Klar Syno, so Sachen passieren überall, aber in Spanien passieren immer wieder Sachen, wo Du, ich, wohl jeder hier fragen würde: "Wie kann man sowas machen, da sagt einen der gesunde Menschenverstand schon...".
Und das man bei heftigen Windböen keine Hupfburgen aufblasen sollte
Die sind ja so kinderlieb, machen aber Sachen, die mit Liebe zum Kind absolut nichts zu tun haben. In den Ferien, auch jetzt im Winter, laufen Kinder weit unter zehn noch nachts um drei auf den leeren Strassen rum, bei Tanzveranstaltungen stehen neben den Bassboxen auch schonmal Kinderwagen, die Kinder schlafen, der Kopf schaukelt aber schön im Rythmus der Bässe mit. Auch in diesen Hüpfburgen werden die Kinder permanent mit 120 Dezibel (geschätzt) beschallt. Dort wo ich vorher in der Nähe von Malaga gewohnt habe wurde ein Kind neben den Gleisen tot aufgefunden, fünf Jahre, hatte einen Schlag mit irgendwas Unbekannten gegen den Kopf erhalten. Vidioaufnahmen zeigten dann, dass das Kind mindestens ne halbe Stunde im Dunkeln neben den Gleisen gelaufen sein muss, Richtung Ortsausgang. Die Eltern sassen in der Kneipe des Bahnhofs mit Ausgang zu den Gleisen, keinem ist aufgefallen, dass das Kind schon ewig nicht mehr gesehen worden war. Das Ding ging hier auch durch die Presse und wieder fragte sich ganz Spanien, wie sowas passieren kann.
Auch in der Familie meines Babys ein Junge, jetzt gerade 15, hat seit Jahren schwersten Diabetes. Seit Jahren landet der regelmässig mit 400, 500 oder sogar 600 Zucker per Notwagen im Krankenhaus. Mehrmals stand es bereits auf der Kippe. Mehrmals habe ich der Mutter angeboten ihr zu eklären, wie man das verhindern kann. "Jo, machen wir mal, aber nicht jetzt".
Die Strasse in der ich wohne ist ne Einbahnstrasse, weil sie sich oben zu einem Schlauch verengt. Gestern hab ich hier einem innnem Audi A8 zugeguckt, was der da macht. Der kam von unten, ist dort wo ich wohne und wo wegen der Breite auf beiden Seiten geparkt werden kann durchgefahren, hat am Ende des breiten Stücks gedreht, kam zurück und versuchte auf der Gegenseite zwischen zwei Autos einzuparken. Eines von den zwei Kutschen war mein Vito, weshalb ich das weiter beobachtete. Die Lücke war gross genau, für ihn aber wohl zu klein. Mal ragte die Schnauze in die Strasse, mal der Arsch. Schliesslich ist er dann weitergefahren. Und ich fragte mich, warum der nicht sofort auf der gegenüber liegenden Seite sein Auto abgestellt hatte. Da hatte es ne Parklücke, in der man hätte einen LKW einparken können. Warum ist der da vorbeigefahren? Und warum hat er nicht einfach mal scharf links eingeschlagen, um auf die gegenüberliegende Seite zu kommen? Oben hatte er ja auch gedreht.
Ich mach mal irgendwann ein Foto davon, ist hier im Ort. Ein Häuserreihe mit überall Garagen unten, die man jedoch nicht erreichen kann, weil die Strasse 50 Centimeter unter dem Bürgersteigt liegt.