Beiträge von cura

    Mit welchem Gewicht schlägt denn so ein Hagelkorn von 5 cm Durchmesser auf dem Boden auf?

    Gestern hatten die Bilder aus einem Gebiet gezeigt wo die runtergekommen waren. Alles kaputt, Eine Terrasse mit Plastikstühlen, alles kaputt, durchschlagene Jalousien, Autos mit zertrümmerten Scheiben und Karosserien.

    Hier wirds wahrscheinlich wieder kommen: Bars, Diskos etc werden geschlossen. Botellones (frei übersetzt: Grosse Flasche) werden verboten. Das sind die Massentreffen von bis zu tausenden Teilnehmern auf der Strasse, mit vielen fahrbaren Discos, also reichlich Krach an der Schmerzgrenze, Alk, Charly und was es sonst noch an Drogen gibt.

    Gibts glaub ich so in Deutschland nicht.

    Jo, die Kosten. Hier sagen viele Familien mit Kindern, die jetzt eh über wenig Einkommen verfügen, dass sie sich die Hygienekosten nicht leisten können. Viele die könnten wollen nicht und viele die wollen können nicht. Ein unhaltbarer Zustand.

    Viel alarmierender finde ich die Zahlen, gestern z. B. sollen es 600 gewesen sein, der Einlieferung in Krankenhäuser. Auch, dass jetzt wieder in Seniorenheimen Brennpunkte auftreten. Man könnte echt meinen, dass immer noch nichts dazu gelernt wurde.

    Wie sieht es denn mit den Zahlen der Einlieferung in Kliniken aktuell in D aus?

    Innerhalb von 24 Stunden wurden jetzt fast 3000 Virusträger gefunden, 80% davon unter 30. Wie gefunden? Keine Ahnung.

    Rauchverbote in der Öffentlichkeit, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Heisst das jetzt, wenn ich eine am Rauchen bin und mir kommt einer zunahe, dass ich wegrennen muss? Muss der Mindestabstand beim Rauchen in der Öffentlichkeit auch zu meinem Baby eingehalten werden? Das scheint mir alles irgendwie undurchdachter Aktionismus zu sein, der lediglich zeigen soll: Wir machen uns Gedanken.

    Gestern behauptete ein Politiker das Virus würde auch mit dem Rauch transportiert, nicht mit der ausgestossenen Atemluft, mit dem Rauch selbst. Das hab ich so jetzt zum ersten Mal gehört.

    Und so ganz unbegründet finde ich die These nicht, dass, wer viel testet auch viel findet und, dass, wer noch mehr testet noch mehr findet.

    Wenn man mal z. B. von einer Durchseuchung der Bevölkerung von 5% ausgeht und morgen würde jeder getestet, dann hätten wir in Spanien übermorgen wahrscheinlich an einem Tag 2 Millionen Positive mehr.

    Letztendlich sehe ich es mittlerweile so, dass das einzig Sinnvolle ist, dass jeder sich so gut wie möglich selbst schützt.

    >> Ah, nee, guter Ansatz, aber nee. Absolut kein "ich" oder "sie",

    Ich würd über den Artikeln sowas einstellen wie: Dieser Artikel wurde uns freundlicherweise von einem zufriedenen Kunden, Herrn Karlheinz B, München, zur Verfügung gestellt.

    >> Das ist genau das, was ich in meinem Urlaubs-Text nicht brauche,

    Aber es ist die Wahrheit. Wenn Du es nicht weisst oder verschweigst und jemandem wird so ein kleiner, teurer Hund geklaut, wird man ihm auf dem Polizeirevier schon erzählen, dass das mittlerweile Usus ist. Und dann wird die Frage auftauchen: Schreibt über Ferien mit Hund in Spanien und weiss sowas nicht?

    Nee, ganz Spanien ist nicht verteufelt, auf dem Land in kleineren Orten ist es weitgehend ruhig. Aber die mittelgrossen und sehr grossen Städte sich voll von Gesindel, Banden aus dem Ostblock, vorwiegend Taschendiebe, die selbst sagen, dass sie am liebsten Touristen wie Japaner, wie Chinesen, Leute die kein Spanisch können bestehlen, weil die oft hilflos, meist nur für kurze Zeit in einer Stadt sind und keine Lust haben wegen einem Diebstahl Stunden in einen Polizeirevier zu verbringen.

    Überall wo viele Menschen zusammenkommen ist das Gesindel nicht weit. Und selbst in kleinen Orten wie hier kann es zu Problemen mit Nichtansässigen kommen. Hier gab es in den letzten Monaten auch einige versuchte Vergewaltigungen ausserhalb des Ortes und Raubüberfälle am hellichten Tag, wobei älteren Menschen der Goldschmuck und die Brieftaschen geraubt wurden. Und es waren Schwarzafrikaner.

    Diese Banden schicken Kinder und Jugendliche, die noch keine 14, sind zum Einkauf, weil die, wie in Deutschland, nicht strafmündig sind. Die Älteren betteln.

    Und hinzu kommt, dass Spanien schon genug mit dem eigenen Gesindel zu tun hat.

    Aber auch in Portugal, da schliessen kleinere Geschäfte in nicht so frequentierten Strassen ihre Läden wenn es dunkel wird. Sie sagen, dass es mittlerweile viel zu gefährlich ist die Geschäfte noch bei Dunkelheit geöffnet zu lassen.

    Ein paar Tipps zu Spanien und Tieren.

    Hunde sind i. M. die grosse Mode, möglichst mehrere. Spanier haben mit Hunden und Katzen generell keinerlei Probleme. Auch gibt es in Spanien so gut wie keine aggressiven Tiere, aber viele Kläffer. Es ist angeraten immer kleinere Plastiktüten dabei zu haben. Hund kacken lassen und dann weitergegen kostet 200 Euro.

    Hunde am Strand ist in der Ferienzeit problematisch, wenn nicht ausdrücklich erlaubt, was selten ist. Kann, je nach Gemeinde, bis zu 1000 Euro kosten. Ausserhalb der Ferienzeiten werden Hunde am Strand und im Wasser geduldet.

    Hunde müssen, in der Öffentlichkeit, einen Hundepass haben, gechipt und geimpft sein. Auch sind sie "artgerecht" unterzubringen. Der Begriff der Tierquälerei wird mitunter recht individuell ausgelegt, ist aber ein Delikt, welches empfindliche Strafen nach sich ziehen kann, wenn mal sanktioniert wird. Meist werden die Tiere ganz einfach beschlagnahmt und landen im Tierheim.

    Besitzer von kleinen, teuren Rassehunden sollten für Halsband und Leine einen Verschluss wählen, der sich nicht mit einem Fingerdruck öffnen lässt und darauf achten, dass ihnen die Leine nicht aus der Hand gerissen werden kann. Und immer höchste Vorsicht walten lassen, wenn sich jemand "Ach ist der süss" einem solchen Hund annähert, auch, und gerade wenn es sich um Kinder, Jugendliche handelt. Hundediebstahl ist, gerade in den grösseren Städten, eine beliebte Einnahmequelle geworden.

    ....

    Kannste so übernehmen, wenn Du es brauchen solltest. ;)

    Dazu passt die Phrase "Ich bin nur für das verantwortlich was ich sage, nicht für das was Du verstehst".

    Ich denke für das von Dir beschriebene Dilemma gibt es nur die Lösung nicht dauernd neue Autoren zu beauftragen, sondern auf welche zurückzugreifen, welche sich bewährt haben.

    Bei Deiner Hund + Herr würde ich persönlich das auch anders angehen. Ich würde Texte dazu als Erfahrungsberichte von Urlaubern tarnen, die mit ihrem Hund in den Gegenden Urlaub gemacht haben. Also "Urlauber" aus der Ichperspektive schreiben lassen. Dann würden Ungenauigkeiten und Fehler nicht auf mich zurückfallen.

    Ich könnte Dir zu Spanien z. B. 10 Seiten schreiben, mit Infos, die nirgendwo zu finden sind. Dass würde dann aber niemanden animieren dort Urlaub zu machen. :)

    Auch in dem Bereich, Licht und viel Schatten. Vor vielen Jahren hab ich es mal in meinem speziellen Bereich mit einigen Textern versucht. Was da gekommen ist war alles nur Mist, ich musste vieles korrigieren und auch umschreiben. Seitdem schreibe ich meine Texte selbst, auch wenn es um Themen meines nicht so speziellen Gebiets geht. Ich kann auch mittlerweile einen "geliehenen" Text so umschreiben, dass selbst der eigentliche Autor ihn nicht mehr als den seinen erkennt.

    Aber das mit der Vorgabe von einer bestimmten Anzahl von Wörtern ist immer so ein Ding. Es gibt nunmal Themen, die geben keine 500, 600 Wörter her, wenn man nicht anfangen will zu schwafeln. Andere müssten 2000 haben, um ein Thema ordentlich abzuhandeln.

    Ich als Texter würde den Auftraggebern eine Vorgabe machen: "Ich befasse mich mit dem Thema inhaltlich so weit wie notwendig und Du akzeptierst die Anzahl der Wörter die ich schreibe. Wenn es 400 sind sind es halt nur 400 und wenn 1000 notwendig sind, sind halt tausend notwendig".

    So wird es auch wohl Deine in Spanien lebende Reisekauffrau gesehen haben Syno.

    Ich hab ja mal für eine Site von Alex einige (eigentlich) Larifaritexte geschrieben, die aber wichtig rüberkommen sollten. Da bin ich dann manchmal schon bei 300, 400 Wörtern an die Grenze gekommen zu sagen: Alles was jetzt noch kommt ist unnötiges Füllwerk. Ich hab dann in den einzelnen Abschnitten geschaut, wo ich noch etwas eigentlich Unnötiges hinzufügen kann, um auf mehr Wörter zu kommen. Ich denke, dass die meisten Leser das merken, mir fällt es jeden Tag auf, wenn ich mich über das Tagesgeschehen informiere. Ich lese da selten mal einen Text zuende. Dann gabs aber bei Alex ein Thema, da musste sogar zu einem Unterhema ne Seite 2 angelegt werden, weil der Text lang war, so lang wie notwendig.

    So einer langen Erklärung hätte es gar nicht bedurft Syno. Ich denke, dass Dich mittlerweile jeder hier halbwegs einschätzen kann. Du kriegst das schon geregelt, auf Deine Art halt. Und daran hat wohl auch keiner Zweifel. :)

    Sehe gerade: Das mit den Zweifeln sagte Schwede schon.

    Deutschland, wir haben ein Problem: Keiner ist mehr wählbar.

    Wie gehts jetzt weiter mit der Demokratie? So wenig kompetente, wählbare Figuren hatte das Land noch nie.

    Beispiel Verkehrsminister: Gab es jemals so einen kompletten Totalausfall?

    Und Scholz als Bundeskanzler? Den kann sich ja niemand auch nur als Mitglied der Augsburger Puppenkiste vorstellen.