Beiträge von cura

    Hier bestreitet ja niemand, dass das von Lunte vorgebrachte absolut berechtigt ist.

    Diskonsenz gibt es ja nur darüber, ob das so zu erreichen ist. Es ist zum Teil dasselbe Problem, dass auch Guppys Tochter hat.

    Was mich auch nervt ist mal wieder die Lautstärkendemokratie, die immer mehr zunimmt. Nicht mehr Mehrheiten zählen, sondern die Phonstärke.

    Man sollte doch zuerst mal die befragen und zu Wort kommen lassen, für die man streiten will. Wünschen die sich Anpassungen? Und wenn ja, welche? Fühlen sie sich, und wenn ja, in welchen Bereichen diskriminiert? Und was würden sie als adäquate Lösung sehen?

    Es erheben sich ein paar extreme Figuren, massen sich an für alle zu sprechen und diskriminieren dann die mit anderer Meinung aus der Gruppe, der sie mehr Rechte verschaffen wollen. Frauen, die Standpunkte vertreten, welche als "männlich dominant" deklariert wurden, werden zu "Männerfrauen" reduziert, deren Meinung man getrost ignorieren kann. Letztendlich werden sie zu Feinden des eigenen Geschlechts abgestempelt, mundtot gemacht.

    Im persönlichen Umgang ist die Gleichstellung schon lange angekommen (Damen + Herren) und niemand würde einer Schornsteinfegerin schreiben: "Du als Schornsteinfeger...". Der Beruf des Maurers wird durch die Formulierung "Maurerin" für Frauen nicht attraktiver.

    Warum muss, wenn jeder weiss was gemeint ist, durch sprachliche Hervorhebung extra nochmal getrennt werden? Nur, weil der Bürger in der Einzahl ein DER davor hat? Wenn ich sage "Die Bürger der Bundesrepublik..." weiss auch jedes Kleinkind, dass ich damit nicht den männlichen Teil der Bevölkerung anspreche. Wollte ich den ansprechen, würde die Formulierung "Sehr geehrte Herren der Bundesrepublik..." sein.

    Sobald das Plural zum Tragen kommt ist Gendern völlig unsinnig. Statt "Lieber Gast, liebe Gästin" liebe Gäste und gut ist.

    Der Begriff "Gleichbehandlung" ist so ein Totschlagargument, gegen das nur schwer anzukommen ist. Wer da Zweifel anmeldet muss sofort in die Büsserecke.

    Es ist wie so oft. Die, die das Gendern fordern übertreiben es mal wieder. Sie fordern, akzeptieren keine Regeln und wollen auch nicht dabei mithelfen welche zu formulieren. Der Duden war schon immer überflüssig und wird immer sinnloser, weil sich auch bei denen die Überforderung bemerkbar macht.

    Dort wo sich auf Menschen bezogen wird, bitte, sollen sie halt gendern. Von mir aus Maurer und Mauerinnen.

    Aber alles andere sollte aussen vor bleiben. Und es ist auch wie Syno schreibt, in vielen Fällen wird verweiblicht und das männliche ist aussen vor. Einen Bürgerinnensteig braucht kein Mensch.

    Diese surreale Diskussion treibt jetzt schon seltsame Blüten. So besteht z. B. die aktuelle spanische Regierung mehrheitlich aus Frauen. Ich würde sagen ne Menge "Quotenfrauen", deren einzige Qualifikation die ist, dass sie Frauen sind.

    Ungleiche Bezahlung ändert man mit dem Gendern nicht, auch, dass Aussehen immer noch eine viel zu grosse Rollen spielt. Gutaussehenden Menschen werden für kompetenter gehalten. Und das gilt für beide Geschlechter.

    Und es ist, amusant, wirklich so, wie in dem obigen Artikel beschrieben, alles was sich negativ darstellt kann bleiben wie es ist, männlich. Verbrecher, Vergewaltiger, Dieb, Betrüger und und und. Nicht gehört habe ich bis heute, dass gefordert wird: Wir wollen auch hier gleichgestellt werden.

    Gewalt von z. B. Frauen gegen Männer? Gibt es nicht? Gibt es sehr wohl. Ist aber ein Tabuthema, um dass alle einen grossen Bogen machen. Und das ist nicht das Einzige.

    Siehste Schwede, dass das für Innenräume steht, habe ich beim Überfliegen gar nicht realisiert.

    Das wäre mir vor dieser ganzen unglückseligen Genderdiskussion nicht passiert. Da hätte ich es als das gelesen, was es sagen will. Gutes Beispiel dafür, wie solche Diskussion auch den automatisierten Blick und die intuitive Aufnahme verändern können.

    Jo, Bürgermeister:inanwärter:inkandiat:in

    Reparaturspachtel. ||

    Dass jetzt einige anfangen auch noch Gegenstände zu gendern zeigt doch nur, dass die meisten die Diskussion nicht verstehen.

    Und was machen wir denn mit dem Papst? Oder dem Schwanz, den Frauen ja nachgewiesenerweisse nicht haben, dem Penis, dem Busen?

    Mich nervt das ja nur, weil es mir mehr Denkarbeit macht und bei Lesen das Schriftbild kaputtmacht. Das mich da eine kleine Minderheit zu was zwingen will nervt mich nicht, weil ich mich nicht zwingen lasse.

    Und ja, es ist ne kleine, besessene Minderheit.

    Alles was weiblich ist soll ja dann auch so bleiben. Oder soll das jetzt zum Ausgleich vermännlicht werden?

    Sowas macht die, die sich "machohaft" darüber aufregen nur noch wütender, radikaler und ist nach meiner Meinung also kontraproduktiv.

    Es ist ne kleine Minderheit, weil die, denen damit "Gerechtigkeit" angetan werden soll, die Frauen, es zu grossen Teilen selbst nicht wollen. Hat sie mal jemand vorher gefragt? Ein noch grösserer Teil der Männer sind es, aus verschiedensten Gründen, auch nicht. Was bleibt also?

    Wo hat denn dieser Gendenscheiss eigentlich seinen Ursprung? Irgendwer muss doch mal damit angefangen haben.

    Und grau ist jede Theorie.

    Ich mag den Lesch ja, aber das habe ich mir nicht lange angesehen.

    Was ist der Unterschied, wenn da Maurer oder Maurer und Maurerinnen steht? Das zweite suggeriert, dass es in diesem Beruf auch Frauen gibt. Gäbe es keine Frauen in diesem Beruf würde auch niemand Maurerinnen benutzen. Wenn einem suggeriert wird, dass es in einem Beruf auch Frauen gibt, senkt es die Eintrittschwelle. "Frau" ist nicht die Erste. "Man" habe ich mal nicht benutzt, weil dann einer sagen könnte: Wenn "Man", dann bitte auch Man:in.

    Ich gehe in fast allem mit Dir konform Lunte, nicht konform gehe ich mit Dir, dass das Gendern was ändert, solange sich in den Köpfen nichts ändert, wie z. B., dass wenn einer von Krankenpfleger spricht natürlich beide Geschlechter gemeint sind. Bisher habe ich "Krankenpfleger" gehört und gar nicht wahrgenommen, dass da einer nur von Kerlen sprechen könnte. Jetzt frage ich mich, warum man mich darauf hinweisen muss, dass es in diesem Beruf auch Frauen gibt.

    Für mich z. B. ist es sonnenklar, dass, wenn die männliche Version genutzt wird, natürlich beide Geschlechter gemeint sind. Da brauche ich niemand, der mich durch :innen darauf hinweist. Und wie es mir geht, dürfte es sogar den Befürwortern des Gendern gehen.

    Aber wie gesagt, dass ist mal wieder ein Thema, welches in Deutschland besonders verbissen gehandthabt wird. Hier ist jede Gruppe, wenn nur ein Chico dabei ist Chicos. Natürlich gibt es auch hier Verbissene, die jetzt fordern, dass doch bitte Chicos und Chicas verwendet wird. Aber, bei einer Gruppe von 4 Mädchen und einem Jungen stimmt die Mehrzahl Chicos ja auch wieder nicht. "Liebe Mädchen, lieber Junge".

    Ich kenne jetzt die Serie nicht, aber die Geschichte von diesem Schmidt zeigt, dass G von Beginn an nicht der Altruist und Idealist war, als den sie sich ausgaben, sondern das genaue Gegenteil, Raubtiere.

    Das Verlangen unbedingt gendern zu wollen gebärt ja dauernd neue Stilblüten. Es gibt keine Regeln, aber das Nichtwissen wird von manchen konsequent umgesetzt.

    Vielleicht sollten wir einige der Stilblüten mal sammeln, sie haben zumindest Unterhaltungswert. Und zeigen den ganzen Irrsinn um das Gendern auf.

    Frage: Was sind Laiinnen?

    Heise gibt die Antwort:

    >> Die Europäische Union kann den Digital Services Act dafür nutzen, ein für alle mal klarzustellen, was nach dem Facebook-Ausfall auch für technische Lai:innen offensichtlich sein sollte: DNS-Dienste sind ein integraler Bestandteil eines jeden Internetzugangs –

    Das neue Mietregulierungsgesetz hier, ein Beispiel, dass sowas kaum umzusetzen ist, weil sowas wie ein Mitspiegel erstellt werden müsste und in Deutschland weiss man ja inzwischen, wie das mit den Mitspiegeln so ist.

    Die Mieten sollen eingefroren werden in Gebieten, in denen die Mieten in fünf Jahren um mehr als fünf Punkte über dem Anstieg des Verbraucherpreisindexes gestiegen sind. Die zweite ist, dass die durchschnittlichen Ausgaben für das Wohnen im Durchschnitt 30 % des Haushaltseinkommens übersteigen.

    Das schreibt EL PAIS und beruft sich dabei auf Experten, die den Text des Gesetzes gelesen haben sollen.

    Ein Problem, die letzten verwertbaren Daten stammen aus dem Jahr 2017.

    Ein anderes sich abzeichnendes Problem zeigt sich z. B. am Beispiel Marbella. Hohe Mieten, niedrige Einkommen, jedenfalls statistisch. Das liegt, so die Experten, daran, dass die, welche die hohen Mieten zahlen können dort nicht ansässig sind. Dafür sind sie z. B. in Gegenden ansässig, wo das Mietniveau niedriger ist, wo sie dann die Statistik beinflussen, niedrigere Mieten, aber höheres durchschnittliches Einkommen. Nur, sie wohnen dort in eigenen Häusern.

    Fazit der Experten: Das Gesetz wird so gut wie nichts bringen.

    Spanien halt: Warum einfach, wenns auch umständlich geht?

    Echt? Zwischenhändler bei Chips? Heute noch? Es würde mich nicht wundern, wenn bei der Verknappung dieser Musk die Finger im Spiel hätte. Ihm spielt der Chipmangel ja in die Hände.

    Überhaupt habe ich das Gefühl, dass i. M. in vielen Ecken künstlich verknappt wird.

    An CC und seine Farben?

    Ehrlich gesagt, bist Du da nicht der einzige, der das nicht wirklich versteht. Es soll ja nächste Woche darüber abgestimmt werden und wenn denn mal ein Gesetzestext vorliegt dürfte es langsam etwas klarer werden. Die Ultralinken, die Podemos sind daran als Mehrheitsbeschaffer beteiligt. Das erklärts vielleicht.

    Dasselbe ist hier mit den bereits beschlossenen neuen Regeln zum Mietrecht, welches junge Leute bis 30 bevorzugen soll. Diesen Gesetzestext haben einige bereits eingesehen, aber was dazu gesagt wird ist auch alles andere als erleuchtend. Einig sind die Aussagen: Das wird nix.

    Gutschein? Wie soll das gehen? Ein Gutschein über 400 Euro, gut. Aber wie wird der abgerechnet? Geld gibts ja für die Verkäufer keines. Soll dann der Gutschein einen Gesamtbetrag von 400 Euro haben und jedenmal, wenn damit was gekauft wird haut der Verkäufer seinen Stempel drauf und die Summe reduziert sich um den Kaufpreis?

    Vielleicht gut gedacht ist immer noch nicht gut gemacht.

    So, jetzt ist klar, dass es diese 400 Euro als Gutschein geben soll. Wie das dann zu handhaben sein soll, völlig unklar. Wie da ein Kontrolle eingebaut werden soll für die zweckmässige Verwendung ebenso.

    Der Premier Sanchez spricht salbungsvoll davon, dass damit der von der Pandemie gebeutelten Kulturbranche geholfen werden soll.

    Warum dann aber nicht direkt an die Branche? Und warum nur für Jugendliche, die im nächsten Jahr volljährig werden?

    Denkt der Herr Sanchez da schon an die nächste Wahl und will sich bei den dann Erstwählern beliebt machen?

    Das ist so die typische spanische Menthalität, zu glauben, dass nur sie schlau sind und der Rest der Menschen blöd.

    Sieht man hier auch immer wieder bei den Ganoven. Machen Millionen mit ihren krummen Geschäften und stellen sich dann, wenn es darum geht die Kohle zu "waschen" so blöd an, dass es fast schon wehstut sich das anzusehen.

    Ich schaue mir im Moment auch ziemlich sprachlos an, was aktuell so in der Welt abgeht.

    Chipmangel, der möglicherweise mit dem Hub der Crypthowährungen zusammenhängt, den ich für den genialsten und grössten Betrug der Weltgeschichte halte. Ernergiepreise, die über den Himmel hinauswachsen. Ein Irrer, der E-Autos verkauft wie verrückt. Mehrere gestopfte infantile Irre, die unbedingt ins Weltall wollen und von einem Leben auf dem Mars träumen. Auf Sticks gespeicherte "einmalige Kunstwerke", für die Millionen gezahlt werden. Und und und...

    Eine völlig aus den Fugen geratene Welt deren Irrsinn niemand mehr einfangen kann, eine Welt, in der es nicht mehr nötig erscheint eine Maske aufzusetzen.

    Und ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode.

    Oder: Im Vollsuff sollte nicht über Problemlösungen nachgedacht werden.

    Die spanische Regierung hat sich jetzt ein paar tolle Sachen einfallen lassen, wie man Jugendlichen und nicht mehr ganz so Jugendlichen bis 30 Jahre helfen und von der Strasse holen kann.

    So wurde jetzt gerade ein Gesetz erlassen, welches Vermieter zwingen soll an Jugendliche bis 30 Jahre billiger zu vermieten. Das Gesetz ist zwar erlassen, die Einzelheiten allerdings noch etwas unklar. Klar ist allerdings, dass das Gesetz mit einer Vielzahl durch die Verfassung garantierten Rechte kollidieren dürfte.

    Warum einfach, wenns auch umständlich geht? Ne Steuer auf die hundertausende, zu Spekualtionszwecken, leerstehenden Immobilien hätte bessere Effekte.

    So, und jetzt die nächste revolutionäre Idee. Jugendliche ab 18 Jahren sollen 400 Euro für kullturelle Bildung erhalten. Ob einmalig und mehrmalig ist unklar.

    Sie sollen also damit Videospiele kaufen, ins Kino oder Theater gehen, allerdings nicht zur Stierkämpfen.

    Also: 400 Euro aufs Konto, aber zweckgebunden. Klasse Idee. :love:

    Jo, Guppy. Es wird alles immer surrealer. Die mit dem Grössenwahn einhergehende Überheblichkeit nimmt immer mehr zu, die "Vogel friss oder stirb-Menthalität.

    Sich per Analscan bei FB oder hier einloggen? Bald, zumindest theoretisch, von überall möglich. Es wird an der "smarten" Toilette gearbeitet, mit der dann alle Welt wissen könnte, wo und was ich gerade scheisse. Diese sagt mir dann, ob ich darmkrebsgefährdet bin, dass ich mehr Sport für meine Fitness machen muss, dass ich mich falsch ernähre. Irgendwann rät sie mir dann vielleicht auch zur Scheidung, weil mein Partner die Ursache für meine Magendarmprobleme ist.

    Beim Kacken kann ich dann gerade auch meine Bankgeschäfte tätigen, die Toilette hat mich ja anhand des individuellen Ausgangs meines Darms identifiziert. Meine Bank und FB akzeptieren das und lassen mich rein.

    Und wenn ich das, um was es hier geht lese, weiss ich, dass ich mir erst gar keine Gedanken um ein Update oder Neuinstallation machen muss. ^^  :(