Weil ein bekoppter Bankangestellter in D für einige Mintuen wahrscheinlich mehr Blut im Unterleib als im Hirn hatte, hab ich nun für meine Karre hier keinen Versicherungsschutz mehr.
Hab mir voriges Jahr in D einen Vito gekauft und weil ich den eh nicht absetzten kann, hab ich den aufne GmbH zugelassen, die meiner sehr guten Freundin Sabine gehört. Die hat dann was zum Absetzen und ich brauch den Wagen hier nicht umzumelden, weil er ja nur "geliehen" ist.
Ich überweise ihr die Kohle, sie zahlt dann von ihrem Konto an die Versicherung.
Ende März geht dann meine Sabine zu Ihrer Bank zum Überweisen. Und da meine Sabine ne richtig Hübsche ist, findet sich auch direkt ein Schalterfritze, der, Tari tara, äh. äh. äh. öhm "Das mache ich doch gerne für Sie", das Ausfüllen der Überweisung macht.
Ende Juli, Anruf von Sabine: Sie soll das Auto sofort bei der Zulassung vorfahren zum Entstempeln. Die Versicherung hat den Vertrag gekündigt, weil angeblich nicht gezahlt wurde. Ausserdem: 250 Euro Bussgeld von der Zulassungsstelle.
Jetzt geht das Gesuche los, Sabine kann den Kontoauszug vorlegen, nach dem die Summe abgebucht wurde. Die Versicherung kann das Geld nicht finden und sagt, dass es bei der Kündigung bleibt. Die Zulasssung sagt: Kontoauszug? Interessiert uns nicht, uns interessiert nur, was die Versicherung dazu sagt. Die Bank recherchiert jetzt ebenfalls.
So, jetzt stellte sich dann nach langem Hin und Her raus: Der Herr Schalterbeamte hatte auf dem Überweisungsträger zwar die Kontonummer der Versicherung richtig eingetragen, aber die Bankleitzahl seines Arbeitgebers, der Bank also, von der das Geld überwiesen werden sollte.
Nächste Frage: Wo ist das Geld dann letztendlich gelandet? Auf dem Konto von meiner Sabine jedenfalls nicht.
Antwort der Bank: Das haben wir auch ein Zwischenkonto gestellt, machen wir immer so, wenn es Probleme mit dem Empfänger gibt.
Frage von Sabine: Und warum wurde ich dann nicht benachrichtigt oder das Geld auf mein Konto zurückgebucht, damit ich es gewusst hätte und Massnahmen hätte ergreifen können?
Antwort der Bank: Wir handhaben das immer so, irgendwer wird es irgendwann schon merken und dann bei uns nachfragen.
So, und jetzt will es wie immer keiner gewesen sein. Die Bank stellt sich auf den Standpunkt, dass der Kunde den Überweisungsträger trotzdem nochmal überprüfen muss, auch wenn ein Bankangestellter diesen ausgefüllt hat.
Die Versicherung sagt: Die Kündigung war gerechtfertigt, es war ja wirklich kein Geld eingangen.
Die Zulassungstelle sagt: Da die Versicherung gerechtfertigt gekündigt hat, ist auch das Bussgeld gerechtfertigt. Bitte zahlen sie.
Bei der ganzen Aktion ist dann auch noch aufgefallen, dass die GmbH die Adresse gewechselt hat, jetzt liegt von der Zulassungsstelle ne Mitteilung vor, dass der Wagen innerhalb von 14 Tagen auf die neue Adresse umzumelden und auch ne neue Deckungskarte vorzulegen ist. Bis dahin darf das Fahrzeug nicht mehr im Strassenverkehr bewegt werden.
Die Papiere liegen jedoch so ca. 3 000 KM von der Zulassungsstelle entfernt in meinem Schreibtisch.
Na, da kommt doch Freude auf.