Nee, es geht da schon um Betrug. Auch jede Menge günstige Kredite von Privatleuten und wie gesagt, Arbeitsangebote. Eigentlich relativ primitiver Betrug, der aber funktioniert, wie ich aus vielen Berichten hier dazu weiss. Sind alles nur "Vermittler" und wollen für ihre Vermittlung natürlich Geld im Voraus.
Auch ne ganz schlimme Masche, die jetzt bei Covid bestens funktioniert und vor der sogar in den Nachrichten gewarnt wird: Da ziehen ganze Banden, meist Zigeuner und Ostblockpack durchs Land, forschen aus wo alte Leute wohnen, verschaffen sich unter Vorwänden der Gesundheitsvorsorge Zutritt zu den Häusern, lassen die Türen aufstehen und während ein, zwei die "Beratungsgespräche" führen und so die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, durchsuchen andere die Räumlichkeiten und nehmen alles was Wert hat mit. Übelst.
Teilweise opservieren die zum Monatsende die Banken und verfolgen die Rentner, die sich ihre Rente abgeholt haben, bis nachhause.
Teilweise halten die die Rentner auf der Strasse an, rennen wichtig mit Sprechfunkgeräten in der Gegend rum und verlangen das von der Bank ausgegebene Geld zu sehen, weil die Bank versehentlich Falschgeld ausgegeben hätte. Die Kontrollen fallen dann negativ aus, die Rentner erhalten ihr Geld zurück und jetzt haben sie tatsächlich die Taschen voller Falschgeld, weil einfach ausgetauscht wurde.
Einge Verhaftungen haben bereits stattgefunden und die Ermittler fanden in den Häusern jede Menge Theatermaterial, mit dem sich das Aussehen verändern lässt. Perücken, Schnurrbärte, Vollbärte, Schminke, Brillen und und und. Das erschwert natürlich bei Gegenüberstellungen die Identifizierung ungemein.
Dann die Banden mit Jugendlichen aus Südamerika, die sich z. B. Latinokings nennen, saugefährlich, weil brutal. Handeln mit Rauschgift, betätigen sich aber auch in den grossen Städten als Diebe indem sie zu zweit auf Motorrädern unterwegs sind und Passanten im Vorbeifahren den Schmuck vom Hals reissen. Die Polizei gibt auch an, dass sie sich als Sicarios anbieten, Auftragskiller. Sie "arbeiten" für weniger Geld als die Einheimischen.
Barcelona hat ein Riesenproblem mit hunderten Carteros, Taschendieben, ebenfalls Banden aus dem Ostblock, die bevorzugt Jugendliche unter 14 Jahren, weil nicht strafmündig, losschicken. Dort sind mittlerweile an den Sehenswürdigkeiten und in der Ubahn Anwohner mit Schildern in mehreren Sprachen und Thrillerpfeifen unterweg, um die Gefährdeten zu warnen.
Die Latinkings haben sogar einen Eintrag bei Wiki:
https://de.wikipedia.org/wiki/Latin_Kings