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Aber passt schon, da hab ich mich schon dran gewöhnt. Wenns morgen regnen sollte ... ich war's.
Nee, Kachelmann ist schuld.
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Wenn das so weitergeht haben wir in Spanien (möglicherweise auch in Portugal) bald ein zweites Griechenland. Und das ist dann nicht mehr lustig, weil die Gefähr von Bürgerkriegen so unrealistisch nicht mehr ist.
Ich erinnere mich an einen thread im anderen Teich, in dem ich auf die friedensgarantierende Funktion des Euros hinwies, wenn der Euro platzt, dann sind bürgerkriegsähnliche Zustände die kleinere Gefahr.
Wenn ein Staat pleitegeht, wird er sich mit allen Mitteln gegen diese Pleite wehren, wer sagt, dass Umverteilungen und Enteignungen nicht dazu gehören? Mein ehemaliger Chef, ein Kommunist vom Herzen, sagt immer "Der Kapitalismus ist eine 2/3 Gesellschaft", wenn das kippt, dann funktioniert er nicht mehr. Sprich 2/3 geht es ganz gut 1/3 ist die Marktreserve. Und das scheint ja in einigen Ländern der Fall zu sein und sich zu bewahrheiten.
Griechenland speziell, klar sollen die Ihre Schulden bezahlen und klar sind da Veränderungen überfällig, aber wie die Veränderungen vollzogen werden liegt an den Griechen selber. Das hat weniger mit Tellerrand zu tun, als mit nationalen Hoheiten. Randalieren, streiken, brandschatzen und plündern hilft da nicht wirklich. Da gibt es mittelfristig nur zwei politische Lösungen und die die das Dilemma angerichtet haben, werden kaum eine Lösung herbeiführen. Aber das hat das griechische Volk selber in der Hand. Und wie die politischen Veränderungen sich durch Afrika gebrannt haben, besteht die Möglichkeit eines Flächenbrand auch im Süden Europas.
Thema Markt muss ich meinen Senf auch mal kurz ablassen - Wer red hat Recht. Vermutlich meinen Cura und CC das gleiche. Einen Markt erobert sich natürlich flächendeckend im Verdrängungswettbeweb leichter, wenn man schon ein funktionierendes profitables Absatzgebiet von 80 Mill Konsumenten im Rücken hat. Andererseits lassen sich in einem großen Markt leichter Nischen finden um sie zu besetzen.