Beiträge von cura

    >> Hast Du CURA nur den Hauch einer Ahnung wie es ist -Todesangst zu haben????????

    Ich denke schon Snow und sie war nicht eingebildet, sie war konkret und real, nicht die Todesangst, die Angst um mein Leben, was nicht dasselbe ist. Und ich war auch in der Situation in der ich dachte: So, das war es jetzt. Und seltsamerweise hab ich dabei eigentlich keine Angst empfunden, sondern nur so etwas wie dumpfe Resignation. Kommt irgendwie nicht ganz hin, aber besser kann ichs nicht beschreiben.

    >> Was Google betrifft glaub sogar ich das _

    Ich glaube das nicht. Ich glaube nicht, dass G irgendeines der elementaren Kritierien aussenvor lässt. Ich hab da ne eigene Theorie, die sogar soweit geht, dass auch das Vorhandensein von irgendwas negative Auswirkungen haben könnte. Die Denke, dass irgendwas was keine messbaren positiven Auswirkungen hat damit keinerlei Auswirkungen hat, muss ja nicht unbedingt stimmen.

    Jo, einer sagt es und alles winkt zunächst ab, weil es keiner hören will.

    Das dürfte ja die eigentliche Crux sein:

    >> Hinzu kam die Angst der Reichen: Aus Sorge, ihr Geld könnte bald nichts mehr wert sein, schafften sie es erst aus Griechenland, Irland und Portugal heraus, später auch aus Spanien und Italien.

    Keiner scheint auch nur irgendeine Ahnung zu haben wieviel da überhaupt rausgeschafft wurde. Eine weitere Unsicherheit und ein weiteres unkalkulierbares Risiko.

    Das System muss ja nicht gleich zerbrechen. Es würde ja genügen wenn D (auf mich hört ja keiner) aus dem Euro rausgeht. Bei 500 Milliarden, die D an Forderungen hat müssten dann vielleicht 30, 40% dieser 500 Milliarden abgeschrieben werden, weil eine neu eingeführte D-Mark sofort im Kurs nach oben schiessen würde. Das Risiko wäre aber kalkulierbar. Gut 150, 200 Milliarden ist auch Geld, es wäre halt ein Ende mit Schrecken. Was wir jetzt haben ist ein Schrecken ohne Ende.

    Aber an dem was Guppy sagt ist schon was dran. Das ist das wirklich das einzig Gute an diesem Euro, dass es heute nicht mehr so einfach ist, mal gerade ne Armee ins Nachbarland einmarschieren zu lassen. Klar, ginge auch heute noch relativ problemlos, dann müssten aber alle anderen stillhalten.

    >> Es ist sinnvoll, eine optimal passende Kategorie zu suchen. Findet man diese nicht, so passt die eigene Webseite oft nicht in das inhaltliche Konzept des ODP.

    Aha, wenn also ne Kategorie fehlt, dann gehört das zum inhaltlichen Konzept. Oder man hat vergessen sie anzulegen? Oder man ist zu blöd sie anzulegen?

    Wie schon ein dortiger Kommentar sagt: Viel Wind um nichts.

    Keine Ahnung, ob das nur bei mir so ist oder ob es da allgemein einen Wandel gegeben hat. Vor zwanzig Jahren konnte ich noch stundenlang telefonieren, ohne dabei etwas anderes tun zu müssen. Heute hocke ich dabei meist vorn Rechner und erwische mich beim Telefonieren immer wieder dabei, dass ich gleichzeitig irgendwas mache. Das Telefon steht halt auf meinem Schreibtisch. Entsprechend unaufmerksam bin ich manchmal.

    Ich meine früher auch einfach mehr Zeit zum Telefonieren gehabt zu haben. Oder mir mehr Zeit genommen zu haben. Wenn ich heute angerufen werde stört mich der Anruf meist bei irgendwas. Genauso geht es mir, wenn ich andere anrufe. Wenn ich heute jemanden anrufe und frage, ob ich störe, erhalte ich sehr oft die Antwort: Nee, doch, eigentlich Ja. Kannste nit wieder so in 10 Minuten, einer halben Stunde, 2 Stunden etc anrufen.

    Ich meine mich zu erinnern, dass das vor 20 Jahren anders war. Da war die Antwort: Nee, Quatsch, überhaupt nicht. Nicht immer, aber in der Mehrheit.

    Hab mal mit Schnipsel telefoniert. Irgendwas war, ich stand wegen irgendwas unter Zeitdruck. Das Gespräch verlief dewegen irgendwie holprig und wäre ohne diesen Zeitdruck wahrscheinlich entspannter verlaufen. Ist mir dann später in einer ruhigen Minute nochmal durch den Kopf gegangen und es hat mir dann irgendwie leid getan, dass ich wahrscheinlich arg unaufmerksam rübergekommen sein muss. Ich glaube, man neigt unter Zeitdruck dazu anderen ins Wort zu fallen. Gut, ob jetzt jeder dazu neigt weiss ich nicht, ich jedenfalls erwische mich immer wieder dabei. Geht mir auch so, wenn ich geschäftlich telefoniere.

    Email hat für mich den Vorteil: Ich lese sie, registriere den Inhalt und das Ganze hat Zeit sich im Hinterkopf zu setzen. Es kommt relativ selten vor, dass ich sofort antworte. Entsprechen kann ich dann mit Ruhe antworten.

    Und was dazukommt. Jede zweite Nummer ist mittlerweile eine Handynummer. Da kann man sich nicht mehr entspannt stundenlang unterhalten, weil viel Wenig am Ende doch wieder Viel macht und das ganz schön ins Geld geht. Wobei es weniger ums Geld geht, sondern darum, dass diese ganzen Telefonfritzen sich ne goldene Nase (eigentlich schon zwei oder drei) an den viel zu hohen Gebühren verdienen. Was die heute immer noch aufrufen ist ja schon Abzocke in Reinkultur.

    Als ich im Sommer vier Wochen in D war, hab ich ca. 350 Euro für Prepaidkarten gelöhnt und ich hab wirklich nur das Nötigste per Telefon bequatscht und mich dabei so kurz als möglich gehalten.

    Na, dann sind wir jetzt schon 4.

    >> Das Telefon ist der größte Zeitdieb seit der industriellen Revolution - aufdringlich & rücksichtslos.

    Wars vielleicht mal. Wurde abgelöst von Spam jeder Art und das wird sich auch nicht ändern, solange die ganzen Spamblocker nicht zuverlässig lernen, zwischen gut und bös zu unterscheiden. Beim Telefonieren kommt ja ab und an noch was Positives raus.

    Hab gestern 80 000 Mails abgerufen und gelöscht. Hab mit Schnellscrollen versucht vor dem Löschen zu sichten. 80 000 Mails und ca. 300 hab ich rausgezogen, einige mit Sicherheit nicht gesehen. Hat einige Stunden gedauert. Wenn man das so täglich macht, merkt man es ja kaum. Wenn man das aber mal aufs Jahr, auf 10 Jahre, auf 20 Jahre hochrechnet kommt schon einiges raus, was diese Schüttler einem an Lebenszeit kaputtmachen. Für Spammer sollte es lebenslänglich geben.

    Jo, und was ich gerade feststelle: FB sorgt mittlerweile auch für erhebliches Aufkommen bei den Spammails.

    Konnte 2 Mailkonten jeztzt einge Monate nicht abrufen. Hab heute bisher so 45 0000 von 80 000 Mails auf meinem Server gelöscht und dabei festgestellt, dass der Spam im Zusammenhang mit FB erheblich zugenommen hat. Tausende wollen mit mir befreundet sein, ich kann mich kaum noch retten vor Freunden, in allen Teilen der Welt hab ich Freunde. Bin mal gespannt wann dieser Scheiss mit G+ losgeht und sich damit das Spamaufkommen noch mehr erhöht.

    Es ist wirklich zum Kotzen. Diese ganze Sozialscheisse ist so notwendig wie ein Geschwür am Arsch.

    Jo, es ist wirklich erschreckend. Mein Baby hat ja FB auch nichts am Hut, weil ich ihr mal die Zusammenhänge erklärt hab.

    Aber immer wieder berichtet sie mir, dass sie gefragt wird wie sie denn in FB zu finden ist. Die gehen wie selbstverständlich davon aus, dass jedermann (und jederfrau) eine FB-Account hat.

    Wieeeeeeeeeee? Du bist nicht bei FB? Allgemeines Unverständnis.

    Die begreifen gar nicht, dass mit ihnen Kohle gemacht wird, die glauben allen Ernstes da würde ihnen jemand noch einen Gefallen tun, wenn er ihnen eine Plattform zur Verfügung stellt, die empfinden sogar sowas wie Dankbarkeit.

    Der ein oder andere hat sich von mir dann mal aufklären lassen. Zunächst: Erschrockene Gesichter. Am nächsten Tag war das dann aber schon wieder relativiert. Wo soll man schliesslich hingehen, wenn man seine "Freunde" treffen will.

    G hat am besten verstanden eine Marke auszubilden, G ist unter den Suchmaschinen das, was Rolex unter den Uhren ist oder Ferrari unter den Spritfressern. Das Marketing von G ist nunmal wirklich gut. Leider. G ist hip, ebenso FB.

    Wir haben eine andere Sicht auf G, wir sind wie die Uhrmacher, für die Rolex z. B. keineswegs der beste Wecker der Welt ist. Er hat nur den besten Status. Die Hammelherde rennt halt den Trends nach. Und die, welche mit den Hammeln Kohle machen wollen, rennen der Hammelherde hinterher, guckt, wo sie gerade am Weiden ist.

    Und die sich abzeichnende Entwicklung ist keineswegs erfreulich. G reisst immer mehr Märkte an sich, z. Teil auch über Beteiligungen, die Contentlieferanten werden mehr und mehr überflüssig und werden immer mehr in den Hintergrund gedrängt werden.