Vielleicht deute ich Deinen Post gerate falsch, das wäre aber schade, denn ich bin zu 1000% der Meinung, der Nutzer muss aktiv werden, nicht der Webseitenbetreiber.
Warum?
a) Ganz einfach. Weil der Nutzer alles in der Hand hat, der Betreiber nicht, ohne alles gleich zu unterbinden und das in Kombi mit b).
b) Es immer heißt, die Webseite würde Cookies speichern. Das ist schlicht falsch und technisch unmöglich (auch wenn ich es selbst oben so geschrieben habe. Das ist eben der Sprachgebrauch). Die Webseite sendet ein Cookie. Was drauf gemacht wird, ob empfangen oder gleich abgelehnt, ob empfangen und gespeichert oder nicht gespeichert, ob gespeichert bis zum "Browser schließen" oder gespeichert bis zum "Enddatum, das im Cookie angegeben ist", darauf hat der Browser und somit der User Einfluss. Warum? Weil der Browser speichert, die Webseite sendet nur.
Und nein, ich will keine Abmahnungen. Ich sehe das Thema halt nur als ernst an und da gibt es nicht viel grau. Da gibt es eigentlich nur schwarz und weiß, nein und ja. Und 99% aller Webseiten, auch wenn die von der Optik her entsprechend passend aussehen, entsprechende Scripte haben, verstoßen gegen die Vorgaben. Warum? Weil sie es nicht können. Die können nicht wissen, was nach einem Request, den die Webseite mit dem Browser ausgehandelt hat passiert, also zwischen Browser und Request. Da ist die Webseite raus, bekommt das gar nicht mehr mit und darf es auch nicht, sonst wäre das wieder ein Datenschutzverstoß.
Klar kann man sagen, "dann darf die Webseite nicht", aber das ist wohl irgendwie schon quatsch. Dann müsste man auch so zig andere Dinge vorher per Bestätigung freigeben, die da so im Leben passieren. Und es ist eben nicht so, dass man sich davor nicht schützen kann. Jeder Browser hat die Möglichkeiten dazu, also jeder Nutzer. Man kann doch nicht alles, nur weil der Nutzer zu doof dazu ist, auf den Webmaster schieben.