Beiträge von cura

    Geht mir genauso. Ich hab ja dort etwas annonciert. Ich kriege dauernd Benachrichtigungen. Wechselt auch dauernd innerhalb einer Sitzung, erst zwei, dann fünf, dann wieder drei, dann nur noch eine. Nur; ich finde diese Benachrichtigungen nicht.

    Heute hatte ich Dich zweimal in der Timeline. Gefunden hab ich das von Dir Geschriebene nicht.

    Die Bugs dort werden täglich mehr.

    Jo, Syno, Du müsstest mal mitkriegen was hier los ist, dann würdest Du wahrscheinlich verstehen, dass ich sage: Jedes vermeidbare Risiko ist auszuschliessen, egal wie klein es sich darstellt.

    Dasse hier an Weihnachten und Neujahr gelockert haben rächt sich jetzt richtig. Die damit Befassten gleiten nun langsam in den Panikmodus. Das schnellere Virus breitet sich hier vehement aus. Ausgegangen ist es wahrscheinlich von Gibraltar, den Engländern.

    Immer mehr Orte werden abgeriegelt, die taglichen Ausgangssperren immer mehr verlängert, im Gegenzug die Öffnungszeiten der Geschäfte verkürzt, in vielen Orten ist alles geschlossen, bis auf die Lebensmittelläden und die Tabakverkaufsstellen. Wir dürfen noch aus dem Ort raus, aber wohin, wenn man umliegend nirgends mehr reindarf?

    Ich glaube Deutschland geht es immer noch zu gut, weil man dort noch die Muse hat über "Nebensächlichkeiten" zu diskutieren.

    Wenn das so weitergeht brauchen wir möglicherweise keinen Impfstoff mehr, dann ist jeder der an dem Virus sterben kann gestorben, die, welche überlebt haben sind immun. Und die Welt ist dann in Ordnung, denn dann haben wir einen Virus, an dem so gut wie keiner mehr stirbt.

    Wenn das Versuchskaninchenstadium mal vorbei ist und klar ist, dass die Impferei keine gravierenden Folgen hat wird die Impflaune wahrscheinlich schlagartig steigen.

    Das mit dem vernächlässigbaren Restrisiko sehe ich diesmal ganz anders als Du.

    Ich will, dass es vorbei ist, so schnell als möglich und ich will, dass jedes unnötige Risiko vermieden wird, egal wie klein es scheinen mag.

    Es braucht nur eine Mutation aufzutreten gegen die die Impfstoffe keine Wirkung zeigen und die Scheisse beginnt von vorne. Solange nicht klar ist, ob Geimpfte weiterhin Überträger sein können und solange es keinen Impfstoff mit 100%iger Sicherheit gibt. Wennde in einem Kino 200 Zuschauer hast, hast möglicherweise 10 drin, die zwar geimpft sind, bei denen die Impfung aber nicht anschlägt. Wenn von diesen 10 nur einer beim Reingehen positiv ist könnten 10 Positive das Kino verlassen.

    Und Licht am Ende des Tunnels? Das angebliche Licht ist bisher nichts als ein leichtes Leuchten. Wenn das mit den Pannen und Verzögerungen so weitergeht, haben wir noch 2022 dran zu knabbern.

    Und dann mal die juritische Sicht, einige Juristen sind ja der Ansicht, dass das Restrisiko vertretbar wäre. Ich gebe denen insofern recht, als ein solches vertretbar wäre gegenüber Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen, aber nicht gegenüber denen, die sich lieber heute als morgen impfen lassen würden und noch nicht geimpft werden können.

    Eines darf man nicht vergessen, die ganzen Impfpläne aller Regierungen stehen juristisch auf wackeligen Füssen. Muss man die Alten zuerst impfen oder würde es genügen ihre Kontaktpersonen zu impfen? Und würde dann nicht mehr Impfstoff für andere zur Verfügung stehen, wenn man die Kontakte der Alten auf ein Minimum reduziert?

    Um die Fragen zu beantworten, die sich allein aus dem Impfkatalog ergeben, bräuchte der Herr Spahn warscheinlich Wochen und zu den meisten Fragen würde ihm wahrscheinlich nicht viel einfallen.

    Den Geimpften Privilegien einzuräumen, oder, wie es jetzt manche Juristen formulieren, ihnen wieder Grundrechte zu gewähren, würde mit grosser Sicherheit einen Rattenschwanz von Gerichtsanrufungen nach sich ziehen. Und das zu Recht.

    >> Wie gesagt, ich stimme Dir ja in allem zu, man kann es aber auch kaputt diskutieren.

    Es sollte darüber geredet werden, wenn klar ist, dass Geimpfte kein Risiko mehr darstellen, alles andere sind unnötige Diskussionen über ungelegte Eier.

    Solange diese Diskussion am Stammtisch bleibt ist es ja in Ordnung, jetzt wird sie aber ausgerechnet von Leuten angestossen, die anderen ungefragt in ihre Ressorts reinreden und anderen aufzwingen in die Diskussion einzusteigen.

    >> Ich sage aber mal, jeder, der in ein Auto steigt und losfährt, ist ein MÖGLICHES Risiko für andere.

    Das gehört in den Bereich der "Lebensrisiken", wie Juristen es formulieren, wobei es mich wundert, dass dieser Begriff bisher nicht aufgegriffen wurde. Einmal akzeptiert, würde das den Verantwortlichen viel Spielraum lassen.

    Naja, hinkt trotzdem etwas. Von fast Null auf Hundert. Haben wir gerade in einem kleinen Ort nicht weit von hier, so 20 000 Einwohner, davon fast 2000 positiv. Vor ein paar Tagen waren es noch ne Handvoll. Die Gesundheitsbehörden: "Es muss hier ein, zwei Superpreader gegeben haben, anders ist das nicht zu erklären". Die Suche haben sie längst aufgegeben.

    Aber es verwundert mich ein wenig, dass Du Dich jetzt vom Rigorosen zum Teilverfechter zur Inkaufnahme von Risiken zu wandeln scheinst, in einer Situation in der sich eine kleine Flamme ganz schnell zu einem Flächenbrand ausweiten kann.


    Hab ich heute irgenwo gesehen und fand es lustig: "So, ihr alten Geimpften, ihr müsst jetzt die Clubs retten".

    >> Ein Geimpfter nimmt niemandem mehr ein Beatmungsgerät weg.

    Ist das so, solange Impfungen nicht zu 100% Schutz bieten?

    Für Geimpfte alles wieder aufmachen? Müssten dann nicht alle (Personal) in dem Wiederaufgemachten auch geimpft sein? Wegen dem Restrisiko?

    Ich neige mittlerweile zu der Meinung, dass Deutschland schlicht das Glück hatte weniger Spreader zu haben und deshalb in der ersten Welle so gut dastand. Dafür sprechen auch die starken punktuellen Ausbrüche.

    Und jeder, der das Virus weitergeben könnte bleibt ein Risiko für andere, auch wenn die Wahrscheinlichkeit bei Geimpften geringer ist, was aber noch zu beweisen bliebe.

    Jo, wenn Gedankenlosigkeit Teil der Menthalität ist, das Denken von 12 bis Mittag: "Uhiii, die Zahlen steigen, Scheisse, wir müssen was tun".

    Jetzt ist wieder Hektik angesagt, teilweise sofortige Ausgangssperren ab 18 Uhr.

    Die Spanier lernen es nie, aber das haben sie ja mit vielen gemeinsam.

    Und Pfizer hat da wohl bei den Verhandlungen so einiges bewusst beschönigt und kommt jetzt mit der Wahrheit per Salamietaktik heraus.

    Der Vergleich war ganz bewusst gewählt: "Macht die Unreinen für die Reinen kenntlich". Das hatten wir schonmal und brauchen es nicht mehr.

    Was bei der ganzen Diskussion um die Geimpften immer untergeht ist, dass die Impfstoffe nicht zu 100% wirksam sind. Es bleibt also immer auch ein Restrisiko bei den Geimpften, für sie selbst und für die Ungeimpften.

    Was der Herr Maas da von sich gibt ist reine menschenverachtende Juristenlogig, in der Moral und Ethik keinen Platz hat. Und auch die juristische Logig: Wenn Du nicht überzeugen kannst, verwirre.

    Der Herr Fischer sagt: Geimpfte wieder ins normale Leben zurückzulassen ist kein Privileg sondern die Gewährung von Grundrechten. Da hat er Recht, aber das gilt aber auch für jeden.

    Dasselbe sagt jetzt fast wortgleich Herr Heiko Massanzug Maas.


    Beide meinen deshalb, dass Geimpfte deshalb wieder mehr dürfen sollen als Nichtgeimpfte und "beschimpfen" die Bundesjustizministerin als Plaudertasche, weil diese meint, dass das eine Ungleichbehandlung wäre, solange der Einzelne nicht die Möglichkeit hat sich impfen zu lassen, wann und wo er will. Und, ganz wichtig: Solange nicht klar ist, welches Restrisiko auch noch von Geimpften ausgehen kann.

    Letzteres Argument lassen der Herr Bundesrichter a. D Fischer und auch der Bundesjustizminister a. D. Maas mal fast nonchalant unter den Tisch fallen, weil sie anscheinend als Juristen der Meinung sind, dass dies als Restrisiko für noch nicht Infizierte hinnehmbar ist. Fehlt jetzt nur noch, dass beide das Zauberwort "Lebensrisiko" aus dem Hut ziehen.

    Zitat Maas:

    „Es ist noch nicht abschließend geklärt, inwiefern Geimpfte andere infizieren können. Was aber klar ist: Ein Geimpfter nimmt niemandem mehr ein Beatmungsgerät weg. Damit fällt mindestens ein zentraler Grund für die Einschränkung der Grundrechte weg.“

    Syno würde jetzt sagen: Erkenne den Unsinn.

    Ich würde sagen: Da war das Hirn wohl woanders unterwegs als die Klappe. Was issen das für ein menschenverachtendes Argument? Wenn es genügend freie Intensivplätze und Beatmungsgeräte gibt, kann ein Geimpfter ruhig mal andere anstecken. Oder töten.

    So ein bissl hab ich die Ahnung, dass damit die Denke der gesamten Politik zum Vorschein gekommen ist.

    Denkbar wäre ja auch, an den gelben Judenstern angelehnt, ein grosser gelber Punkt auf dem Jacket für "noch ungeimpft".


    https://www.faz.net/aktuell/gesell…l-17150174.html

    https://www.spiegel.de/panorama/justi…bc-be2f26e833d4

    Jo, unser Verkehrsminister. Der könnte sich vom Brandenburger Tor aufbauen, sagen "So geht Verkehr mit sich selbst", könnte die Hosen runterlassen und vor laufenden Kameras onanieren und keiner würde was sagen.

    Weil er sofort nach Beendigung der Demo alles abstreiten würde: "Das war ich nicht, dass war mein verwirrtes zweites Ich".

    Wobei dieser Laschet lediglich als Beispiel von einer Lusche für viele (alle?) herhalten muss. Weil er jetzt neuer Anführer ist und weil sich auch mit ihm garantiert nichts an dem Dilettantismus ändern wird.

    Cloud-Projekt Gaia-X

    Wir machten Europa von den Kraken des SVs unbhängig, indem wir sie ins Boot holen?

    Klar doch. Bleibt die Frage wer den Verantwortlichen ins Hirn geschissen hat? Oder werden wir von der Politik nur noch verarscht?

    https://www.heise.de/meinung/Gaia-X…ch-5019750.html

    Zitat: Das neue Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) erweitert den Spielraum des Bundeskartellamts. Die Wettbewerbshüter dürfen nun deutlich früher gegen Amazon, Facebook und andere Tech-Konzerne vorgehen.

    Und gut: Der Instanzenweg wurde abgeschnitten, der es den Kraken des SV bisher ermöglichte Verfahren jahrelang zu ziehen. Zukünftig geht es bei Streitigkeiten direkt zum Bundesgerichtshof.

    https://www.faz.net/aktuell/wirtsc…e-17146318.html

    >> Ich finde bei den ganzen Mehrwertsteuern vieles ein Unding.

    Und nicht nur Mehrwertsteuer.

    Wenn man weiss, dass 65% aller Literatur zu Steuern weltweit deutsches Machwerk ist, dann weiss man wessen Geistes Kinder die Häuptlinge sind.

    Motto: Warum einfach, wenns auch kompliziert geht?

    Bei angehenden Juristen wird in der Ausbildung das Steuerrecht ausgeklammert, weil viel zu aufwendig. Dafür gibt es dann separate Ausbildung zum Steuerfachanwalt. Sagt ja alles.

    Steuerfachanwälte gehören wirklich zu den Bestverdienern.

    Viele werden so als Berater zu Millionären, ihre Klientel landet schonmal pleite im Knast. :D