Beiträge von Synonym

    Margin, da muss ich Dir leider widersprechen, auch wenn ich das nur sehr ungern tue. Ja, Du hast recht, man ließt von links nach rechts. Entscheidend ist hier aber wohl die "Bewegung". Die Daten habe ich bei mir z.B. auch erfasst, so weit das möglich war.

    Ergebnis (die Tests laufen noch):

    Desktop: Den "zulassen-Button" so weit in die Mitte wie es geht, Breite reduzieren, Höhe erweitern. Also entgegen "bisher", wo er unauffällig am Footer klepte. Tendenz leicht links Richtung Mitte (Also eigentlich Mitte, aber eben leicht links davon, nicht ganz links). Grund: Man ließt vielleicht von links nach rechts, aber bei den meisten Personen befindet sich die Maus in der Mitte des Screens. Die Bewegung wird immer weniger, je mehr es nach links oder rechts außen geht.

    Mobil: Den "zulassen-Botton" so weit nach rechts wie es geht, den Banner auf max-width. Die meisten sind Rechtshänder und tippen auch am Smartphone mit rechts. Der Button ist dann also näher am rechten Daumen.

    Du magst aber recht haben, denn aktuell geht es hier nur um das "Effekt-Klicken", "Sehen -> Reaktion", nicht lesen. weil die Leute den Banner gewohnt sind und eigentlich gar nicht wissen, dass der nun was anderes tut. Die Seiten von Alex sind da ein schlechtes Beispiel, denn dort ist ein anderer Banner, der nicht wirklich bekannt ist.

    Jetzt habe ich den Faden verloren. Wollte eigentlich noch was sagen, aber "weg".

    "Hat schon einmal jemand versucht, den unsäglichen Text wirklich zu lesen?"

    ja^^ Betonung liegt auf "versucht". Das Ding ist echt stümperhaft übersetzt. Das Original von dem Satz ist "Essential: Remember your cookie permission setting"

    ToDo extra.....

    Beachte bitte, dass z.B. Youtube-Videos auch Analytics starten. Analytics ist bei Dir aber Stufe 3, Videos 2. Da passt also was nicht. Warum gehst Du nicht über youtube-nocookies.com?

    Wegen dem "Zahnrad". Das gefällt mir bei mir auf den Seiten mit meinem Script auch nicht. Da ist per Desktop das Ding versteckt und per Hover erreichbar, per Mobil immer sichtbar. Das nervt selbst mich. Werde wohl den Weg gehen und das ganz wo anders hin setzen. Als Link in die Datenschutzerklärung oder notfalls einfach in den Footer. Oder eben in Kombination mit "User nerven". Wer abgelehnt hat, bekommt es dort, wer zugestimmt hat dezent im Footer.

    Hier würde es primär schon mal reichen, wenn das "padding-bottom: 114px;" weg wäre, dann ist er weiter unten. Default ist bei Deinem Script links und unten jeweils 20px. Wo die 114 her kommen, keine Ahnung.

    Der Facebook Button ist an sich ja immer noch verboten, weil er ungefragt Daten an Facebook sendet. Was nun aber neu ist, vielleicht schon ein paar Wochen oder Monate alt, hatte ich dann nur nicht bemerkt.... Der Facebook-Button setzt keine Cookies mehr! Wenn man selbst auf Facebook aktiv ist, dann hat man Cookies von dort, die auch über die Buttons gesendet werden (Für C: Dafür ist der Browser/Nutzer verantwortlich, nicht der Webmaster!). Ist man aber nicht auf Facebook, niemals, sondern nur auf Seiten, wo der Button ist, dann erfolgt weder eine Setzung noch eine Übertragung.

    So, dieses Format hier funktioniert bisher in der Tat am besten...

    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"full","title":"Screenshot_2019-11-03 Geranien \u00fcberwintern - So \u00fcberleben Ihre Pelargonien den Winter - Geranien-Pflanzen de.png","data-attachmentid":124088}[/ATTACH]

    Da kann keine behaupten, "ablehnen" würde er nicht sehen. Die Quote der Ablehnungen ist aber deutlich gefallen. Und die, die es machen, die brauchen nun wesentlich länger, im Schnitt 11 Sekunden. Die scheinen also wirklich zu lesen und einige davon sind auch dabei, die doch glatt noch die Datenschutzbestimmungen aufrufen (Weitere Informationen).

    z.B., weil es eben wieder so war. Ein Nutzer per Smartphone (Samsung S7). Der muss zu dem besagten Link also erst mal gefühlt eine Ewigkeit "wischen".

    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"full","title":"Screenshot_2019-11-03 Hund-und-Herrchen de - 2019-11-03 - Webanalytik-Berichte - Matomo.png","data-attachmentid":124083}[/ATTACH]

    Der kommt also auf die Landingpage. Erster Zugriff im Bild. Nach 22 Sekunden wird die Seite erneut geladen, zweiter Zugriff. weitere 2 Min und ein paar Sekunden später erfolgt der Klick auf den "markierten Link".

    Moment, ich verstehe gerade gar nix. Was hat denn "Keyword Cannibalismus" oder "Useability" mit c) zu tun?

    Ja, ich denke an sich auch, dass die User nicht lesen und das eben Problem a) ist und Google mir leider zu viele an die Seite schickt als an die Unterkunftslisten. Aber mir geht es primär um c).

    Auf der Seite gibt es, ohne Navigation, ca. 25 Links, komplett über die Seite verteilt. Warum zum Geier klicken dann ca. 40-50% auf genau diesen einen markierten und nur den?

    Ich sehe das ja in Matomo, also dieses komische Verhalten. Da kommen sie aus Google oder Bing, landen auf der Seite. Dann dauert es 30 Sekunden oder auch 2 Minuten, dann klicken sie das erste mal was an. Aber eben genau diesen Link. Landen dann auf der anderen Domain, die auch so eine ähnliche Seite hat. Gut, da sind dann viele direkt weg, aber es gibt auch welche, wo das Spiel weiter geht. Also bei der anderen Domain 1-2 Minuten nix machen und dann genau einen Link dort mitten im Text anklicken, der wieder auf die erste Seite (Domain) führt. Es gibt sogar Leute, die das mehrfach wiederholen, also immer Domain 1 -> 2 -> 1 -> 2 -> 1, im Grunde aber die Landingpages nie verlassen.

    So, mal eine ganz andere Frage. Stehe hier vor einem Phänomen, das ich mir so gar nicht erklären kann. Ich habe da eine Unterseite, die eigentlich als Conentseite und auch Einstiegsseite gedacht ist. Ziel ist es einfach, die Besucher von dort aus auf die entsprechenden Unterseiten (Unterkünfte) zu verteilen.

    Muss nun erst mal ein Bild einfügen, damit es klarer wird.

    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"full","title":"Screenshot_2019-11-03 B\u00f6llerfreier Silvester Urlaub mit Hund - Hund-und-Herrchen de.jpg","data-attachmentid":124078}[/ATTACH]


    So, die Seite an sich funktioniert nicht schlecht. Google schickt viele Besucher genau dort hin. Aber und das ist das Problem.....

    a) Die meisten Besucher verschwinden wieder und klicken nichts an. Besucher die direkt in den Unterkunftslisten landen klicken sich im Schnitt hingegen durch 14 Seiten. Die, die da landen nicht. Die wissen eigentlich, sie sind falsch, wollen ja eine Unterkunft und die ist da nicht, aber navigieren nicht weiter. Und jeder Link dort würde zu Unterkünften führen.

    b) Dann gibt es die User, die doch was anklicken und dann dort sind, wo sie hin sollen. Das ist die Minderheit.

    c) das ist für mich das seltsame an der Sache. Von den wenigen, die überhaupt etwas klicken, klicken die meisten auf den markierten Link im Bild (der ist nur hier markiert, aber der Webseite nicht).

    So, primär interessiert mich c). Wie zum Geier kommt es denn zustande, dass die Leute ausgerechnet den Link anklicken? Der ist mitten in der Seite, der einzige, der NICHT zu Unterkünften führt, sondern zu einer gänzlich anderen Domain. Ich habe die Position auch schon geändert. Vorher war der ganz oben und der von "oben war unten". Da klickten sie komischerweise auf den Link oben. Also einfach gedacht, runter mit dem Link. Nur jetzt klicken sie unten? Hä?

    Hat einer eine Idee, warum das Verhalten so ist? Gerne auch zu a) :grins:

    So, auch mal meine Zahlen dazu. Die erste Woche ist nun ja komplett rum und eine Woche reicht erst mal, als Indikator.

    Als Vergleich nahm ich nun meine Halloween-Seite, denn da war auf Grund von Halloween eben auch ein deutlicher Anstieg an Zugriffen.

    Es bleibt eigentlich dabei, die Großzahl verneint das Setzen von Cookies, andere lassen es zu. Wie schon erwähnt, gerne die aus sozialen Medien, die sie aktivieren.

    Aber daraus resultiert zumindest hier bei mir nicht nur ein Umsatzeinbruch durch die "nein-Sager", sondern auch durch die "ja-Sager". Sprich, in den Zahlen von Adsense sind ja nur die mit "ja" vertreten, also müsste dort der Umsatz einbrechen, aber andere Faktoren wie RPM, Active-View etc. gleich bleiben, denn an der Einbindung hat sich ja nichts geändert. Vor allem also auch Active-View, also ob die Anzeige im Sichtfeld war und wie lange.

    Einbrüche sind hier aber an allen Ecken zu erkennen. RPM, CPC etc. Alles gefallen, zusätzlich zu den ohnehin gefallenen "Klicks". Der Active-View ging runter von 87% auf 78%. Wie gesagt, das kann man mit der Webseite nicht erklären, denn die die ADs sind noch da, wo sie vorher auch waren. Höchstens damit, und das ist meine Vermutung, dass einige "ja-Sager" schon scrollten und dann "zustimmten". Das Scrollen reicht dann aber aus, dass das Ad, das eigentlich sofort im Sichtbereich ist, schon wieder raus ist, wenn es geladen wird.

    Die Einnahmen selbst sind in diesem Testzeitraum um 14% gefallen, die Impressionen um 11%. Das hört sich nicht viel an, aber es war Halloween. Die Zugriffszahlen sind um 158% im Vergleichszeitraum von 7 Tagen gestiegen. Kann also jeder selbst umrechnen, was das eigentlich an prozentualem Verlust ist, wenn die Zugriffszahlen gleich geblieben wären.

    Bei den anderen Testseiten (ohne "Event-Faktor") liegen die Einbrüche weiterhin bei 60-80%, abhängig davon, wo die User her kommen und warum sie kommen. Am schlechtesten schneiden noch immer die Desktop-User ab. Die klicken viel öfter auf Ablehnen als mobile Nutzer. Auch hier laufen gerade neue Tests. Es schreibt ja keiner vor, wie ein "ablehnen" aussehen muss. Bisher war es ein Button wie "zustimmen" auch, nun ist es nur noch ein Link im Text. Aber sicherlich nicht versteckt, sondern farblich hervorgehoben (gleiche Farbe wie der Button) und unterstrichen. Quelle der Inspiration dazu war die Telekom :)

    Die reinen Daten von Matomo (Piwik) zeigen auch Einbrüche. Die Absprungrate ist um 6% gestiegen, die "Aktionen pro Besuch" um 17% gefallen, es wird also weniger durch die Seiten geklickt.

    Ich merke dabei auch immer wieder, man muss dabei eigentlich wirklich hinterhältig sein. Ja, die Gesetze einhalten, aber eben auch so auslegen, dass man den größten Profit daraus zieht.

    Positives Beiwerk bei der ganzen Aktion bisher: Ich habe wohl nach gefühlt 15 Jahren nun erstmalig ansatzweise den Unterschied zwischen .call(), .apply() und .bind() in Javascript verstanden und wie man eben "this" in den Scope einer anderen Funktion bringt. Ja, dieses "this" in einem Listener vom Listener, der seinerseits in einer Funktion und die in einer gekapselten Funktion steckt. Brachte mich zur Weißglut. Geht nun aber :)

    Anmerkung: Das hier schreibe ich nur hier, damit hier mal wieder normale Posts kommen, also Posts, die zum Forum passen. Könnte ich mir auch sparen, denn letztendlich hilft es keinen und bringt auch keinen weiter.

    Ehrlich Alex, ich kann dieses "SEO-Südwest" schon nicht mehr lesen. Ein Laden, der seine News komplett von anderen zusammen klaut und dann noch in den News die Hälfte falsch übersetzt oder vergisst. Schön, dass es in deutsch ist, aber scheiße, wenn die Übersetzung nur mehr oder weniger so ist, wie sie dem Autor schmeckt und der Rest fehlt.

    Und dann noch das Thema der Optionen, also was man aktiviert oder deaktiviert. Auch da darf man es dem Nutzer nicht zu einfach machen. << Das muss auch noch umgesetzt werden >>. Wird eine Option deaktiviert, dann muss der Nutzer manuell speichern. Wird eine aktiviert, dann speichert das Script von alleine. Warum "Einwilliger" verlieren, nur weil sie vergessen auf "Speichern" zu klicken?

    Oder Revoker, die vorher ablehnten. Auch da muss bei Aktivierung einer Option sofort ein "Allow" kommen, auch wenn eben nur für die eine. Seine Entscheidung muss man ja schon berücksichtigen. Die Frage ist hier nur, wie man das am besten grafisch umsetzt, da bin ich auch noch sonstwo, aber nicht am Ziel, noch nicht mal gedanklich. So wie bei Dir Alex jedenfalls nicht, das ist ein Schuss ins eigene Knie.

    Automatisch gespeichert werden sollte also immer die bestmögliche Auswahl. Alles andere, wenn es schlechter ist als vorher, dann nur "manuell".

    Cura, ehrlich, das mit den Addons gehört hier nun nicht her. Suche bitte einfach mal danach. Gibt spezielle dafür oder eben Dinge wie uBlock Origin, Ghostery oder eben andere. Die Browser haben alle aufgerüstet, so dass Addons unwichtig werden in dem Bereich. Du schreibst Doch selbst, einfach soll es sein. Was ist an der Installation eines Addons, den Updates, wo man nie weiß, ob es noch geht, den Grundeinstellungen etc von dort einfacher als schlicht die "Einstellungen des Browsers"?

    Im aktuellen FF gehste z.B. her und stellst "Verbesserter Schutz vor Aktivitätenverfolgung" auf "benutzerdefiniert" und wählst dort aus, was alles per default gesperrt werden soll. Dann siehst Du in der URL-Leiste, links neben dem Schloss ein Symbol, das informiert, was alles blockiert wurde. Und dort kann man die Blockade für eine bestimmte Seite auch wieder lösen ohne manuell eine Whitelist zu führen.

    So, aber was ich sagen wollte, geht hier ja um die Umsetzung. Dass dieser Revoke-Button kommt ist klar und muss, aber unschön ist, dass der per Default eine bereits vorhandene Einwilligung wieder löscht. Ich möchte nicht wissen, wie viele Leute da einfach mal drauf klicken, weil sie wissen wollen, was das unten ist. Und zack, die evtl. schon vorhandene Einwilligung gelöscht. Wüsste nicht, dass das so rechtlich sein muss. Revoke ja, aber das muss sicherlich nicht mit einem Klick gehen.

    Daher auch das bei Dir Alex, dass der dort manchmal löscht und manchmal nicht. Genau deswegen suchte ich danach. Ich will ja nicht unbedingt Fehler finden ;)

    Also hier ist das nun auch raus. Klickt man nun auf die Revoke-Box, denn kommt die Consent-Box wieder. Also entweder "erlauben", "verbieten" oder einfach nix machen und so lassen wie es vorher war.

    Das wird sich aber auch noch ändern, denn zu leicht sollte man es ja auch nicht machen. Also das "direkt löschen" kommt weiterhin, wenn einer vorher "abgelehnt hat". Wenn einer "zustimmte" dann nicht, dann muss er auf "ablehnen" klicken.

    Ehrlich merke ich dabei, dass man eigentlich eine Drecksau sein muss. Das was man will so einfach wie möglich machen und das andere so schwer wie möglich, so lange es noch zulässig ist. ^^ ist eigentlich nicht meine Art.

    Du meinst mit "Cookieleiste" den Consent-Banner oder was? Wenn ja, dann nein. Eine Webseite kann nicht auf den Browser zugreifen. Allerdings gibt es genug Addons, die das können oder eben 3 Klicks ganz normal in den Browser-Einstellungen.

    Mit Ausschließen meinte ich, dass irgendwo steht (DSGVO oder ePrivacy), dass man User die sich gegen Cookies entscheiden, eben nicht von der Webseite ausschließen darf im Sinne von "Lass Cookies (z.B. für Werbung) zu oder hau wieder ab". Gleichberechtigung bzw. "Entscheidung des Nutzers" und so. Das bedeutet aber nicht, dass die Webseite dann noch fehlerfrei funktionieren muss ;)

    Öhm Alex. Bei welcher Seite hast Du denn bitte ein Opt-Out? Klar, Dein Consent-Banner bietet "ja" und "nein" an, aber egal was man da anklickt, es wird immer Adsense geladen und immer mit Piwik erfasst. Auf manchen Domänen von Dir gibt es noch nicht mal ein Consent-Script. Alle Seiten setzen sofort Cookies bei Dir. Wenn man "nein" sagt, dann werden die bereits vorhandenen nicht gelöscht und beim nächsten Aufruf weitere gesetzt oder die vorhandenen genutzt.

    Würde mich echt mal interessieren, wie das umgesetzt ist, auch wenn es nur ein OptOut ist, aber technisch müsste es ja ähnlich sein. Nur ich finde absolut keine einzige Seite, wo es geht bei Dir. Und gerade die Sache "Drittanbieter" würde mich reizen, denn wie soll das gehen? Wie kann Dein CMS Cookies von Matomo blockieren, Cookies also, von denen Dein CMS ja gar nix weiß.

    So, ein wenig weiter gearbeitet. Was heißt ein wenig? Den ganzen Tag und ich komme mir vor wie ein Eichhörnchen oder ein blindes Huhn. Das zieht Kreise, die hält man gar nicht für möglich und das eigentlich nur, weil die User ihre Einstellungen im Browser nicht nutzen.

    Habe nun eine vierte Testseite, eine, die viel von Mobil lebt und eigentlich auch 50% vom Traffik aus sozialen Medien kommt, vor allem Pinterest.

    Auch bei denen ist ein Unterschied zu erkennen. Die Nutzer aus sozialen Medien, die auf einen Link eines Freundes oder eine Empfehlung geklickt haben, die stimmen der Nutzung von Cookies wesentlich häufiger zu als Nutzer, die einfach so, ohne was zu wissen, aus einer Suchmaschine kommen. Bei denen aus den sozialen Medien liegt der Einbruch durch "Nein" nur bei ca. 20%.

    Wobei meine Seite nun wirklich so weit ist, dass die nix mehr raus schickt, ohne eine Einwilligung und keine Cookies setzt. Was aber viele oder eigentlich alle Consent-Scripte vernachlässigen: Bilder! Auch Bilder im Sinne von Werbebannern, auch wenn die als normales <img> eingefügt sind, können Cookies setzen. Das ist bei mir nun auch weg. Piwik sendet weiterhin Daten, aber ebenso ohne Cookies.

    Wobei schon hier zwei Faktoren zusammen kommen. Ohne Consent-Einwilligung, Daten senden, aber keine Cookies. Dann gibt es aber noch das Piwik-eigene Optout. Das verhindert ja nicht Cookies an sich, sondern das gesamte Tracking. Also muss man hier schon unterscheiden, was nun vorliegt. Opt-Out, Opt-In, beides oder nichts. Alle Kombinationen sind technisch möglich.

    Und daher auch der Einleitungstext mit "weil die User ihre Einstellungen im Browser nicht nutzen". Das ganze wird ja langsam echt "ad absurdum". Da sind also User, die einen Browser nutzen, Cookies dort erlauben und sich dann beschweren, weil sie welche bekommen. Dann kamen die ganzen Consent-Banner. Nun gibt es Millionen von Usern, die die Banner nerven und Cookies zulassen wollen. Haben sie ja eigentlich im Browser, bringt aber nix, weil die "nicht-Woller" zu doof sind, einfach auszuschalten und die "Woller" haben kein "Ja ich will, bin mir sicher dass ich will und das bestätige ich noch mal, ja ich will". Also entstanden mehrere AddOns, die quasi noch mal ausdrücklich senden "ja, ich will Cookies, lass den Banner weg!", z.B. CookiesOK. Andere schicken einen HTTP-Header mit, der quasi darum bettelt, die Banner weg zu lassen und Cookies zu schicken. Auch hier muss also der Webmaster drauf reagieren, wenn der Browser bzw. das AddOn die Info sendet, also die Info, die der Browser ohnehin sendet, wenn Cookies nicht aus sind. Hier muss man also den Banner weg lassen und ohne Klick die Cookies aktivieren.

    Dann gibt es da noch DoNotTrack, also DNT. Das kann man ja auch noch haben. Dann kollidieren schon die ganzen Vorgaben vom Browser und AddOn. Als Webmaster weiß man dann gar nicht mehr, was man machen soll, weil man unterschiedliche Informationen bekommt.

    Als Webmaster kann man das eigentlich gar nicht alles umsetzen. Die Grundeinstellungen vom Browser sind überall gleich, man muss es nur nutzen. Das liegt aber alles in der Macht des Nutzers. Nun wird alles dem Webmaster zugeschoben. Alleine die Geschichte mit Piwik heute war Gedankensport pur. Gefühlt 50 Zeilen Code, nur für die Entscheidung, was das System tun soll. Dabei ist das noch nicht mal sicher, denn in bestimmten Konstellationen kommt es sonst zu einer Art Race-Condition. Browser sagt ja, Consent sagt nein bzw. nicht vorhanden, AddOn sagt ja, DNT sagt ja und Piwik-Optout sagt nein. Sodale, was ist nun das Ergebnis? Ja oder nein?

    Dazu kommt noch das ganze Thema Caching. Da soll alles immer schneller werden, immer weniger geladen werden. Genau das ist aber damit nicht möglich. Man kann keine "Einwilligung oder Ablehnung" in eine Datei schreiben, die im Cache liegt, wenn man die Einwilligung jederzeit ändern können muss. Schon das Thema "asynchrones Laden". Das ist hier gescheitert, denn das geht nicht, wenn man dynamisch eine Config als Inline-JS vorgeben muss. Also muss das eigentliche Script vorher geladen sein. Vorher war es auch so, dass man das CSS für den Consent nicht laden musste, wenn dieser bereits abgegeben wurde. Das muss man nun aber dennoch, also wieder Ladezeit extra? Warum? Weil die Funktion "Revoke", also das "jederzeit die Einwilligung ändern" immer da sein muss. Also muss man auch das CSS laden.

    Das nächste Problem wird die Datenschutzerklärung sein, in der man ja angeben muss, was wie passiert. Aktuell steht da in Kurzform einfach: "Ich verwende Matomo (ehemals Piwik), das setzt Cookies". Das stimmt nun auch nicht mehr, denn es setzt entweder welche und trackt auch, oder es trackt, setzt aber keine, oder es macht gar nichts. Das alles ist aber abhängig von Einstellungen, Addons und Erweiterungen des Nutzers. Wie soll das ein Webmaster wissen und vorab, also bevor der Nutzer da ist, in die DSE schreiben?

    Um das mal kurz zusammenzufassen. Man hat also einen Browser, der je nach Einstellung "ja" oder "nein" schickt, seit gefühlt 20 Jahren. Nun gibt es aber auch noch "ja ja" und "ja ja ja, verflucht nochmal, ja!" und "ja, öhm, nein, doch ja, ach leck mich, ich weiß es nicht". Und das alles nur, weil ein paar User zu doof sind, einfach die Einstellung des Browsers auf "nein" zu setzen.

    Edit: Das passt nun so gar nicht an die Stelle, aber hatte es gestern vergessen. Bei Adsense gibt es für den Consent einen Funktionsaufruf "(adsbygoogle=window.adsbygoogle||[]).pauseAdRequests=1". Den muss man eigentlich nur vorab setzen und dann, wenn einer zugestimmt hat, ein "(adsbygoogle=window.adsbygoogle||[]).pauseAdRequests=0" hinterher senden. Das funktioniert auch, die Ads werden dann sofort unmittelbar geladen. Aber praktisch nutzen kann man es leider nicht. Auch wenn pausiert wird, lädt Google alle Scripte. Analysiert den Ad-Container, erweitert ihn, füllt ihn mit den ganzen iFrames etc. Das einzige, was wirklich nicht passiert ist, dass Anzeigen vorher geladen werden. Kann man so aber nicht verwenden, denn so lange keine "Einwilligung" da ist, ist dieser Platz quasi von Adsense bereits belegt und erweitert. Man sieht auf der Webseite also einen recht großen leeren Bereich. Auch werden, trotz "keiner Adsense-Anzeigen", Cookies gesetzt. Genau das soll ja verhindert werden ....