Beiträge von cura

    Naja r-alf, son Fred ist ja kein Wunschkonzert, bei dem man sich die Anworten vorab aussuchen kann.

    Was soll ich Dir denn jetzt sagen Cubemaster? Da fragt ein Ratloser die Ratlosen was sie denn an Strategien auf Lager haben. Wenn wirklich einer etwas gefunden oder bemerkt haben sollte, was G "übersehen" hat, wird er es hier öffentlich ganz sicher nicht offenbaren. Und wenn er es intern offenbart, wird er das nur tun, wenn sicher ist, dass nichts weitergegeben wird.

    Meine Sites haben auch verloren, wobei ich mir jedoch nicht immer sicher bin, ob ich verloren hab oder lediglich von Sites verdrängt wurde, die plötzlich bevorzugt behandelt wurden. Was auf alle Fälle abgeschnitten wurde ist der LT, die verlorenen Seiten wurden jedoch nicht durch Seiten aus Sites ersetzt die schon vorher allgemein gut platziert waren, sondern von vorher unsichtbaren Seiten unsichtbarer Sites. Für mich lässt das den Schluss zu, dass es G nicht mehr auf Qualität ankommt, sondern nur noch um Streuung von Umsätzen, an die sie noch nicht drankommen, unter vielen. Motto: Je weniger einzelne an den Serps monitär partipizieren, desto mehr werden sie auf unsere Werbung umsteigen müssen. Heisst also, der Umsatz aus den organischen Serps wird auf möglichst viele verteilt.

    Is ja nicht mehr zu übersehen und zu bestreiten, dass die Strategie Gs darauf hinausläuft das Maximum an Umsatz aus ihrer "Suchmaschine" herauszuholen und dabei so lange als möglich das "freundliche" Gesicht zu wahren, was ihnen unter dem Druck der Aktionäre immer weniger gelinkt. Is wie beim Schach, da versucht man ja auch solange als möglich eine Strategie zu verbergen, um den Gegner am Ende matt setzen zu können. Eine solche Strategie hat G auch und kein Mensch weiss, wie G seine Position in diesem Spiel selbst sieht, vielleicht wissen sie auch selbst nicht so genau, wie ihre Chancen z. Zt. wirklich verteilt sind. Auch beim Schach wird ja schonmal ein Zug zurückgenommen, wenn ein Gegner einem mit einem Gegenzug in die Parade fährt, die Gefahr besteht, dass die Strategie möglicherweise erkennbar wird.

    Wahrscheinlich ist das, was G z. Zt. vorführt die Vorbereitung auf weitere geplante Züge die noch kommen werden und die noch viel schmerzhafter sein könnten.

    Nur, wo kein sich aufbauend logisches System mehr dahintersteht, gibt es auch keine strategisch richtigen Strategien mehr. Der Gegner Gs ist nicht der einzelne Webmaster, sondern die Masse insgesamt all derer, die G am ungehemmten Geldverdienen hindern. G strebt 100% des durch und mit ihren Seiten und Diensten machbaren Umsatzes an. Alles andere würden die Aktionäre auch gar nicht als akzeptabel akzeptieren.

    Was für mich heisst, dass ich so weitermache wie bisher? Wie gesagt, nicht alles was 10 Jahre nicht falsch war, kann plötzlich unrichtig sein. Umgekehrt gilt das Gleiche. Richtig war z. B. nach meiner Meinung, bei allem was sich als schädlich herausstellen könnte, die Devise: Weniger ist wahrscheinlich auf Dauer mehr. Wer im Dschungel überleben will, muss halt Tarnfarben tragen und darf sich nicht durch ein weisses Fell fur jedermann weithin sichtbar machen.

    Jo, is schon irgendwie so, dass dort wo viele Touris rumrennen, die Ansässigen oft ignoranter, genervter sind. Gerade in Touristenhochburgen. Ich suche mir deshalb immer schon Menschen raus, die nicht sofort weglaufen können. Einen Taxifahrer, der an zweiter oder dritter Stelle wartend in seinem Taxi hockt. Den ersten kannste nicht fragen, der reagiert genervt, weil Du ihm ja ne Fahrt versauen könntest. Oder nen Würschtschenverkäufer, ne Blumenverkäuferin und und und. Oder Menschen die irgendwo rumstehen und bei denen erkennbar ist, dasse nicht innerhalb der nächsten 10 Minuten einen wichtigen Termin haben könnten. Wer steht kann nicht so einfach grad mal weiterlaufen und ist auch meist aufnahmefähiger. Wen man fast immer ansprechen kann sind Polizisten, das kann man dann auch aus dem Auto heraus tun und dann ist es meist auch zweitrangig, wenn man mal für die Zeitspanne der Auskunft den gesamten Verkehr blockiert.

    Und die Franzosen sind halt wirklich etwas speziell. Nationalistischer halt. Dieser Sakossie z. B. hat überall auf der Welt, wo alle sich in Englisch bemühten, grundsätzlich französisch gesprochen und sich übersetzen lassen, obwohl er fliessend Engslich spricht. Hat dann auch manchmal die Dolmetscher korrigiert: "Soo habe ich das NICHT gesagt!" Die wollen zumindest eingehend mit ein paar Worten ihrer Landessprache angesprochen werden und legen auch sonst wert auf bestimmte Höflichkeitsformeln. Jedenfalls die meisten. Was die z. B. gar nicht mögen ist, wenn man sie aus dem Auto heraus vom Fahrersitz aus durch die runtergedrehte Seitenscheibe auf der Beifahrerseite anspricht, wenns auch anders geht. Das gilt auch für Franzosen selbst. Die mögen es auch nicht, wenn man ungefragt in ihren persönlichen Dunstkreis eindringt. Es ist also ein gewisser Abstand immer angebracht, was natürlich z. B. im Gewühl im Zentrum von Paris manchmal kaum möglich ist.

    Die Holländer z. B. sind da wesentlich schmerzfreier. In vollen Kneipen (und auch im Freien, wenns so richtig voll ist) kriegste da dauernd irgendwelche Ellbogen in die Rippen, irgendwann begreifste, dass das kein Zeichen von Aggression ist und setzt ebenfalls die Ellbogen ein, wennde Dir den Weg aufs Klo bahnst.

    >> Wenn man da auf Deutsch oder Englisch jemanden was gefragt hat, dann haben die dich einfach stehen lassen _

    Kann ich etwas nachvollziehen Guppy. Wennde inner Innenstadt wie Paris lebst und/oder arbeitest wirste wahrscheinlich dauernd von irgendwelchen Leuten in unverständlichen Sprachen angesprochen. Und das kann einem ganz schön auf den Geist gehen.

    Ging mir in meiner Zeit in Amsterdam irgendwann ähnlich, nur, dass ich die meisten die mich ansprachen verstanden hab. Hab da ja auch direkt in der Nähe zum Rotlichtviertel, also in der Innenstadt gewohnt und dort ist im Sommer jeder zweite auf der Strasse ein Touri. Mir sind im Amsterdam leider auch immer die Deutschen am meisten unangenehm aufgefallen. Entweder sie (natürlich nicht alle) schrien aus 10 Metern Entfernung "Äh, wo issen der Bahnhof?" oder sie haben mich mal schlichtweg am Arm festgehalten, um auf sich aufmerksam zu machen: "Wo sind denn hier die Mädels?" Und keiner hat sich gewundert, wie gut ich als "Holländer" doch eigentlich Deutsch sprach. Für die war es wahrscheinlich selbstverständlich, dass die meisten Holländer mehrere Sprachen zumindest halbwegs verstehen und sprechen. Es ist wirklich so, wenn jemand irgendwo in einem fremden Land die Menschen "von der Seite her" anmacht, dann sind das meist Deutsche und Engländer. Entsprechend sind dann auch oft die Vorurteile. Je weiter man in Europa nach Süden kommt, desto mehr Fingerspitzengefühl haben die Menschen für Situationen wie diese. Die Nordländer legen meist los, ohne auch nur vorher mal nachzufragen, ob man sie überhaupt versteht. Ganz schlimm sind da die Engländer und auch die Amis, die vielfach nicht ein einziges Wort einer Fremdsprache beherrschen und im Ausland oft eine gewisse Arroganz an den Tag legen, wenn sie auf jemanden treffen, der ihre "Weltsprache" Englisch nicht spricht oder nicht sprechen will. Wenn mich hier einer sofort mit einer Frage in Englisch oder Deutsch überfällt, kriegt er von mir meist auch keine vernünftige Antwort mehr. Was anderes ist es, wenn die erste Frage lautet: Entschuldigung, sind Sie vielleicht Deutscher?

    Ich habe daraus schon vor langer Zeit gelernt, dass ich, wenn ich in ein fremdes Land gehe zumindest mal einige Grundbegriffe kennen sollte. Die üblichen Begrüssungsformeln der Sprache, Sätze wie: "Entschuldigen Sie bitte, ich spreche nicht Ihre Sprache, sprechen Sie vielleicht.....?", "Ich habe eine Frage" oder "Entschuldigen Sie, ich suche...."

    Jo, und die Franzosen sind da halt etwas eigen. Die öffnen sich meist schnell, wenn man richtig auf sie zugeht und sie erkennen, dass das Gegenüber zwar will, aber nicht kann. Und klar, man kann immer mal an einen Idioten geraten, die sind dort genauso häugig vertreten wie anderswo. Ich bin ja Halbfranzose und kann das etwas beurteilen, mein Französich ist jedoch nicht so doll, mein Akzent nicht zu überhören. Mir ist es aber auch schonmal in Norbonne, was ja auch noch Katalunien ist, obwohl hoheitlich Frankreich, passiert, dass ich mit einem Deutschen der in Spanien gelebt und gearbeitet hat und seinem lediglich spanischsprechenden Koch am sehr frühen Abend in ein noch fast leeres Restaurant eingekehrt bin. Wir haben uns in eine stille hintere Ecke platziert. Jupp, der deutsche Spanier hat mit dem Wirt Katalan gesprochen, untereinander haben wir uns zunächst in Spanisch unterhalten. Der Wirt war sehr zuvorkommend, hat sofort kleine Leckereien gebracht, ne Flasche roten Hauswein auf den Tisch gestellt. Wunderbar alles, bis zu dem Zeitpunkt, als er am Tisch verbeikamm und hörte, wie ich mich mit Jupp in Deutsch unterhielt. Da hat der sofort alles abgeräumt, das Tischtuch mitgenommen und das Licht ausgemacht. Wir sassen im Dunkeln und konnten das Lokal mit leerem Magen verlassen.

    Ein anderes Mal war ich am 14 Juni, dem Nationalfeiertag der Franzosen, mit dem Auto, deutsches Kennzeichen, auf der Route du soleil in Richtung Norden unterwegs, auf Winterreifen und viel zu schnell. So auf der Höhe von Orange fing es an zu ruppeln, alle vier Reifen hatten Blasen. Also runter von der Autobahn, rein nach Orange. Alles, bis auf die Kneipen, war natürlich geschlossen, alles war am Feiern. Und trotzdem, es fanden sich ganz schnell viele hilfreiche Franzosen, von denen jeder versuchte seinen Reifenhändler zu erreichen und dazu zu überreden, doch mal ausnahmsweise die Werkstore für ne Stunde für zwei "verunglückte" Deutsche zu öffnen. Und es fand sich auch relativ schnell einer am anderen Ende der Stadt, der die benötigten Reifen auf Lager hatte. Weil es quer durch die Stadt gehen musste ist dann ein Päärschen mit seinem Wagen vorgefahren und hat gelotst. Die Reifen wurden zu normalen werktäglichen Preisen gewechselt und zum Essen hat uns das Päärchen auf noch eingeladen. Ich hab mich nach dem Essen mit nem guten Roten revanchiert und wir konnten wieder auf die Autobahn.

    Wer also mal bei Orange vorbeikommt: Ruhig mal rausfahren. Das ist dort, wo sich die Route du soleil teilt. Nach rechts gehts in Ri Spanien, nach links an die Cote. Es lohnt sich rauszufahren. Is ein schönes Städtchen mit schöner alter Architektur und netten herzlichen Menschen, guter ländlich herzhafter Küche und guten preiswerten Rotweinen aus der Gegend.

    Und was Dir auf der Party passiert ist Guppy, kann einem eigentlich überall passieren, nämlich dann, wenn man z. B. eine Einladung wahrnimmt, die eigentlich nicht so wirklich erst gemeint war und von der angenommen wurde, dass sie auch lediglich als Höflichkeitsfloskel zu verstehen ist.

    ...

    Und fast vergessen: Hallo Neuer. Willkommen. Haste Dich schon etwas eingelebt? Gabs schon was zu schlucken?

    >> Jupp die finden sich bei google+ zu Hauf.

    Tscha, dass man die bei G+ vermehrt findet wundert mich eigentlich nicht wirklich. Ich denke, dass der Anteil kritischer Benutzer bei G+ sehr gering ist. Gegen Dummheit in Verbindung mit Bequemlichkeit und Ignoranz ist nunmal kein Kraut gewachsen, wobei schon die Dummheit alleingestellt schlimm genug ist. Spricht eigentlich grundsätzlich schon gegen jegliche Art von Demokratie.

    Klar, G betreibt Dummenfang, wie auch die sonstige usamerikanische Bagage. Die, welche das Netz bedrohen heissen: G, Apple, FB, Amozon, Twitter und Ebuy etc. Und da die Dummköpfe jedem Rattenfänger willenlos hinterherlaufen, wird sich da auch nichts dran ändern, wenn sich nicht was Neues auftut. Wer nicht weiss wo hinten und vorne ist orientiert sich halt an den "Trendsettern".

    Aber ich denke, dass die von diesen Firmen und von den USA für Europa und den Rest der Welt ausgehenden Gefahren mittlerweile erkannt wurden und werden und es würde mich nicht wundern, wenn die Befassten in sich damit kritisch auseinandersetzenden Diskussionen, wie z. B. auch hier, mitlesen. Illusionen, dass es dabei auch um unsere Belange geht oder die Belange des Bürgers geht, dürfen wir uns dabei jedoch nicht machen. Jeder wird natürlich überlegen, wie er die Gegebenheiten für sich nutzen kann. Der Clan der (Noch?-)Weltbeherrscher lässt sich nicht so einfach die Wurst vom Brot nehmen. Davon sitzen jedoch die meisten in den USA, auch wennse nicht alle so die typischen Amerikaner sind.

    Vorwiegend gebrauchte Syno. Was ich brauchte, hatte ein anderer, der es nicht mehr brauchte. Und was ich nicht mehr brauchte, brauchte meist ein anderer. Und wenn mal was fehlte wurde dadurch aktualisiert, dass Fotokopien von den entsprechenden Passagen gemacht wurden. Jo, klar, was natürlich auch nicht im Sinne des Erfinders war.

    Jo, aber 4 Euro für einen Klingelton sind in Ordnung.

    Und warum wirst Du nicht billiger CC? Nach Deinen Angaben verdienste ja gutes Geld, machtste ja ständig mehr Umsatz, hast aber vor kurzen angekündigt die Preise bis 20% erhöhen zu wollen.

    Und Fachbücher, auch Schulbücher kann man ja auch wieder verkaufen, die werden ja nicht im Jahrestakt unaktuell.

    Ich gehe da völlig konform mit Margin. Der Wert von Wissen, schöpferischer Arbeit allgemein unterliegt seit dem Internet einer inflätionären Abwertung. Wissen ist einfach nichts mehr wert. Wenn aber der Weiterentwicklung von Wissen, dem damit verbundenen Aufwand, keine geldliche Gegenleistung mehr entgegensteht bedeutet das Stillstand.

    Es ist selbstverständlich geworden, dass in Foren komplizierteste Fragen gestellt und beantwortet werden. Für viele ist das Erhalten einer Antwort mittlerweile selbstverständlich geworden, woraus sich, gerade im Internet, eine Nehmermentalität entwickelt hat. Keiner macht sich mehr gross Gedanken drum, dass der, der kenntnisreich antwortet, sich diese Kenntnis vorher meist mit Aufwand erarbeiten musste. Das kennen wir doch alle: Da taucht einer auf, holt sich seine Antwort ab und kommt nie wieder. Da kommt nicht mal noch ein knappes Danke.

    Es gab vor vielen Jahren mal einen Anbieter, der mit Wissen noch viel Geld verdiente indem er Hotlines zu allen möglichen Fachgebieten betrieb, diese in normalen Medien bewarb. Mit dem Grösserwerden des Internets wurde seine Dienstleistung, für die vorher viele bereit waren Geld auszugeben, mehr und mehr überflüssiger. Erinnert sich noch jemand? Es gab auch mal kostenpflichtige Hotlines zur Hilfe bei Computerproblemen.

    Für ein popeliges iPod, welches in der Herstellung 120 Euro kostet, sind die meisten bereit das fünf- bis sechsfache des Herstellungspreises zu zahlen, ein Fachbuch, für das jemand viele, viele Stunden investiert hat, darf aber nicht mehr kosten als ein Groschenroman.

    >> Ich frag mich nur nach dem Warum

    Liegt u. a. auch an dem kranken und immer kränker werdenden Finanzsystem insgesamt. Vor 20 Jahren waren Aktionäre noch zufrieden, wenn es ein paar Prozente Dividende gab und freuten sich über moderate Steigerungen bei Aktienkursen, wie das in einer gesund wachsenden Wirtschaft eigentlich normal ist. Aber heute wollense möglichst zweistellige Dividenden und der Aktienkurs soll sich möglichst auch jährlich verdoppeln. Es ist schlicht die Gier.

    Kann mir da jemand was zu sagen? Irgendwie komme ich mir verarscht vor. Hab im Internet was gesucht, bin (natürlich!) in den vorderen Ergebnissen auf Amazon gestossen, hab dann Verkäufer und seine Website gefunden und dem ne Mail geschrieben, dass ich bei ihm direkt bestellen will, weil ich keinen Bock hab mich bei Amazon zu registrieren.

    Und dann kommt das heute zurück:

    Vielen Dank für Ihr Interesse.

    Leider ist ein Verkauf außerhalb von Amazon nicht möglich, da unser komplettes Warenwirtschaftssystem mit Amazon verknüpft ist und wir somit an von Amazon übermittelte Kundendaten gebunden sind

    Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

    Viel Spaß bei Amazon und liebe Grüße

    Ihr Service-Team

    Nachtrag: Ich vermute auch, dass G im Moment am Testen und Messen ist, dasse austesten, wie sich welche Serps auf das Klickverhalten für die Werbung auswirken. Der Nutzer wird auch poco a poco an ein jeweils leicht verändertes Erscheinungsbild gewöhnt, welches sich am Ende der Entwicklung wahrscheinlich erheblich von z. B. dem heutigen unterscheiden wird. Schon in der Vergangenheit wurden ja Änderungen wieder zurückgenommen, was mit grosser Sicherheit darauf zurückzuführen war, dass sich irgendwas nicht wie erwartet entwickelt hatte, angenommen wurde. In einem vor kurzem hier eingestellten Video sagte ja einer von G: Wir messen und messen und messen. Wir messen, wie sich jeder Farbklecks auf das Suchverhalten auswirkt. Womitse dann auch logischerweise messen, wie sich was auf das Klicken der Werbung auswirkt.

    Im Grunde genommen sind die organischen Serps für G ja jetzt schon nur noch unnötiger Balast und werden in Zukunft immer mehr zum Balast werden in den es sich nicht weiter lohnt zu investieren. Wenn se die Serps abschaffen oder nur noch so mitlaufen lassen, dass der Anschein einer Suchmaschine erhalten bleibt, habense sich viel Aufwand vom Hals geschafft. Was nutzt Seo dann noch, wenn mit "neutralen" Sites so gut wir nichts mehr vom Gesamtkuchen geknabbert werden kann, weil die Sites vornedran und nebendran und die Werbung alles abfischen? Mit vielen der neuesten Einführungen verschenkense ja Werbeplätze und da G nichts uneigennützig tut (was mittlerweile auch der Naivste begriffen haben sollte) werdense sich auch hier etwas dabei denken, bzw., irgendwas mittelfristig vorbereiten.

    >> Google wird – aus Sicht von Webmastern und Inhalte-Anbietern – langsam wirklich böse.

    Die Formulierung ist schon schlichtweg falsch, heissen müsste es: G zeigt langsam das wahre Gesicht.

    Was sich jetzt zeigt zeugt von einer langangesetzten Strategie: Erst wurden viele "harmlos" anmutende Dienste "selbstlos" installiert und somit schonmal alles eingesammelt was man für ne eigene Präsenz braucht, Bilder, Informationen, Daten jeder Art und jetzt wird damit begonnen alles zu verknüpfen. Webmaster, deren Seiten jahrelang von G an die Suchenden vermittelt wurden, waren nur Lückenfüller auf dem Weg zur Findmaschine. Noch ist der Vorgang nicht abgeschlossen, aber es würde mich nicht wundern, wenn das Endziel wäre die organischen Serps ganz anzuschaffen.

    G und Wiki scheinen sich ja bereits vereinbart zu haben. Die Horrorvorstellung, dass alle grossen Datensammler sich irgendwann zusammentun ist so abwegig nicht.

    Naja, zwischen einer Entwicklungsabteilung eine Mopedbauers und einer Denkfabrik, die sich damit beschäfitgt, wie man die weltweite Gemeinschaft der Informationssuchenden in den Arsch ficken kann, würde ich schon einen kleinen feinen Unterschied sehen.

    Dass G sowas wie eine "normale" Entwicklungsabteilung unterhält ist für auch mich selbtsverständlich. Das darüber Hnausgehende bisher jedoch nicht..