Wart mal noch ein paar Jährchen, wenn Dich die senile Bettflucht ereilt ... :bad:
Beiträge von Margin
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Fielmann hat auch ziemlich überrascht, eine (völlig zurecht) angefressene Mail und dann ging die Post ab ...
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Du machst damit die Seite kaputt.
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Solange Du die Domains nicht alle einzeln mit Content und Links fütterst, bringt beides nur Nachteile, sowohl Verlinken als auch Redirect und selbst wenn, ist es speziell in diesem Fall (es geht nicht um reine MfA-Massenseiten, sondern um eine ganz real existierende Praxis, die Patienten anwerben will!) nicht wirklich empfehlenswert. Ich bin bspw. grade auf zahnarztordination.wien, die zugehörige eMail lautet, praxis(at)meinzahn.at - geht gar nicht! Die müssen identisch sein. Weiter: Ich sitz in einem Cafe in Wien und frage nach einem Tipp, 3 Leute nennen mir 3 Domains - 3 verschiedene und merken nicht mal, dass sie über den selben Zahnarzt reden. Was Du jedoch erreichen musst, ist, dass Dir 3 Leute die selbe Domain empfehlen = DIE Zahnartzadresse in Wien. Die Nummer 1. Die muss in aller Munde sein und nicht 20 verschiedene. Marketingstrategisch völliger Schwachsinn, das vorhandene Potential wird schlichtweg verschenkt.
Deinem Zahnarzt kannst Du sagen, die 26 anderen Domains werfen am meisten Gewinn ab, wenn er sie kündigt und damit die Domainkosten spart. Solange er darauf besteht, dass sie integriert werden, graben sie allenfalls der Hauptdomain den Saft ab. Er macht sich damit unsinniger Weise selber Konkurrenz.
Behalten kannst Du ein oder zwei besonders griffige, einprägsame, die später mal von ihm selber oder von Dir als reine, neutrale Infoseiten (NICHT als Werbung für die Praxis) ZUSÄTZLICH aufgebaut werden. Dort kannst Du dann, wenn sie ranken, vorsichtig (Google mag keine Netzwerke) Werbung für die Hauptdomain unterbringen. Sie dürfen jedoch nicht als zusätzliche Praxisseiten laufen.
Aber ein wenig Trost: Ich hatte mal einen mit round about 120(!) Domains zu einem einzigen Ferienhaus :wall:
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Bezog sich weniger auf das Feiern

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Du verwirrst mich grad. War das jemals anders?
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Sicher bricht da alles durch, was sich in 70 Jahren Kriechen, Bücken und Verstecken aufgestaut hat. Soziologisch betrachtet ein völlig normaler Prozess, endlich ein legitimes Ventil, bei dem keiner gleich aufschreit und mit dem Finger auf die Nazis zeigt. Und auch klar, dass sich da so mancher dranhängt, der eigentlich mit Fußball gar nichts am Hut hat. Und es wird auch noch recht ein paar Jährchen dauern, bis sich das auf ein "normales Maß" eingependelt hat. Bildlich betrachtet könnte man es als eine Art Lern-und-Heilungsprozess bezeichnen.
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Um Beobachtungen von außerhalb des Systems, auch wenn die Formulierung erstmal Neutralität suggeriert, handelt es sich für mich erst dann, wenn sie nicht von jemandem stammen, der selber Deutscher ist und Deutschland den Rücken gekehrt hat

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Ich habe mich gefreut, erleichtert, als die Deutschen zaghaft anfingen, wieder Flagge zu zeigen, offen, herzlich, miteinander, quer durch alle Schichten, vom Bonzen bis zum Hartz4-Empfänger, vom Politiker bis zum Bergmann. Der Fußball füllt auf sympathische, spielerische Weise eine Lücke im Wir, die vorher mit ihren Altlasten viel zu dominant war. Dass es nun die Mannschaft ist und nicht das Team, klingt zwar ein wenig gespreizt, unterstreicht es jedoch am Ende nur. Die meisten Völker dieser Welt haben irgendwo ihren Nationalstolz, in Deutschland galt er seit dem WK2 gemeinhin als unanständig. Nun sind wir (viele) endlich wieder ein wenig emanzipiert und stolz auf eine harmlose Fußballmannschaft, völlig legitim. Brüderlich mit Herz und Hand ...
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Meine Fresse, was ein Nervenkrieg ... beim Elfmeterschießen war's dann etwas entspannter: Wir laufen hier über Kabel und hatten die Fenster offen, da haste ringsum aus den anderen Häusern schon Gebrüll oder Gestöhne gehört, bevor bei uns der Ball überhaupt getreten war. Sat-Empfang ist eindeutig schneller :wall:
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*lol*
Öttinger hat ganz andere Probleme. Der hat von EDV und Internet weniger Ahnung als 'ne Kuh vom Eierlegen. Und die Vorschläge die diesbezüglich aus seiner Ecke kommen, sind zum Teil derart haarsträubend, da schlägste nur noch die Hände überm Kopf zusammen.
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Jedesmal, wenn ich beim Brexit anfange etwas tiefer zu graben, lande ich am Ende unweigerlich an einem einzigen Punkt: Wir wollen keine Ausländer, Flüchtlinge, Asylanten. Ich hab den Artikel nun nur quergelesen, habe jedoch über Freizügigkeit, "die dringend abgeschafft werden muss", nichts gefunden. Nein, ich bin nicht entsetzt über den Brexit, nur darüber, dass in GB nun bereits die Post abgeht - beim kleinen Mann. Verpisst euch, wir haben euch rausgewählt. Was macht ihr noch hier, ihr solltet längst im nächsten Flieger sitzen. ... Nicht nur in ausländischen Briefkästen, sondern sogar vor einer Grundschule wurden an ausländische Schüler laminierte Karten verteilt, sinngemäß, raus hier, ab nach Hause.
Anfänglich dachte ich, wir sollen mit unseren Neo-Nazis mal hübsch vor der eigenen Haustür kehren. Nur das, was da abgeht ist anders, unverhohlen, dreist, allgegenwärtig. Quasi ein Jedermannsrecht, während es hier auf einzelne Gruppierungen beschränkt ist und als sozial unverträglich gilt.
Zitat"Verlasst die EU / Kein Polnisches Ungeziefer mehr", stand auf Englisch und auf Polnisch auf sorgfältig laminierten Zetteln ...
*** Link veraltet *** -
"teilt / abgibt" damit meinte ich schon bewusst, kontrolliert und überlegt, also nicht die Abteilung wegnehmen lassen oder sonstige Merkwürdigkeiten

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Da vermischt sich nun aber einiges miteinander. Erstmal ging es doch um Macht und nicht darum, was nun dieser oder jener im Einzelfall von dieser oder jener Entscheidung hat.
Ob Deutschland nun die EU dominiert oder nicht, ist für das Grundprinzip unerheblich. Deutschland hat Macht an die EU abgegeben - ist nicht mehr völlig unabhängig und frei in seinen Entscheidungen, sondern abhängig davon, was die anderen Partner wollen und dennoch stärker als vorher. Umgekehrt, die anderen profitieren ebenfalls und sei es nur durch finanzielle Unterstützung. Oder mal anders und ganz platt formuliert: Wie bescheuert wären die denn, wenn sie noch da wären, wenn sie nur Nachteile hätten? Soviele Länder können nicht alle nur blöd sein

Dem Volk wird teilweise nicht klar, was es wirklich davon hat, weil der Einzelne für sich es im Alltag gar nicht sieht. Nun mit dem Brexit fällt plötzlich mancher aus allen Wolken. Beispiele: Arbeitsplätze in GB in der Autoindustrie - etliche Zulieferer sitzen in Deutschland, die Einfuhr dürfte teurer werden. Die EU-Ostblockstaaten jaulen auch bereits über den Brexit, etliche bangen um ihre Arbeitsplätze in GB, sobald sie ausgetreten sind. Die Länder selber wissen jetzt bereits keine Lösung, wenn die ganzen ehemaligen Arbeitslosen zurück nach Hause kommen (müssen). Die Liste könnte ich noch endlos weiterführen.
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Mich brauchste da nicht fragen

Ob Politiker Macht abgeben wollen, steht überhaupt nicht zur Debatte, denn es ist unvermeidbar. Sie haben lediglich einen marginalen Einfluss darauf, wieviel Macht sie abgeben. So mal ganz grundsätzlich und jenseits des Brexits und der EU.
Der Haken an der Sache ist ein völlig anderer: Je mehr Macht jemand teilt / abgibt, umso mehr Macht hat er unterm Strich. Kleines Beispiel: Ich hatte einen Assi mit (Voll-)Macht. Ohne ihn, wäre in meiner Abwesenheit Stillstand gewesen. So lief alles weiter, selbst wenn ich nicht da war. Großes Beispiel: Deutschland steht (fiktiv) alleine gegen den Rest der Welt, mit allem. Nun gibt Deutschland Macht ab an die EU und hat dafür aber ein paar Millionen mehr Menschen, die Rückhalt bieten und Entscheidungen mittragen. In beiden Fällen gemeinsam mehr Macht als alleine, nur dadurch, dass man Macht abgegeben / geteilt hat.
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Die wollen vier Monate warten? Mit welcher Begründung?
Cameron hat seinen Rücktritt für Oktober angekündigt und den Antrag soll sein Nachfolger einreichen.
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Ganz einfach, die Engländer wollen aus Amtsbesetzungsgründen 4 Monate mit dem Antrag warten und das scheint in Anbetracht der allgemeinen Unsicherheit nicht zweckmäßig.
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Die Abstimmung war nie mehr, als eine Feststellung des Volkswillens. Klar wäre es dumm, sich nun nicht daran zu orientieren. Auf der anderen Seite ist ohnehin alles bereits Käse von gestern, da läuft so haarsträubender Kram, da hockste nur noch ungläubig und schüttelst mit dem Kopf. Die Deppen (nun mal wörtlich), die den Brexit wollten, brüllen nun, so hätten sie es ja nicht gemeint und hätten sie das gewusst ... und bla bla ... kippelt jedenfalls alles schon wieder.
Und was die Finanzgenies angeht, das Ding ist mir wurscht. Wer zockt, muss auch einstecken können.
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>> Gemeinsam & miteinander, nicht gegeneinander und jeder für sichSchön wärs Margin, nur leider funktioniert es nicht.
Ich bin ja nicht auf der Wurstsuppe dahergeschwommen

Es KANN bedingt funktionieren, egal, wie unwahrscheinlich es sein mag. Ich bin nicht bereit diese Hoffnung aufzugeben, denn genau das bin ich.
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Die ganz großen Optimisten rechnen mit mindestens 2 Jahren, alle anderen eher mit 4 - 6 bis der stufenweise Austritt real ist.
Zusätzlich ist überhaupt noch nicht klar, ob die Briten aus dem Schengenraum nun austreten oder nicht.