Ach so.... Ich kaufe bestimmt 80% aller Waren dort, außer Kleidung, das ist zu 80% Otto. Da sind die aber ganz umgänglich. Was bestellt und doch nicht wollen, einfach stornieren, geht ganz fix. Selbst schon oft genug gemacht. Problematisch wird es erst, wenn die Ware schon auf dem Weg ist. Dann zurück schicken oder Annahme verweigern. Geht auch ganz gut, sollte man aber nicht zu oft machen, dann können sie auch bockig werden. Denn es gibt ja auch Vögel, die sich immer 10 Teile bestellen und davon 9 zurück gehen. Deren Account ist dann schnell mal "weg". Oder wenn sie auf Kulanz was zurück nehmen. Da schauen die schon, wie das Verhalten sonst so war. Eventuell wird es aber schwieriger, wenn das nicht Amazon selbst ist, sondern ein Marktplatz-Anbieter. Bei denen bestelle ich aber nicht bzw. nur einmal bisher und da durfte ich schon 4 Wochen einer gültigen Rechnung hinterherrennen.
Aber noch mal zu den Buttons.... Ich nutze die Teile nicht, aber kenne welche, die das machen, sehr gerne sogar. Denen ist es egal, ob das Waschmittel dann 2 EUR mehr kostet oder weniger, die wollen einfach nur "bequem". zumal es sich bei den Artikeln für den Button ohnehin um hochpreisige Artikel handelt. Ist ja nicht so, dass man damit alles bestellen kann, nee nee, nur bestimmte Dinge und das sind 100% Markenhersteller. Ein billiges Waschmittel für 2,49 der Liter bekommste damit nicht.
Aber unsere Gesetze, die sind schon Mist. "Kostenpflichtig bestellen" muss dran stehen. Der Preis (der den Leuten ja egal ist), Widerrufsrecht etc. Ja klar, da kann man ja ein Buch mit Vorschriften dran anheften.
Warum machen immer alle alles zu kompliziert? Die Leute wollen den Button doch. Ist doch nicht so, dass die den einfach so hingeklebt bekommen. Die kaufen den doch extra mit dem Wissen, dass sie eigentlich nix wissen, wenn sie ihn benutzen, sondern erst danach. Und geben auch noch eine Jahresgebühr aus, denn man muss Prime-Kunde sein, damit schneller geliefert wird. Kostet, glaube ich, an die 70 EUR im Jahr. Auch das machen die Nutzer freiwillig. Und wen mal eine Ware zu teuer war, dann kann man ja auch einfach mit aufhören. Wird ja keiner gezwungen, den Knopf zu drücken. Wenn ich beim Bäcker Brot kaufe, frage ich auch nicht jedesmal, was es kostet. Ich nehme es einfach und bin dann teils erstaunt "wie, schon wieder 50 Cent teurer". Oder ne Bratwurst auf dem Weihnachtsmarkt. Klar hätte ich lesen können, was die kostet, aber in den gefühlt 50 Speisen suchen? Nee, einfach bestellt: 3,50 EUR bitte. Wie? Ich wollte ne Bratwurst, kein Schwein. Der beste Bratwurststand, 50 Meter weiter, berechnet 2,30 EUR. Mit so einem Unterschied rechnet keiner. Aber gut, davon stirbt ja keiner, ich gehe dann zukünftig halt 50 Meter weiter.
Die, die ich kenne (Baustelle von mir) die hat im Wasch- / Gartengeräte-Keller bestimmt 20 von den Dingern hängen. Die ist begeistert. Sagt selbst, dass die Preise schwanken, aber in der Regel der gleiche Preis ist, wie offiziell bei Amazon das günstigste Angebot auch. Es ist aber bequemer. Knopf drücken und fertig und nicht an den Rechner hocken und auf der Webseite bestellen. Die Frau ist in die 50!
Aber weil ich gerade so drüber nachdenke. Amazon hat auch einen Abo-Service. Also z.B. Waschmittel alle 4 Wochen automatisch liefern lassen. Da zählen dann auch die Preise, die aktuell gültig sind. Wie ist das denn dann?
"Beim Kauf eines Artikels über das Amazon Spar-Abo erhalten Sie den Amazon Spar-Abo-Rabatt von bis zu 5% vom jeweils tagesaktuellen Amazon Preis"
Also es gibt einen Preisnachlass für das Abo, aber der Preis selbst ist der Tageswert, der natürlich auch 10% höher sein kann als vorher.
Für mich ist Button und Spar-Abo irgendwie gleich. Bei beiden weiß man nicht, was die Ware wirklich kostet. Der Unterschied nur, das eine ist automatisiert, beim anderen muss ein Knopf gedrückt werden.