Beiträge von cura

    Tscha, Wertarbeit aus China.

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    Gestern und heute bildeten und heute bilden sich noch an den Tankstellen teilweise kilometerlange Schlangen. Der Grund: Seit gestern wird der Sprit für Endabnehmer mit 20 Cent pro Liter subventioniert. Warum jetzt aber plötzlich sofort alle volltanken wollen weiss wohl nur Jehova der Weise.

    So, der Sprit ist also nun für Endabnehmer 20 Cent billiger.

    Nun hätte es ja mehrere Möglichkeiten gegeben wie diese 20 Cent im Endpreis entfallen.

    Man hätte z. B. den Erst- oder Zweitlieferanten sagen können, dass sie den Sprit 20 Cent billiger abgeben sollen unter Ausgleich dieser 20 Cent pro Liter durch den Staat.

    Oder man hätte den Tankstellenpächtern sagen können: Reduziert die Preise um 20 Cent, wir zahlen Euch den Ausgleich.

    Nee, es wurde die "intelligentste" aller Lösungen gesucht und die sieht so aus: Die Preise bleiben wie gehabt. Was also am 31. März z. B. 1,80 Euro pro Liter kostete kostet auch jetzt noch 1,80 Euro. Der Tankwart muss dann von der Endrechnung pro Liter 20 Cent abziehen. Wenn ich jetzt also für 20 Euro 12,65 Liter tanke muss der Tankwart 12,65 X 0,20 (= 2,53 Euro) rechnen und mir dann statt 20 Euro 17,47 Euro abziehen.

    Klar, die Mehrwertsteuer von 21% wird jedoch von dem höheren, ausgezeichneten Preis ausgehend berechnet. Vermute ich zumindest mal. So genau weiss das keiner.

    This is the spanish way of thinking. ||

    Da warste diesmal schneller als ich Guppy.

    Ich finde es beschämend für den Journalismus in Deutschland, dass ein Jurist und ehemaliger Richter am BGH, der nicht als Dummschwätzer abgetan werden kann, weil er dieses hohe Amt innehatte, den Part der Wahrheitsermittlung übernehmen muss, den mal Jouralisten wie Scholl-Latour und Dagobert Lindlau ausfüllten.

    Viel treffender kann man die Blähung dieses Mitarbeiters der FAZ auf "Wenn die Welt wegen der Ukraine untergeht soll es halt so sein" dieser Mariana Sadovska nicht beschreiben. "Ist das noch Unsinn oder schon religiöser Wahn?" ist mir dazu nicht eingefallen. Trifft es aber genau.

    Und wenn ich so lese und höre, was i. M. so geschrieben und gesprochen wird und was sich immer mehr steigert, erwarte ich irgendwann, dass die Frage "Wollt Ihr den totalen Krieg" diesmal von Figuren an die Deutschen herangetragen wird die sich Journalisten nennen.

    >> Also ist entweder der Verbrauch eklatant gestiegen oder alles Spekulantengeld, dass jetzt gezahlt wird.

    Das wird jetzt schon seit Monaten mit dem pandemieverursachten "Nachhol- und somit Mehrbedarf der Wirtschaft erklärt, was natürlich völliger Unfug sein dürfte, denn irgendwann ist es mit einem eventuellen Nachholbedarf auch mal gut.

    Nachdem die Spanier dort raus sind ist Marokko "völkerrechtswidrig" nachgerückt und hat das Gebiet faktisch von Norden nach Süden geteilt. Das Sahnestück mit der Küste für Marokko, die Wüste für die Ureinwohner, die dort zu grossen Teilen in Zelten im Sand leben.

    Spanien hat das nie anerkannt und jetzt hat der spanische Premier im Alleingang, jedenfalls ohne seinen Koalitionspartner und die sonstigen "Würdenträger" zu informieren, wohl eine Abmachung mit Marokko getroffen, von der immer noch keiner weiss, wie die genau aussieht. Es scheint jedenfalls so, als wäre er von dem was für Spanien fast 50 Jahre lang ein Dogma war abgerückt.

    Auch Algerien, sowie Mauretanien haben da seit ewigen Zeiten irgendwelche Rechte abgeleitet. Die sind jetzt natürlich auch nicht soo begeistert.

    https://static.woz.ch/sites/woz.ch/f…tamp=1418223579

    >> Das Gas geht ja nicht nur in die Ukraine, so wie sich das in Deinem Satz liest, sondern auch nach DE, Österreich, Ungarn, Bulgarien, Italien und Türkei etc. Die platt zu machen wäre für Russland fatal.

    Jo, hab mich vielleicht nicht konkret genug ausgedrückt. Klar, wäre das für Russland fatal. Und für die Ukraine? Und uns? Auf alle Fälle lassen alle die Finger von der Pipeline weg.

    Auf das Gas verzichten geht gar nicht, dann würde wahrscheinlich die Wirtschaft zusammenbrechen. Und einen Verzicht auszugleichen würde Jahre dauern.

    Was ihr in D nicht mitkriegt ist die Debatte um das Gas aus Algerien. Da gibt es eine Leitung, die geht von dort direkt zur spanischen Küste. Eine zweite sollte gebaut werden, die über Marokko bis zum spanischen Tarifa geht. Gas u. a. für Frankreich. Auch da ist jetzt einiges vakant, nach der Abmachung des spanischen Premiers mit Marokko bezüglich der Saharagebiete. Zu dieser Abmachung hat er sich gestern im Parlament nebulös geäussert und jetzt sind mehr Fragen offen als vorher.

    Eine Pipeline, die von Südeuropa nach Mitteleuropa geht kann nicht weiter genutzt werden, weil sie von der Kapazität her nicht mehr transportieren kann, als sie jetzt schon transprotiert.

    Eine Folge wird sein, da sind sich die hiesigen Experten sicher, dass das Gas aus Algerien erheblich teurer werden wird.

    Hier liegt die Inflation mittlerweile bei 10% und ein Ende ist nicht absehbar. Und da es gar nicht anders mehr geht als die Einkommen anzupassen wird jetzt befürchtet, dass sich eine Spirale ingang setzt, welche die Inflationsrate gegen Himmel gehen lassen könnte.

    Was sich da vielfach abgehalten wird kann man nur noch als unwürdiges Theater bezeichnen, wie z. B. das sinnfreie, aber toll darzustellende Festsetzen der Superjachten. Die Sanktionen gegen die russischen Supermilliadäre? Genauso ein Theater, Theaterdonner. Sanktioniert wird nur, wenn die Sanktionen der westlichen Wirtschaft möglichst wenig schaden. Die anderen können wie gehabt weitermachen.

    Auf alle Fälle ist jetzt eines absehbar, das Zurückschrauben der internationalen Verknüpfungen und Verknotungen der Wirtschaft, der globale Handel, von dem sich alle die Seeligmachung versprochen haben.

    >> Ich kann mir nicht vorstellen, dass Putin sich die Blöße gibt und sich zurückzieht. Dann wäre er vermutlich innenpolitisch erledigt..

    Genauso isses. Alleinherrscher können sich das nicht leisten, Führer demokratischer Staaten schon, weil die die Verantwortung anderen in die Schuhe schieben können. Es gibt "Insider", die sagen, dass Putin tot ist, wenn er seine Macht verliert.

    Bedeutet für die ukrainische Bevölkerung leider nichts Erfreuliches.

    Was mir so durch den Kopf geht ist, was die Nato als Gegenmassnahme für den Fall vorsieht, dass Putin sich entschliessen sollte, so wie die Amis damals in Japan, den Konflikt mit dem Abwurf kleinerer Atombomben zu beenden. In die Ecke gedrängt halte ich Putin dazu für durchaus fähig.

    Muhammad XII wusste 1491 wann es sinnvoll ist eine Aussichtslosigkeit einzugestehen. Er war der letzte maurische Herrscher in Granada. Er kapitulierte, weil er nicht wollte, dass die Alhambra völlig zerstört wird.

    Es ist nunmal so, da es nicht sowas gibt wie eine Weltjustiz, gilt auch heute immer noch, wie im Wilden Westen, das Recht des Stärkeren. Und sowas wie "Gerechtigkeit" gab es noch nie, die ist immer nur eine Frage des Blickwinkels.

    Irgendwer sagte mal, dass Krieg die Fortsetzung der Diplomatie mit anderen Mitteln ist. Wenn jetzt also in der Ukraine Krieg herrscht, muss da im Vorfeld irgendwas schiefgelaufen sein. Das wäre jedenfalls der Umkehrschluss. Und da immer noch Krieg ist, heisst das auch, dass auch die "Fortsetzung der Diplomatie mit anderen Mitteln" bis heute keine positiven Früchte trägt. Jedenfalls keine wirklich erkennbaren.

    Und was ist der Unterschied zwischen z. B. dem Jemen und der Ukraine? Was ist der Unterschied zwischen all den Kriegen der letzten Jahrzehnte und dem Krieg in der Ukraine? Was ist der Unterschied zwischen dem "kleinen Krieg", der seit Jahren in der Ukraine stattfindet und dem direkten Konflikt jetzt mit Russland?

    Und wann hat in der Vergangenheit je irgendwer der angegriffen wurde von der Weltgemeinschaft gefordert, dass diese zu helfen hat, auch um den Preis, dass das das Ende der Welt wie wir sie kennen, das Ende der Menschheit sein könnte.

    Mir geht mittlerweile alles was von den Verantwortlichen der Ukraine und deren Unterstützern kommt gehörig auf den Keks. Warum soll alle Welt verpflichtet sein die Ukraine mit Millionen und mit Waffen zu versorgen, die letztendlich eine Lösung nur hinausschieben, das Leid der Bevölkerung verlängern?

    Klar, jeder hat das Recht auf Selbstverteidigung. Auch mein Nachbar. Aber kann er von mir verlangen, dass, wenn auf ihn geschossen wird, dass ich mich zwischen ihn und den Schützen stelle? Erwarten kann er höchstens, dass ich zunächst einmal an meinen Selbstschutz denke und dann daran, wie ich verhindern kann, dass er umgebracht wird. Was er von mir nicht erwarten kann ist, dass ich ihm die Mittel zur Tötung seines Gegners zur Verfügung stelle.

    Und wieder mal gehen mir viele auf den Geist, die sich Künstler nennen, weil viele von denen glauben über eine gottgegende Überlegenheit des Interlekts zu verfügen.

    Kennt jemand Mariana Sadovska? Kennt wohl keine Sau, ausser einer Handvoll Fans ihres gepflegten Gesangs. Und klar, durchblickende Künstlerin, weil Stimmbänder ja ein ausschlaggebender Faktor für das richtige Funktionieren des Hirns sind, sozusagen der Schlüssel zur Weisheit.

    Sie hat einen ukrainischen Pass und damit aktuell die Lizenz zum Belehren. Und statt ein Gedicht vorzutragen, weswegen sie eingeladen war, hat sie wohl die Rechte dieser Lizenz wahrgenommen und sich heute in die Weltpolitik eingemischt, indem sie meinte:


    "Wenn die Welt untergeht, weil wir der Ukraine helfen, dann soll es halt so sein! Wir lassen uns von Putin erpressen. Die Angst ist begründet, aber es ist unwürdig, dass wir uns durch sie bestimmen lassen und uns zum Opfer machen. Wenn Botschafter der Ukraine, der offizielle oder auch inoffizielle, jetzt mit allen Mitteln rhetorischer Zuspitzung verlangen, Deutschland solle noch mehr tun, empfinden das viele Deutsche als moralische Erpressung".

    "Richtig, Mariana, Baby, das empfinden viele Deutsche zu Recht. Es ist moralische Erpressung. Und viele Deutsche, aber wohl nicht nur die, fragen sich, was die Berechtigung sein soll die ganze Welt unter Druck zu setzen zu können.

    Und nochwas Mariana, nicht nur Putin setzt uns unter Druck mit seinen Atomwaffen, er wird von der westlichen Welt demselben Druck ausgesetzt, kann nicht machen, wie er vielleicht machen würde, gäbe es diesen Druck nicht.


    Und Herr Patrick Bahners, einer der Seltsamen in der Riege der FAZ und Anhänger des Donaldismus meint dazu:

    "Wir werden bis auf Weiteres damit leben müssen, dass Sadovska und ihre Landsleute uns ins Gewissen reden. Und wir müssen ertragen, dass sie mit keinem Wort an unser Mitleid appellierte, sondern Forderungen der Gerechtigkeit aufstellte, also in unserem eigenen Interesse sprach".

    Gerechtigkeit. :D:(

    Klar Patrick, wie werden damit leben müssen, weil Figuren wie Du den Verstärker machen.

    https://www.faz.net/aktuell/feuill…n-17919075.html

    Wunderbar, Corona ist jetzt leichte Grippe.

    Bisher konnte man hier ja noch halbwegs sicher sein, dass es kein Infizierter ist, wenn einem da einer ins Genick nieste oder hustete. Damit ist es jetzt vorbei. Jetzt dürfen selbst Infizierte ihrem gewohnten Alltag nachgehen, mit Maske. Bedingung, "lediglich leichte Symthome", was immer auch darunter zu verstehen ist.

    Ist ungefähr so, als würden die Russen in Zukunft nicht mehr von Atombomben reden, sondern von Geschossen mit etwas stärkerer Sprengkraft.

    Von wegen "sofortige Einstellung" von irgendwas.

    Hab mal versucht Infos dazu zu finden, wer sich an seine grossen Sprüche hält. Sehr mager die Ausbeute, so gut wie nichts zu finden.

    Die Parole von der "Lügenpresse" existiert ja bereits ne Weile und wenn ich die Schlagzeilen so lese verstärkt sich in mir immer mehr der Eindruck einer so ziemlich gleichgeschalteten Presse. So hab ich z. B. zu diesem Eklat dieses Selensky mit der EU, wo er meinte sowas wie Schulnoten verteilen zu müssen, nur einen Artikel per Zufall gefunden. Den, den ich hier verlinkt habe. Sonst wird zu jedem Furz den der lässt ne Riesensause gemacht.

    Die Globalisierung. Die Gesichter dieser sind vielfältig und so vielfätlig wie sie sind halt nicht so leicht zu durchschauen. Und so ist es denn auch sone Sache mit schnell und unüberlegt verhängten Sanktionen. Die, welche nun auch von den westlichen Regierungen verhängt wurden könnten die Steuerzahler in absehbarer Zeit richtig Geld kosten.

    Und Vorsicht ist auch geboten bei Sanktionen die keiner verhängt hat und die trotzdem gemacht werden.

    Was er das sagt ist nicht aus der Luft gegriffen:

    https://www.focus.de/finanzen/wirts…H0CYLb4ryfVBpUs

    >> Nein. Ich bin sogar mit 2 (ZWEI!) Accounts in Freiheit.

    Uihh, und Du lässt Dich trotzdem hier blicken? Da müssten wir uns ja eigentlich geehrt fühlen. ^^

    Aber so ganz nachvollziehen kann ich das nicht, allgemein, dass man sich den ganzen Tag auf FB rumtreiben kann. Du machst das ja schon Jahrzehnte CC. Ich bin ja wesentlich kürzer da vertreten und mich ödet es von Tag zu Tag mehr an.

    Warum sollen eigentlich nur wir in Europa frieren und unsere Autos stehen lassen? Warum nicht auch die Amis, die nach wie vor in Russland kaufen und die ihre "Abhängigkeit" anscheinend wenig juckt? Und wenn ich das richtig mitgekriegt habe, liefert Russland auch noch Gas in die Ukraine. Die Leitung ist jedenfalls anscheinend bisher unversehrt. Und man hört auch nichts davon, das die Hähne von westlicher Seite zugedreht worden wären.

    Die Amis würden uns bei einem Totalboykott sicherlich "unter die Arme" greifen, halt in Russland etwas mehr bestellen und das dann an uns liefern. Denke ich mal.

    Und jetzt mutmassen ja viele, dass Russland aktuell für die Nato ein leichtes Fressen sein könnte. Das bringt mit Sicherheit bereits im Westen einige auf dumme Gedanken. Ich denke, dass die Russen nicht umsonst mit der Atombombe drohen und diese Drohung auch immer wieder wiederholen.

    Die Schweizer. ^^

    Es ist schon bestimmt 20 oder 30 Jahre her, dass da jemand einen Grossbrand auf einem Bauernhof von weitem gesehen, den gemeldet und so ein Übergreifen auf andere Gebäude verhindert hat.

    Da denke ich oft dran, wenn ich den Schweizer Dialekt höre.

    Vor der Kamera sagte er in seinem gemächlichen Dialekt: "Ja, ich habe gesehen, dass der gesamte Hof brannte und da hab ich mir gedacht "Da wird doch nichts passiert sein"".

    Meinste echt? Man weiss doch dann warum die Nachfrage steigt und dass sie eigentlich künstlich ist.

    Aber mal wieder zum Herrn Selensky, der wohl nicht mehr erkennt, wann es auch mal besser ist die Klappe zu halten:

    Er bewertet die Loyalität der EU-Staaten: "Polen: sehr gut, Deutschland: ausreichend, Ungarn: mangelhaft...".

    Das soll beim europäischen Rat nicht so gut angekommen sein. Er brachte einige Regierungschefs regelrecht gegen sich auf. Von einem „anmassenden“ Auftritt war hinterher die Rede.

    https://www.faz.net/aktuell/politi…n-17910165.html

    Mein Brokkolie war richtig gross, war, weil ich gestern alles, bis auf einen, wegschmeissen musste. Alles voll mit Raupen von diesen weissen Schmetterlingen. :(

    Die eine oder andere hab ich mal auf dem Boden grabbeln sehen, hab das für kleine Tausendfüssler gehalten.

    Und wieder mal die "Selbstversorgung" mehr eingeschränkt.

    Kann man Blumen eigentlich bedenkenlos essen?

    Kann mir mal jemand erklären wo der Unterschied ist, ob der Westen nun in Russland in Euro, Dollar oder Rubel bezahlt? Wenn da Euro oder Dollar in Rubel getauscht werden müssen findet das bei den Summen ja auch lediglich in den Büchern statt.

    Ich kann nicht wirklich erkennen, wie das den Rubel sonderlich stärken soll. Wenn auch viel Geld, so sind doch die Summen in Gesamten relativ klein.

    Und irgendwie hat der Westen seltsame Rechtsauffassungen. Überall werden gerade Kontrakte mit Russen und Russland gebrochen, unserer Kanzler meint aber, dass die Verträge über die Gaslieferungen eingehalten werden müssten, die eine Zahlung in Euro oder Dollar vorsehen.

    ....

    Hab heute nacht mal einen längeren Bericht von der Front gesehen. Natürlich auf urkrainischer Seite gefilmt. Die haben da hauptsächlich mit den Abschussrohren hantiert, in die man die Granaten einfach reinfallen lässt und sie zünden dann. Bilder von der russischen Seite gab es auch, von weiten und da waren Wohngebiete zu sehen. Und jetzt frage ich mich, wie man mit diesen Granatwerfen so gezieht arbeiten will, dass da nicht doch mal was im Wohngebiet landet.

    Sieht man hier bei Lidl + Aldi auch, aber schon immer. Da sind manchmal Paare mit zwei Wägen unterwegs, so voll, dass es oben so übersteht, dass da keine Tafel Schokolade mehr draufpasst.

    Bei Euch fast genauso schlimm wie hier?

    Mein Baby sagte mir eben, dass im Supermarkt hier im Ort heute ein Kilo Tomaten 5 Euro kostet. Drei Zwiebel im Netz, die noch vorige Woche 1,10 Euro kosteten kosten jetzt 2,90 Euro. Hier in Andalusien und dann noch auf dem Land geht es ja noch, weil halt überall typische Agrarprodukte angebaut werden. In den Städten muss die Versorgungslage furchtbar sein.

    Der spanische Premier hält am 29. März für den Vorschlag einer Problemlösung für die transportierende Branche fest. Wahrscheinlich hofft er, dass die EU, die sich aktuell dazu trifft, auf seinen Vorschlag der Preisdeckelung einschwenkt. Dass er einen Plan B hat, für den Fall, dass das nicht so funktioniert, bezweifeln selbst seine eigenen Leute.

    Und klar, für kurzfristige Zwischenlösungen oder Kompromissangebote an die Transporteure bleibt natürlich bei all der "Geschäftigkeit" keine Zeit. Dass die Transportbranche, typisch spanisch, absolut übertreibt ist für die Spanier normal. Ebenso normal, über Zwischenlösungen nachzudenken passt nicht zur spanischen Denke. Und über einen Plan B wird sich Gedanken gemacht, wenn sicher ist, dass Plan A gescheitert ist.

    Es wäre auch langsam Zeit sich mal um die Erhöhung des Arbeitslosengeldes Gedanken zu machen. Mit 430 Euro im Monat kann man keine Familie mit Kindern unterhalten und dann auch noch Miete zahlen. Dieses Arbeitslosengeld wurde seit mehr als 10 Jahren nicht mehr angehoben.

    Der Arbeitsmarkt wurde vor kurzem mit überraschender Hilfe eines Mandatsträgers der Konservativen reformiert. Den Fehler in der Abstimmungssoftware suchen sie heute noch. Viel notwendiger wäre es jedoch gewesen eine Kontrolle einzuführen, die dafür sorgt, dass die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden. An die hält sich nämlich so gut wie keiner. Gerade in Gebieten wie hier traut sich aber niemand zu meckern, denn wer meckert, wird vom Kartell ausgeschlossen und findet keine Arbeit mehr.

    Es gibt in Spanien einen Mindeststundenlohn, der liegt so bei knapp über 6 Euro und den Mindestmonatslohn von 950 Euro, gerechnet mal 14 aufs Jahr. Den monatlichen Mindestlohn erhalten aber nur Menschen, die 40 Stunden die Woche arbeiten. Bei weniger Stunden soll anteilig berechnet werden. Macht aber keiner. Den Menschen wird der Mindeststundenlohn gezahlt und das war es. Und was an Stunden anfällt bestimmt das was notwendig ist. Hat ein Betrieb also nur z. B. 60 Stunden Arbeit für seine Arbeiter und Angestellten, gehen die mit 370, 380 Euro im Monat nachhause. So ist es im Moment z. B. wegen des Streiks der Transportbranche.

    Kündigungsfristen einhalten? Wäre ja was ganz Neues. Wenn die Bauern aufhören zu ernten ist von einem Tag auf den anderen Schluss. Heisst, das Arbeitslosengeld von 430 Euro im Monat beantragen.

    Ob die arbeitsrechtlichen Normen eingehalten werden wäre für die Behörden ein Leichtes. Finanzämter könnten das anhand der eingereichten Unterlagen, die Behörden, welche für die Zahlung des Arbeitslosengeldes zuständig sind anhand der tatsächlich gezahlten Löhne. Macht aber keiner, interessiert auch niemanden wirklich.

    Urlaub steht auch jedem zu, ähnlich wie in Deutschland. Gewährt in Freizeit oder gezahlt wird aber nichts. Es werden nur die Stunden gezahlt in denen auch wirklich gearbeitet wurde.

    Bleibt noch zu erwähnen, dass die gesamte lebensmittelproduzierende Branche in Spanien ohne die Subventionen der EU am Boden liegen würde, ohne diese Subventionen gar nicht überlebensfähig wäre.

    Dritte Welt halt.