Beiträge von cura

    Mir ist grad was Erschröckliches passiert. Bin beim Zappen in was reingeraten wovon ich nicht wusste was es ist. Bin dann, wie das so ist, weil ich nicht wusste was es ist, einige Minuten dringeblieben. Da stand son Kerl vor ner Hütte, die im grassen Gegensatz zu seinem zerknitterten Billigglanzanzug stand und begrüsse überkandidelte und auch hässlichte Hühner mit herausquellenden Plastiktüten. So der typische "Star" aus der Grossstadt in einer Dorfdisco: Dreitagebart, Gleitöl in der Frisur, die ständig vom unruhigen Händchen in Form gebracht wird. Typ: Jung, dynamisch (so solls wahrscheinlich rüberkommen) und erfolglos.

    Der Bachelor, das RTL Argument dafür, dass es auch noch erheblich unter das Niveau von "Deutschland sucht den Superstar" und diesen ganzen "Man schreit sich an Assiserien" gehen kann und es trotzdem geguckt wird.

    Wer zieht sich sowas wochenlang freiwillig rein, das seichte Geplappere von diesem "Traummann" und das Gegackere der Hühner? Oder gehts nur ums Spannen?

    Nächtliche Anrufe im Vollsuff stärken im allgemeinen freundschaftliche Bindungen ungemein.

    Aber zum Jahreswechsel wird das wohl niemand wirklich übelnehmen, wenns nichts gerade morgens um sieben ist.

    Is halt so: Jammern macht viel mehr Spass. Jedenfalls solange es sich um die kleinen Dinge des Lebens handelt.

    Und da wir ja hier nicht nur lebenslustige Zeitgenossen haben, sondern auch welche die sich seit Jahren mit Kamillentee zu vergiften versuchen, mal ne kleine Abhandlung zu Thema: Ausdemlebengehen, aber mit Stil:

    *** Link veraltet ***

    Ich hoffe man wird mir verzeihen, dass ich der Administration vorgegriffen und das neue Jahr mit einem Jammerfred eröffnet habe.

    War ausgehfertig und wolllte gerade den Rechner runterfahren, da hörte ich es draussen platschen. Da kommt dann natürlich Freude auf. Aber mit der Knallerei hielt es sich diesmal hier deutlich in Grenzen. Nur, die Kiddies hier mit ihren fahrbahren Musikboxen können einem ganz schön auf den Geist gehen. Is für mich als älterer Herr nicht nachvollziehbar: Draussen ist es nass und kalt, so richtig widerlich und die stehen bis morgens um sieben im dichten feuchten Nebel dröge um die neonbeleuchteten Kutschen rum und füllen sich aus Zweiliterflaschen bis zur Bewusstlosigkeit ab.

    Scheisse, das geht ja richtig gut los. Wollte noch kurz bei der Familie vorbei mein Baby abholen, kurz den Jahreswechsel abwarten, Küsschen, Küsschen und dann rüber zuner Fiesta nach Portugal. Die sind ne Stunde hintendran.

    Und jetzt regnet es wie aus Eimern. Wochenlang kein Tropfen und jetzt dieser Mist. Das wars dann. Tscha, dann müssen es die Kneipen hier machen. Die öffnen aber jetzt erst so langsam. Werd mir mal meinen Plastikregenmantel rauskramen.

    Weisste Frido, wenn man mal begriffen und akzeptiert hat, dass man mit seinen eignen Überlegungen (Problemen?), keine Ausnahme ist, sondern eher ein kleiner Teil einer grossen gleichartigen Gemeinde wirds zwar nicht verständlicher, aber erträglicher. Nur hat halt nicht jeder die gleichen Ambitionen es nach aussen zu tragen, jeder geht anders damit um.

    Was mich an der Situation amüsiert sind die Verrenkungen, welche viele "Seoexperten" sich in Ihren Seiten und Blogs abhalten, um noch halbwegs vernünftigen Kontent zum Thema in die Serps zu kriegen.

    >> eigentlich wollte ich mit dem Foto nur auf den doch recht dichten Flugverkehr aufmerksam machen _

    Naja, wenn das alles vom Flugverkehr herrührt fliegt ja dort alles kreuz und quer. Musste aufpassen, dass Dir da mal nicht zwei auf den Kopf fallen.

    Jo, das deckt sich mit meinen Beobachtungen, wenn ich im Morgengrauen mit meinen Hunden Gassi gegangen bin. Bei wolkenlosem Himmel fällt es ja besonders auf. Am Anfang habs ich halt nur so mehr nebenbei registriert, irgendwann hab ich dann angefangen morgens die Kamera mitzunehmen.

    Wie gesagt, dass mit dem Wetter schon allein deshalb experimentiert wird, weil es die "anderen" ja auch tun könnten steht für mich ausser Frage. Wie sollte man sonst feststellen können, ob das Wetter manipulierbar ist?

    Die Amis versuchen ja auch schon seit Jahren mit einer Riesenradiostation, die Wellen gen Himmel sendet, auf die Küste zukommende Wirbelstürme wieder aufs Meer hinauszulenken. Kann man ja in dem Fall verstehen.

    Aber die Theorien, dass wir vergiftet werden, um die Weltbevölkerung zu dezimieren scheint mir doch etwas arg weit hergeholt. Ich würde aber auch nicht ausschliessen wollen, dass es kranke Hirne gibt, die sich auch darüber Gedanken machen.

    Jo, das Thema Chemtrails hatten wir hier schonmal so vor einem Jahr. Gibt Menschen die behaupten, dass da Chemie in die Luft versprüht wird, um das Wetter zu beinflussen. Soll so funktionieren, dass kleine Flugzeuge im Kondensstreifen grösserer Flugzeuge fliegen und ihr Gift ablassen, dass dann als Chemtrail stehen bleibt und sich langsam verteilt, wenn der Kondensstreifen sich aufgelöst hat.

    Keine Ahnung, ob da was dran ist, einige Merkwürdigkeiten sind mir vor einem Jahr aber aufgefallen, als ich das mal über einen längeren Zeitraum frühmorgens beobachtet und fotografiert habe. Von Faro in Ri Norden heben da im Minutentakt die Flieger ab, sie steigen alle mehr oder weniger im gleichen Winkel auf ungefähr gleiche Höhe im gleichen Flugkorridor. Bei einigen hat sich kaum ein Kondesstreifen gezeigt, auch haben diese sich relativ schnell wieder aufgelöst. Bei anderen blieben die "Kondesstreifen" stehen und waren deutlich dichter als bei anderen. Seltsam auch, dass Kondensstreifen im 90 Grad Winkel zur Flugschneisse der Luft standen, die sich auch nicht auflösten, sondern immer breiter werdend am Himmel standen. Sah oft aus wie ein Gitterwerk.

    Irgendwann hörte dann das morgendlich Szenario der sich nicht auflösen wollenden Kondesstreifen wieder auf. Dass Militärs mit dem Wetter experimentieren (experimentieren müssen, weil der Gegner es ja auch tun könnte) steht für mich ausserfrage, ob das von mir Beobachtete jedoch dazu gehörte? Keine Ahnung.

    Die Grundidee des Wetterkrieges wird wohl sein, dass man einen Gegner nicht mehr offen angreifen muss, wenn es gelingen würde das Wetter so zu beinflussen, dass bestimmte Gegenden von Wasser (Regen) überflutet oder umgekehrt, durch Dürre ausgetrocknet werden.

    Jo, ich glaube es gibt keinen Raucher, der diese Rechnung - Kosten des Rauchens für 1 Jahr, 10 Jahre, 50 Jahre - noch nicht aufgemacht hat. Aber genauso könnte man dann auch ausrechnen, was man für Bier, Spirtuosen, unnötiges Essen etc ausgibt. Nikotin gehört für den einen zur Grundversorgung, wie für andere Schokolade, Schminke, Schuhe, Fussballgucken etc.

    Und ich glaube es gibt auch nur ganz wenige Raucher, die sich nicht über die Zigarettenpreise aufregen, zumal jeder weiss, dass der Staat, der auf der einen Seite heuchlerisch das Rauchen verteufelt, damit andererseits aber einen riesigen Reibach macht auf den er gar nicht verzichten könnte, ohne die entgehenden Steuern an anderer Stelle wieder reinzuholen. Die Kosten für die Krankenkassen tragen ja die Versicherten selbst und Rente wird durch das Rauchen auch eingespart.

    Hab das immer wieder gehört: Wenn die Kippen jetzt wieder teurer werden hör ich auf mit dem Fluppen. Gemacht hats keiner, jedenfalls ist mir keiner erinnerlich. Einge sind auf preiswertere Alternativen umgestiegen. Ich selbst hab so vor 10, 12 Jahren auch mal für ca. drei Jahre aufgehört. Vorausgegangen war aber ne lange Zeit des Haderns mit mir selbst. Auslöser war dann, dass ich nach längerer Sportpause wieder angefangen hab zu trainieren und mit dem Rad in den Wald gegangen bin. Dort hab ich mir fast die Lunge bis zum Ersticken aus dem Körper gehustet. Das war dann der Punkt spontan zu sagen: So, jetzt is Schluss mit den Kippen.