was völliger Unsinn ist und von dem jeder weiss, dass es völliger Unsinn ist.

    >> Es kann nicht angehen, dass jedesmal wenn wer grad nicht flüssig ist, einfach nach Deutschland geschrien wird.

    Naja, geschrieen habense ja nicht. Sie haben mal zart angefragt. Und sie haben auch keine Summen genannt. Viellecht wären sie schon mit einer kleinen Summe, so im Gegenwert des Berliner Flughafens oder der Hamburger Oper, als Wiedergutmachung zufrieden.

    Aber das ist mir trotzdem etwas zu einseitig. Klar, Bombentrichter in Dortmund, Feuersturm in Dresden. Aktion und Gegenreaktion. Was war in welchem Fall angebracht, unangebracht, gar ein Kriegsverbrechen? Und hat jemand, der ne Schlägerei anfängt ein Recht darauf die Klamotten bezahlt zu kriegen, wenn diese bei der Schägerei am Ende zerrisssen sind?

    >> Entweder ist irgendwann gut _

    Klar, sollte irgendwann gut sein. Aber nochmal: Wann ist "Irgendwann"? Und wer bestimmt dann einen Zeitpunkt? Die Gläubiger oder die Schuldner? Oder möglicherweise beide in einem Konsens?

    Also ich möchte die Frage nicht beantworten müssen.

    Geht "man" mal von den Verfährungsfristen aus, die es in fast jedem Rechtssystem gibt, dann sind die auch völlig unterschiedlich, ganz einfach deshalb, weil sie auch völlig willkürlich sind. Das einzige Argument: Wenn es Verjährungsfristen gibt, dass weiss jeder wo er dran ist und kann vor einer Verjährung seine Forderungen geltend machen. Macht er diese nicht geltend, geht halt anschliessend nichts mehr. Und sogar bei diesen Verjährungsfristen ist es so, dass diese nicht automatisch gelten, ausser im Strafrecht natürlich, sie müssen vom Gläubiger geltend gemacht werden, denn auch das geltende Recht, lässt einem Gläubiger das Recht zu sagen: "Ich will auf die Einrede der Verjährung verzichten und die Sache so geklärt haben, dass am Ende kein bitterer Nachgeschmack bleibt".

    Und es sollte auch mal aus der Sicht der rein politischen Propylaxe gesehen werden. Es gibt immer Staaten, die von ihrer Grösse und Stärke her für andere Staaten, Nachbarstaaten eine potenzielle Gefahr darstellen, ganz einfach, weil sie exitieren. Da kann ja noch argumentiert werden: Wir greifen sie an, vereinnahmen sie und damit ist mal eine potenzielle Gefahr für uns gebannt.

    Aber kleine Staaten wie Belgien, Dänemarkt, Griechenland, auch Schweden? Für wenn sollten die denn eine Gefahr darstellen? Die könnten höchstens im Legoland einmarschieren. Aber sie wurden trotzdem überfallen und vereinnahmt und das mit nicht gerade zimperlichem Vorgehen. Und weil sie klein und schwach waren und anscheinend auch keine Fürsprecher bei den Siegern hatten, konnten sie sich auch nicht bei den Besiegten bedienen und durch "Sanktionen" durchsetzbare Forderungen stellen.

    Nehmen wir mal Israel. Die forderten Zahlungen für Staatsangehörige eines Staates, den es damals noch gar nicht gab. Das nur mal zur Darstellung und ohne jede weitere Wertung.

    Hier wurde mal vor kurzem gesagt: "Viel Gemeckere, aber keine alternativen Vorschläge". Wann sollte den irgendwann Schluss sein? Nach einem Zeitraum X und wenn ja, wie lange sollte der dann sein? Wer bestimmt, wie lange dieser Zeitpukt X ist? Sollte Schluss sein, wenn einer fordert "Zahl!" und der andere sagt: "Es gibt nix"?

    Also ich weiss es nicht und will mich deshalb auch nicht "halb unausgegoren" festlegen.

    Und ich symphatisiere hier ein wenig mit den Kleinen, was aber nicht heisst, dass ich deshalb GEGEN Deutschland bin. Um diesem Vorwurf gleich mal den Wind aus den Segeln zu nehmen.

    >> wir deutschen ham mist gebaut, das ist richtig. aber die anderen auch.

    Jo, das is so ein Allroundargument, um nicht zu sagen "Totschlagargument". Da gibt es aber welche, die haben viel Mist gebaut und da gibt es auch welche, die haben wenig, weniger Mist gebaut.

    Geht man einmal schlicht vom deutschen Zivilrecht aus, könnten die Griechen, würden sie so ne Forderung einklagen, dieses Verfahren sehr wohl gewinnen. Es können nämlich sehr wohl auch uralte Forderungen eingefordert oder verrechnet werden. Nach deutschem Zivilrecht steht dem nur die gesetzlich bestimmte Verjährungsfrist als Einspruch dagegen. Eine solche Verjährungsfrist fehlt aber nach internationalem Staatenrecht, also kann dieser Einwand nicht greifen. Dann müsste sich halt mal international auf irgendwelche Verjährungsfristen geeinigt werden.

    Es ist gefühlt richtig, dass irgendwann mal Schluss sein muss. Aber, wann ist "Irgendwann"? Schuldner und Gläubiger haben da sicherlich, auch gefühlt, unterschiedliche Vorstellungen.

    Das ist auch sone Fragestellung, die ich nicht wirklich beurteilen kann und will und deshalb kann ich mir dazu auch keine abschliessende Meinung bilden. Was ich aber kann ist, den "Advocato diabolo" geben, nämlich zu sagen: "Das kann man so sehen, dass kann man aber auch ganz anders sehen. Je nachdem, durch welche Augen man sieht und in wessen Schuhen man sich bewegt".

    Und es ist auch richtig zu sagen "Ich war damals noch nicht geboren, ich hab keine direkte Schuld". Das sehen aber die ehemaligen Opfer der Deutschen wohl in grosser Mehrheit genauso. Die Nachkommen der "Kriegsverbrecher" werden heute nicht umsonst wieder fast überall mit offenen Armen empfangen.

    Wenn Dein Vater meinen Vater in der Vergangenheit betrogen hat, bist Du deswegen vielleicht der Erbe eines grossen Vermögens, ich als Erbe meines Vaters der arme Schlucker. Das wäre in einem Rechtsystem mit einer geregelten Verjährung dann halt ein nicht mehr änderbarer Zustand. Zurück bliebe jedoch sowas wie eine Ungerechtigkeit aus der Vergangenheit, die bis in die Jetztzeit reicht, den Du ändern könntest, nicht müsstest, indem Du mir z. B. freiwillig enn bissl was von Deinem Reichtum abgibst.

    You know what i mean?

    Naja, irgendwie kann ich die Haltung von Zwergenländern wie Griechenland schon nachvollziehen. Die Grossen haben sich zunächst einfach geholt was sie wollten und in der Folgezeit gabs auch noch "Schadensersatzzahlungen". Die Kleinen gingen weitestgehend leer aus.

    Hab grad vor einiger Zeit sehr detaillierte Berichte drüber gesehen, wie die deutsche Wehrmacht in den Ländern gehaust hat, in denen sie eingefallen war. Diese Brutalität und Grausamkeit hätte ich mir vorher nie vorstellen können.

    Typisch waren z. B. einige Aussagen von Südfranzosen, die erzählten, dass damals bei ihnen das Gerücht umging, Armeen würden auf sie zumarschieren. Die erzählten, dasse sich aus Angst vor den Deutschen in die Hosen schissen. Dann waren es aber "nur" die Italiener die einmarschierten. Sie erzählten, dasse deswegen richtig erleichtert waren und die Italiener beim Einzug von oben mit Wasser begossen. Und die hätten darauf mit Scherzen und fröhlichem Gejohle reagiert.

    Jetzt stellt Euch mal vor, irgendeiner hat Euch vor 30 Jahren die Wohnung kurz und kleingeschlagen, hat aber den Schaden nie ersetzt. Irgendwann isses dann in "Vergesenheit" geraten, weil der Schädiger halt nicht und nie gezahlt hat. So, jetzt ist dieser ehemalige Schädiger Anführer einer Gruppe die Euch Geld leiht und irgendwann seid ihr finanziell so platt, dass ihr nicht mehr zahlen könnt. Die Gläubigertruppe weiss das sehr genau, erlässt einen Teil der Schulden, verlangt aber aber ansonsten weiterhin Tilgung. Du musst sparen, sparen, sparen, machst das auch oder versuchtst es zumindest und hast irgendwann nix mehr im Kühlschrank. Der andere muss, so wie es aussieht, aber nicht darben. Jo, und irgendwann kommt dann halt mal die Überlegung: "Der hat ja eigentlich noch Schulden bei mir, die er ja nur hat, weil er nie gezahlt hat und nicht, weil ich sie ihm erlassen hab. Und jetzt verlangt er von mir Zahlung. Ich könnte es doch genauso machen, wie er damals und einfach verrechnen."

    ...mit Mord und Totschlag.

    Auf den Bitcoin haben ja anscheinend, aus vorwiegend Sachzwängen, auch einige richtig böse Buben gesetzt. Die lassen sich die Frage: Kannste mal wechseln?" natürlich nicht mit "Tut mir leid, wir wurden heute nacht ausgeraubt" beanworten.

    Wusste ich gar nicht, dass bis heute nicht bekannt ist, wer das Ganze programmiert hat. Überhaupt blicke ich bei den Hintergründen zu diesem Bitcoin bis heute nicht durch. Hab nur mitgekriegt, dasser plötzlich da war, dass anscheinend viele drauf vertraut haben.

    *** Link veraltet ***

    Sag, dass Du irgenwie in Erinnerung hättest, dasse bei ihrem 70sten gesagt hätte, sie wolle nicht mehr als das Älterwerden erinnert werden.

    Ich hätte ja noch nen anderen Vorschlag, aber der ist nur was für ganz Hartgesottene und nicht so wirklich zur Veröffentlichung geeignet.

    Al Bundy? Wird jetzt gerade nachts (weiss jetzt nicht wo) wiederholt.

    Was ich im Moment als sehr interessant empfinde ist "Sons of anarchy". Gute Köpfe, interessante Story, ziemlich authentisch, nicht zu übertrieben.

    Jo, so isses. Wer will das wirklich unterscheiden? Was ist pure Lüge, was ist Wahrheit? Was ist verdrehte Wahrheit? Was entsteht aus der Haltung "Hier (wir) die Guten, dort die Bösen?". Immer nur sofort auf die Journalisten draufhauen ist sicherlich auch der falsche Weg. Die sehen oft auch nur Teilausschnitte. Tagesjournalismus kann sich selten mit Analyse befassen und Analyse ist nur dann möglich, wenn sich irgendwann sowas wie ein Gesamtbild ergibt. Und auch dann muss noch unterschieden werden, was ist nachweisbar wahr, was könnte wahr sein, was ist auszuschliessen und was könnte ausgeschlossen werden. Es bleibt meist also immer noch viel Raum für Spekulation.

    Das haben wir ja immer wieder. In z. B. Land A schlägt ne Rakete ein, worauf Land A einen Grund sieht in Land B Vergelltung zu üben. Was ist die Wahrheit? Hat Land A sich möglicherweise selbst beschossen?

    Die Geschichte ist voll mit derartigen Lügen, die sich z. T. über Jahrzehnte und Jahrhunderte gehalten haben.

    Was ich im Moment als viel unangenehmer empfinde ist das nachgefolgte Kasperletheater, welches z. Zt. für die hinteren Ränge veranstaltet wird. Jeder versucht sich zu profilieren. Eine Nachricht jagt die andere. "Da wurden jetzt Konten eingefroren". "Seht her, wir tun was". Toll, jetzt wurden Konten eingefroren. Klar, die Gestopften dort sind ja auch blöd, die haben ihre Millarden bei heimischen Banken versteckt.

    Da wird öffentlich analysiert, wer welchen Schaden erleidet und sich deswegen was nicht leisten kann. Da wird öffentlich nach Lösungen gesucht, Statements jagen über die Ticker, dabei ist jedem der Beteiligten längst klar in welche Richtung es weitergehen wird. Nur, davon sagen sie uns nichts.

    Jo, ich finde es schon beängstigend Alex, dass wir mittlerweile in einer Zeit leben, in der Witze, wie der hier von Dir gemachte überhaupt möglich sind.

    Und ich bin auch sicher, dass die amerikanischen Geheimdienste solche Meinungsäusserungen auch mitverfolgen, schon allein deshalb um Grundstimmungen in der Welt, die für sie sind oder gegen sie gehen, einschätzen zu können.

    Und ich bin auch überzeugt davon, dass Firmen wie FB oder G intern sowas wie einen Schnüffeldienst betreiben, der vermeintliche "Gegner" und Kritiker lokalisiert und, um ebenfalls allgemein z. B. Grundstimmungen ausloten.

    Und es würde mich auch z. B. bei G nicht wundern, wenn sie allzu kritische Gegner über die Serps bestrafen würden, so sie das denn lokalisieren können, um ihnen so das Einkommen zu schmälern oder möglicherweise zu ruinieren. Wer sich um seinen Lebensunterhalt sorgen muss, hat weniger Zeit zum Nachdenken, zum Kritteln und zum Lesen und zum Schreiben.

    Is mir auch egal, ob jetzt hier vielleicht einige denken: "Der Cura hat doch mehr als nur eine Schraube locker". Aber wir wissen ja, dass alles was machbar ist auch irgendwann gemacht wird. Soo weit hergeholt dürfte es also dann doch nicht sein. Es ist zumindest denkbar.

    Das Idealziel von diesen ganzen Strolchen ist, dass jeder irgendwann so eingeschüchtert und verängstigt ist, dass er sich bis zum absoluten Schweigen selbst zensiert. Und es funktioniert immer besser. Auch ne Auswirkung der Snowdon-Enthüllungen.

    Ich hatte diese Snippets auch nur bei meinen eigenen im DMOZ gelisteten Seiten gesehen. Sonst hab ich weiter nicht gross geguckt.

    Aber immerhin, es ist ja mal was aus Europa und sollte vielleicht allein schon deswegen gefördert werden, egal, ob die Site jetzt unübersichtlich ist oder nicht. Ich bin über alles froh, was mich aus den Klauen der Amis und deren widerlicher Schnüffelei befreien könnte. Bei den Franzosen kommen die Amis mit ihrer "Ermächtigungsgesetzen" nicht durch. Allzu usafreundlich sind die nämlich nicht.

    Egal was aus den USA kommt, ich traue keinem und nichts. Es würde mich auch nicht wundern, wenn so manche, ganz normal daherkommende Website, von deren Geheimdienst zur Schnüffelei und Provokation angelegt wäre.

    Was auch sone richtige Mode geworden ist: Das Aussitzen, die Leute einfach auflaufen zu lassen und mit Sprechblasen abzuspeisen. Ich kann auch mittlerweile nachvollziehen, warum so mancher anfängt Amok zu laufen. Ich hätte, wegen einer Mail die gerade reingekommen ist, auch gerade Lust mich ins Auto zu hocken und ein paar Herrschaften mal persönlich aufzusuchen.

    Hab hier jetzt seit Monaten Probleme mit Telefon und Internet. Alles fällt immer wieder mal aus, mal für Minuten, mal für Stunden. Geht alles über Funk und dieser Anbieter ist der einzige der infrage kommt, weil diese Hirnis, die das Areal hier vor 7, 8 Jahren erstellten nicht dran gedacht haben sich mit der Telefonica abzusprechen, damit die ihre Leitungen legen können.

    So, jetzt war schon mehrmals ein Mechaniker hier und hat jedesmal erfolglos alle Geräte ausgetauscht, bis er dann begriffen hat, dass es ein externes Problem sein muss. Seit einigen Tagen fällt jetzt nichts mehr aus, dafür kommen aber pro Sekunde nur noch so 20 KB rein. Vorher waren es bis 130. Mit 20 KB kann ja kein Mensch arbeiten.

    So, jetzt hab ich deren Service per Mail angeschrieben und zurück kam die Bitte ihnen doch mal einen Screenshot der Messungen zu schicken. Hab ich dann auch gemacht.

    Und jetzt kam ne Mail mit folgendem Text:

    Erst mal blablabla. Vielen Dank tralala.

    Und dann: Sie haben sich das angesehen und es ist alles korrekt, weil die Geschwindigkeit nach ihren Verträgen noch in Ordnung ist. Ihre Verträge würden vorsehen, dass sie von der vertraglich vereinbarten Geschwindigkeit lediglich 10% garantieren und diese 10% wären nicht unterschritten.

    Nur, von dieser Klausel kann ich in meinem Vertrag nichts finden. AGB hab ich keine und in deren Webseite hab ich sie auch vergeblich gesucht.

    Und dann zum Abschluss wie zum Hohn: "Vielen Dank für Ihre Mitarbeit und sollten in Zukunft andere Probleme auftreten rufen Sie doch bitte direkt bei der Telefonnumer 12341234 an."

    Scheint also so, als wäre die Angelegenheit damit für die erledigt und ich müsste weiterhin baw mit 20 KBs leben.

    ...

    Vorige Woche im Mediamarkt hats mir auch irgendwann mal mit sonem Arsch von Abteilungsleiter gereicht und ich bin mal etwas lauter geworden, als ich die reparierte und immer noch kaputte Kaffeemaschine meiner Bekannten mit dieser zurückgebracht habe.

    In Spanien gelten dieselben gesetzlichen Normen der Gewährleistung wie in Deutschland. War ja mal ursprünglich ne EU-Richtlinie. Hier habense aber alle ne Kulanzregelung (jeder machts, also muss auch jeder mitmachen), dass etwas innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf ohne Angabe von Gründen zurückgegeben werden kann.

    Die Spanier sind allerdings was ihre Rechte als Verbraucher angeht erschreckend uninformiert. Sowas wie Verbraucherschutzaufklärung oder Verbraucherschutzverbände wie in Deutschland gibt es hier nicht.

    So, jetzt steh ich mit diesem Hirni von Abteilungsleiter vorne an der Reklamtion in einer Herde von Menschen und dieser Arsch will mir allen Ernstes erzählen, dass mit dieser freiwilligen Rücknahmeverpflichtung die gesetzliche Gewährleistung ausserkraft gesetzt wäre. Wobei er sich von mir aber erst mal erklären liess, was "Saneamiento" (gesetzliche Gewährleistung) bedeutet. Hatte er wahrscheinlich vorher nie gehört. So, da mach ich mir die Mühe diesen Arsch zu erkären, dass die gesetzliche Gewährleistung immer vorgeht, weil ne Garantie ne freiwillige Leistung des Verkäufers oder Herstellers ist.

    Und was passiert? Er fing wieder an: "Aber die 14tägige Rückgabegarantie!"

    So, also nochmal: "Diese Garantie interessiert hier nicht, hier geht es um die gesetzliche Gewährleistung".

    Und was passierte diesmal? "Unsere 14tägige Rücknahmegarantie...." Wobei er jetzt versuchte mich mit einem Wortschwall einfach zu überrennen. Jo, und da bin ich dann halt mal etwas lauter geworden und alle Augen im Supermarkt gingen in meine Richtung.

    Und er: "Bitte hören Sie auf mich anzuschreien".

    Und ich: "Hör Du auf mit mir wie mit einem Vollidioten zu reden, dann rede ich in normalem Ton mit Dir weiter. Ich weiss nämlich wovon ich spreche und Du sabbelst nur ohne jedes Wissen vor Dich hin und versuchtst mich abzuwimmeln".

    Wie gesagt, ich kann mittlerweile schon verstehen, warum jemand unkontrolliert aggressiv werden kann, wenn ihm sowas innerhalb kurzer Zeit mehrmals passiert.

    Ich bin noch am Rumwerkeln und im Hintergrund läuft noch der Fernseher. RTL ist drin, keine Ahnung mehr warum. Aber da ist gerade so ein Kasper zu sehen, der meine Aufmerksamtkeit erregt hat, weil er so aussieht, wie "normale" Menschen für mich nicht aussehen.

    Irgendwas mit Hypnose, irgendwas mit Hynosetrainer, irgendwas mit "Abnehmen durch Hypnose". Soweit so gut. Aber der Typ hat etwa 20 cm lange Haare und die hat er akurat senkrecht nach oben gekämmt und mit Haarspray fixiert. Sieht aus wie ein Arsch mit Ohren und wie ein Wesen von einem anderen Stern. Aber auch so, als hätte er gewaltig was an der Klatsche.

    Neben ihm auf dem Sofa ne blande Alte, die zusammengesunken wie eine vollgeschissene Socke auf seine "Befehle" reagiert. Tolle Vorführung.

    So langsam frage ich mich: "Sind die bekloppt oder bin ich es?"

    Und ich frage mich, wer nimmt sowas ernst? Aber es scheint Menschen zu geben, die glauben, dass solche Menschen ernst genommen werden und sie für ihre Absonderungen auch noch bezahlen.

    Auch so einer: Sascha Lobo. Für mich hat der auch gewaltig was an der Klatsche und ich frage mich, wieso ein schon sowieso nicht sonderlich attrakttiver Mensche sich noch hässlicher macht. Gut, kann ja jeder machen wie er will, aber muss man ihm deshalb in einer nicht unbeachteten Publikation einen Platz freihalten, wo er seinen Müll ablassen kann? Gut, ab und an liegt er ja nicht daneben. Aber dann nicht daneben zu liegen ist so schwer meistens nicht. Aber ansonten? Da steht der nächste Kommentar an und da wirds dann oft, aus Ermangelung konkreter Anlässe und Themen einfach nur noch schwachsinnig.

    So, jetzt kommt zu dem schwachsinnigen Gesabbel noch der rote Hahnenkamm dazu und ich frage mich ernsthaft: "Braucht die Welt diese Selbstdarsteller, die wahrscheinlich mit zuwenig Selbstvertrauen, dafür aber mit der Gabe zum sinnfreien Sabbeln ausgestattet wurden?"

    Und ich frage mich: "Wann kommt endlich einer, der sich nen Nagel in die Stirn haut, ne Bockwurst dran aufhängt und und uns dann erklärt, wie die Welt funktioniert?"

    Und ich frage mich, ob ich mittlerweile nicht zu alt für diese "aufgeklärte" Welt der dummdreisten Selbstdarsteller dieser Welt bin. Das ist alles so durchsichtig, aber; es scheint wunderbar zu funktionieren.